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Parlemeter 2011
 
 

Parlemeter 2011

 

In diesem neuen Parlameter werden zur Mitte der Legislaturperiode 2009/2014 die Wahrnehmung des Europ�ischen Parlaments durch die Europ�er sowie die Politiken und Werte untersucht, die diese gef�rdert und verteidigt sehen m�chten.

Der Erhebungszeitraum f�r die durch TNS Opinion durchgef�hrte Studie erstreckte sich vom 3. bis zum 20. November 2011 und fiel in eine im europ�ischen Kontext besonders schwierige Zeit: man denke unter anderem an das fehlgeschlagene Referendum in Griechenland, den Wechsel im Amt des Ministerpr�sidenten dort und in Italien, die Anhebung der Zinss�tze f�r Staatsschulden in verschiedenen L�ndern der Eurozone, die Parlamentswahlen in Spanien, den G20-Gipfel usw.

Die wichtigsten Ergebnisse dieser Analyse sind:

  • Was die Priorit�tsbereiche betrifft, die nach Meinung der Europ�er vom Europ�ischen Parlament gef�rdert werden sollen, liegt die Bek�mpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung an erster Stelle (49 %).

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise liegt die Koordinierung von Wirtschafts-, Haushalts- und Finanzpolitik an zweiter Stelle, wobei diese Antwort deutlich h�ufiger von Befragten aus der Eurozone gegeben wurde (37 %).

    Alle politischen Bereiche, die nicht direkt mit der aktuellen Krise in Zusammenhang stehen, sind jedoch deutlich zur�ckgegangen: Bek�mpfung des Klimawandels, Agrarpolitik, Terrorismusbek�mpfung, Einwanderungspolitik.

  • Im Hinblick auf Werte geht die Anzahl der Antworten, in denen diese jeweils eine Rolle spielen, zur�ck. Der Schutz der Menschenrechte steht an erster Stelle (56 %), gefolgt von der Gleichstellung von Mann und Frau (33 %) und der freien Meinungs�u�erung (32 %).
  • Hinsichtlich der Rolle, die die Befragten dem Europ�ischen Parlament beigemessen haben, ist die gro�e Zunahme derer zu vermerken, die m�chten, dass es eine gleichbleibende Rolle spielt. Die Anzahl derjenigen, die m�chten, dass das Europ�ische Parlament eine wichtigere oder weniger wichtige Rolle �bernimmt, ist dagegen gesunken.
  • Vor dem Hintergrund der Krise entwickelt sich das Image des Europ�ischen Parlaments nicht zum Positiven. Entsprechendes gilt f�r das Image der anderen europ�ischen Organe, der Parlamente und der nationalen Regierungen.
  • Hinsichtlich der Befugnisse des Europ�ischen Parlaments, der Wahl seiner Mitglieder und der auf die einzelnen Mitgliedstaaten entfallenden Anzahl an Mitgliedern gab eine Mehrheit der Befragten eine positive Antwort.
 
 
 
Meinungsumfragen des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament gibt regelmäßig Meinungsumfragen in den 28 Mitgliedstaaten in Auftrag.

Diese Umfragen decken ein breites Themenspektrum ab und betreffen in erster Linie das Wissen der europäischen Bürger über das Europäische Parlament, ihre Vorstellungen über die EU und deren größte Herausforderungen sowie ihre Erwartungen im Hinblick auf die Europawahlen, das Europäische Parlament und die Europäische Integration im Allgemeinen.

Durch die Analyse der Ergebnisse soll ein möglichst umfassender Überblick über einzelstaatliche Entwicklungen und regionale Besonderheiten sowie über soziodemografische Unterschiede und historische Trends geschaffen werden.