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Menetlus : 2015/2147(INI)
Menetluse etapid istungitel
Dokumendi valik : A8-0371/2015

Esitatud tekstid :

A8-0371/2015

Arutelud :

PV 19/01/2016 - 4
CRE 19/01/2016 - 4

Hääletused :

PV 19/01/2016 - 5.9
CRE 19/01/2016 - 5.9
Selgitused hääletuse kohta

Vastuvõetud tekstid :

P8_TA(2016)0009

Arutelud
Teisipäev, 19. jaanuar 2016 - Strasbourg Uuendatud versioon

4. Ettevalmistused digitaalse ühtse turu aktiks (arutelu)
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PV
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  Presidente. – L'ordine del giorno reca la relazione di Kaja Kallas e Evelyne Gebhardt, a nome della commissione per l'industria, la ricerca e l'energia e della commissione per il mercato interno e la protezione dei consumatori, sul tema "Verso un atto sul mercato unico digitale" (2015/2147(INI)) (A8-0371/2015).

Aspettiamo che ci sia questa fotografia e poi riprendiamo. Salutiamo il Presidente Junker.

 
  
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  Kaja Kallas, rapporteur. Mr President, first of all I would like to thank all those who were involved in this report, especially the co-rapporteur Ms Gebhardt and all the shadow rapporteurs. I am very happy that this report clearly states that we need pro-innovation and pro-digital policies in Europe. If we want to give companies the chance to innovate, we have to give a clear signal that we support innovation. Companies are very often advised to let go of their old products in order to make room for new ones. I think this also applies to us. If the rules are no longer fit for purpose, then we have to let them go and simply review them.

I am happy that this report gives strong support to the sharing economy, but it also expresses concerns at the existing barriers that are created by Member States, hindering its growth instead of adapting their existing framework to ensure competition. We must keep in mind that the big multinational companies have the tools to comply with the different sets of rules, but Europe’s economy is based on small- and medium-sized companies, and these are the companies that are hurt the most by the barriers. I expect the Commission to be proactive in keeping the integrity of the single market. This is not only needed for the sharing economy, but also for the next wave of innovation, such as big data and the internet of things. If Europe does not have a plan for this, if we fail to have a joint approach on standardisation, cyber-security and also the free flow of data, then we will miss out on its potential. It is vital for growth and competitiveness.

I also expect the Commission to work hard to preserve the internet as an open and neutral platform for innovation and communication. By clearly backing the limited liability of the intermediaries, we state that internet providers should not do the work of law enforcement agents. It is crucial to prevent censorship and also to protect freedom of expression, but everything relies on the empowered users, which is also an important aspect of this report.

We need to make sure that citizens have better control over the use of their data and that switching between service providers is facilitated, but also that users are pushed to have basic levels of security such as end-to-end encryption and software updates. It is our responsibility to empower citizens, but it is certainly not our responsibility to tell people how they should live their lives, what to do and which services they should use. This is why our Group is strongly against paragraph 8, and I hope that colleagues can support our Amendment 24, because at the end of the day it is the individual who decides when to put down their phone. Instead, we should focus on how to make life easier for the citizens, and e-government is a good example of that. The principle of providing information to the public authorities only once is a good example of this. It is so important that Parliament is asking for it to be applied.

There is so much to tell on such a broad report, but I will stop here. Thank you again. I look forward to the debate.

 
  
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  Evelyne Gebhardt, Berichterstatterin. Herr Präsident! Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit an Frau Kallas. Ich finde es auch bemerkenswert, dass die sharing economy jetzt so einen großen Stellenwert in ihrer Rede eingenommen hat, wo sie doch zu Beginn gar nicht darüber reden wollte. Es zeigt sich also, dass Diskussionen immer sehr gut sind.

Damit möchte ich auch anfangen. Denn das ist ein Themenbereich, der in der Mitteilung der Europäischen Kommission total fehlt. Und in diesem Bereich ist gerade das Arbeitsrecht, Sozialrecht – wenn wir an Crowdworking und so weiter denken – ein Thema, das wir nicht vernachlässigen dürfen, in dem wir wirklich vorangehen müssen. Sehr verehrte Damen und Herren, es ist ganz wichtig, dass wir diesen digitalen Binnenmarkt sehr gut und sehr europäisch aufstellen, denn dieser Binnenmarkt ist schlicht und einfach grenzenlos. Wenn es um Einkäufe geht, dann sagen wir ja sehr klar: Ja, wir finden es gut, dass die Europäische Kommission am 9. Dezember Vorschläge gemacht hat, wie wir in diesem Bereich vorangehen können. Allerdings – und das werden wir nachher so auch beschließen – heißt das nicht, dass wir akzeptieren werden, dass es unterschiedliches Recht für Offline- und Online-Einkäufe gibt. Das gibt nur Verwirrung für die Verbraucher und Verbraucherinnen und vor allem auch für die kleinen und mittleren Unternehmen, die wir in diesen Bereichen stützen wollen. Auch da können wir nicht so vorgehen, wie die Europäische Kommission sich das vorstellt. Da werden wir noch einmal sehr stark nacharbeiten müssen.

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Kollegen und Kolleginnen! Wo wir ganz einer Meinung sind mit der Europäischen Kommission, wo wir uns auch bei Herrn Ansip sehr bedanken, ist, dass wir das Geoblocking bekämpfen müssen. Es ist absolut nicht akzeptabel, dass Bürger und Bürgerinnen daran gehindert werden, von dem Binnenmarkt Gebrauch zu machen, weil sie eine falsche Adresse haben, weil sie die falsche Nationalität haben, oder weil ihre Kreditkarte im falschen Land ausgestellt worden ist. Das ist nicht das Europa der Bürger und Bürgerinnen, das Europa der Freizügigkeit, das wir brauchen und das wir voranbringen wollen. Auch da werden wir sehr stark zusammenarbeiten müssen, um da alles voranbringen zu können, was nur möglich ist.

Auch im Bereich der digitalen Inhalte ist die Rechtszersplitterung, die wir haben, nicht akzeptabel. Deswegen müssen wir darauf achten, dass manche Geschäftsmodelle, die wir zurzeit haben, zu Monopolbildungen führen, weil eben europäisch kein Wettbewerb da sein kann.

Und wir wollen auch, dass die Bürger und Bürgerinnen schlicht und einfach, wenn sie irgendwo ein Abonnement eingekauft haben, dieses auch in der ganzen Europäischen Union benutzen können. Sonst haben wir keine Europäische Union, keine Freizügigkeit, die für uns doch so wichtig sind und von denen wir immer sagen, dass sie vorangebracht werden müssen.

Ein weiterer Bereich – ich kann in vier Minuten nicht alle nennen, die wir haben, allerdings setze ich auf die Kollegen und Kolleginnen: Einen Streitpunkt gab es auch in unseren Diskussionen, das war das Prinzip der elektronischen Verwaltung, der Behördendienste. Da müssen wir dafür sorgen, dass wir die Vereinfachungen, die die digitale Welt uns bringt, auch wirklich voranbringen. Allerdings ist das once-only principle ein Prinzip, das sehr genau überdacht werden muss, denn da geht es auch um Fragen des Datenschutzes. In manchen Staaten wird es auch verfassungsrechtliche Probleme geben, und da müssen wir dann in diesen Bereichen sehr, sehr vorsichtig vorangehen. Ja zur Vereinfachung, aber so, dass auch wirklich der Datenschutz und die Verfassungen der Mitgliedstaaten in diesen Bereichen auch weiterhin respektiert werden. Da haben wir noch einiges zu tun.

Meine Zeit ist leider schon zu Ende. Wir hätten noch sehr viel mehr zu diesem Bericht zu sagen gehabt. Aber ich bedanke mich hier noch einmal ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit bei allen Berichterstattern, Schattenberichterstattern und bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die auch ihren Zoll gebracht haben. Ich muss sagen, die Arbeit hat richtig Spaß gemacht, weil sie auch so kompliziert war.

 
  
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  Renato Soru, relatore per parere della commissione per i problemi economici e monetari. Signor Presidente, onorevoli colleghi, nella commissione ECON abbiamo cercato in questo tema vastissimo di concentrarci su alcuni punti, considerando anche la straordinaria importanza economica di questo settore che può valere oltre 400 miliardi di EUR all'anno e ha la capacità di creare, è stato stimato, circa 3 milioni e 800 mila nuovi posti di lavoro in Europa.

Ci siamo concentrati su alcuni temi fondamentali come quello di assicurare pari condizioni di accesso; assicurare che i sistemi di governance in giro per l'Europa e i servizi ai cittadini siano prioritariamente digitali secondo una politica che abbiamo chiamato digital first; assicurare l'armonizzazione fiscale che è certamente una priorità se si vuole effettivamente un normale andamento della localizzazione delle imprese e della crescita dell'e-commerce; assicurare un superamento del ritardo nello sviluppo delle skill digitali, così importanti sia dal lato della fruizione che dal lato della produzione di servizi digitali.

Ci siamo concentrati sul sostegno all'innovazione, agli innovatori che hanno poi la responsabilità di creare nuove imprese in Europa o di farle crescere, alcune possibilmente a livelli importanti, capaci di essere un faro, anche visibili nel mercato globale. Abbiamo richiamato l'attenzione sul pericolo dei nuovi monopoli che sono così facili e che prosperano così facilmente, dovuti anche alle caratteristiche del tutto peculiari dei servizi in rete e dei servizi digitali. Ho terminato il mio minuto.

 
  
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  Jutta Steinruck, Verfasserin der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten. Herr Präsident! Wäre es nach dem Beschäftigungsausschuss gegangen, hätten wir in diesem Bericht viel stärkere Akzente im Bereich des digitalen Arbeitsmarkts. Dessen Folgen für unsere Gesellschaft, dessen Chancen, sind deutlich herausgearbeitet.

Ich danke Evelyne Gebhardt ausdrücklich, dass Sie das Thema digitaler Arbeitsmarkt und seine Folgen für die Sozialversicherung in ihrem Bereich wirklich sehr mitgedacht hat und auch sehr dafür gekämpft hat. Klar ist, dass der digitale Wandel nicht aufhaltbar ist, aber er ist gestaltbar. Es müssen aber auch klare Analysen gemacht werden. Wie sind die Auswirkungen auf die Arbeit der Zukunft, wie auf zukünftige Sozialsysteme? Da muss die Kommission noch einiges an Hausaufgaben machen. Wir müssen über Aus- und Weiterbildung nachdenken, über lebenslanges Lernen, institutionalisiertes lebenslanges Lernen.

Wir müssen sehen: crowd working, die sharing economy, was für Auswirkungen hat das heute schon? Was müssen wir mit neuen gesetzlichen Rahmenbedingen oder Gesetzgebung auch verändern, damit wir auch in Zukunft gute und nachhaltige Arbeitsplätze im digitalen Zeitalter sicherstellen können?

 
  
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  Merja Kyllönen, liikenne- ja matkailuvaliokunnan lausunnon valmistelija. Arvoisa puhemies, lämpimät kiitokset esittelijöille sekä kaikille, jotka ovat olleet mietinnön valmistelussa mukana. On hienoa huomata, että parlamentti pystyy löytämään yhteisiä suuntaviivoja tärkeässä asiassa.

Liikenne on yksi niitä sektoreita, jolle digitaalisuudella on erittäin paljon annettavaa. Uskon, että sen avulla päivittäisestä liikenteestä ja logistiikasta saadaan entistä sujuvampaa, turvallisempaa, resurssitehokkaampaa ja kestävämpää. Vaikka liikennesektorilla on muun muassa liikennetietojen keruuta ja hyödynnettävyyttä tehostettu jo pitkän aikaa, on tällä vuosikymmenellä tapahtumassa ennennäkemätön liikkumisen, kysynnän ja tarjonnan uudelleenmäärittely erilaisten digitaalisiin alustoihin pohjautuvien liikkumispalvelujen ja liikenteen automatisoitumisen tehdessä tuloaan.

Pidän kehitystä myönteisenä ja haluan varmistaa, että askeleet kohti digitaalista toimintaa, digitaalista liikennettä ja palvelua tehdään asiakkaiden ehdoilla yhteisten pelisääntöjen ja valvottujen toimintatapojen kautta.

 
  
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  Petra Kammerevert, Verfasserin der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für Kultur und Bildung. Herr Präsident! Der durch Digitalisierung verursachte tiefgreifende Wandel, kann auch bei Radio und Fernsehen gut beobachtet werden und ist noch lange nicht vorüber.

Mobiltelefon und Internet haben die Fernsehnutzung junger Menschen auf Platz 3 der präferierten Medien verdrängt. Audiovisuelle Inhalte sind gefragter denn je, haben an Suggestions- und Meinungsbildungskraft noch hinzugewonnen, werden aber zunehmend über das Internet verbreitet.

Wenn wir wollen, dass öffentlich-rechtliche wie private und Fernsehanbieter auch zukünftig für die öffentliche Meinungsbildung relevant sind, zur Förderung von Meinungsfreiheit und Medienvielfalt beitragen, müssen wir ihnen den Zugang zur nicht-linearen Online-Welt weiter öffnen.

Deshalb ist die Revision der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste unabdingbar und überfällig. Von einer großen Mehrheit getragen sind hierzu unsere wichtigen Eckpunkte im Bericht niedergelegt.

Zudem müssen wir aber auch dafür sorgen, dass die Digitalisierung für die vielfältige Kultur- und Kreativbranche zum Erfolg wird. Der Schlüssel hierzu ist ein Urheberrecht, das den Wandel der Wertschöpfung sachgerecht und fair nachvollzieht und einen fairen Ausgleich zwischen Nutzern, Intermediären und Urhebern findet. Pauschale Forderungen sind hier eher nicht angebracht.

Schließlich fordern wir auch ein sehr viel größeres Engagement aller bei der Entwicklung von Medienkompetenz, was trotz des Schwerpunkts auf jungen Menschen, eine generationsübergreifende Aufgabe sein muss.

 
  
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  Ангел Джамбазки, докладчик по становището на комисията по правни въпроси. Уважаеми г-н Председател, уважаеми колеги, в качеството си на докладчик на становището относно единния цифров пазар в комисията по правни въпроси бих искал да поздравя докладчиците и моята колега от групата на ECR Вики Форд за усилената работа по това досие.

Благодарение на обединените ни усилия за постигане на целенасочено и балансирано решение относно стратегията за единния цифров пазар днес пред нас стои доклад, в който не само се очертават основните приоритети, като преносимостта на онлайн съдържание и иновациите, но също така и въпроси, които се нуждаят от повече анализ и дискусия.

Що се отнася до авторското право предложението на Европейската комисия ни дава добра основа и правилни насоки. Въпреки това, все още има много работа пред нас с цел избягване на свръхрегулирането на въпроси, които се нуждаят от все по-задълбочен анализ. И не трябва да прибързваме, само за да задоволим нечии очаквания или нечий външен натиск.

