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Mitteleuropa : politische Kultur und europäische Einigung 

Erdödy, Gábor  

Baden-Baden : Nomos

2003

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Weitere Werke von Gábor Erdödy
 
Biography 

Gabor Erdödy (geboren 1951 in Budapest) studierte Geschichte und Deutsch und arbeitete danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Eötvös Loránd Universität in Budapest. Nach seiner Promotion war er von 1988 bis 1990 als Sekretär der österreichisch-ungarischen Historikerkommission tätig. Schon zu dieser Zeit war Erdödy im Ungarischen Demokratischen Forum (MDF) aktiv. In den Jahren von 1992 bis 2009 hatte er zweimal das Amt eines Botschafters inne, zuerst in Deutschland bis 1996 und ab dem Jahr 2002 beim Heiligen Stuhl. Er war zudem als Professor für ungarische Geschichte und als Senior Fellow des Zentrums für Europäische Integrationsforschung (ZEI) in Bonn tätig.

Summary 

Mitteleuropa' ist ein Sammelband, der aus sieben Beiträgen besteht. Alle Beiträge außer der Einführung erörtern das Mitteleuropäische aus dem Blickwinkel eines bestimmten Landes (Ungarn, Tschechien, Polen, Slowenien, Slowakei und Rumänien) und wurden von renommierten Historikern dieser Länder geschrieben. Das erste Kapitel ist eine historische Übersicht von der Karolingerzeit bis zur letzten Jahrhundertwende. Es erklärt zudem, warum in diesem Teil Europas, zwischen Ost und West, trotz einer im Vergleich zu Nordwesteuropa verspäteten Gesellschaftsentwicklung, mitteleuropäische Identität und Werte nicht völlig untergegangen sind. Die länderspezifischen Kapitel behandeln das österreichisch-ungarische sowie das europäische Erbe, das manchmal schwierige Verhältnis zu großen und kleinen Nachbarn sowie die Hoffnung, durch ein 'Zurück nach Europa' unter dem Dach der Europäischen Union eine Art Heimat zu finden. Die meisten Beiträge berichten mit unterschiedlichen Schwerpunkten über die jeweilige nationale Geschichte und versuchen gleichzeitig darzulegen, warum die Kontinuität nationaler und europäischer Kultur möglich war, zuletzt auch während einer 45 Jahre währenden kommunistischen Diktatur.

Es sollte hier auch angemerkt werden, dass der Beitrag über Polen auf Französisch verfasst ist.