ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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18.7.2017
PE605.614v01-00
 
B8-0487/2017

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zu den Gesundheitsgefahren der Nutzung von Geräten zur künstlichen Bräunung


Mireille D’Ornano

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zu den Gesundheitsgefahren der Nutzung von Geräten zur künstlichen Bräunung  
B8‑0487/2017

Das Europäische Parlament,

–  gestützt auf Artikel 168 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation zufolge die Häufigkeit von Hautkrebs durch eine Exposition gegenüber ultravioletter Strahlung (UV-Strahlung) von Geräten zur künstlichen Bräunung (Sonnenbänken) zu kosmetischen Zwecken gestiegen und das Alter bei dessen Auftreten gesunken ist;

B.  in der Erwägung, dass die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) bereits 2009 die Exposition auf Sonnenbänken, die UV-Strahlen abgeben, als „krebserregend“ eingestuft hat und dass diese heute die Ursache von fast 500 000 Krebserkrankungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Australien ist;

C.  in der Erwägung, dass die Nutzung von Sonnenbänken weitere Gesundheitsgefahren wie Verbrennungen, eine vorzeitige Alterung der Haut, Augenentzündungen und eine Schwächung des Immunsystems birgt;

1.  fordert die Kommission auf, Initiativen zur Sensibilisierung der Verbraucher für die Gesundheitsgefahren der Nutzung von Sonnenbänken und für die Notwendigkeit ihrer Einschränkung zu medizinischen Zwecken zu fördern;

2.  fordert die Kommission auf, die Einführung von Zugangsbeschränkungen zu diesen Geräten aufgrund des Alters, des Hauttyps, der Expositionszeit oder des Gesundheitszustands der Personen voranzutreiben.

Rechtlicher Hinweis