Вярвам, че резултатът от днешното гласуване ще отрази именно това и точно както в правната комисия, докладът ще се радва на голяма подкрепа.

 
  
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  Michał Boni, rapporteur for the opinion of the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs. Mr President, I would like to thank everyone for the report, which is well-structured and with a balanced approach, including in the area of the competences of the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs, and with a clear message that we need digital harmonisation in Europe.

What does a ‘balanced approach’ mean? It means that we have not achieved the real turning point, to say that we need stronger solutions, more harmonised in some areas, as decisions on 5G spectrum development and text and data mining development have been scarce. On the other hand, however, we have made progress in the right direction, have begun working faster on the e—Privacy Directive and have established equilibrium between privacy protection, security needs and business opportunities in the era of big data. It shows that we understand how important data privacy is in the light of the data-driven economy. In that area, we need future—proof solutions. Now we can start work on issues such as how to share data, what ownership of data means and how to make data much more secure, also using the solutions of security and privacy by design.

 
  
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  Andrus Ansip, Vice-President of the Commission. Mr President, the European Parliament’s own-initiative report on the Digital Single Market is a significant document which covers a wide variety of important themes for Europe. We need to ensure European people, consumers, companies and industry can benefit from a truly functioning Digital Single Market. This is a top priority of this Commission. It is also an area where Europe and the European project have many positive stories to tell. That is why working closely and early enough with the co-legislators is key for success. I would like to thank the rapporteurs and all other Members of the European Parliament involved in this report.

The Digital Single Market strategy identifies 16 key initiatives. In December 2015, we already presented a Communication on copyright with a legislative proposal on cross-border portability. This means that we want to ensure that subscribers to online content services can access what they have paid for while temporarily present in another Member State.

The copyright communication sets out political objectives and areas of action, with concrete measures and a timeline. We have also made legislative proposals for new rules to improve protection for consumers who buy digital content or goods online across the European Union and to help businesses to expand their online sales. As you can see, we are already delivering important elements of the Digital Single Market. This will continue through 2016.

In addition to a common and comprehensive solution to geo-blocking, we want to simplify VAT payments for companies and also promote efficient and affordable parcel delivery. Geo-blocking goes against the very idea of a single market, without borders or discrimination based on nationality or place of residence. Beyond consumers, start-ups and SMEs, we also want to support European industry in embracing digital transformation. This is key for growth and jobs. Industry is a pillar of the European economy. It is also important to focus on the skills of the workforce.

In the next month, we will review the rules which apply to telecoms, audiovisual and e-privacy. We will improve cybersecurity, leverage cloud computing activities, support the development of a European Science Cloud and enable free flow of data. I am looking forward to hearing your views during the debate and to working with you to make the Digital Single Market a reality, and a success story for Europe.

 
  
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  Henna Virkkunen, PPE-ryhmän puolesta. – Arvoisa puhemies, haluan myös kiittää kaikkia esittelijöitä ja muita valiokuntia erittäin hyvästä yhteistyöstä tämän prosessin aikana. EPP tukee tätä mietintöä ja haluaa vauhdittaa digitaalisia sisämarkkinoita Euroopassa. Pidämme sitä erittäin tärkeänä kilpailukyvyn, kasvun ja työpaikkojen näkökulmasta.

Olemme huolestuttavasti jäämässä digitaalisessa taloudessa jälkeen Aasiasta ja USA:sta. Eurooppa tarvitsee lisää investointeja nopeisiin verkkoihin. Meidän on varmistettava se, että uudet digitaaliset palvelut ovat samalla viivalla perinteisten tuotteiden ja palveluiden kanssa. Tämä koskee esimerkiksi sähköisiä kirjoja. Niitä tulee verottaa samalla tavalla kuin perinteistä kirjaa.

Meidän on luotava myös säädösympäristö, joka kannustaa kehittämään uusia innovaatioita ja palveluita Euroopassa. On huolehdittava siitä, että emme luo liian raskasta säätelyä, vaan olemme riittävän ketteriä ja joustavia ja hyödynnämme näitä kaikkia uusia mahdollisuuksia, joita internet tuo tullessaan.

Olen erityisen iloinen siitä, että parlamentti omassa mietinnössään haluaa päästä eroon perusteettomasta geoblokkauksesta eli maarajoitusten käytöstä. On kuluttajille ja yrityksille tärkeä asia, että myös digitaaliset palvelut liikkuisivat yli rajojen Euroopassa kuten muutkin palvelut.

Viiden sadan miljoonan asukkaan digitaalinen sisämarkkina-alue on mahtava mahdollisuus eurooppalaisille yrityksille, ja meidän kannattaa kannustaa nyt kaikkia pk-yrityksiä tarttumaan tähän ja huolehtia myös siitä, että teollisuus digitalisoituu ja hyödyntää nämä mahdollisuudet.

 
  
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  Presidente. – Siamo in una fase in cui i gruppi politici esprimono il loro parere, per cui fare domande, praticare la logica del cartellino blu, in questa fase è veramente anacronistico, aspettiamo il dibattito e naturalmente ci sarà la procedura del cartellino blu.

 
  
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  Miapetra Kumpula-Natri, S&D-ryhmän puolesta. Arvoisa puhemies, Euroopan unionilla on edessään haasteita: Mistä investointeja? Mistä Euroopalle kasvua? Mistä eurooppalaisille työpaikkoja? Mistä toimivampia julkisia palveluja? Ja mistä eurooppalaisille nuorille uskoa tulevaisuuteen?

Näiden haasteiden keskellä on tartuttava mahdollisuuksiin, ja tässä meillä on käsittelyssä yksi mahdollisuus. S&D-ryhmälle se on mahdollisuus digitaalimarkkinoiden kautta luoda uusia työpaikkoja ja kasvua. Viime vuosien aikana digitaalinen talous on kasvanut selvästi nopeammin kuin moni muu ala. Digisektorille on syntynyt laadukkaita työpaikkoja. Tältä osin komission prioriteetit ovat kohdallaan.

Nyt valiokuntien esittämä kanta pitää digitaalista sisämarkkinastrategiaa mahdollisuutena luoda oikeudenmukaisempi ja turvallinen digitaalinen yhteiskunta. Voimme korjata jo syntynyttä digitaalista kuilua - oli kyse sitten infrastruktuurista tai kansalaisten taidoista. Kaikkien kansalaisten tulee päästä käsiksi digitaaliseen palveluun – sekä julkisten että myös yksityisten palveluiden on oltava saatavilla. Meidän on pidettävä huolta siitä, että digitalisaatiosta ei tule uutta sosiaalisen syrjäytymisen aluetta, vaan kaikkien on oltava siinä mukana.

Euroopan tulee kiilata takaisin kärkeen digitalisaatiossa viidennen sukupolven 5G—televerkkojen myötä. Järkevien ratkaisujen tulee tähdätä siihen, että Euroopassa olisi maailman kehittynein ja turvallisin infra. Nyt hyväksyttävä paketti tukee eurooppalaisten innovaatioiden syntyä, kriittisen infrastruktuurin rakentamista Eurooppaan ja turvallisen ja avoimen internetin takaamista kansalaisille ja yrityksille.

Eurooppalaisilla rahastoilla on merkittävä rooli niin tutkimuksessa ja kehityksessä kuin infrainvestointien nopeuttamisessa silloin, kun markkinat eivät kata yhteyksien syntymistä. Eurooppalaisia ratkaisuja tarvitaan, sillä mitäpä iloa on sisämarkkinoista tai digipalveluista, jos ne aina tyssäävät maiden rajoille. Eurooppalaista sisältöä on saatettava eurooppalaisten saataville, ja uskomme, että oikeudenmukainen arvonlisäjakautuminen on mahdollista löytää myös uusien sovellutusten kautta.

Digitalisoinnin mahdollisuudet on hyödynnettävä myös teollisuudessa. Investoinnit nopeisiin verkkoihin luovat perustan, kun teollinen internet ja esineiden internet tuovat uusia ratkaisuja tuotantoon ja arkeen. Menestyäkseen kansainvälisessä kilpailussa myös nykyisen eurooppalaisen teollisuuden on digitalisoiduttava. Komission tutkimusten mukaan näin tekevät yritykset siirtävät vähemmän työpaikkoja ulkomaille tai sanovat ihmisiä irti.

Voisin insinöörinä puhua vain teknologisesta muutoksesta, mutta digitalisaatiossa on ennen kaikkea kyse yhteiskunnan muutoksesta, johon tarvitaan vahva poliittinen johto.

Parlamentti on mukana vahvasti digitaaliyhteiskunnan sääntöjen luomisessa useiden uusien lainsäädäntöhankkeiden mukana. Ja meille S&D-ryhmässä tärkeätä on, että digitalisuus on luonnollinen uusi alku kasvulle, terveyspalveluille, opetukselle, syrjäseutujen kehittymiselle, energiatehokkuuden palvelumuodoille ja niin eteenpäin. On tärkeää tehdä tämä yhteistyössä muun yhteiskunnan kanssa, niin että muutos on turvallinen kaikille.

 
  
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  Vicky Ford, on behalf of the ECR Group. Mr President, if we are to succeed in a competitive world, we must embrace the benefits of the digital revolution. The sharing economy brings huge opportunities and platforms which enable economic growth and help us to address societal issues and even to help solve environmental problems. Yes, there are changes. Traditional distinctions between businesses and consumers and between market incumbents and new entrants are evolving and mutating. This brings new challenges, but any rules we set must help underpin the digital economy, not undermine it. We should work with existing rules where possible, address the risks and not put a handbrake on the innovators or add more costs.

Most of Parliament’s report follows this positive tone, which I support. Unfortunately, some of the Commission’s recent actions are not quite so sensible. Their proposal for digital purchases creates a two—tier structure between online and offline sales and, just at a time when we wanted to build consumer trust, this risks creating confusion.

Data is key. We do need clear rules and we need to be able to harness the benefits from big data, whilst also respecting privacy. But I am a bit concerned about the impact of our new regulation on small businesses and I know that late—night, last—minute rushed negotiations are not the way to achieve clear, coherent legislation. Our single market has 500 million consumers in 28 countries. They want to be able to trade online with companies all across the world. The digital world is a borderless world. We need to work together across Europe and across the world as well. Protectionism will not work.

 
  
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  Dita Charanzová, on behalf of the ALDE Group. Mr President, just as the Industrial Revolution once made us leaders in the world, I think the Digital Single Market can help create more growth and jobs in Europe. This digital revolution is in fact the new industrial revolution and, just as we feared the unknown then, we see fear now in the voices of digital protectionism and the conflicts between traditional industries and new innovative business models, and between those who can adapt and those who worry they might be left behind. But today, if we want to continue our standard of living, we must, as a society, embrace the digital revolution that is happening all around us. We must take steps to create a true Digital Single Market. We must support a policy where innovation, new business models, new products and new supply chains are welcomed. We need a policy that acknowledges that platforms and shared economy are not fringe parts of our economy, but the future engine of it.

We must accept that the analogue days of protected state-owned industries and over—regulated business and consumers markets are over. Commissioner, in your Digital Single Market strategy you have set out sixteen ways to help Europe succeed in this digital revolution. I can confirm that you have the full support of the ALDE Group to get this done. We must fully implement the whole strategy, because otherwise Europe will fall behind. Whether we succeed or fail relies solely on us, and we can act now. I have no doubt that our vote tomorrow will confirm the political mandate for the Commission to use all its power in this field.

Commissioner, please use your political capital, because we are already late.

 
  
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  Cornelia Ernst, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. Herr Präsident! Zunächst einmal möchte ich mich auch bei den Berichterstatterinnen für ihre faire Zusammenarbeit bedanken – das muss man auch an der Stelle tun.

Es ist kein leichter Bericht, trotzdem frage ich mich, ob die Kommissionspläne wirklich ausreichend sind, um den gleichen Zugang auf den digitalen Binnenmarkt für alle zu sichern. Das ist für meine Begriffe noch offen und darum müssen wir kämpfen.

Es wird immer von Vertrauen von Bürgerinnen und Bürgern in das digitale Umfeld gesprochen. Das ist sicher wichtig. Aber genau das ist eben keine Selbstverständlichkeit. Uns geht es darum, dass für Verbraucherinnen und Verbraucher Vertrauen in Datensicherheit geschaffen wird. Vertrauen, wenn man so will, in die Redlichkeit des Anbieters und in den Schutz seiner Grundrechte. Ich glaube, das muss sich überall durchziehen, wenn wir tatsächlich den Binnenmarkt für alle Beteiligten fair entwickeln wollen.

Uns sind drei Dinge wichtig. Erstens: Wir sind der Meinung, dass der Dinosaurier Geoblocking ins Museum gehört, und zwar komplett. Wir sind der Meinung, dass damit eben nicht beispielsweise für kulturelle Vielfalt gesorgt wird, sondern diese im Gegenteil verhindert wird, wenn man zum Beispiel an Minderheiten und den Zugang zu TV- Sendern denkt. Geoblocking führt dazu, dass letztlich illegale Downloads gemacht werden – auch deswegen muss es weg.

Zweitens: Wir haben uns für free software von Anfang an eingesetzt. Leider hat sich das nicht widergespiegelt. Es wäre aber wichtig, dies zu fördern, stärker zu fördern, weil damit eine größere Kontrolle einhergeht, auch für die User.

Drittens: Der Breitbandausbau ist uns wichtig. Hier muss ganz viel gemacht werden, und zwar nicht nur für die Großen, auch für die Kleinen. Last but not least: Ohne konsequente Netzneutralität ist letztlich alles nichts.

 
  
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  Julia Reda, on behalf of the Verts/ALE Group. Mr President, the Commission has titled this project ‘The Digital Single Market’ but we must not lose sight of the reason for tearing down the digital borders and for promoting the exchange of knowledge, goods and services in Europe. It is to empower people and to ensure that the technological projects of globalisation benefit all, and not just the few.

Parliament recalls in this report that is not just the market and profit-seeking enterprises that can provide solutions. The strategy will not be comprehensive if it does not take into account solutions based on the commons. There is open-source software that improves interoperability, security and control over technology. Community WiFi projects provide connectivity, even in remote areas, and crowd-funding allows communities to fund innovation without the dependence on big investors.

Finally, net neutrality and universal internet access are the basis for the Digital Single Market to function, so some regulation of the market is necessary to ensure that new technologies in commercial undertakings safeguard fundamental rights. But it is not necessary to reinvent the wheel when dealing with online intermediaries. In many areas, such as liability, we already have functioning legislation. We must recognise that the internet is more than just a big shopping centre. The successful digital strategy emphasises the strength of the internet: the free exchange of knowledge and collaboration. In summary, we must complement the digital single market with a digital commons strategy. This report makes a good step in this direction, and I would like to thank the rapporteurs for their important and collaborative work in this area.

