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10-10-2018
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Einführungsseminar des Programms „Botschafterschulen des Europäischen Parlaments“ im Schuljahr 2018/19

Am 8. Oktober 2018 begann der dritte Durchgang des Programms „Botschafterschulen des Europäischen Parlaments“. Lehrkräfte aus verschiedenen Bundesländern nahmen daran teil und diskutierten mit den Europaabgeordneten Eugen Freund und Lukas Mandl.

Einführungsseminar mit MEPs Freund und Mandl
Einführungsseminar mit MEPs Freund und Mandl©Verbindungsbüro des EP/APA-Fotoservice/Bargad
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Das Programm wird seit dem Schuljahr 2016/17 vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich umgesetzt und möchte dazu beitragen, SchülerInnen der Sekundarstufe II die Europäische Union, europäische Demokratie und die Arbeit des Europäischen Parlaments näherzubringen, sowie Lehrkräfte bei der Vermittlung der genannten Themen zu unterstützen. Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments wird dabei von der Serviceeinrichtung „Zentrum polis – Politik Lernen“ in der Schule unterstützt. Insgesamt umfasst das Programm 63 Schulen, die aus allen neun österreichischen Bundesländer kommen und eine bunte Mischung an Schultypen repräsentieren.

Das Einführungsseminar am 8. Oktober 2018 bot den teilnehmenden Lehrkräften die Möglichkeit, das Programm näher kennenzulernen: Sie haben erfahren welche, Angebote sie zur eigenen Weiterbildung bekommen und welche Unterstützung sie bei der Umsetzung des Programms erhalten.

Nach einer kurzen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde standen zwei österreichische Abgeordnete des Europäischen Parlaments Eugen Freund (S&D) und Lukas Mandl (EVP), den Lehrkräften in anregenden Gesprächsrunden Rede und Antwort. In kleinen Gruppen konnten die LehrerInnen Fragen stellen und im regen Austausch mit den Abgeordneten verschiedene Themen diskutieren. So sprachen sie über den Arbeitsalltag eines Europaabgeordneten bis hin zu Themen wie Populismus, Fake News und die bevorstehende Europawahl.

SeniorbotschafterInnen beim Einführungssseminar am 8. Oktober 2018
SeniorbotschafterInnen beim Einführungssseminar am 8. Oktober 2018©Verbindungsbüro des EP/APA-Fotoservice/Bargad
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Nach dem Austausch mit den Europaabgeordneten fanden sich die Lehrkräfte zu einem „Ideendating EUropa in der Schule“ zusammen. In Gruppen erarbeiteten sie die bisherigen Highlights in der Arbeit rund um das Thema Europa, ebenso besprachen sie die Herausforderungen in der täglichen Arbeit mit SchülerInnen und welche Themen diese am meisten interessieren.

Nach einer kurzen Kaffeepause präsentierte Réka Máté die Eckpfeiler des Programms und was es zu erfüllen gilt, um als „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ zertifiziert zu werden. Nach der Beantwortung zahlreicher Fragen von den Lehrkräften hat Dorothea Steurer, „Zentrum polis - Politik lernen“ das exklusiv für Botschafterschulen entwickelte Lernmaterial vorgestellt.

Diskussion mit Ilse Geson-Gombos (WIMO KLagenfurt)
Diskussion mit Ilse Geson-Gombos (WIMO Klagenfurt)©Verbindungsbüro des EP/APA-Fotoservice/Bargad

Der Nachmittag war der praktischen Umsetzung der Pflichtkriterien des Programms in der Schule und dem Evaluierungsprozess gewidmet. Gemeinsam wurden Ideen für die konkrete Umsetzung am Schulstandort erörtert, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle der Senior- und JuniorbotschafterInnen lag.

Ilse Geson-Gombos, eine Teilnehmerin des zweiten Durchgangs des Botschafterschulen-Programms und Seniorbotschafterin an der WIMO Klagenfurt, kam zur Abrundung des Workshops auf Besuch. Sie berichtete den TeilnehmerInnen in einer Diskussionsrunde mit Huberta Heinzel von ihren Erfahrungen mit der Umsetzung des Programms und wie sie ihre SchülerInnen für das Thema Europa begeistern konnte.

Ein sehr positives Feedback nach einem abwechslungsreichen und arbeitsintensiven Tag lässt auf zahlreiche zertifizierte „Botschafterschulen des Europäischen Parlaments“ in Österreich hoffen.

 

WEITERE INFORMATIONEN:

Programm „Botschafterschulen des Europäischen Parlaments“

Fotogalerie © Verbindungsbüro des EP/APA-Fotoservice/Bargad