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Friedenspolitik in Europa 

Brandt, Willy  

Frankfurt am Main : Fischer

1968

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Weitere Werke von Willy Brandt
 
Biography 

Willy Brandt (deutscher Staatsbürger, geboren am 18. Dezember 1913 in Lübeck – gestorben am 8. Oktober 1992 in Bonn) war ein sozialdemokratischer Politiker.

Während der Nazi-Diktatur 1933–1945 lebte er im Exil in Skandinavien und kehrte nach dem II. Weltkrieg nach Deutschland zurück. Von 1957 bis 1966 war er regierender Bürgermeister von Berlin, von 1966 bis 1969 Außenminister der Bundesrepublik Deutschland und von 1969 bis 1974 Bundeskanzler. 1971 erhielt er den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen, die Beziehungen zu Ostdeutschland, der Sowjetunion und anderen europäischen kommunistischen Ländern zu verbessern. Von 1979 bis 1983 war er Mitglied des Europäischen Parlaments.

Summary 

Willy Brandt schrieb das Buch 1968 als Außenminister der Bundesrepublik Deutschland (Westdeutschland) vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, der Teilung Europas durch den 'eisernen Vorhang' und der Teilung Deutschlands.

Geleitet vom Ziel einer europäischen Friedensordnung, plädiert er für eine weitere Vertiefung und Erweiterung der europäischen Gemeinschaft mit dem großen Ziel der Vereinigten Staaten von Europa. In diesem Sinne unterstützt er die Beitrittsgesuche Großbritanniens, Irlands, Dänemarks und Norwegens und betont, dass ein wirtschaftlich geeintes Europa eine Kraft für den Frieden und gegen niemanden gerichtet sei. Weiterhin spricht er sich für eine Stärkung des Europäischen Parlaments aus, auch wenn er glaubt, dass für direkte Wahlen die Zeit noch nicht reif sei.

Unter dem Begriff 'Ostpolitik' strebt er eine Verständigung mit der Sowjetunion und den kommunistischen Staaten Europas an, wobei Gewaltverzicht, Handel und Kulturbeziehungen im Mittelpunkt stehen. Zugleich sollen die NATO und das Bündnis mit den Vereinigten Staaten einem militärischen Übergewicht der Sowjetunion entgegenwirken.