 
  
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  David Borrelli, a nome del gruppo EFDD. Signor Presidente, onorevoli colleghi, questa relazione fa da apripista a tutta una serie di proposte legislative che arriveranno entro quest'anno. Il mio giudizio personale è che potevamo sicuramente essere un po' più ambiziosi: noi siamo convinti che nella realizzazione del mercato unico digitale la figura del cittadino debba essere messa al centro. E se non lo fa il Parlamento europeo, che è l'unica istituzione eletta direttamente dai cittadini, non possiamo certo aspettarci che questo venga fatto dalla Commissione europea e dal Consiglio.

In attesa della proposta di revisione delle telecomunicazioni, che costituirà un elemento essenziale di questa strategia, è fondamentale adesso essere ambiziosi e fare un buon lavoro, a partire dalla proposta della Commissione riguardante la vendita di beni on line. Il pieno potenziale delle vendite on line non è ancora sfruttato appieno nell'Unione europea, soltanto il 14% delle piccole e medie imprese europee, infatti, utilizza internet come canale di vendita. Dobbiamo lavorare per far sì che i cittadini e le imprese possono acquistare e vendere on line con più semplicità e fiducia in tutta Europa. Si tratta di una nuova frontiera per le nostre aziende e un passaggio fondamentale per la creazione di nuovi posti di lavoro.

 
  
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  Mylène Troszczynski, au nom du groupe ENF. Monsieur le Président, nous sommes tous d'accord pour dire que le développement numérique représente, pour nos TPE/PME, un fort potentiel de croissance, et si la coopération européenne peut en favoriser le contexte économique, alors nous disons oui. Mais, comme à votre habitude, vous faites fausse route en tentant une nouvelle fois de faire taire les intérêts nationaux en imposant aux États membres l'intégration du marché unique et de son volet numérique.

Outre le fait que nous doutions que le bien-être des Européens, et notamment des Français, passe par la création d'un "big data" européen ou par la dérégulation des services, nous sommes également très inquiets pour la sécurité des données stratégiques des États et des données personnelles des utilisateurs.

Tous les amendements que nous avons déposés vont dans le sens de ce que je viens d'exposer et nous espérons qu'ils recevront un large soutien lors du vote. Alors, oui à la coopération européenne, à la protection des consommateurs, aux services efficaces et accessibles à tous, à la coopération logistique, au développement des TIC. Mais non à la suprématie des intérêts fédéralistes sur les intérêts nationaux, qui relève d'une stratégie politique, économique et financière.

L'avenir de l'Europe passe par une coopération équilibrée entre les nations et non par leur démantèlement.

 
  
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  Janusz Korwin-Mikke (NI). Panie Przewodniczący! Zwracam tylko uwagę na przerażający bełkot i tłumaczę niejasność pojęć, bo każdy rynek jest jednolity, a towary na nim sprzedawane nie muszą być jednolite. Jeżeli czytam na przykład we wstępie, punkt 1.1, że stworzenie jednolitego rynku cyfrowego może ożywić jednolity rynek, to to jest nonsens, bo jeżeli ożywiamy rynek, to znaczy, że on istnieje, a jak istnieje, to nie można go stworzyć. Jest to ogólnounijny bełkot. Czytamy na przykład, że internet ma ogromny wpływ na emancypację kobiet. Dlaczego się nie mówi nic o homoseksualistach, o zoofilach albo o rudych? Rudzi, jak wiadomo, są fałszywi, a w internecie nie widać, czy są rudzi czy nie są rudzi, więc internet sprzyja również emancypacji rudych. Proszę Państwa, to jest bełkot – powtarzam – ale będziemy głosowali za, bo wolny rynek jest dla nas najważniejszy.

 
  
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  Andreas Schwab (PPE). Herr Präsident, lieber Herr Vizepräsident, liebe Kolleginnen Kollegen! Auch ich möchte mich natürlich namens der EVP-Fraktion bei allen Kollegen danken, die diesen am Anfang sehr breit angelegten Bericht sehr gut bearbeitet und zu einem wirklichen Kompromiss gebracht haben, der am Ende alle mitnehmen kann.

Es ist wichtig, dass wir uns am Anfang der Debatte über den digitalen Binnenmarkt hier im Europäischen Parlament noch einmal deutlich machen, dass es um einen Ansatz geht, der auf fast alle Politikfelder Auswirkungen haben wird. Deswegen haben wir auch als EVP-Fraktion Wert darauf gelegt, dass alle Ausschüsse, die sich an dieser Arbeit beteiligen wollen, dafür im Rahmen dieses Berichts ihren Platz haben. Deswegen sind aus allen Bereichen auch entsprechende Änderungsanträge übernommen worden, die zugegebenermaßen den Bericht am Ende etwas breiter gemacht haben, als er geplant war, die aber dazu beigetragen haben, dass alle Ausschüsse, alle Beteiligten sich hier mitgenommen fühlen.

Zum Datenschutz, zur Verwendung von Daten: big data ist vom Kollegen Boni aus unserer Sicht schon klar beleuchtet worden. Wir brauchen einen echten digitalen Binnenmarkt, der grenzüberschreitend tatsächlich für die Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für die Arbeitnehmer alle Möglichkeiten schafft. Zum Zweiten geht es um die Auswirkungen auf das Steuerrecht, auf die Arbeitswelt, und natürlich auch um die Frage: „Was ist Innovation?“ Ich möchte hier ganz deutlich sagen: Natürlich ist Innovation auch mit disruption, also dem Abbruch bestehender Märkte verbunden, aber disruption alleine ist noch keine Innovation. Da werden wir noch einige wichtige Diskussionen führen müssen. Es geht beim Geoblocking los und wird beim Steuerrecht weitergehen. Ich hoffe, dass wir die Gemeinsamkeiten, die uns in diesem Bericht gelungen sind, weitertragen können.

 
  
  

VORSITZ: RAINER WIELAND
Vizepräsident

 
  
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  Der Präsident. – Vielen Dank Herr Kollege Schwab. Ich bitte um Nachsicht. Ich habe übernommen und mich einfach in den Redezeiten verkuckt.

 
  
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  Dan Nica (S&D). Domnule președinte, pentru a avea o piață digitală cu adevărat integrată și pentru a înregistra progrese în domeniul digital, sunt necesare investiții în infrastructură și în rețele de comunicații rapide și foarte rapide, inclusiv în zonele rurale și îndepărtate. De asemenea, susțin cu tărie prevenirea blocării geografice nejustificate. Sunt necesare măsuri ambițioase și specifice de îmbunătățire a accesului la bunuri și servicii, prin eliminarea practicilor de blocaj geografic nejustificate și a discriminărilor de preț în funcție de localizarea geografică sau de naționalitate. Un prim pas în direcția opririi geoblocării îl reprezintă propunerea Comisiei, prin care se dorește să se consolideze portabilitatea și interoperabilitatea, pentru a stimula libera circulație a conținuturilor sau serviciilor achiziționate și disponibile în mod legal, precum și accesibilitatea și funcționarea transfrontalieră a abonamentelor. Nu văd nicio contradicție între principiul teritorialității și măsurile de înlăturare a barierelor din calea portabilității conținuturilor. Raportul privind piața unică digitală reprezintă doar începutul în direcția eliminării geoblocării, și vă susținem cu toate ...

(Președintele a întrerupt vorbitorul)

 
  
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  Hans-Olaf Henkel (ECR). Herr Präsident, meine Damen und Herren! Bevor ich vor zwei Jahren in die Politik ging, habe ich mein ganzes berufliches Leben in dieser Branche verbracht.

Als ich vor 25 Jahren für die Mitarbeiter der IBM-Deutschland home terminals einrichtete, wurde das von Gewerkschaften, Kirchen, aber auch er von der Politik und von den Medien schwer bekämpft.

Es hieß damals immer, man müsse die Menschen vor Selbstausbeutung schützen. Lassen Sie mich dann auch ganz klar sagen, dass mit diesem Bericht auch einige Kröten geschluckt werden mussten – so gut er sonst ist. In der Vorbereitung hat es immer wieder Abgeordnete gegeben, die meinten, die Menschen wollten immer mehr mitbestimmt und immer weniger selbst bestimmt werden. Ich glaube, dass ist gerade in dieser Branche völlig falsch.

Ich glaube, dass private Initiative zu mehr Kreativität führt als staatliche Bevormundung und dass zu viele Vorschriften eigentlich auch unseren Unternehmen schaden. Wenn wir uns heute fragen, warum das digitale Europa schon lange hinter den USA und neuerdings auch hinter Asien hinterherhinkt, dann liegt die Antwort darin, dass wir unseren Bürgern zu wenig zugetraut haben, und unseren Unternehmen zu wenig Freiheit gegeben haben. Nur mit Freiheit und Selbstverantwortung werden wir die Kreativität erfahren können, die wir beim digitalen Binnenmarkt brauchen.

Im Übrigen, und hier kommt hier mein ceterum censeo, bin ich der Meinung, dass der Einheits-Euro abgeschafft werden muss.

(Der Redner ist damit einverstanden, eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ gemäß Artikel 162 Absatz 8 der Geschäftsordnung zu beantworten.)

 
  
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  Liisa Jaakonsaari (S&D), sinisen kortin kysymys. Sanoitte, että Eurooppa on jäänyt sen takia jälkeen digitaalisessa kehityksessä, että olemme luottaneet liian vähän yrityksiin ja yksilöihin. Tuskinpa kysymys on siitä, vaan aika yleinen analyysi on se, että jäämme jälkeen sen takia, koska kaikissa kahdessakymmenessäkahdeksassa jäsenmaassa on omat tietosuojaa ja muuta digimaailmaa koskevat säännökset.

Ettekö ymmärrä tätä Euroopan näkökulman merkitystä juuri globaalissa kilpailussa?

 
  
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  Hans-Olaf Henkel (ECR), Antwort auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. Ich glaube schon, dass Sie Recht haben, dass die Zersplitterung des europäischen Binnenmarkts einer der Gründe ist, aber das ist nicht der Hauptgrund. Der Hauptgrund ist, dass wir hier in Europa immer wieder zu sehr an den Staat geglaubt haben. Ich kann die Anzahl der öffentlichen Förderprogramme für die Informations- und Kommunikationstechnik in den letzten 30 Jahren schon gar nicht mehr zählen. All diese europäischen Firmen – nehmen Sie Nixdorf, nehmen Sie Olivetti, nehmen Sie Siemens, nehmen Sie Bull, nehmen Sie ICL – sind alle verschwunden. Aber die Amerikaner und die …

(Der Präsident entzieht dem Redner das Wort.)

 
  
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   Yana Toom (ALDE). Mr President, we all agree that our life is turning increasingly digital. Electronic government and electronic commerce have become our everyday reality. Unfortunately, European legislation and policies are not always up to date, and some Member States are not doing very well. In my native country, Estonia, you may establish a company online within half an hour and administer it with the use of the internet from anywhere in the world. But online registration of companies is not yet available in all Member States and only handwritten signatures are accepted by many registers. In Estonia, digital signatures and digitalised documents are in use in almost all spheres of public life, but outside Estonian borders it is still limited, even in the European Union and even here in the European Parliament where we are discussing this extremely important topic. Commissioner Ansip listed 16 main directions to move on with this important issue, but we still need to address very basic issues in order to ensure the proper functioning of the digital single market.

 
  
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  Νεοκλής Συλικιώτης (GUE/NGL). Κύριε Πρόεδρε, η ψηφιακή ενιαία αγορά θα επιστρατεύσει δυστυχώς τις νέες τεχνολογίες για την εξυπηρέτηση των συμφερόντων των πολυεθνικών και του μεγάλου κεφαλαίου. Αντί να είναι πρωταρχικός στόχος η ευημερία και η ενίσχυση της ποιότητας ζωής των ανθρώπων, οι δυνατότητες της τεχνολογίας θα αξιοποιηθούν δυστυχώς κυρίως για την αύξηση των επιχειρηματικών κερδών και της ανταγωνιστικότητας .

Οι μεταρρυθμίσεις που προωθούνται για την ολοκλήρωση της ενιαίας ψηφιακής αγοράς θα έχουν ιδιαίτερα αρνητικές επιπτώσεις στις μικρομεσαίες επιχειρήσεις, στα εργασιακά δικαιώματα αλλά και στους ίδιους τους καταναλωτές. Χρειάζεται λοιπόν να επαναπροσδιοριστούν οι στόχοι της ψηφιακής ατζέντας ώστε να τεθούν στο επίκεντρο τα συμφέροντα της κοινωνίας. Η θέση μας είναι ξεκάθαρη: η υλοποίηση της ψηφιακής αγοράς πρέπει να συμβάλει στη δημιουργία νέων ποιοτικών θέσεων εργασίας και στην ενίσχυση των εργασιακών δικαιωμάτων αλλά και των δικαιωμάτων των καταναλωτών. Εξίσου σημαντικό είναι να διασφαλιστούν τόσο η ελεύθερη και δωρεάν πρόσβαση στο Διαδίκτυο, όσο και η προστασία των προσωπικών δεδομένων.

Επίσης, η τεχνολογία πρέπει να αξιοποιηθεί ώστε να ενισχυθούν οι μικρομεσαίες επιχειρήσεις, ιδιαίτερα όσον αφορά την πρόσβασή τους στη χρηματοδότηση αλλά και την θέση τους στην αγορά. Προς αυτή την κατεύθυνση κινούνται και οι τροπολογίες που κατατέθηκαν εκ μέρους της Ευρωπαϊκής Ενωτικής Αριστεράς.

 
  
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  Indrek Tarand (Verts/ALE). Mr President, as the President of the Estonian Union of Persons with Mobility Impairment and Vice-President of the Disability Intergroup in this Parliament, I am happy to see that some of the main concerns of persons with disabilities are addressed in this report. I am pleased to see that the report brings out accessibility and exclusion challenges faced by people with disabilities, as well as their integration into the labour market. Furthermore, the report rightly points out the deplorable fact that the Commission’s digital single market strategy for Europe takes no account of the need to ensure full, equal and unrestricted access for disabled people to all new digital technologies.

There is one small caveat: the accessibility and interoperability aspect should have been emphasised more. For example, we can have brilliant reading software for the blind and visually impaired, but its use can be severely limited if it is not interoperable with most devices, websites, content, etc. This is one of the reasons why free and open standards should be used across all domains of a digital single market.

Commissioner, this report has almost four and a half pages consisting solely of references to the former documents adopted by co-legislators, which might prove that successive Commissions do not use the full potential of those texts. Please try to make a difference this time.

