Gehe zu Inhalt

Auf dieser Website werden Cookies verwendet. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, können Sie die Website besser nutzen.

 
 
 

Das Europäische Parlament - Mitten in Wien

Erfahrungsbericht von Simone Rudigier, Robert-Schuman-Praktikantin bis Februar 2017 im Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Wien.

Simone Rudigier
Simone Rudigier

Das Studium endlich abgeschlossen und es kann losgehen! Das habe ich mir im Jänner 2016 gedacht und voller Enthusiasmus meine Bewerbung für eine Traineeship beim Europäischen Parlament abgeschickt - mit meinem Abschluss in European Union Studies kein ungewöhnlicher Schritt. Neben meinem Studium hatte ich bereits gearbeitet und diesen Job auch behalten, weswegen die Monate vergangen sind und ich schon fast darauf vergessen hätte. Aber im August kam dann die Zusage. Und zu meiner Freude auch für das Informationsbüro des Europäischen Parlaments - Mitten in Wien.

Mit dem Büroleiter, Georg Pfeifer hatte ich im Vorfeld E-Mail Kontakt - einfach, um auch sicher zu sein, dass das eh auch eine fixe Zusage ist, die ich von der Zentrale in Brüssel via Mail erhalten hatte. Dem war so und Anfang Oktober betrat ich das Haus der Europäischen Union. Der Weg war mir nicht fremd - ich hatte bereits einige öffentliche Veranstaltungen im Haus besucht. Als erster hat mich Franz Bieglmayer begrüßt und mir die Räumlichkeiten gezeigt, und in die Gepflogenheiten im Büro und im Haus eingeführt. Ruhig und bedacht und gerne mit seinem Büroball in der Hand, wenn es Lösungen zu finden gibt oder Dinge zu durchschauen.

Gemeinsam mit ihm ist auch Réka Máté immer sehr zeitig im Büro. Ohne sie hätte ich vermutlich mit dem Antrag für die Dienstreise nach Straßburg sowie mit diversen anderen Formularen, die im Laufe der Traineeship zu bearbeiten waren, möglicherweise Probleme gehabt. Nicht nur, wenn es um die Kommunikation mit Brüssel geht, sondern auch auf der Homepage hat Réka den Durchblick und ein Auge fürs Detail, wovon man nur lernen kann. Genaues Arbeiten ist für sie sehr wichtig, aber mindestens genauso, dass man für einen Kaffee Zeit hat und generelle Fragen bespricht oder sich austauscht.

Doris Stolz und Manuela Weidinger haben bei Informationsständen am Heldenplatz und bei der Interpädagogika mit ihrem Know-How und den zu bewerbenden Projekten geglänzt und vorgelebt, wie Beratungsgespräche mit Zielgruppen gut funktionieren können. Auch beispielsweise bei der Überarbeitung von Informationsmaterial oder bei der Organisation der öffentlichen Veranstaltungen wurde ich je nach Auslastung miteinbezogen.

Neben der Homepage darf natürlich auch der Social Media Auftritt nicht vernachlässigt werden, dessen sich Thomas Weber, neben seinen Aufgaben bei Veranstaltungen und mit Besuchergruppen, annimmt. Offen für alle Ideen konnte mit neuen Möglichkeiten von Facebook & Co. experimentiert werden und beispielsweise Live-Videos oder auch der Instagram Account sich im Social Media Alltag etablieren.

Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments ist aber nicht nur in-house aktiv, sondern versucht auch mit Kooperationen präsent zu sein: Eine solche gibt es beispielsweise mit der Viennale im Rahmen des LUX-Filmpreises. Neben den Stakeholderevents betreut Andrea Rukschcio-Wilhelm auch diesen besonderen Abend jedes Jahr aufs Neue mit Vorfreude und gab mir ebenfalls die Möglichkeit bei beider ihrer Tätigkeitsbereiche hinter die Kulissen blicken zu können.

Huberta Heinzel arbeitet in erster Linie mit Journalisten und Journalistinnen und ist dafür zwischen Straßburg, Brüssel und Wien sehr viel unterwegs. Doch die Zeit im Büro nützt sie sehr effizient und gab mir die Möglichkeit beispielsweise bei der Organisation von Journalistenseminaren in Brüssel, bei der Überarbeitung von Informationsmaterial und bei der Analyse der Berichterstattung zu den Plenumssitzungen zu unterstützen. Besonders auch bei meiner Dienstreise in Straßburg - mein persönliches Highlight aus der Traineeship - gemeinsam mit ihr und Büroleiter Georg Pfeifer ergaben sich durch Kontakte sehr viele Gespräche und interessante Einblicke. Georg Pfeifer war während meiner ganzen Zeit, obwohl sehr viel unterwegs, stets per Mail oder telefonisch mit mir in Kontakt, um entweder gemeinsame Projekte, wie beispielsweise der Jahresbericht des Informationsbüros, zu besprechen, oder um sicherzugehen, dass alles gut läuft.

Und ich glaube, aus diesen Zeilen geht hervor, dass es sehr gut gelaufen ist und ich die Zusammenarbeit mit dem Team die vergangenen fünf Monate sehr genossen habe - Danke für diese lehrreiche Zeit!