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Lux-Filmpreis

Mit dem 2007 erstmals verliehenen Lux-Preis zeichnet das Europäische Parlament filmische Werke aus, die in besonderer Weise die Universalität der europäischen Werte, die kulturelle Vielfalt und den Prozess der europäischen Integration veranschaulicht. Der Lux-Preis beinhaltet eine materielle Unterstützung in Form einer Untertitelung und einer Bandaufzeichnung des prämierten Films in den 24 Amtssprachen der Europäischen Union. Die Originalfassung wird zudem für Gehörlose und Menschen mit einer Hörbehinderung bearbeitet.

Das Europäische Parlament und die Vielfalt der Kulturen

Das Europäische Parlament setzt sich für die Unterschiedlichkeit der Kulturen ein und ist selbst ein Symbol dieser Vielfalt. Seine Zusammensetzung ist in der Tat ein getreues Abbild der Pluralität der kulturellen und sprachlichen Wurzeln Europas. Mit 751 Sitzen stellt es das größte internationale parlamentarische Forum der Welt dar. Auch von seiner Vielfalt her ist dieses Parlament einmalig: es umfasst die Vertreter der in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union vereinten Völker. In diesem Parlament werden 24 Sprachen gesprochen, hinzukommen noch weitere regionale oder minoritäre Sprachen aus Europa. Dieses Parlament verfügt über immer umfangreichere Legislativbefugnisse und hat sich die Devise der Union "Vereint in der Vielfalt" ganz zu eigen gemacht. Der interkulturelle Dialog und die Meinungsfreiheit, die auch die Geschichte des europäischen Films inspiriert und gefördert haben, gehören zu seinen Hauptanliegen.

Der Film als Kernstück einer kulturellen Eigenart

Der Film ist ein Kernstück des europäischen Kulturmodells. Der Film ist emblematisch für das, was die Europäische Union und die Vereinigten Staaten in Bezug auf kulturelle Eigenheiten voneinander unterscheidet. Der Film ist auch ein Medium, das generationsneutral einer größtmöglichen Anzahl von Menschen offen steht. Durch die Verbindung von Bild und Ton ist der Film auch ein Medium, das bei jedem Einzelnen eher die Gefühle als den Verstand anspricht. In einer Zeit, in der es schwerfällt, Erklärungen mit Hilfe von Texten zu geben, kann sich der Film als ein Medium der Kommunikation und der Reflektion über Europa und seine Zukunft erweisen.

 

Lux-Filmpreis 2018

LUX-Filmpreis 2018 geht an „Gegen den Strom“ von Benedikt Erlingsson

„Gegen den Strom“ („Woman at war“/„Kona fer í stríð“) des isländischen Regisseurs Benedikt Erlingsson ist ein politischer Film, die Geschichte eines starken Frauencharakters und eine Fabel über eine Musiklehrerin, die ein Doppelleben als engagierte Umweltaktivistin führt. Sie sieht ihre politischen Überzeugungen in Frage gestellt, als ihre Pläne zur Adoption eines Kindes in Erfüllung gehen.

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Lux-Filmpreis 2017

LUX-Filmpreis 2017 geht an „Sámi Blood”

„Sámi Blood“ (Samiblut) von der schwedischen Regisseurin Amanda Kernell erzählt die Geschichte eines jungen samischen Mädchens, das ihre Gemeinschaft verlässt, weil sie von einem anderen Leben träumt. Um ihr Ziel zu verfolgen, muss sie sich jedoch mit rassistischen Ansichten auseinandersetzen.

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Lux-Filmpreis 2016

LUX-Filmpreis 2016 geht an "Toni Erdmann"

Der Film "Toni Erdmann" erforscht die moderne Unternehmenskultur durch die komplexe Beziehung zwischen Vater und Tochter.

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Lux-Filmpreis 2015

LUX-Filmpreis 2015 geht an den Film "Mustang" von Deniz Gamze Ergüven

Mustang handelt von fünf Schwestern, die, getrieben von dem Wunsch nach Freiheit, die ihnen von Gesellschaft und Familie aufgezwungenen Grenzen überwinden.

 

Lux-Filmpreis 2014

Lux-Filmpreis 2014 geht an polnischen Film "Ida"

"Ida" handelt von einer jungen Frau auf der Suche nach ihrer Identität, eine persönliche und emotionale Geschichte, durchdrungen von der schmerzvollen Vergangenheit Europas.

