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25/03/2019

Eupen, 17.03.2019 - Deutschsprachige Studentenvereinigungen diskutieren mit Kandidaten - „EU: ist das Frieden oder kann das weg?“

V.l.n.r.: Pascal Arimont (CSP), Alain Mertes (Vivant), Lydia Klinkenberg (ProDG), Matthias Zimmermann (SP), Yves Derwahl (PFF), Shqiprim Thaqi (Ecolo) und Donovan Niessen (Volt).
V.l.n.r.: Pascal Arimont (CSP), Alain Mertes (Vivant), Lydia Klinkenberg (ProDG), Matthias Zimmermann (SP), Yves Derwahl (PFF), Shqiprim Thaqi (Ecolo) und Donovan Niessen (Volt).

Die vier deutschsprachigen Studentenvereinigungen Paludia, Ostana, Destuna und Eumavia haben am Sonntag zu einem politischen Frühschoppen ins Kloster Heidberg, Eupen eingeladen. Thema war die anstehende Europawahl und die damit verbundene Frage: wie wichtig ist die Europäische Union eigentlich noch? Wie sieht die Zukunft der EU aus?

Die Diskussionsrunde fand im Rahmen der Kampagne des Europäischen Parlaments „Diesmalwaehleich.eu“ statt. Sie wurde organisiert mit der Unterstützung das Verbindungsbüro des Europäischen Parlamentes in Belgien, des Rates der deutschsprachigen Jugend (RdJ) und Europe Direct Ostbelgien. Die Debatte wurde mithilfe moderner Technik durchgeführt. Per Smartphone konnte man über die verschiedenen Themen abstimmen und Fragen stellen. Die Hauptthemen des Frühschoppens, Sicherheit und Klimawandel wurden übrigens vom Publikum gewählt.

Zum Thema Sicherheit betonte Pascal Arimont (CSP) „Terrorbekämpfung heisst nicht Kontrollgrenze, sondern Daten sammeln. Lydia Klinkenberg (ProDG) möchte mehr Austausch im Bereich Sicherheitspolitik. Donovan Niessen (Volt) brachte die Idee einer europäischen Armee mit eigenem Verteidigungsminister ins Spiel. Für eine europäische Armee stimmten übrigens 73 Prozent der rund 110 anwesenden Teilnehmer.

Das zweite Thema, das die Studenten interessierte, war der Klimawandel. Hier unterscheiden sich die Positionen der ostbelgischen Parteien zu Europa schon. Während der SP-Politiker Matthias Zimmermann darauf insistierte, dass nachhaltiges Wirtschaften nur mit sozialer Gerechtigkeit und zivilen Strompreisen zu machen sei, sagte Shqiprim Thaqi (Ecolo) deutlich: „Wir brauchen eine klimafreundliche Wirtschaftspolitik und keine wirtschaftsfreundliche Klimapolitik“. Auch beim Klima hat Europa eine Vorreiterrolle in der Welt. Yves Derwahl (PFF) betonte, dass auch die Klimapolitik von unten beginnen sollte.

Am Ende der Debatte, in einer neuen Abstimmung über Slid.do fand das Publikum Pascal Arimont am meisten überzeugend. Die Studentenvereinigungen waren mit dem Ablauf der Diskussionen sehr zufrieden: „Unsere Erwartungen sind erfüllt worden. Wir wollten eine dynamische Diskussion und die haben wir bekommen“.