(The speaker agreed to take a blue-card question under Rule 162(8))

 
  
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  Ivana Maletić (PPE), pitanje podizanjem plave kartice . Zahvaljujem predsjedavajući, zahvaljujem kolegi na prihvaćanju pitanja. Estonija je zaista jedna od država koja prednjači u E-uslugama na svim razinama. Zanima me kako bi on pomogao državama članicama koje su manje razvijene i manje napredne, kojim mehanizmima da zaista konvergiraju i da na taj način ovu važnu temu uspostave jedinstvenog digitalnog tržišta i jačanja jedinstvenog tržišta u cjelini provedemo u praksi?

 
  
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  Indrek Tarand (Verts/ALE), blue-card answer. Thank you for this question. Actually, I am not the right person to answer it. Mr Ansip, who has been dealing with it as Prime Minister for almost a century – well, at least nine years – is perhaps better placed to reply, but for my part if someone has an interest in this experience we have developed, come and ask, we never refuse to reply.

 
  
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  Marco Zullo (EFDD). Signor Presidente, onorevoli colleghi, grazie alle relatrici per il lavoro svolto per questa relazione equilibrata e in buona parte condivisibile. Io ritengo fondamentale che nel nostro lavoro abbiamo individuato tre pilastri per rendere realizzabile quello che possiamo definire come "cittadinanza digitale".Il primo pilastro è quello dell'uguaglianza, ovvero la possibilità di dare i medesimi diritti a tutti gli utenti, sia che si muovano on line che off line e, in particolar modo, dobbiamo assolutamente e per questo motivo eliminare tutte quelle che possono essere le discriminazioni, soprattutto geografiche. Il secondo pilastro è quello della partecipazione, perché dobbiamo fare in modo che i cittadini, le amministrazioni e le imprese si muovano potendo scambiare informazioni e rendere effettivo questo mercato. Infine c'è il concetto della fiducia: noi abbiamo messo nella relazione diversi strumenti affinché il cittadino, l'utente si muova in questo settore, ma vogliamo anche sottolineare che deve essere percepita l'esistenza di questi strumenti.

 
  
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  Barbara Kappel (ENF). Herr Präsident, Herr Kommissar! Der Bereich der digitalen Wirtschaft ist ein enorm wichtiger Bereich für Wachstum und Beschäftigung in Europa. Wir sprechen über ein Wachstumspotenzial von über 400 Milliarden Euro und 3,8 Millionen neue Arbeitsplätze. Deshalb ist den Berichterstatterinnen ganz besonders zu danken, weil es ihnen gelungen ist, diese sehr komplexe und umfassende Materie und auch die vielen Ausschüsse, die für diesen Bericht beschäftigt waren, gut zu berücksichtigen und einen sehr ausgewogenen und umfassenden Bericht zu erstellen, mit dem wir auch gut weiter arbeiten können.

Erlauben Sie mir doch den einen oder anderen Kritikpunkt. Zum Einen wäre das die immer neue Wut zu regulieren, ob das die Haftungsnorm ist für den Bereich e-commerce, ob das Geoblocking ist, ob das text and data mining ist, ob das die Ex-ante-Regulierung im Telekombereich ist, ob das das media framework for the 21st century oder Plattformen sind. Mehr Regulierung ist nicht immer bessere Regulierung. Lassen Sie uns vor einer neuen Regulierung eine Bestandsaufnahme und Evaluierung vornehmen.

Ein zweiter Bereich, der mir sehr wichtig ist: Wettbewerb und Investitionen in den Ausbau von Breitbandinfrastruktur. Mehr Wettbewerb führt nicht immer zu besserer …

(Der Präsident entzieht der Rednerin das Wort.)

 
  
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  Krišjānis Kariņš (PPE). Priekšsēdētāja kungs, komisāri, kolēģi! Vienotais digitālais tirgus. Lieli vārdi. Šajā zālē mēs droši vien saprotam, bet ko tie tiešām nozīmē – šie vārdi?

Padomājam praktiski – mēs varam jebkurš doties, teiksim, uz Minheni un nopirkt Minhenes balto desiņu. Es varu doties uz Rīgu, cits var doties uz Londonu, Stokholmu, uz Lisabonu un tur to ēst. Tas liekas pilnīgi normāli. Tajā pašā laikā no Rīgas es ar apmaksātu abonementu, teiksim, televīzijā, vai elektroniskā interneta vidē to nevaru baudīt ne Minhenē, ne Londonā, ne Dublinā. Kāpēc?

Ar precēm mēs esam lielā mērā noārdījuši šķēršļus, robežas starp dalībvalstīm, bet digitālajā jomā, kas kļūs aizvien nozīmīgāka mūsu ekonomikā, mums joprojām ir šie šķēršļi, kas lielā mērā balstās tieši uz autortiesību jautājumiem, arī uz patentu. Tātad kas mums ir jāpanāk?

Mums ir jānoārda šie šķēršļi, jāpanāk, ka autortiesības un arī patenti ir derīgi visā Eiropā, nevis tikai vienā dalībvalstī. Citādi būs tā, ka, lai ēstu Minhenes desiņas, mēs varētu doties tikai uz Minheni. Tas mums liekas absurdi. Tikpat absurdi ir, ka, lai baudītu interneta saturu, mums jābūt vienā valstī un mēs nevaram būt otrā valstī. Paldies jums par uzmanību.

(Runātājs piekrīt atbildēt uz zilās kartītes jautājumu (Reglamenta 162. panta 8. punkts).)

 
  
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  Tibor Szanyi (S&D), Kékkártyás kérdés. Tisztelt Képviselő Úr! Bár korábban felszólaló néppárti kollégáktól is szerettem volna megkérdezni, hogy van-e annak valami különleges oka, hogy Önök – bár nagyon helyesen, és egyet is értek, hogy a digitális piac számtalan elemét említik itt a kérdés fontosságát illetően – miért hagyják ki a Néppárt részéről állandóan az oktatásban, az edukációban rejlő elemeket, minthogyha ez nem lenne Önöknek fontos, kérdezem tisztelettel.

 
  
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  Krišjānis Kariņš (PPE), atbilde uz zilās kartītes jautājumu. Kolēģi, paldies par jautājumu! Ja mēs runājam par vienoto tirgu, mēs runājam par vienoto tirgu digitālajā aspektā. Tas jau attiecas, un no Eiropas Tautas partijas puses mēs argumentējam, ka mums jānoārda šķēršļi visās jomās, kas ierobežo tirdzniecību. Tātad šajā gadījumā mēs šodien debatējam par digitālo sfēru, kas ir ļoti svarīga. Protams, izglītībā tā arī ir ļoti svarīga. Un mums joprojām ir šķēršļi arī preču un pakalpojumu tirgū. Tātad no mūsu frakcijas puses mēs argumentējam, ka jānoārda šķēršļi.

 
  
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  Lidia Joanna Geringer de Oedenberg (S&D). Panie Przewodniczący! Stworzenie w pełni zintegrowanego, jednolitego rynku cyfrowego to jeden z głównych priorytetów obecnej Komisji Europejskiej, wynikający z potrzeby lepszego wykorzystania ogromnych możliwości, jakie kryją technologie cyfrowe, dla wykreowania silnego wzrostu gospodarczego i nowych miejsc pracy. Szacuje się, że ten dodatkowy wzrost mógłby wynieść nawet czterysta piętnaście miliardów euro, co otworzyłoby drogę dla kilkuset tysięcy nowych miejsc pracy. Barierą z punktu widzenia Komisji Prawnej są istniejące sztywne regulacje krajowe na rynku telekomunikacyjnym oraz brak harmonizacji prawa autorskiego, a w szczególności jego wyjątków i ograniczeń. Niezbędne jest zatem unowocześnienie przepisów o prawie autorskim w świetle rewolucji cyfrowej i zmian w zachowaniu konsumentów, stworzenie równych warunków działania, w których wszystkie podmioty gospodarcze oferujące swoje towary i usługi na obszarze Unii będą podlegały tym samym, ujednoliconym zasadom, w tym ochrony danych i ochrony konsumentów. Potrzebne są też intensywne działania na rzecz propagowania kultury przedsiębiorczości oraz bardziej innowacyjnych modeli biznesowych.

 
  
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  Daniel Dalton (ECR). Mr President, the digital revolution is here. It will transform every aspect of life in the same way the agricultural and industrial revolution transformed life before it. It will change the way we work, play and live, but to take advantage of it we need to recognise that we have a global market of 3 billion connected people. This is not about a European internal market; it is about a global market and therefore we should not be putting up new barriers. For example, this debate is streamed all over the world, yet content we buy online is blocked. Technologically, this is nonsense as you have to add something to the internet in order to block it. It feeds piracy and consumers do not understand it.

Therefore I welcome the portability proposals, but we do not need pan—European licences. We also need to support the sharing economy. People want to share. Let us let them share and build businesses which can go global, but let us be clear: for digital to work it needs to disrupt and challenge existing business models and vested interests. We should embrace and welcome this. The internet is global by default. Let us not cut Europe off: whether it is in cloud security, data or digital content or the sharing economy, the digital tsunami is coming. Let us embrace it.

 
  
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  Morten Helveg Petersen (ALDE). Mr President, let me first of all thank the two rapporteurs for the great work on this important file. With more and more Europeans now online, new problems arise. For example, how can we protect our data and information? How can we protect ourselves without compromising our fundamental rights and freedom of speech?

I am happy that the report emphasises the importance of encryption as a tool to provide privacy and to ensure a basic level of security. The report also calls for us to ensure that we prevent censorship and that we prevent compromising our freedom of speech on the internet by limiting the liability of service providers. We should not oblige service providers and platforms to constantly monitor their content for illegal content. Different platforms should not be substitutes for law enforcement authorities. We also have to remember that, even though we address the Digital Single Market of Europe, we do not limit our online behaviour and interaction to just European platforms. For precisely this reason, we have to ensure safe international data transfers. I have to emphasise that an agreement is urgently needed – not least with the Americans – on this topic, in order to create legal certainty for European consumers and businesses.

 
  
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  Jiří Maštálka (GUE/NGL). Pane předsedající, jak bylo konstatováno, internet se stal nejrozšířenějším komunikačním prostředkem. Rozšiřování digitálních služeb ale často naráží na četná omezení, která brání rozvoji. Jakkoli naše levicová frakce konfederace Evropské sjednocené levice a Severské zelené levice obecně strategii jednotného digitálních trhu podporuje, poukazuje zároveň na některé problémy, jejichž odstranění nebo zmírnění bude požadovat. Citlivou věcí je ochrana osobních údajů spotřebitelů vstupujících na digitální trh nebo při komunikaci občanů se státní správou pomocí takzvaného eGovernmentu. Stranou nesmí zůstat záležitost týkající se zaměstnanců digitálního trhu, kteří pracují z domova bez sociálně-právní ochrany, či skutečnost, že posilování digitálního trhu bude znamenat objektivně větší nahrazování lidské síly, práce technologiemi. Jinými slovy, také jednotný digitální trh musí mít svoji sociální dimenzi.

 
  
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  Michel Reimon (Verts/ALE). Herr Präsident! Ich möchte mir erlauben, zu dem späten Zeitpunkt der Diskussion auf etwas Neues hinzuweisen.

Nämlich, dass wir nicht nur eine ökonomische Diskussion und nicht nur eine Binnenmarkt-Diskussion zu diesem Thema führen sollten. Es geht nicht nur um unsere Rechte als Verbraucher und Verbraucherinnen, sondern auch um unsere Bügerinnen- und Bürgerrechte. Beim Geoblocking kann die Diskussion, ob Europäerinnen in jedem Land content und Inhalt sehen können, nicht nur eine ökonomische und nicht nur eine Konsumentenschutzfrage sein. Das ist eine Frage von Zensur und freier Rede, ob wir in ganz Europa jeden Inhalt sehen, lesen, hören oder sonst etwas dürfen.

Wir müssen in dieser Frage viel mehr die Vertreter von Bürgerrechten sein, denn die Medienwelt hat sich geändert. Es war früher nicht möglich, content zu produzieren und dann einzelne Menschen davon abzuhalten, das zu konsumieren. Die Frage der freien Rede hat sich ausschließlich auf das Senden konzentriert. Wir müssen das neu gestalten, denn jetzt ist es für Konzerne möglich, Menschen vom Empfang von Daten abzuhalten. Dazu müssen wir ein ernstes Wort sprechen.

 
  
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  Margot Parker (EFDD). Mr President, the discussion and vote on this report today is, quite frankly, a complete and utter waste of parliamentary time: not solely because I disagree with many aspects in the creation of this digital single market, but because before this report has even gone to vote, the Commission has already been solidly working behind the scenes to create and rush through legislation to achieve its goals. It is in this great rush that errors are made and it is we, the consumers and businesses of the EU, who have to bear the burden of poor legislation.

Take, for example, the recent changes to VAT rules for the sale of digital services, a scheme thought up by the bureaucrats of the Commission, who have little to no experience of running a business. Unsurprisingly, one year on from its introduction, this EU proposal has forced thousands of small businesses across Europe to cease trading within this internal market. Yet, rather than admit defeat, this report has the cheek to suggest that, overall, the VAT rules have been a success. At a time when faith in the European Union is at an all—time low, it is embarrassing to see the suggestion in this report that the EU trustmark for online sales will induce consumer trust.

 
  
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  Sabine Verheyen (PPE). Herr Präsident! Der digitale Binnenmarkt ist essenziell für die wirtschaftliche Entwicklung in der Europäischen Union und birgt riesiges Potential zum Erhalt und zur Verbreitung kultureller und kreativer Inhalte und zur Verbreitung von Wissen.

Dieses Potenzial muss auf die richtige Art und Weise ausgeschöpft werden, damit die kulturelle Vielfalt in Europa erhalten bleibt und verbreitet wird, wir die Wissensgesellschaft weiter ausbauen können und Europa im Bereich Digitalwirtschaft auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.

Gerade der Kultur- und Kreativsektor ist geprägt von seinen vielfältigen Strukturen, von großen und kleinen Akteuren im Markt. Die Konvergenz der Medien hat zu großen Veränderungen in der gesamten Medienlandschaft geführt. Hier gilt es, faire Rahmenbedingungen für alle zu schaffen, denn im Bereich der audiovisuellen Medien hat sich eine Unterscheidung zwischen linearen und nicht-linearen Mediendiensten überholt.

Es sollen auf EU-Ebene Mindestnormen für alle audiovisuellen Mediendienste festgelegt werden, damit alle Akteure diese Vorschriften und Standards einheitlich anwenden und Verzerrungen im Wettbewerb verhindert werden können.

