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Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in der Europäischen Union
 
 

Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in der Europ�ischen Union

 

Anl�sslich des Internationalen Tags der Frau am 8. M�rz 2012 wird sich das Europ�ische Parlament dem Thema des Lohngef�lles zwischen Frauen und M�nnern widmen.

In diesem Sinne beauftragte das Parlament TNS Opinion mit der Durchf�hrung einer Flash-Telefonumfrage, die vom 19. bis 21. Januar 2012 unter Teilnahme von 25 539 EU-B�rgerinnen und B�rgern in den 27 EU-Mitgliedstaaten stattfand.

Die Fragen, die an die EU-B�rgerinnen und B�rger gerichtet wurden, betrafen in erster Linie das geschlechtsspezifische Lohngef�lle, aber es wurden auch andere Themen, wie elterliche Betreuungspflichten und geschlechtsspezifische Berufswahl, angesprochen.

Im Wesentlichen hat diese Umfrage Folgendes ergeben:

  • Auf die Frage, ob sie die Ungleichheiten zwischen M�nnern und Frauen in ihrem Land f�r ein gravierendes Problem halten, antworteten 52 % der EU-B�rgerinnen und B�rger (W 58 %, M 46 %), dass dies ein �ernstes� Problem sei, w�hrend 45 % die gegenteilige Ansicht vertraten.
  • 60 % der EU-B�rgerinnen und B�rger sind der Ansicht, dass die Ungleichheiten zwischen M�nnern und Frauen in den letzten 10 Jahren tendenziell abgenommen haben.
  • Unter den verschiedenen Formen der geschlechtsspezifischen Ungleichheit nennen die EU-B�rgerinnen und B�rger an erster Stelle die Gewalt gegen Frauen (48 %), dicht gefolgt vom Lohngef�lle zwischen Frauen und M�nnern (43 %); an dritter Stelle wird mit 36 % die Ausbeutung von Frauen (Frauenhandel, Prostitution) genannt.
  • Konkreter befragt, wie sie das geschlechtsspezifische Lohngef�lle beurteilen, bezeichneten 69 % (76 % W und 62 % M) dieses als �ernstes� Problem.
  • Auf die Frage, auf welcher Ebene das Problem des Lohngef�lles zwischen Frauen und M�nnern am besten angegangen werden sollte, bef�rworteten 47 % der EU-B�rgerinnen und B�rger L�sungen auf EU-Ebene, w�hrend 38 % der nationalen und 11 % der lokalen oder regionalen Ebene den Vorzug gaben.
  • Die Teilnehmer der Umfrage wurden auch gefragt, welche Ma�nahmen ihrer Meinung nach am geeignetsten w�ren, um das Lohngef�lle zwischen M�nnern und Frauen zu verringern. Bei der Entscheidung dar�ber, ob Anreizen oder Zwangsma�nahmen der Vorzug zu geben ist, gehen die Meinungen der EU-B�rgerinnen und B�rger auseinander. Zu etwa gleichen Teilen sprachen sich die Befragten aus f�r die Optionen �Erleichterung des Zugangs f�r Frauen und M�nner zu allen Arten von Besch�ftigung� (27 %), �Verh�ngung von Geldbu�en gegen Unternehmen, die die Gleichstellung der Geschlechter missachten� (26 %) und �Transparente Gehaltstabellen in Unternehmen� (24 %).
 
 
 
Meinungsumfragen des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament gibt regelmäßig Meinungsumfragen in den 28 Mitgliedstaaten in Auftrag.

Diese Umfragen decken ein breites Themenspektrum ab und betreffen in erster Linie das Wissen der europäischen Bürger über das Europäische Parlament, ihre Vorstellungen über die EU und deren größte Herausforderungen sowie ihre Erwartungen im Hinblick auf die Europawahlen, das Europäische Parlament und die Europäische Integration im Allgemeinen.

Durch die Analyse der Ergebnisse soll ein möglichst umfassender Überblick über einzelstaatliche Entwicklungen und regionale Besonderheiten sowie über soziodemografische Unterschiede und historische Trends geschaffen werden.