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2011: Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit
 
 

2011: Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit

 

Auf Initiative des Europäischen Parlaments ist das Jahr 2011 zum 'Jahr der Freiwilligentätigkeit' und das Jahr 2012 zum 'Jahr der generationenübergreifenden Solidarität' erklärt worden: Das sind zwei gute Gründe für das Europäische Parlament, eine Eurobarometer-Umfrage durchzuführen, um herauszufinden, wie die Europäer über diese beiden Konzepte denken, und um besser zu verstehen, wie sie sie wahrnehmen und umsetzen.

Die Eurobarometer-Umfrage wurde vom 1. bis 16. Mai 2011 von TNS Opinion durchgeführt.

Bevor die Antworten der befragten Europäer untersucht werden, sind einige wichtige Punkte hervorzuheben, die aus dieser Umfrage ersichtlich werden.

  • Aufgrund des unterschiedlichen Status der Freiwilligentätigkeit in den Mitgliedstaaten ist es sehr schwierig, zu allgemeinen Schlussfolgerungen zu gelangen.
  • Da keine Eurostat-Daten oder sonstigen allgemeinen Statistiken vorliegen, lässt sich die Zahl der Europäer, die Freiwilligenarbeit leisten, nicht mit Sicherheit bestimmen.
  • Der Beitrag der Freiwilligentätigkeit zum BIP der EU und ihren Mitgliedstaaten ist sehr schwer zu beziffern. Es liegen keine EU-weiten Statistiken vor. Nationale Daten sind nur in manchen Ländern verfügbar.
  • Es herrscht allgemein Konsens darüber, dass Freiwilligenarbeit eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielt und sich auf die Werte der Solidarität gründet. Sie trägt insbesondere durch ihre Verwurzelung vor Ort zum Bürgergeist bei und ist ein Faktor der persönlichen Entfaltung und Entwicklung.
  • 22 bis 25 % der Europäer engagieren sich ehrenamtlich.
  • Sport und Kultur sind die Hauptbereiche der Freiwilligenarbeit.
  • Im Bereich „Solidarität und humanitäre Hilfe“ spielt die Freiwilligentätigkeit die wichtigste Rolle.
  • Der größte Nutzen der Freiwilligenarbeit in der EU besteht in der Wahrung und Stärkung des sozialen Zusammenhalts.
  • In Bezug auf die Festlegung von Rahmenbedingungen für die Freiwilligentätigkeit auf nationaler oder europäischer Ebene gehen die Meinungen auseinander.
  • Massive Unterstützung für die Einrichtung freiwilliger Rettungsmannschaften in jeder Region.
  • Förderung der generationenübergreifenden Solidarität.
 
 
 
Meinungsumfragen des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament gibt regelmäßig Meinungsumfragen in den 28 Mitgliedstaaten in Auftrag.

Diese Umfragen decken ein breites Themenspektrum ab und betreffen in erster Linie das Wissen der europäischen Bürger über das Europäische Parlament, ihre Vorstellungen über die EU und deren größte Herausforderungen sowie ihre Erwartungen im Hinblick auf die Europawahlen, das Europäische Parlament und die Europäische Integration im Allgemeinen.

Durch die Analyse der Ergebnisse soll ein möglichst umfassender Überblick über einzelstaatliche Entwicklungen und regionale Besonderheiten sowie über soziodemografische Unterschiede und historische Trends geschaffen werden.