Der Kulturausschuss betont in seiner Stellungnahme außerdem, dass die Mitgliedstaaten zur Wahrung der Auffindbarkeit audiovisueller Inhalte von öffentlichem Interesse besondere Vorschriften einführen dürfen, um die kulturelle und sprachliche Meinungs- und Medienvielfalt zu schützen. Auch der Jugendschutz spielt eine besondere Rolle. Im Bereich des Urheberrechts müssen wir faire und ausbalancierte Positionen finden.

Die Strategie für den digitalen Binnenmarkt soll Hürden abbauen, gleichzeitig Verbraucher und ihre Daten bestmöglich schützen. Portabilität ist unerlässlich, um den legalen Zugang zu Inhalten zu ermöglichen. Dabei dürfen aber nicht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die professionelle Erstellung von audiovisuellen Inhalten zerstört werden. Das Territorialitätsprinzip darf daher nicht gänzlich abgeschafft werden.

In Bezug auf Intermediäre und Plattformen fordern wir die Kommission auf, Optionen zu prüfen, wie im Rahmen der Wertschöpfung ein fairer Ausgleich mit Urhebern ...

(Der Präsident entzieht der Rednerin das Wort.)

 
  
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  Emilian Pavel (S&D). Domnule președinte, ca raportor al Grupului Social Democrat, în cadrul Comisiei pentru Libertăți Civile, m-am luptat și eu pentru un raport al pieței unice digitale cât mai benefic cetățenilor, inovației și economiei Europei. Pe lângă crearea unei societăți mai incluzive și mai eficiente, piața unică digitală și avansurile tehnologice oferă și firmelor mai mici șansa de a concura cu marile companii și de a crea noi locuri de muncă. Acesta este un pas mare pentru tinerii antreprenori europeni, cu un potențial extraordinar în țări precum România, și nu numai.

În același timp, respectarea drepturilor fundamentale ale cetățenilor, cu precădere protecția datelor cu caracter personal și a dreptului la viață privată, este un element-cheie. Atât legislația europeană, cât și tehnologia în sine trebuie dezvoltate, punând cetățeanul în centru și în control asupra datelor sale. Trebuie impuse sancțiuni stricte pentru utilizarea necorespunzătoare a datelor cu caracter personal sau pentru încălcarea intimității de către instituții private, publice și .guvernamentale, mai ales în cazul transferării datelor către țări terțe. Piața unică digitală are un potențial extraordinar pentru Europa, însă, fără a fi corect implementată, poate ajunge doar un număr pe lista legilor UE. Dacă lucrăm împreună, putem dezvolta și aduce inovarea în Europa.

(Vorbitorul a acceptat să răspundă unei întrebări adresate în conformitate cu procedura „cartonașului albastru” (articolul 162 alineatul (8) din Regulamentul de procedură)

 
  
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  Gianluca Buonanno (ENF), Domanda "cartellino blu". Sì, grazie Presidente, vorrei chiedere al mio collega: quando parla di sanzioni importanti, che sanzioni pensa si possono adottare per chi fa un uso criminale di internet?

 
  
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  Emilian Pavel (S&D). Herr Präsident! Darf ich erst einmal richtigstellen: Mein Name ist Emilian Pavel, und nicht Tošenovský.

Domnule președinte, pentru a-i răspunde colegului meu: trebuie să ne asigurăm că cei care fac voit transferul datelor cu caracter personal, încălcând astfel drepturile cetățenilor, sunt sancționați. Sunt convins că parteneriatele public-private vor asigura acest lucru, pentru că este în interesul atât al celor privați, cât și al statului și al statelor membre să protejeze drepturile fundamentale ale cetățenilor.

 
  
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  Der Präsident. – Vielen Dank Herr Kollege Pavel. Ich war etwas verwirrt. Ich war in der Zeile verrutscht und habe den Herrn Kollegen Tošenovský aufgerufen und habe dann auch gedacht, es hat auch der Kollege Tošenovský gesprochen.

Herr Kollege Pavel für eine Minute.

No, no. Tošenovský.

Jetzt ist der Wurm drin.

Herr Tošenovský, bitte.

 
  
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  Evžen Tošenovský (ECR). Pane předsedající, jak již dnes zaznělo, digitální trh v jeho různých formách silně ovlivňuje ekonomický růst v celosvětové ekonomice. Je to dnes jeden z hlavních atributů rozvoje ekonomiky. Proto je důležitá aktivita na evropské úrovni, jak co nejvíce pomoci jednotnému digitálnímu trhu. Chtěl bych ocenit velké úsilí, které této problematice věnovaly všechny výbory.

Myslím, že se podařilo zdůraznit nejdůležitější oblasti potřebné pro další vývoj digitálního trhu. Otázkou zůstává, jak sjednocovat na unijní úrovni ceny a poplatky hlavně v oblasti daní, což v některých oblastech může být značným problémem. Určitě bychom se měli ubránit snahám o přílišnou administrativní regulaci. Naopak bychom měli být nápomocni zvýšení pokrytí a hlavně podpoře zvýšení rychlosti a bezpečnosti samotného digitálního trhu. Jednoznačně se ukazuje obrovská síla soukromého sektoru, který celou dobu tlačí tuto oblast dopředu. Měli bychom spíše uvolňovat některá omezení bránící dalšímu rozvoji a podle toho posuzovat i legislativní zásahy.

 
  
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  Marietje Schaake (ALDE). Mr President, under the excellent leadership of Kaja Kallas we are presenting an ambitious list of wishes and details to swiftly develop the digital single market or, rather, a digital single space in Europe. Especially in these difficult times, we must deliver on the optimistic promise of room for innovation and a strong knowledge economy. These are key for internet users but also for start-ups, so that they can upscale and do not leave en masse for Silicon Valley. We list practical solutions to end geo-blocking and to harmonise 28 different laws on copyright, parcel delivery and consumer protection.

But more importantly, principles such as respect for fundamental rights, fair competition and security must be robust and remain, despite the changes of the technological revolution. The open internet, open data and open access, net neutrality and the free flow of data, but not privatised law enforcement, are all important not only for Europeans but also for people worldwide. So we must also prioritise the international components such as internet governance, and strengthen people’s rights online while not allowing this to become a zero-sum relationship.

 
  
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  Roger Helmer (EFDD). Mr President, there are elements in these proposals which will be popular with voters – I should certainly be very pleased if I could access the BBC’s iPlayer service while I am in Brussels and Strasbourg – but we must bear in mind that if we dismantle existing copyright arrangements we may deny media companies the resources they need to produce the new content that viewers also want.

We in my party are concerned that the Commission’s inflexible top-down model of regulation is inimical to innovation and too often fails to meet the needs of individual Member States. We recognise that a degree of cross-border coordination is required to ensure that the internet and digital communications work efficiently across Europe, but we believe that such coordination would best be achieved by independent nations cooperating and negotiating with each other, rather than by the EU’s central planning approach. As several colleagues have said, what we actually need is a global – not merely a European – solution.

 
  
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  Pilar del Castillo Vera (PPE). Señor Presidente, señor Comisario, se han dicho muchas cosas y yo voy a focalizar mi intervención en un aspecto que es crucial para la economía digital y para el mercado digital por tanto, que es el gran contexto, la gran escala en la que se puede desarrollar esa economía en Europa, y son los datos. Los datos son esenciales en el desarrollo de la economía digital; el análisis masivo de datos: los «Big Data». El intercambio de datos constituye el eje fundamental, el pilar fundamental, hasta el punto de que la profesión de analista de datos es ahora mismo la más demandada en el mundo ─de acuerdo con un estudio de hace muy pocas semanas del World Economic Forum─.

En ese sentido, siendo eso así, hace falta tener en cuenta el transporte de los datos: los datos se transportan, circulan, llegan mediante unas redes; unas redes que son la infraestructura de la economía digital. El transporte antes era por carretera, era por aire, era por mar. En la economía digital el transporte se realiza mediante unas redes que se apoyan en un espectro radioeléctrico y hace falta dar prioridad a todo el desarrollo de las redes móviles mediante políticas proinnovación, proinversión, en un contexto de mercados competitivos.

 
  
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  Olga Sehnalová (S&D). Pane předsedající, mluvím jako stínová zpravodajka ve Výboru pro dopravu a cestovní ruch. Jako v jiných oblastech i zde se prolínají příležitosti a výzvy spojené s digitalizací. Odvětví dopravy je jedním z průkopníků při využívání nových informačních technologií, což potvrzují například inteligentní dopravní systémy.

Digitalizace znamená větší bezpečnost a komfort cestování, má své místo v oblasti efektivnější logistiky či turismu. Výzvy spojené se vzděláváním a požadavky na zaměstnance, ale i ty, které souvisejí s dostupností nových technologií, jsou aktuální i v sektoru dopravy stejně jako požadavek, abychom místo usnadnění života nevytvářeli bariéry nové.

Zmíním také otázku diskriminace na základě zeměpisné polohy či země původu. K ní není možné přistupovat ve světě on-line a off-line rozdílně a jsem ráda, že zpráva toto zohledňuje. A na závěr mi dovolte poblahopřát a poděkovat oběma zpravodajkám, Evelyne Gebhardtové a Kaji Kallasové, za vynikající práci.

 
  
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  Isabella Adinolfi (EFDD). Signor Presidente, onorevoli colleghi, questo dossier rimane ai miei occhi un'occasione mancata. Ci siamo limitati al minimo sindacale, senza sfruttare le potenzialità che offriva. A questo proposito, credo che il discorso sul mercato digitale unico non possa prescindere dal porre al centro dell'attenzione il cittadino europeo. Ciò per me che cosa significa? Significa che il punto focale del dibattito debba essere la dignità della persona umana, nonché tutta la gamma dei diritti fondamentali sanciti a livello europeo dalla Carta, appunto, dell'Unione.

Penso così al diritto alla privacy, alla libertà di espressione e di informazione, alla non discriminazione, giusto per fare qualche esempio. Credo inoltre che la realizzazione effettiva del mercato unico digitale apra nuove prospettive per quanto concerne la vita democratica dell'Unione europea. Vedo, però, che troppo spesso il mercato digitale unico viene visto soltanto come opportunità di crescita economica, cosa peraltro a mio avviso assai discutibile anche sul piano teorico, e troppo poco come crescita democratica e sociale.

 
  
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  Lara Comi (PPE). Signor Presidente, onorevoli colleghi, caro Commissario, dopo un grande lavoro parlamentare giungiamo oggi all'approvazione di questa importante relazione che rappresenta un buon risultato, un primo step. Naturalmente non ci possiamo mai accontentare, dobbiamo sempre migliorare. Sicuramente è un risultato altamente democratico, visto che è anche il frutto di una larga negoziazione e soprattutto con un equo contemperamento di tutti i numerosi interessi che sono in gioco e i vari punti di vista.

Come relatrice della strategia per il mercato unico di beni e servizi condivido fortemente anche le proposte del Presidente Juncker affinché la priorità politica del mercato unico digitale sia uno dei focus anche di questa Commissione e penso che la strada iniziata sia quella giusta, ma dobbiamo ancora proseguirla con più forza. Si tratta di settori decisivi: il commercio elettronico, i geo-blocchi, il diritto d'autore, la normativa IVA, il quadro normativo per le telecomunicazioni, per i media, gli audiovisivi; non vorrei fare un elenco poi troppo lungo, ma ce ne sono ancora di temi all'ordine del giorno.

Io penso che la vita quotidiana sia legata al digitale e non potrà più farne a meno dai professionisti fino agli imprenditori, alle associazioni e agli enti pubblici e noi dobbiamo essere al passo coi tempi, dobbiamo non essere fuori anche da una competizione che può essere trasversale con gli altri Stati. Parlo di Stati Uniti, che su questo sono molto molto avanti. Per questo da parte mia mi congratulo per il lavoro svolto e andiamo avanti.

 
  
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  Catherine Stihler (S&D). Mr President, it is very fortuitous that this report is being debated on the co-rapporteur Evelyne Gebhardt’s birthday, and I should like to start by wishing her a very happy birthday.

I think that the Digital Single Market, as we have heard, is full of potential. We have 500 million citizens, 28 countries and an estimated worth of EUR 415 billion. But with regard to accessibility, skills and mind-set, we must make sure that, whether you live in the Highlands of Scotland or you live in the urban centres of Glasgow or Edinburgh, you have accessibility to superfast broadband. That is really important, but so are accessibility and affordability. We have seen that and heard about that, and about equality.

On skills: we must make sure that the digital skills gap does not become a digital chasm. We must ensure that our citizens have ICT. Let me give an example, 55 000 job vacancies exist in the UK just now in ICT, and that is set to grow to 171 000 vacancies by 2020. We must ensure that our citizens have the skills and mind-set. We are, as many have said, going through a third industrial revolution. We have to have the mind-set to capture the potential, and I think we can do that today.

 
  
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  Angelika Niebler (PPE). Herr Präsident, verehrter Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst ein Dankeschön an die Berichterstatter, an die Schattenberichterstatter und an alle, die an diesem Bericht gearbeitet haben. Es ist ein sehr, sehr guter Bericht geworden. Meiner Vorrednerin möchte ich mich anschließen: Herzliche Glückwünsche, Frau Gebhardt, auch zu Ihrem Geburtstag heute.

Digitalisierung muss 2016 ein Schwerpunktthema sein und bleiben. Wir müssen den Rahmen schaffen, um das Potenzial des europäischen digitalen Binnenmarkts voll auszuschöpfen. Wir wissen, es ist noch massiver Nachholbedarf da. Wenn ich alleine feststellen darf, dass 44 % der Haushalte keinen Zugang zu schnellem Internet haben, dann heißt das, wir haben gerade in Bezug auf den Ausbau der Infrastruktur noch massiven Nachholbedarf. Nur 14 % der KMUs verkaufen über das Internet, weil es eben Markthindernisse, Markthemmnisse gibt. Diese müssen wir abbauen.

Kollegen hatten das Thema Geoblocking angesprochen. Steuergesetzgebung ist wichtig. Wir brauchen mehr Koordinierung, gerade auch bei den Mehrwertsteuerzahlungen, die wir vereinfachen müssen. Wir müssen auch den Zahlungsverkehr, wo es geht, noch erleichtern. Das heißt, die entsprechende Richtlinie, die Zahlungsdiensterichtlinie, muss schnell umgesetzt werden.

Genauso wichtig ist es aber auch – eine zweite Anmerkung –, dass wir ein Ökosystem für Start-ups und für Wagniskapitalgeber schaffen. Wir haben in München gerade die DLD-Konferenz laufen. Das ist eine der großen internationalen Konferenzen, die sich mit Trends und Entwicklungen und dem digital lifestyle befasst. Wir müssen – das höre ich immer wieder von der Konferenz und denen, die dort vor Ort sind – jungen kreativen Köpfen die Chance geben, ihre Ideen bei uns in Europa zu verwirklichen, und verhindern, dass sie nach USA abwandern. Das halte ich für zentral.

