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02-07-2018
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Das sind die 10 Kandidaten für den LUX-Filmpreis 2018

Originell, bewegend, überzeugend und relevant: Die zehn europäischen Filme, die dieses Jahr im Rennen um den begehrten LUX-Filmpreis sind, wurden bekannt gegeben.

Das sind die 10 Kandidaten für den LUX-Filmpreis 2018
Das sind die 10 Kandidaten für den LUX-Filmpreis 2018
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Es ist wieder soweit. Der Wettbewerb um den begehrten LUX-Filmpreis hat begonnen. Am 1. Juli sind die zehn Kandidaten, die dieses Jahr um den Filmpreis des Europäischen Parlaments konkurrieren, auf dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary in der Tschechischen Republik verkündet worden.

Mit der Auszeichnung honoriert das Europäische Parlament die Vielfalt der europäischen Film- und Kinokultur. Der LUX-Filmpreis wird jedes Jahr an eine Produktion vergeben und soll dazu dienen, europäische Filme einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und eine gesellschaftliche Debatte über Werte und soziale Themen in Europa anzuregen.

Die drei Filme, die sich für die Endrunde qualifizieren, werden mit Untertiteln in den 24 Amtssprachen versehen und im Herbst in ganz Europa gezeigt.

LUX-Filmpreis 2018 - die Auswahl

Die 10 Filme, die von der Jury des LUX-Filmpreises ausgewählt worden sind, umfassen sowohl Filme, die bereits auf großen Filmfestivals viel Aufmerksamkeit erregt haben, als auch kleinere nationale Produktionen. Die Filme sind sehr vielfältig, haben aber eines gemeinsam: Sie spiegeln die Themen wider, mit denen unsere Gesellschaften konfrontiert sind, wie Migration, Populismus, Nationalismus, Globalisierung, Krieg, Religion und Gerechtigkeit. Zum ersten Mal wurden auch zwei Dokumentarfilme in die Auswahl aufgenommen (The Other Side of Everything und The Silence of Others).

Nominiert sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Border (Gräns) von Ali Abbassi (Schweden, Dänemark)

Donbass von Sergei Loznitsa (Deutschland, Frankreich, Ukraine, Niederlande, Rumänien)

Girl von Lukas Dhont (Belgien, Niederlande)

Glücklich wie Lazzaro (Lazzaro felice) von Alice Rohrwacher (Italien, Schweiz, Frankreich, Deutschland)

Mug (Twarz) von Małgorzata Szumovska (Polen)

Styx von Wolfgang Fischer (Deutschland, Österreich)

The Other Side of Everything (Druga strana svega) von Mila Turajlić (Serbien, Frankreich, Katar)

The Silence of Others (El silencio de los otros) von Almudena Carracedo und Robet Bahar (Spanien, USA)

U_July 22 (Utøya 22.juli) von Erik Pope (Norwegen)

Woman at War (Kona fer í stríđ) von Benedikt Erlingsson (Island, Frankreich, Ukraine)

Die offizielle Auswahl wurde am 1. Juli von Evelyne Gebhardt, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, und anderen EU-Abgeordneten (darunter Helga Trüpel, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung) sowie der Koordinatorin des LUX-Filmpreises Doris Pack, in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary bekannt gegeben.

So geht's weiter

Welche drei Filme es ins Finale geschafft haben, wird auf einer Pressekonferenz im Rahmen der "Giornate degli Autori" Ende Juli in Rom verkündet. Die drei Finalistenfilme werden dann in allen 24 Amtssprachen untertitelt und im Rahmen der LUX-Filmtage im Herbst in allen Mitgliedstaaten gezeigt.

Der Gewinner des LUX-Filmpreises 2018 wird von den EU-Abgeordneten ausgewählt und am 14. November in Straßburg verkündet.

Publikumspreis - Audience Mention 2017

Die EU-Abgeordneten bestimmen, welcher Film mit dem LUX-Filmpreis geehrt wird. Doch auch das Publikum wird befragt. Während der LUX-Filmtage können die Besucher abstimmen, welcher der drei Finalistenfilme ihnen am besten gefällt. Der Preisträger des Publikumspreises ("Audience Mention") wird auf dem Karlovy Vary Festival verkündet. Dieses Jahr ging die Auszeichnung an Sami Blood von Amanda Kernell. Sinziana-Maria Jurau, eine Filmeliebhaberin aus Rumänien, die für den Publikumspreis abgestimmt hatte, wurde die Ehre zuteil, den Gewinnerfilm bekanntzugeben.

 

WEITERE INFORMATIONEN:

Webseite: LUX-Filmpreis
LUX-Filmpreis 2017
Filmemacher – Was Europa für sie tut (EPRS Infosheet)
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