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100. Weltfrauentag: Überwindung des Ungleichgewichts zwischen Frauen und Männern
 
 

100. Weltfrauentag: Überwindung des Ungleichgewichts zwischen Frauen und Männern

 

Die Umfrage des Europäischen Parlaments wurde zwischen dem 21. Februar und dem 6. März 2011 anlässlich des hundertsten Jahrestags des Frauentags von TNS Opinion durchgeführt.

Aus der Umfrage können folgende Kernaussagen hervorgehoben werden:

  • Erstens geht aus den Ergebnissen hervor, dass in allen die Geschlechtergleichstellung betreffenden Fragen Männer und Frauen tendenziell gleich reagieren.  Wir können die Frage aufwerfen, ob dieser hundertste Jahrestag des Weltfrauentags nicht als ein echter sozialer Fortschritt gelten sollte, mit dem ein Beitrag dazu geleistet wird, gegen das Geschlechtergefälle vorzugehen bzw. es wirksam zu verringern.
  • Die Durchschnittswerte auf der EU27‑Ebene müssen durch eine Analyse der einzelstaatlichen Ergebnisse ergänzt werden, die zuweilen unterschiedlich ausfallen können.  Entgegen anderen Umfragen oder gängigen Klischees betreffend die Geschlechtergleichstellung können wir außer in den nordeuropäischen Ländern keine regionalen oder logischen Trends feststellen.
  • Als ein weiteres wichtiges Ergebnis dieser Umfrage mag die Tatsache gelten, dass die Europäer unter allen möglichen Maßnahmen zur Verwirklichung der Gleichstellung von Männern und Frauen Anreize Zwangsmaßnahmen vorziehen.

So bemessen sie zur Verbesserung dieser Situation ungeachtet der Art der Frage Anreizmaßnahmen eine größere Bedeutung zu als Zwangsmaßnahmen.

Je nach Frage wurden demnach bei Zwangs‑ bzw. Anreizmaßnahmen Werte zwischen 30 und 44 % erzielt Für Frauenquoten entweder intern in den Unternehmen oder bei Wahllisten für die unterschiedlichen Wahlen sprachen sich jeweils 19 % aus.

 
 
 
Meinungsumfragen des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament gibt regelmäßig Meinungsumfragen in den 28 Mitgliedstaaten in Auftrag.

Diese Umfragen decken ein breites Themenspektrum ab und betreffen in erster Linie das Wissen der europäischen Bürger über das Europäische Parlament, ihre Vorstellungen über die EU und deren größte Herausforderungen sowie ihre Erwartungen im Hinblick auf die Europawahlen, das Europäische Parlament und die Europäische Integration im Allgemeinen.

Durch die Analyse der Ergebnisse soll ein möglichst umfassender Überblick über einzelstaatliche Entwicklungen und regionale Besonderheiten sowie über soziodemografische Unterschiede und historische Trends geschaffen werden.