 
  
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  Patrizia Toia (S&D). Signor Presidente, onorevoli colleghi, io penso che lo sviluppo del mercato digitale con tutte gli importanti impegni che la road map contiene, abbia come presupposto indispensabile lo sviluppo e l'applicazione reale di un mercato unico, integrato e funzionante delle reti dei servizi di telecomunicazione. Per questo, in attesa del nuovo quadro sulle telecomunicazioni, chiedo alla Commissione – non perdo occasione per chiedere ufficialmente – che gli impegni contenuti nell'approvazione che abbiamo fatto del regolamento sulle telecomunicazioni vengano onorati, primo fra tutti la revisione del mercato all'ingrosso. Se non facciamo quello delle tariffe all'ingrosso, io mi chiedo, non potremo rispettare gli impegni sul roaming e mi chiedo come possiamo parlare di caduta del geoblocking, di tutta una serie di cose, la portabilità dei servizi di internet, se non abbiamo risolto quel problema che è un presupposto, è uno dei presupposti. Quindi, signor Commissario, mi appello a lei in particolare. Inoltre, voglio solo, nei pochi secondi che mi restano, richiamare l'importanza, le implicazioni di questo Digital single market per l'industria e per il manifatturiero. Noi abbiamo una serie di servizi che si integrano tra industria e digitale che è foriero di gravi ...

(Il Presidente toglie la parola all'oratore)

 
  
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  Ева Паунова (PPE). С много усилия и работа в крайно ограничена времева рамка по този доклад Европейският парламент доказа силната си воля и решителност към завършването на дигиталния пазар в Европа. Това е един от най-амбициозните проекти на Европейския съюз, но за съжаление докладът не успя да отговори напълно на тази амбициозност. Въпреки това той ще послужи като полезен ориентир за бъдещите законодателни предложения на Комисията в рамките на дигиталната ѝ стратегия.

 

Основна цел на новото законодателство трябва да бъде сливането на офлайн и онлайн пазарите. Особено важно е и потребителите да имат същите права и защита, когато купуват нещата си в интернет или в традиционни магазини.

 

За съжаление този приоритет не е застъпен в първите законодателни предложения на Комисията. Смятам, че повишаването на доверието на потребителите към онлайн услуги и онлайн магазини ще повиши и доверието в дигитализацията като цяло. Това ще позволи на Европа да създава иновации и налага системи и приложения за електронно управление, за Интернет на нещата, за електронно здравеопазване.

Като евродепутати ние изразихме своя ангажимент към дигитална Европа и сега мисля, че е ред и националните правителства да насърчат доверието в страните членки. Това доверие е жизненоважно за икономическия растеж, както и за налагането на една по-конкурентоспособна Европа, за Европа на младите, за Европа на уменията, за Европа на креативността, за Европа на дигиталните технологии на световните пазари.

Бих искала да благодаря за чудесната работа на моите колеги в комисията по вътрешния пазар и защита на потребителите, както и на г-жа Калас и г-жа Хена Виркунен.

 
  
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  Silvia Costa (S&D). Signor Presidente, onorevoli colleghi, l'importante strategia digitale presa dalla Commissione grazie a questa relazione, e in particolare alla collega Gebhardt e a Kallas viene rafforzata a favore non solo dei consumatori, ma dei cittadini, non solo per la migliore circolazione di servizi e prodotti, ma anche per l'attenzione alla formazione e alla produzione e fruizione di contenuti culturali, creativi, audiovisivi come risorsa di crescita e di competitività. In questo ambito saranno decisive la revisione delle direttive sul diritto d'autore, la direttiva AVMS, per chiarire alcuni aspetti importanti. La definizione del geo-blocco ingiustificato, la compatibilità tra portabilità e licenze territoriali per il finanziamento delle opere cinematografiche, una revisione equilibrata del copyright e delle eccezioni, il superamento nella direttiva della AVMS della distinzione tra servizi lineari e non, la chiara differenza fra piattaforme e previsione che i fornitori di piattaforme di media e audiovisivi online e interfacce utenti siano ricondotte sotto la direttiva AVMS se si tratta di un servizio media audiovisivo per preservare la diversità culturale europea.

 
  
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  Carlos Coelho (PPE). Senhor Presidente, Senhor Comissário, Caros Colegas, é indiscutível que a rápida evolução da Internet e das comunicações alterou o modo como comunicamos, como fazemos negócios e o modo como consumimos no seio do mercado interno. Tornou-se urgente acompanhar esta realidade e é premente que a legislação europeia acompanhe a transição para a digitalização do nosso mercado, com todos os benefícios e todas as oportunidades que representa para as empresas, em especial as pequenas e médias empresas, o mercado laboral e, sobretudo, os consumidores.

Congratulo a Comissão por ter colocado nas suas prioridades a estratégia para o mercado único digital, que globalmente é uma boa estratégia, mas que precisa de ser trabalhada, reduzindo a fragmentação jurídica do mercado único, e que todas as 16 propostas sejam colocadas em prática o quanto antes e de forma harmonizada. Caso contrário, corremos o risco de ser uma ilha digital e, neste domínio, a Europa não tem tempo a perder.

Aplaudo as propostas apresentadas em dezembro último no que respeita ao fornecimento de conteúdos digitais, à venda em linha de produtos e à portabilidade transfronteiriça dos serviços e do conteúdo em linha.

Por último, considero que deve ser dada especial atenção à portabilidade dos dados, à segurança em linha e ao tratamento de dados pessoais. Uma Europa digital que não proteja os seus cidadãos será seguramente uma Europa falhada.

 
  
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  Marita Ulvskog (S&D). Herr talman! Som flera talare redan påpekat så är den digitala revolutionen ett faktum som inte bara påverkar hur vi konsumerar utan även hur vi arbetar och får kunskap. Digitaliseringen håller på att helt förändra vårt sätt att leva. Kommissionens meddelande fokuserar dock endast på den resande konsumenten och saknar därmed helt analys av till exempel hur arbetsmarknad och arbetsvillkor påverkas.

Likväl som att digitaliseringen och delningsekonomin innebär möjligheter så medför de också utmaningar. Gränserna mellan arbetstagare och uppdragstagare suddas ut. Det leder till att arbetsrätt och kollektivavtal blir svårare att tillämpa. Det kan vara väldigt oklart vad som egentligen gäller. Distansarbete och crowd working ger upphov till nya utmaningar och risker, såväl i den psykiska som i den fysiska arbetsmiljön.

Mer flexibla arbetsformer kan vara mycket positivt, men vi kan aldrig acceptera att trenden mot mer flexibilitet genom digitalisering också leder till fler osäkra anställningar eller sämre arbetstagarskydd.

 
  
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  Seán Kelly (PPE). Mr President, there is no doubt about it: start-up after start-up, idea after idea, app after app, the digital sector is becoming more and more prominent in our lives, but we have not kept pace with it. In fact, it is 22 years since Amazon was set up, 18 years since Google, and 12 years since Facebook, and yet it is only now that we are really getting down to the business of trying to complete the Digital Single Market. It is no wonder that we are well behind the United States and Asia, but it is better late than never. The important point now is that we do so rapidly, but also extensively, and get it right, because 28 different markets are not going to suffice anymore.

We have to harmonise what can be harmonised and look particularly at issues like geo—blocking, which is holding up a lot of development. We also have to look very carefully at bringing consumers with us. That is why I welcome the Data Protection Regulation, for which I was honoured to be rapporteur for the Committee on Industry, Research and Energy (ITRE) and part of the trilogues. That should now give consumers trust that their data is safe, that they are in control of it, and also of course to allow start—ups to develop and businesses to grow in Europe.

The Digital Single Market, if we get it right, is estimated to make EUR 415 billion for the European economy. That is a lot of money in any man’s language, and certainly it requires us to make sure that we work hard and ensure that we get the Digital Market complete so that we will once again be the most competitive in the world.

 
  
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  Nicola Danti (S&D). Signor Presidente, onorevoli colleghi, la rivoluzione digitale ha già cambiato la nostra vita e, come tutti i mutamenti epocali, ci pone davanti rischi e opportunità. Spetta a noi affrontare questa sfida, tentando di valorizzare le possibilità che ci offre per la crescita del sistema economico e la vita di cittadini e consumatori. Il digitale ha già prodotto piccole e grandi innovazioni nella nostra vita quotidiana e nel nostro tessuto produttivo e sociale, ma quasi mai l'Europa viene associata a questo grande processo di trasformazione.

Se parliamo di digitale, ci viene spontaneo pensare alla Silicon Valley e non a qualche luogo del nostro continente. Eppure noi scommettiamo che, grazie a un forte investimento e a politiche coordinate, l'Unione europea potrà rilanciarsi, dare nuova espressione alle sue tradizionali eccellenze, confermandosi all'avanguardia quale luogo di esercizio di libertà, di fruizione di cultura, di espressione di bellezza e di produzione di qualità. Auspico che la risoluzione di oggi sia un primo passo per far recuperare all'Europa il tempo perduto sulla strada della modernità e per guidare questa rivoluzione, con coraggio e visione.

 
  
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  Ildikó Gáll-Pelcz (PPE). Először is szeretnék gratulálni a jelentéstevőknek és csatlakozom azokhoz, akik Evelyne Gebhardt képviselő asszonynak boldog születésnapot kívántak. Nagyon átfogó és nagyon alapos munkáról van szó, amit a jelentéstevők végeztek. Mint az ECON szakbizottság árnyékjelentéstevője nem azon szempontokat szeretném kiemelni, amelyek eddig előkerültek, hanem az adózási szempontokról szeretnék beszélni.

Azt gondolom, hogy a világ alapvetően elhaladt mellettünk, és mi szabályozásban, Biztos Úr, lemaradtunk. Fontos lenne, hogy a Bizottság e területen abszolút proaktív legyen, pontosan azért, hogy a fogyasztók megfelelő védelmet és biztonságot kapjanak ezen a digitális piacon is. Ha az adózási szempontra gondolok, és az e-kereskedelmet tekintem, akkor azt látom, hogy ez egy olyan gyűjtőfogalom, amelynek bármelyik része, eleme adózási szempontból kiemelt lehet. Azonban túl sok a bürokrácia ezen a területen. Szeretném, hogyha sokkal-sokkal kevesebb lenne, és ebben támogatnánk a kkv-kat. Szeretném, hogyha a digitális belsőpiaci stratégia és a belsőpiaci stratégia harmonikusan együtt működne.

 
  
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  Virginie Rozière (S&D). Monsieur le Président, je voudrais d'abord remercier les rapporteurs, avec un mot particulier pour Evelyne, pas seulement parce que c'est son anniversaire, mais aussi pour la qualité des échanges soutenus que nous avons eus pendant la réalisation de ce rapport.

Je voudrais parler d'un domaine très particulier pour l'Union européenne: celui de la culture. Il est vrai, et nous l'expérimentons tous, que c'est un petit peu agaçant de ne pas pouvoir assouvir nos envies de culture partout, immédiatement et gratuitement, comme nous le souhaitons. Je pense qu'en tant que responsables, nous avons justement le devoir de dépasser la mauvaise humeur et de nous poser la question des conséquences de nos choix. Nous poser la question de savoir si c'est juste d'abolir la territorialité et de conduire ainsi à une situation où un artiste ne recevra pas nécessairement une rémunération pour son art, même si un spectateur apprécie son œuvre. Quelles sont les conséquences de nos choix? Aujourd'hui, nous connaissons le rapport de forces déséquilibré entre les géants de l'internet et les acteurs de la création. Alors, notre responsabilité pour demain, plutôt que de penser à court terme, c'est de renforcer les conditions de la pérennité de la création et de la culture en Europe et c'est cela qui doit être notre priorité dans ce domaine.

 
  
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  Deirdre Clune (PPE). Mr President, I am speaking as a shadow rapporteur from the Committee on Transport and Tourism. Digitalisation, interoperability and intelligent transport systems are the key to efficient and effective transport systems for consumers, passengers and businesses – whether they be SMEs, start—ups, larger companies – all those that are moving goods and services across Europe. Digitalisation can help make better use of existing capacity and make those businesses more efficient and more effective – and, of course, that all results in the creation of jobs.

It is very important in helping to overcome the challenges and the burdensome obligations of red tape – particularly for those delivering goods – and logistics. We need to get a point where we have e—Customs and do not have drivers of heavy goods vehicles dealing with paper customs clearance forms and all the copies that go with that. This is burdensome, affects competition and reduces the potential for job creation. We also need to get to the point in the tourism sector and the sharing economy where we regulate in this area.

 
  
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  Liisa Jaakonsaari (S&D). Arvoisa puhemies, Kallasin ja Gebhardtin mietintö on merkittävä ja odotan innostuneena komissaari Ansipin vastausta näihin puheenvuoroihin. Yksi asia, joka täällä ei vielä ole kovasti tullut esille, on se, että komissio jatkaisi tutkimusta ja avaisi uusia tutkimuksia. Mitkä ovat digitalisaation yhteiskunnalliset ulottuvuudet, miten se vaikuttaa työhön, miten se vaikuttaa tulonjakoon, miten se vaikuttaa kulttuurin? Miksi tämä tutkimus on tärkeä? Siksi että voisimme ennalta ehkäistä niitä epätoivottavia vaikutuksia, joita ehkä tulee, ja jotta saisimme luottamukseen perustuvan perustan teknisten standardien ja valvonnan suhteen.

Erityisesti pidän tärkeänä, että on luottamus algoritmeja ja niin sanottua big dataa ja esineiden internetiä kohtaan. Luottamus on äärettömän tärkeää, jotta me pystyisimme hyödyntämään mahdollisimman hyvin digivallankumousta.

 
  
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  Anna Maria Corazza Bildt (PPE). Mr President, to complete the single market is the highway to jobs and growth. Let us have the courage to be disruptive and to stand up for an open, free and global internet. We liberate the forces that exist and boost trust by removing the digital barriers and borders. Consumers should not pay twice for the same service, depending on where they live in Europe, and our SMEs should not abide by 28 sets of rules. To create scale, they need one digital market.

I support this report as it addresses national exceptions and protectionism. Europe will become competitive through simple, modern and clear rules, not through shutting out others. Our problem is fragmentation, not innovation. We should not slow down the shared economy but ensure that transparency and a free flow of data is as important as the other four freedoms. The same rule should apply online and offline. Let me conclude by saying that swiftly reaching an agreement on safe harbour is crucial in order to avoid a legal vacuum. Time is running out.

