Verfahren : 2017/2968(RSP)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument : B8-0071/2018

Eingereichte Texte :

B8-0071/2018

Aussprachen :

Abstimmungen :

PV 08/02/2018 - 12.13
CRE 08/02/2018 - 12.13

Angenommene Texte :


ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
PDF 260kWORD 48k
31.1.2018
PE614.379v01-00
 
B8-0071/2018

eingereicht im Anschluss an eine Erklärung der Kommission

gemäß Artikel 123 Absatz 2 der Geschäftsordnung


zur Sommerzeitregelung (2017/2968(RSP))


Ivo Belet, Werner Langen, Françoise Grossetête, Elisabetta Gardini, Pilar Ayuso, Reimer Böge, Franc Bogovič, David Casa, Lefteris Christoforou, Pilar del Castillo Vera, Michel Dantin, Angélique Delahaye, Albert Deß, Geoffroy Didier, Christian Ehler, Frank Engel, Rosa Estaràs Ferragut, Christofer Fjellner, Michael Gahler, Francesc Gambús, Luis de Grandes Pascual, Esteban González Pons, Ingeborg Gräßle, Brian Hayes, Esther Herranz García, Brice Hortefeux, Carlos Iturgaiz, Lívia Járóka, Jérôme Lavrilleux, Antonio López-Istúriz White, Ivana Maletić, Gabriel Mato, Cláudia Monteiro de Aguiar, Elisabeth Morin-Chartier, Siegfried Mureşan, Luděk Niedermayer, Franck Proust, Paulo Rangel, Anne Sander, Maria Spyraki, Dubravka Šuica, Jaromír Štětina, Ramón Luis Valcárcel Siso, Axel Voss, Rainer Wieland, Milan Zver, Alberto Cirio, Philippe Juvin, Maria Spyraki

Entschließung des Europäischen Parlaments zur Sommerzeitregelung (2017/2968(RSP))  
B8-0071/2018

Das Europäische Parlament,

–  gestützt auf Artikel 114 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

–  unter Hinweis auf die Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Januar 2001 zur Sommerzeitregelung(1),

–  unter Hinweis auf die Interinstitutionelle Vereinbarung zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der Kommission vom 13. April 2016 über bessere Rechtsetzung(2),

–  gestützt auf Artikel 123 Absatz 2 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass Evaluierungen der geltenden Rechtsvorschriften gemäß der Interinstitutionellen Vereinbarung die Grundlage für die Abschätzung der Folgen von Optionen für weitergehende Maßnahmen bilden sollten;

B.  in der Erwägung, dass in zahlreichen wissenschaftlichen Studien, unter anderem in der Studie des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments von Oktober 2017 zu der EU-Regelung der Sommerzeit gemäß der Richtlinie 2000/84/EG, keine endgültigen Schlussfolgerungen gezogen werden konnten, sich jedoch herausgestellt hat, dass diese Praxis sich negativ auf die menschliche Gesundheit, die Landwirtschaft und die Sicherheit im Straßenverkehr auswirkt;

C.  in der Erwägung, dass die Bürger in einer Reihe von Bürgerinitiativen ihre Besorgnis über die halbjährliche Zeitumstellung zum Ausdruck gebracht haben;

D.  in der Erwägung, dass das Parlament diese Frage bereits früher angesprochen hat, beispielsweise in der mündlichen Anfrage O-000111/2015 an die Kommission vom 25. September 2015;

E.  in der Erwägung, dass es von entscheidender Bedeutung ist, eine einheitliche EU-Zeitregelung zu handhaben;

1.  fordert die Kommission auf, eine gründliche Bewertung der Richtlinie 2000/84/EG über die Regelung der Sommerzeit vorzunehmen und gegebenenfalls einen Vorschlag zur Überarbeitung vorzulegen;

2.  beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung der Kommission, dem Rat sowie den Regierungen und Parlamenten der Mitgliedstaaten zu übermitteln.

(1)

ABl. L 31 vom 2.2.2001, S. 21.

(2)

ABl. L 123 vom 12.5.2016, S. 1.

Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2018Rechtlicher Hinweis