ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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10.1.2018
PE614.344v01-00
 
B8-0042/2018

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zur Einrichtung von gemeinsamen Handelskammern in Drittländern, die Handelsabkommen mit der EU geschlossen haben.


Salvatore Domenico Pogliese

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur Einrichtung von gemeinsamen Handelskammern in Drittländern, die Handelsabkommen mit der EU geschlossen haben.  
B8‑0042/2018

Das Europäische Parlament,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass nach Artikel 207 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) die gemeinsame Handelspolitik in die ausschließliche Zuständigkeit der Europäischen Union fällt;

B.  unter Hervorhebung der Tatsache, dass die EU die stärkste Handelsmacht der Welt und außerdem der weltweit größte Exporteur von Industrieerzeugnissen und Dienstleistungen ist;

C.  in der Erwägung, dass der internationale Handel einer der ersten Bereiche war, in denen die Mitgliedstaaten vereinbart haben, ihre Hoheitsrechte zu bündeln, und dass gemäß der Mitteilung von 2010 mit dem Titel „Handel, Wachstum und Weltgeschehen“ der internationale Handel zu einer Säule der Strategie Europa 2020 geworden ist, mit der die EU umweltfreundlicher und wettbewerbsfähiger werden soll;

D.  unter Hinweis darauf, dass die EU mit Ländern auf verschiedenen Kontinenten Freihandelsabkommen geschlossen hat oder derzeit aushandelt;

E.  in Erwägung der Rolle der Handelskammern als Hauptakteure der Internationalisierung europäischer Unternehmen und als Vermittler der Handelsbeziehungen mit Drittländern;

1.  fordert die Kommission auf, die Einrichtung von Handelskammern der Europäischen Union in allen Drittländern, die Freihandelsabkommen mit der EU geschlossen haben, zu fördern und aufzuwerten.

Letzte Aktualisierung: 8. Juni 2018Rechtlicher Hinweis