 
  
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  Carlos Zorrinho (S&D). Senhor Presidente, Senhor Comissário, alinhar a União Europeia com a revolução digital implica criar um mercado único, mas implica ir muito para além disso. É fundamental criar as bases de uma Identidade Digital Europeia, incorporando nela os valores comuns que partilhamos: a liberdade de expressão, a igualdade de oportunidades no acesso para pessoas e para empresas, a livre circulação de bens e serviços, a partilha de dados, garantindo a privacidade individual, e a eficiência coletiva dos serviços públicos segurança. Tudo isto são valores, parte de um património europeu, que temos que transpor para a União digital.

Este relatório dá um bom contributo num caminho que temos que continuar a trilhar – felicito as relatoras. É importante dar acesso a mais europeus aos serviços e recursos digitais, e isso abrirá novas oportunidades de investimento, crescimento e emprego. Abrirá também novas oportunidades para a requalificação das pessoas e para a investigação e a inovação tecnológica. Num tempo de desalento, eis uma agenda mobilizadora. Temos que a fazer acontecer quanto antes.

 
  
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  Der Präsident. – Wir kommen zum Catch-the-eye-Verfahren. Ich habe fast 20 Wortmeldungen, darunter auch schriftliche Wortmeldungen von Kollegen, die erst am Schluss der Debatte eingetroffen sind.

Also ich muss einigermaßen in der Zeit bleiben. Ich werde sechs Kollegen nehmen. Ich werde mich auf Kollegen beschränken, die noch nicht in anderen Debatten gesprochen haben und die, soweit wir das sehen konnten, während der ganzen Zeit in der Debatte hier anwesend waren.

Catch-the-eye-Verfahren

 
  
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  Michaela Šojdrová (PPE). Pane předsedající, digitální trh, jak už zde bylo mnohokrát řečeno, je velkou příležitostí pro rozvoj podnikání, služeb, vzdělávání i kultury. Evropský parlament a Evropská komise musí dát strategický i legislativní rámec, což tato zpráva Evropského parlamentu navrhuje a obsahuje také řadu konkrétních úkolů. Já bych zmínila dvě priority. Jsem ráda, že také pan komisař se zaměřil na ochranu autorských práv, totiž dostupnost obsahu je samozřejmě právem uživatelů, ale uživatelé mají také právo na kvalitu těchto obsahů a bez ochrany autorských práv není možné tuto kvalitu naplňovat. Čili to byla být jedna z hlavních priorit.

Druhou je ochrana dětí. Internet je dobrou službou, ale velmi nebezpečným pánem. Proto ochrana dětí před zneužíváním na internetu by měla být také prioritou jak pro technické, tak pro legislativní návrhy, které by Komise měla předložit, a já ji k tomu vyzývám.

 
  
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  José Blanco López (S&D). Señor Presidente, la digitalización lo ha inundado todo y Europa debe aprovechar todo el potencial de la sociedad digital. Tenemos que impulsar la portabilidad de servicios y contenidos y eliminar el geobloqueo injustificado en línea, como hemos hecho con la eliminación del «roaming». Tenemos que planificar usos y adjudicar bandas de espectro sin demora. Tenemos que impulsar la industria 4.0 o el internet de las cosas y crear una red segura y confiable. Tenemos que ayudar a nuestras pymes a que obtengan el máximo de la digitalización y tenemos que proteger e impulsar a nuestros creadores y nuestra producción cultural, sin la que no se puede hablar de la propia Europa. Tenemos, por lo tanto, una oportunidad. Y Europa no puede desaprovecharla.

 
  
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  Ruža Tomašić (ECR). Gospodine predsjedniče, potencijal jedinstvenog digitalnog tržišta je golem. Razvoj trgovine, nova radna mjesta, učinkovitija i modernija uprava samo su neki od benefita kojima bismo svjedočili. Bit će potrebna velika podrška inovacijama i ulaganja u tehnologije kako bismo ostvarili svoje ciljeve, ali ne sumnjam u krajnji ishod, pogotovo ako političari dotad shvate važnost smanjenja regulacije tržišta za razvoj i rast.

No, skrenula bih ovdje pozornost na jednu drugu dimenziju, a to je kriminal, koji također ubrzano postaje digitalan. Digitalizacija prodaje narkotika i oružja, prodaja krivotvorenih proizvoda putem interneta i korištenje novih medija za širenje i koordinaciju raznih kriminalnih i terorističkih organizacija već su raširena pojava.

Stvaranjem jedinstvenog digitalnog tržišta izazovi u borbi protiv kriminala postat će još veći pa sukladno tome i naše metode moraju evoluirati, ali uvijek s dozom opreza da ne zabrazdimo u ograničavanje građanskih sloboda onih ljudi koji se nisu ogriješili o zakon.

 
  
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  Bronis Ropė (Verts/ALE). Parlamento rezoliucijos dėl bendrosios skaitmeninės rinkos strategijos tekste yra daug sveikintinų šūkių apie konkurencingumą, vartotojų teisių apsaugą, darbo vietas, prekybos plėtrą, dar BVP augimą. Žinoma, tai svarbu. Noriu kartu atkreipti dėmesį ir į tai, ko dokumente nėra. Tai neigiami rinkų skaitmenizacijos padariniai. Omenyje turiu vietos rinkų nykimą, produktų vienodėjimą, kokybės prastėjimą ir, žinoma, vien į BVP augimą orientuoto žmogaus veiklos pasekmes klimatui. Žinoma, kai kas gali pasakyti, kad tai yra natūralūs globalizacijos padariniai. Ir jie nebus labai neteisūs, tačiau ir mes, svarstydami bendrosios skaitmeninės rinkos strategiją, turėtume numatyti priemones, kaip skatinti, kad vartotojo sprendimą pirkti prekę internetu lydėtų informacija apie jo sprendimo poveikį smulkiems gamintojams ir klimatui.

 
  
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  Csaba Sógor (PPE). Mr President, a segmented European landscape in the field of cross-border access to digital content and services clearly shows how far we still are from the expectations we have had of a common digital single market of the 21st Century. The market is full of selective distribution practices, unjustified geo-blocking and discrimination based on IP and postal addresses or credit card issuing countries, the use of which significantly distorts competition. As a result, European consumers are still not able to purchase the content that their neighbour can. Often they cannot use their content legally acquired in one Member State when they cross the border into another. I am glad to see that the report takes into account that, besides economic gains, the other most obvious benefit of opening up these markets would be a more multilingual Europe and the flourishing of cultures, especially minority ones whose survival often depends on the accessibility of cultural goods from neighbouring States.

 
  
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  Maria Grapini (S&D). Domnule președinte, doresc în primul rând să felicit raportoarele și pe toți colegii care au contribuit la un raport atât de important. Faptul că s-au depus peste 2 000 de amendamente arată importanța și interesul manifestat de colegii noștri. Piața unică digitală este extrem de importantă și o bună reglementare poate permite apariția de oportunități noi și pentru utilizatori, și pentru întreprinzători, așa cum o reglementare proastă poate să le blocheze. Reglementările pieței unice digitale trebuie să ducă la creșterea numărului de IMM-uri.

Domnule comisar, sunt încă multe lucruri de făcut. Comisia prognozează un potențial de creștere care depășește cele 100 de miliarde ale economiei colaborative, dar mai sunt încă multe lucruri de rezolvat. Personal, am urmărit în acest raport dacă se respectă echilibrul între dezvoltarea pieței digitale și protecția consumatorului. Trebuie să vă spun că regiunile europene sunt foarte diferit dezvoltate în materie de conectivitate și aici trebuie să puneți accentul. Susțin și votez raportul, dar, pentru materializare, Comisia trebuie să armonizeze modul de cheltuire a fondurilor de investiții pentru diminuarea disparităților regionale.

 
  
 

(Ende des Catch-the-eye-Verfahrens)

 
  
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  Andrus Ansip, Vice-President of the Commission. Mr President, I would like to thank you all for this very fruitful debate. In Europe we were able to create a single market in a physical sense. We were able to tear down all those barriers dividing our Member States. But a digital single market does not exist. Our economy is becoming more and more digital every day, so we can see how those barriers are coming back. Those barriers get higher and higher every day.

There is a sense of urgency here in Parliament and in the Commission. We made our first two proposals in December. We have to give legal access to digital content to our people, and that is why we have made the portability proposal. The second proposal concerned digital contract rules. Instead of having potentially 56 different rules, we proposed establishing two different rules dealing with online sales of tangible goods and online sales of digital content.

We will make our next proposal on 700 MHz in February. I hope that in March we will be able to make our first proposal about industries. We will propose our industrial package, which will also deal with the usual cloud communication and ICT priority standards. In April, I hope that we will propose a new e-government action plan, and in May, the regulation on consumer protection cooperation, including the e-commerce package, measures in the area of parcel delivery, and geo-blocking.

In June, we will make a second copyright proposal on improving cross—border access to digital content, but we will also deal with libraries, educational exceptions, disabled people and of course text and data mining. We will also make a proposal in June on the review of the Satellite and Cable Directive, the review of the Audiovisual Media Services Directive, and on the ‘follow the money’ principle, which will be part of our copyright reform, as well as on the role of platforms in the market, including illegal content on the internet.

In June and July, there will be proposals about the Cybersecurity PPP (Public—Private Partnership) and the reform of telecom rules. This will also be about infrastructure. In November, there will be proposals on the free flow of data, the review of the e-Privacy Directive, and VAT regimes. I hope in that in December we will not make any new proposals on the basis of the Digital Single Market strategy.

I am looking forward to having really fruitful cooperation with you in creating a Digital Single Market for Europe.

 
  
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  Kaja Kallas, rapporteur. Mr President, I think it is very important that so many Committees have been involved in drafting this report and giving their opinions and that so many Members have been involved in voicing their concerns. I would like to reflect on a few issues that were touched upon here.

First of all, I think we should all understand that the internet is not just a big shopping centre. It has so many layers regarding cultural diversity, innovation and research. E-commerce is also important, but it is not all about that. Some Members have complained that some topics are not emphasised enough in the report. I think what is important is that we have achieved a balance; all the topics are covered and they strike a balance in the report.

Some have voiced concerns about the once-only principle in regard to data protection. Actually, I think it has a positive effect on data protection because data is not kept in one single big database but similar small databases communicating with each other, so that is important. This is how things should work in the digital age: people should be in charge of their data when they talk to the public authorities.

Also, I think, what is very important is that the user and the citizen is at the heart of the system and they have the control. On the sharing economy, it changes employment rules, that is for certain, but we have to see the positive effects as well. It increases autonomy for people, people are not working under control of somebody but for themselves. So this is a positive thing which we should also embrace. So thank you all and I look forward to the cooperation.

 
  
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  Evelyne Gebhardt, Berichterstatterin. Herr Präsident! Dankeschön für die lieben Glückwünsche, die ich erhalten habe.

Ich denke, dass wir hier am Beginn einer Arbeit zum digitalen Binnenmarkt sind – wir haben noch sehr vieles vor uns. Ich bedanke mich auch bei der Europäischen Kommission, dass sie uns über die Schritte informiert hat, die auf uns zukommen werden, das ist auch richtig und gut so.

Über Eines müssen wir uns immer wieder im Klaren sein: Wir wollen den digitalen Binnenmarkt nicht zu einem Selbstzweck, sondern wir wollen einen Binnenmarkt, der für die Menschen da ist, für die Bürger und Bürgerinnen. Sei es, dass sie Kulturschaffende sind, sei es, dass sie Verbraucher oder Verbraucherinnen sind, sei es dass sie Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind oder Dienstleister und Dienstleisterinnen.

Das müssen wir immer im Blickpunkt haben: Das Beste daraus zu machen, was zu machen ist, um Erfolg zu haben, um im weltweiten Wettbewerb mit dem digitalen Binnenmarkt auch wirklich die Chancen zu ergreifen, die wir brauchen, damit wir auch wirklich ein gutes und vernünftiges Wachstum haben und eben die Schaffung von guten Arbeitsplätzen in der Europäischen Union.

Das ist, was wir schaffen müssen, was wir erreichen müssen. Deswegen müssen wir ehrgeizig sein, noch sehr viel ehrgeiziger als die Europäische Kommission. Das haben auch schon einige der Kollegen und Kolleginnen gemacht. Wir werden alle gemeinsam daran arbeiten, dass es auch wirklich so kommt.

Zum Abschluss möchte ich vielleicht noch eine Bemerkung machen, damit kein falscher Eindruck erweckt wird. Frau Troszczynski hat sich gerühmt für die vielen Änderungsanträge, die sie eingebracht hat – sowohl im Ausschuss, als auch hier im Plenum. Das ist richtig. Aber bei den Arbeiten um den Bericht war sie nicht anwesend. Keine einzige Sitzung haben wir sie gesehen oder eine ihrer Kollegen und Kolleginnen, und ich möchte nicht, dass da der falsche Eindruck erweckt wird, als hätte sie da gearbeitet, wo sie nicht gearbeitet hat.

 
  
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  Der Präsident. – Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung findet heute, Dienstag, 19. Januar 2016, um 12.30 Uhr statt.

Schriftliche Erklärungen (Artikel 162 GO)

 
  
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  Λευτέρης Χριστοφόρου (PPE), γραπτώς. Στηρίζουμε την ενιαία ψηφιακή αγορά διότι πιστεύουμε ότι πρέπει επιτέλους η ΕΕ να μπορέσει να αντιμετωπίσει τον ψηφιακό ανταγωνισμό των ΗΠΑ και της Ασίας και να δημιουργήσει δυναμική ανάπτυξης με χιλιάδες θέσεις εργασίας και με δισεκατομμύρια επενδύσεων. Είναι γεγονός ότι πολλά νεαρά άτομα με μεγάλο ταλέντο σε αυτό το τομέα φεύγουν από την Ευρώπη γιατί στην ΕΕ έχουμε 28 διαφορετικές ρυθμίσεις. Προσδοκούμε ότι τα πλεονεκτήματα της ενιαίας ψηφιακής αγοράς και της ψηφιακής ανάπτυξης θα μπορούν να τα απολαμβάνουν και απομονωμένες νησιώτικες περιοχές, όπως η Κύπρος. Πιστεύω ότι, σε αυτό το πλαίσιο, ήρθε η ώρα να επικεντρωθούμε και στο ιδιαίτερα σημαντικό θέμα του Διαδικτύου. Μικρές και απομονωμένες χώρες, όπως είναι η Κύπρος αλλά και άλλες νησιώτικες περιοχές, καταβάλλουν υψηλό κόστος για υπηρεσίες Διαδικτύου χαμηλής ποιότητας και μικρής ταχύτητας. Το Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο συντάσσεται με την άποψη ότι η πρόσβαση στο Διαδίκτυο αποτελεί ανθρώπινο δικαίωμα και θεωρεί άρα ότι πρέπει να διασφαλίζεται το δικαίωμα αυτό για όλους τους Ευρωπαίους Πολίτες. Ενώ όμως υποστηρίζουμε αυτή τη θέση, τι έχουμε πράξει προς αυτή την κατεύθυνση; Επαναφέρω τη πρόταση μου και ζητώ, για νησιωτικές περιοχές όπως η Κύπρος, να καταστούν ζώνες ελεύθερης και δωρεάν πρόσβασης στο Διαδίκτυο.