 

Lux-Filmpreis 2013

"The Broken Circle Breakdown" ist eine musikalische Liebesgeschichte über ein belgisches Paar und ihren Umgang mit einem tragischen Verlust. Endloses Glück und tiefste Trauer sind oft nur durch einen Augenblick, einen entscheidenden Moment voneinander getrennt. Felix van Groeningen zeigt diese magische Begegnung von Glück, Liebe und Trauer in seinem Film "The Broken Circle Breakdown".

 

Lux-Filmpreis 2012

Kurzbeschreibung: Shun Li arbeitet in einer Textilfabrik am Rande von Rom, um Geld für ihre Ausweispapiere zu verdienen und ihren acht Jahre alten Sohn nach Italien zu holen. Plötzlich wird sie in eine Bar nach Chioggia versetzt, einer Kleinstadt nahe der Lagune von Venedig. Einer der Stammkunden dort ist Bepi, ein slawischer Fischer, von seinen Freunden "der Poet" genannt. Doch die Freundschaft zwischen Shun Li und Bepi missfällt sowohl der chinesischen Gemeinde als auch vielen Einheimischen.

 

Lux-Filmpreis 2011

Kurzbeschreibung: In Les neiges du Kilimandjaro wird Michel und Marie-Claire auf brutale Weise das Geld für eine seit langem geplante Reise zum Kilimandscharo geraubt. Noch schmerzhafter als der Verlust aber ist die Wahrheit über die Täter.

 

Lux-Filmpreis 2010

Feo Aladag für Die Fremde

Kurzbeschreibung: Die in Berlin geborene fünfundzwanzigjährige Umay verlässt ihren Mann in Istanbul, um mit ihrem kleinen Sohn Cem wieder ein gewaltfreies Leben in Deutschland zu führen. Auf die Unterstützung der dort lebenden Familie hoffend, muss sie jedoch bald erkennen, dass diese zwischen tradierten Konventionen und Ehrvorstellungen und der Liebe zu ihr hin und her gerissen ist. Als sie durch Zufall den Plan des älteren Bruders Mehmet mitbekommt, Cem allein nach Istanbul zu schicken, flieht Umay daraufhin in ein Frauenhaus. So schafft sich Umay unabhängig von der Familie ein eigenständiges Leben für sich und ihr Kind. Sie versucht nebenbei ihren Schulabschluss nachzuholen und arbeitet als Küchenhilfe. Dort verliebt sie sich in ihren Kollegen Stipe. Dass sie dabei nicht in der Lage ist, sich von der Familie ganz zu lösen, führt letztlich zum missglückten Ehrenmord.

 

Lux-Filmpreis 2009

Philippe LIORET für Welcome

Kurzbeschreibung: Um seine Frau zu beeindrucken und zurück zu gewinnen, geht der Bademeister Simon aus Calais das Risiko ein, einem jungen kurdischen Flüchtling heimlich zu helfen, den Ärmelkanal schwimmend zu durchqueren.

 

Lux-Filmpreis 2008

Jean-Pierre und Luc DARDENNE für La silence de Lorna

Kurzbeschreibung: Um mit einem Freund Eigentümerin einer Snackbar zu werden, wird Lorna, eine junge Albanerin, die in Belgien lebt, Komplizin eines teuflischen Plans, den der Gauner Fabio ersonnen hat. Fabio hat eine Scheinehe zwischen ihr und Claudy arrangiert. Die Ehe ermöglicht es ihr, die belgische Staatsbürgerschaft zu erhalten und später einen russischen Mafioso zu heiraten, der bereit ist, viel Geld zu bezahlen, um diese seinerseits rasch zu erlangen. Damit diese zweite Ehe möglich wird, will Fabio jedoch Claudy ermorden. Wird Lorna dazu schweigen?

 

Lux-Filmpreis 2007

Fatih AKIN für "Auf der anderen Seite"

Kurzbeschreibung: Als der Witwer Ali die Prostituierte Yeter überredet, bei ihm einzuziehen, ist sein Sohn Nejat irritiert. Nejat taut erst auf, als er erfährt, dass sie ihrer Tochter Ayten regelmäßig Geld für ihr Studium schickt. Nach Yeters plötzlichem Tod reist Nejat in die Türkei, um Ayten zu suchen. Die politische Aktivistin Ayten ist jedoch vor der türkischen Polizei nach Deutschland geflüchtet und bei einer jungen Frau, Lotte, untergetaucht. Als sie von der Polizei aufgegriffen und in die Türkei zurückgeschickt wird, macht sich Lotte auf die Suche nach der Freundin.

 
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