ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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4.7.2018
PE621.768v01-00
 
B8-0340/2018

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in Städten


Ivan Jakovčić, Jozo Radoš

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in Städten  
B8‑0340/2018

Das Europäische Parlament,

–  unter Hinweis auf das Pariser Klimaschutzübereinkommen,

–  unter Hinweis auf die Stellungnahme des Europäischen Ausschusses der Regionen vom 8. Februar 2017 mit dem Titel „Auf dem Weg zu einer neuen EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel: ein integrierter Ansatz“,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass die meisten Menschen in den europäischen Städten schlechter Luftqualität ausgesetzt sind;

B.  in der Erwägung, dass die neuesten Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EUA) zeigen, dass Feinstaub weiterhin den vorzeitigen Tod von mehr als 400 000 Europäern jährlich verursacht;

C.  in der Erwägung, dass es ermutigend ist festzustellen, dass viele europäische Regierungen und insbesondere Städte eine Vorreiterrolle einnehmen, um die Gesundheit der Menschen durch die Verbesserung der Luftqualität zu schützen;

1.  betont, dass Städte in koordinierten Wechselbeziehungen mit den nationalen und regionalen Behörden eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen müssen;

2.  fordert die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften auf, den Verbrauchern genauere Informationen über den exakten Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen zur Verfügung zu stellen, damit sie fundiertere Entscheidungen darüber treffen können, welche Fahrzeuge sie fahren wollen;

3.  beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung dem Rat und der Kommission sowie den Regierungen und Parlamenten der Mitgliedstaaten zu übermitteln.

 

Letzte Aktualisierung: 1. August 2018Rechtlicher Hinweis