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03-07-2017
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10 Kandidaten für den LUX-Filmpreis 2017

Die 10 Kandidaten für den LUX-Filmpreis 2017 sind auf dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary vorgestellt worden. Filme mit deutscher und österreichischer Beteiligung sind dabei.

LUX-Filmpreis 2017:  10 Kandidaten
LUX-Filmpreis 2017: 10 Kandidaten
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Es ist wieder soweit. Der Wettbewerb um den begehrten LUX-Filmpreis hat begonnen. Am Sonntagabend (2.7.) sind die zehn Kandidaten, die dieses Jahr um den Filmpreis des Europäischen Parlaments konkurrieren, auf dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary in der Tschechischen Republik verkündet worden.

Mit der Auszeichnung honoriert das Europäische Parlament die Vielfalt der europäischen Film- und Kinokultur. Der LUX-Filmpreis wird jedes Jahr an eine europäische Produktion vergeben und soll dazu dienen, europäische Filme einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und eine gesellschaftliche Debatte über Werte und soziale Themen in Europa anzuregen.

Die drei Filme, die sich für die Endrunde qualifizieren, werden mit Untertiteln in den 24 Amtssprachen versehen und im Herbst in ganz Europa gezeigt.

Die 10 Kandidaten für den LUX-Filmpreis 2017

Die zehn Filme, die von der LUX-Filmpreis-Jury ausgewählt worden sind, behandeln verschiedenste Themen: So geht es um den Prozess des Erwachsenwerdens, Aktivismus und soziales Engagement oder die Informations- und Kommunikationsflut im postfaktischen Zeitalter. Von der politischen Satire bis hin zur Sozialstudie - verschiedene Genres sind vertreten.

Nominiert sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • A Ciambra von Jonas Carpignano (Italien/Brasilien/USA/Frankreich/Deutschland/Schweden)
  • BPM (Beats Per Minute) von Robin Campillo (Frankreich)
  • Glory von Kristina Grozeva und Petar Valchanov (Bulgarien/Griechenland)
  • Heartstone von Guðmundur Arnar Guðmundsson (Island/Dänemark)
  • King of the Belgians von Peter Brosens und Jessica Woodworth (Belgien/Niederlande/Bulgarien)
  • Sámi Blood von Amanda Kernell (Schweden/Dänemark/Norwegen)
  • Summer 1993 von Carla Simón (Spanien)
  • The last family von Jan P Matuszyński (Polen)
  • The other side of hope von Aki Kaurismäki (Finnland/Deutschland)
  • Western von Valeska Grisebach (Deutschland/Bulgarien/Österreich)

Internationales Filmfestival Karlovy Vary

Die offizielle Auswahl wurde am 2. Juli von der stellvertretenden Vorsitzenden des Bildungs- und Kulturausschusses Helga Trüpel, der Koordinatorin des LUX-Filmpreises Doris Pack und den EU-Abgeordneten Martina Dlabajová (ALDE) aus Tschechien und Bogdan Wenta (EVP) aus Polen verkündet.

Welche drei Filme es ins Finale schaffen, wird bei den "Venedig-Tagen" (Giornate degli Autori) Ende Juli in Rom bekannt gegeben. Die drei Finalisten werden dann in allen 24 Amtssprachen untertitelt und im Rahmen der LUX-Filmtage im Herbst in allen Mitgliedstaaten gezeigt werden. Der Gewinner des LUX-Filmpreises wird von den EU-Abgeordneten ausgewählt und am 15. November in Straßburg verkündet.

Publikumspreis - Audience Mention 2016

Die EU-Abgeordneten bestimmen, welcher Film mit dem LUX-Filmpreis geehrt wird. Doch auch das Publikum wird befragt. Während der LUX-Filmtage können die Besucher abstimmen, welcher der drei Finalistenfilme ihnen am besten gefällt. Der Preisträger des Publikumspreises ("Audience Mention") wird auf dem Karlovy Vary Festival verkündet. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an "Toni Erdmann" von Maren Ade.

 

WEITERE INFORMATIONEN:

Dossier zum LUX-Filmpreis 2016