 
  
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  Therese Comodini Cachia (PPE), in writing. The digital single market strategy is about the small family business in one of Malta’s villages opening itself up to many more consumers; about giving each one of us as consumers more choice of goods and of service providers from the comfort of our own sitting room; also about giving our creative sector a new platform. It is a strategy that reflects how we are already taking our lives online and ensuring that this is done without unnecessary limitations. The strategy does not want to diminish the physical commercial market and is not only about commerce. It addresses data protection, protection of creators and users, research processes and needed skills. Most importantly of all it seeks to facilitate a more inclusive society and has the potential of making interaction – commercial, educative, cultural and social – more accessible to all. To facilitate access to online content, we need enhanced portability measures; this is why the Commissions’ portability proposal is of key importance, and we need to work towards a better recognition of the potential of the creative industry as well as facilitate accessibility to cultural content for consumers.

 
  
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  Miriam Dalli (S&D), in writing. We are living in a world where digital technologies are offering a new world of opportunities. They can expand our economy and help small and medium-sized companies tap into a potential customer base of 500 million customers within the EU alone. They can provide individuals with the opportunity to develop entrepreneurial ideas and business models. I would like to emphasise once again that the EU and the different Member States need to provide the possibility for entrepreneurs to access financing possibility.

Once again I call upon the Commission to ensure that crowdfunding can become a reality. This approach, together with more initiatives to boost entrepreneurship, will help change our culture on what is success whilst promoting an entrepreneurial and innovation culture. It is time to adapt really and truly to the digital age. Existing barriers online mean that our citizens are missing out on buying the goods and services they want. Self-employed people and start-ups are unable to tap into a wider market. Entrepreneurs from all Member States need to be provided with the possibility to sell their products on Europe’s online marketplaces. Practices that forbid our entrepreneurs from registering and selling on specific online marketplaces should not be allowed.

 
  
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  András Gyürk (PPE), írásban. Üdvözlöm a Bizottság által kidolgozott stratégiát, és a Parlament előtt álló Kallas–Gebhardt jelentést. Az egységes digitális piac előtt álló akadályok lebontása minden európai fogyasztó érdeke, nem beszélve a digitális forradalom által az európai gazdaságra gyakorolt pozitív hatásokról. Egy témát szeretnék kiemelni: az arányosság kérdését. Egyes esetekben az a benyomásom, hogy olyan célokat próbálunk kitűzni, amelyek nem teljes biztonsággal kedvezőek a fogyasztónak vagy éppen a kereskedőnek. Példa lehet erre az e-kereskedelem területe, ezen belül is például a minél magasabb online kereskedési arány elérése. Vagy megemlíthetjük azt az előírást az online kereskedők számára, hogy minden európai polgár részére ugyanazon árengedményt biztosítsák. Természetesen, ha van szabályozási probléma, vagy piaci akadály, azzal foglalkoznunk kell, ez nem kérdés. Politikai döntéshozóként azonban olyan előírásokat kell javasolnunk, amelyek valóban szükségesek és betarthatóak.

 
  
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  Philippe Juvin (PPE), par écrit. Je vais bien évidement voter en faveur de ce rapport pour dans lequel je me suis particulièrement impliqué. La mise en place d’un marché unique numérique va permettre à l’Union Européenne de rattraper son retard sur les États-Unis en renforçant la compétitivité de nos entreprises face aux géants du web. De plus, la révolution numérique va offrir un potentiel de croissance immense pour les entreprises européennes et les consommateurs de l’ordre de 415 milliards d’euros pour le PIB européen.

Je me suis particulièrement engagé à ce que la confiance des consommateurs qui achètent en ligne soit un pilier de ce texte pour qu’ils aient une réelle sécurité juridique, sans coûts additionnels. Enfin la propriété intellectuelle et la lutte contre la contrefaçon et le piratage ont fait l’objet d’une attention toute particulière pour protéger nos champions européen de l’industrie culturelle et créative.

 
  
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  Juan Fernando López Aguilar (S&D), por escrito. El comercio electrónico mueve al año millones de euros. Y seguirá en aumento en un mercado global sin fronteras. Salvo en Canarias, donde las importaciones y exportaciones están sujetas al pago del Documento Único Administrativo de Aduanas. Este impuesto encarece hasta un 40 % el importe final del producto comprado en línea, restringiendo así el comercio electrónico en el archipiélago. Solo el 27 % de la población canaria compró por internet en 2013, frente al 37 % de la media española y al 50 % de la europea. Como consecuencia de ello, muchas compañías han decidido no vender a través de la red en Canarias, pese a la obligatoriedad de la legislación europea y española de hacerlo en todo el territorio nacional para cualquier empresa que comercie dentro de la UE. Es necesario, por tanto, la adopción de medidas destinadas a la eliminación de los obstáculos existentes al comercio electrónico en Canarias para que se den las mismas condiciones en el tráfico de mercancías que en el resto de los Estados miembros. La ultraperiferia no puede ser impedimento para la competitividad y es crucial para alcanzar un verdadero mercado único digital.

 
  
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  Csaba Molnár (S&D), írásban. Európa digitális lemaradása a globális versenyben egyre szembetűnőbb. Hogyan lehet az, hogy a világ tíz legnagyobb internetes vállalkozása közül egy sem európai? Vagy hogy míg a szürkeállományban hagyományosan erős Európában egymillió emberre 30 darab, addig az Egyesült Államokban 350 szabadalom jut? Meggyőződésem, hogyha a világviszonylatban vezető európai ipar mögé megfelelő digitális hátteret teremtenénk, ma nem beszélhetnénk Európa csökkenő világgazdasági részesedéséről. Ezért Európa digitális felzárkóztatására, digitális rendszerváltására van szükségünk! Ha az uniós digitális egységes piaci stratégia megvalósul, az eredmények négymillió munkahelyben és több százmilliárd eurós gazdasági növekedésben lesznek mérhetőek. A 21. századi, határok nélküli Európában nincs létjogosultsága digitális falaknak, barangolási díjaknak, az internetes tartalmak korlátozásának, vagy az internethasználat adóztatásnak. Brüsszel és jó néhány tagállam felismerte ezt, és a közigazgatás, az oktatás és a gazdaság feltétel nélküli digitalizálásába kezdett. Meggyőződésesem, hogy ennél is tovább kell mennünk. Az uniós Alapjogi Chartában kell rögzítenünk az internethez való hozzáférés alapjogát. Az európai digitális fejlődés érdekében pedig uniós szinten kell tiltanunk az internet adóztatását, hogy soha ne fordulhasson elő, hogy a költségvetési lyukak foldozgatása előrébbvaló, mint az európai polgárok érdeke. A digitális egységes piaci stratégia a gazdasági növekedés, a munkahelyteremtés kulcsa. Európa nem ülhet a babérjain, a digitális átállás alapfeltétel az Unió nagyhatalmi szerepének megőrzéséhez.

 
  
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  Емил Радев (PPE), в писмена форма. Уважаеми колеги, преговорите по този доклад бяха трудни, но мисля, че постигнахме балансиран текст, приемлив за повечето политически групи. Политиките и законодателните норми на Съюза в областта на цифровия единен пазар следва да са насочени към създаването на нови възможности за потребителите и предприятията и на иновативни трансгранични онлайн услуги на конкурентни цени.

Считам, че с работата ни като законодател трябва да допринасяме за премахването на пречките между държавите членки и улесняването на достъпа на европейските малки и средни предприятия до единен трансграничен пазар. В момента само 1,7% от предприятията в ЕС се възползват изцяло от напреднали цифрови технологии, а 14% от МСП използват интернет като възможност за продажба. Това трябва да се промени, защото електронната търговия е бъдещето. Тя генерира 500 млрд. евро годишно в ЕС.

Необходимо е инициативите на ЕК от стратегията за единен цифров пазар да бъдат предложени и приети бързо. Считам, че предложенията относно преносимостта на съдържанието и онлайн продажбите ще спомогнат за премахване на пречките пред гражданите, които пазаруват онлайн и които вече ще могат при пътуване да гледат любимите си филми, да слушат любимите си песни. Това е първа стъпка в правилната посока, но считам, че има още какво да направим за един по-добре функциониращ дигитален пазар.

 
  
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  Evelyn Regner (S&D), schriftlich. Der digitale Wandel schafft eine komplett neue Arbeitswelt. Das ist der größte Umbruch seit der industriellen Revolution. Wir müssen diese „digitale Revolution“ gestalten und tun dies auch. Wir im Europäischen Parlament haben klare, deutliche Positionen. Mir sind folgende Punkte besonders wichtig: - ArbeitnehmerInnenrechte und soziale Absicherung aller ArbeitnehmerInnen müssen auch in der digitalen Arbeitswelt auf gleichem Niveau erhalten bleiben.

Die bestehenden Kollektivverträge müssen für die ArbeitnehmerInnen im digitalen Bereich genauso gelten. Die Mitgliedstaaten haben dies sicherzustellen und gegebenenfalls nationale Arbeits- und Sozialrechte anzupassen. Wir wollen vermeiden, dass die Arbeit 4.0 keine Familie 4.0 wird. Das Recht auf Unerreichbarkeit und Ruhezeiten müssen für jede/n EU-BürgerIn gelten.

Die explosionsartige Zunahme atypischer Arbeitsverträge und prekärer Arbeitsverhältnisse muss vermieden werden, Mindestlöhne (dort wo vorhanden), Regeln für Mitbestimmung, Gesundheit und Schutz am Arbeitsplatz müssen gewährleistet werden.

Der ArbeitnehmerInnendatenschutz muss weiterentwickelt werden. Hier bleibt die Verordnung hinter den Erwartungen zurück und die Vorschläge des Beschäftigungsausschusses sollten aufgegriffen werden, vor allem im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung. Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten müssen sich noch Einiges für die künftige Umsetzung einfallen lassen. Letztendlich wollen wir ParlamentarierInnen, dass die Digitalisierung eine Chance für alle ist, die Europa mit klaren und fairen Regeln aktiv gestaltet.

 
  
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  Lidia Senra Rodríguez (GUE/NGL), por escrito. La expansión de las grandes superficies comerciales tuvo un efecto devastador sobre la producción local y sobre el pequeño y mediano comercio, acarreando con ello la destrucción de miles y miles de puestos de trabajo. Ahora se nos presenta como un gran objetivo el Mercado Único Digital europeo como un instrumento para fomentar la competitividad y para generar empleo en la Unión Europea. Por experiencia ya sabemos que la competitividad que propone la Unión Europea es totalmente incompatible con el empleo y con los derechos laborales. Esta propuesta está hecha para fomentar el consumismo a ultranza poniendo a disposición de los consumidores los productos de las grandes empresas que van a ser las que tengan capacidad para hacer negocio. Es totalmente irresponsable que la Comisión y el Consejo sigan profundizando en propuestas de este tipo y es una farsa que se nos presenten como generadoras de empleo cuando lo que hacen es destruirlo. Se oculta que el empleo que se puede crear con este tipo de comercio para las grandes empresas y las grandes multinacionales es siempre mucho menor que el que se destruye en las pequeñas y medianas empresas, en el comercio y en la producción local.

 
  
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  Theodor Dumitru Stolojan (PPE), în scris. Europa este încă departe de o piață unică digitală. Avem reglementări mult diferite în statele membre, avem politici fiscale neadaptate încă pentru o piață digitală.

Orice întârziere în realizarea pieței unice digitale va aduce prejudicii mari economiei europene, în termeni de locuri de muncă și profituri. Revoluția digitală este în plină desfășurare. Ea transformă fundamental modelul de business în toate domeniile, inclusiv în activitățile finanțate preponderent din bugetele publice, cum sunt sănătatea, educația, apărarea națională etc. Cine rămâne în urmă acum, rămâne pentru o lungă perioadă de timp.

Iată de ce, instituțiile europene au datoria să pună în centrul priorităților cu privire la dezvoltarea pieței unice realizarea pieței unice digitale.

 
  
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  Marc Tarabella (S&D), par écrit. Nous voulons améliorer l'accès des consommateurs européens aux biens et aux services en ligne, faire disparaître les différences de traitement entre les achats hors ligne et en ligne ou encore les discriminations liées au blocage géographique. Tant d'obstacles pour les PME et les consommateurs subsistent: ils expliquent les chiffres affligeants du commerce en ligne en Europe. Alors que seulement 4 % des transactions européennes en ligne sont transfrontalières (pour 42 % des transactions nationales et 54 % en provenance des États-Unis), 45 % des ménages européens ne disposent pas de l'internet rapide! Il est urgent de mettre en place un marché numérique efficace tant pour l'économie que pour l'emploi ou l'intégration sociale. Nous, socialistes européens, avons beaucoup travaillé également à rappeler l'enjeu sociétal et pas seulement commercial du texte en rajoutant de nombreuses références au droit social, au droit du travail et à l'aspect participatif du numérique. Ces projets ne doivent pas être qu'une bonne occasion pour les grandes entreprises mais représenter une amélioration pour tous les citoyens et les PME.

 
  
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  Владимир Уручев (PPE), в писмена форма. Г-н Председател, колеги, поздравявам авторите на доклада за единния цифров пазар и всички работили по него и допринесли за силната и всеобхватна позиция на ЕП по този изключително важен въпрос. Над 315 милиона европейци използват интернет всеки ден, но повече от половината електронен пазар се базира на американски онлайн услуги, а останалата част са основно национални онлайн услуги, а не трансгранични общоевропейски такива.

Съществуващите прегради за е-търговия трябва да бъдат премахнати, като се спрат необоснованите практики за ограничаване на достъпа на потребителите от ЕС до е-стоки и е-услуги между страните членки, да се гарантира еквивалентно равнище на защита на данните, както и да се намерят подходящи решения за намаляване на разходите за трансгранични доставки на колети.

Всеки трети гражданин на ЕС би искал да слуша и гледа неща от собствената си страна, когато се намира извън граница. Затова приветствам предложението за засилване на преносимостта на онлайн съдържанието като важна стъпка за подобряване на потребителския достъп до е-услуги, която обаче трябва да бъде последвана от нови модели за онлайн търговия и услуги.

От особена важност е премахването на преградите пред МСП и новостартиращите предприятия, за да могат те да се възползват от възможностите на обновяващите се ИКТ, информационните масиви, услугите „в облак“ и електронното правителство.

 
  
  

(Die Sitzung wird für einige Minuten unterbrochen.)

 
  
  

PRESIDENZA DELL'ON. ANTONIO TAJANI
Vicepresidente

 
Õigusalane teave