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Plenardebatten
Mittwoch, 29. April 2015 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Bericht über die außerordentliche Tagung des Europäischen Rates (23. April 2015) - Jüngste Tragödien im Mittelmeer und Migrations- und Asylpolitik der EU (Aussprache)
MPphoto
 

  Jörg Leichtfried (S&D). Herr Präsident! Ich glaube, es gibt drei Dinge, über die man ganz klar sprechen muss.

Erstens: Retten. Wenn Menschen in Lebensgefahr sind, dann muss man alles Denkbare, alles Mögliche tun, um sie zu retten. Da gibt es keine Ausreden.

Zweitens: Faire Aufteilung. Ja, Quoten. Vielleicht sind Quoten die Lösung, die wir brauchen, damit in Europa Flüchtlinge in Zukunft fair aufgeteilt werden.

Drittens: Legale Einwanderung. Es muss auch legale Einwanderung geben.

Mit diesen drei Maßnahmen kann man etwas Erleichterung verschaffen. Aber das wird alles nichts helfen, wenn es nicht zusätzlich Maßnahmen gibt, die die Menschen nicht mehr zwingen zu flüchten. Eine vernünftige Außenpolitik, eine vernünftige Außenhandelspolitik, eine Wirtschaftspolitik, die es nicht unseren Konzernen ermöglicht, Rohstoffe in Afrika abzubauen, wo und wann immer sie wollen. Das sind die Dinge, die geschehen müssen. Betroffenheitsrhetorik hilft vielleicht am Anfang, aber nicht auf Dauer.

Just a small remark to Mr Kirkhope: please do not send Mr Farage to Australia. He tends to be one of these guys who mixes everything up: he might end up in Austria and we do not really want him.

 
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