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Armin Wolf und Elisabeth Köstinger bei LehrerInnen-Seminar im Haus der EU

10-07-2017
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Am 22. Juni 2017 widmete sich das Informationsbüro des Europäischen Parlament den Themen Fake News, Hate Speech und Meinungsfreiheit. Im Rahmen eines eintägigen Workshops diskutierten mehr als 30 PädagogInnen aus Polytechnischen Schulen und Berufsschulen mit ExpertInnen zu „Demokratie im digitalen Zeitalter“. Dieser Workshop ist Teil des Programms „Botschafterschulen für das Europäische Parlaments“.

Seminar mit LehrerInnen der EP-Botschafterschulen
Seminar mit LehrerInnen der EP-Botschafterschulen
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Am 22. Juni 2017 trafen sich die designierten Senior BotschafterInnen von mehr als 30 Schulen aus ganz Österreich im Haus der Europäischen Union in Wien.
Im Rahmen des Workshops war es den LehrerInnen nicht nur möglich
„Best practice“-Erfahrungen für den Unterricht auszutauschen, sondern auch mit VertreterInnen aus Politik, Medien und Wissenschaft zu diskutieren.


So tauschten sich die Lehrkräfte mit der Europaabgeordneten Elisabeth Köstinger über die Gestaltung demokratischer Prozesse im digitalen Zeitalter aus. Köstinger berichtete über die Nutzung von sozialen Netzwerken für ihre politische Arbeit und gab Einblicke über ihren Umgang mit Hass im Netz.

Zweiter Programmpunkt war die Debatte mit ORF-Journalist Armin Wolf über Fake News, Hate Speech sowie Verschwörungstheorien. Die Lehrkräfte zeigten sich vor allem interessiert an der Auswahl von Themen für die Berichterstattung, die Aufbereitung dieser Themen sowie die Diskrepanz in der „Wahrheitsgetreue“ der Berichterstattung zwischen klassischen und sozialen Medien.

Am Nachmittag folgte ein Impulsreferat von Gabriel Toggenburg, Rechtsberater in der in Wien angesiedelten Grundrechteagentur der Europäischen Union. Er zeigte vor allem den rechtlichen Rahmen auf rund um Fragen wie „Wo beginnt die Meinungsfreiheit?“, „Wo endet Meinungsfreiheit?“ oder „Kann ich bestraft werden für meine Meinung?“.

Zum Abschluss wurden die speziell erstellten Lehrmaterialien und Methoden präsentiert, welche die Behandlung und die Einführung des Themenkomplexes Europa in den verschiedenen Schulen erleichtern soll.


Zum Programm „Botschafterschulen des Europäischen Parlaments“:

Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Wien setzte im Schuljahr 2016/2017 erstmalig dieses Programm für SchülerInnen und Lehrkräfte in Österreich um. Das erklärte Ziel dieses Programmes ist es, das Thema Europa über ausgewählte SchülerInnen und Lehrkrafte (sogenannte Junior und Senior BotschafterInnen), anhand hierfür bereitgestellter Methoden und Informationsmaterialien an österreichische Schulen zu bringen. Zu den Aufgaben der Junior BotschafterInnen gehören die Betreuung der Europa-Informationsangebote der Schule und die Mitwirkung bei der Organisation von Projekttagen. Als Senior BotschafterInnen werden im Rahmen des Projekts diejenigen Lehrkräfte bezeichnet, die die Aktivitäten an den teilnehmenden Schulen koordinieren und AnsprechpartnerInnen für das Thema Europa an hren Schulen sind.

 

Weitere Bilder (alle © Europäisches Parlament) finden Sie hier:

Flickr-Bildergalerie