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Procedimiento : 2016/2077(INI)
Ciclo de vida en sesión
Ciclo relativo al documento : A8-0011/2017

Textos presentados :

A8-0011/2017

Debates :

PV 13/03/2017 - 16
CRE 13/03/2017 - 16

Votaciones :

PV 14/03/2017 - 6.13
CRE 14/03/2017 - 6.13
Explicaciones de voto

Textos aprobados :

P8_TA(2017)0077

Debates
Lunes 13 de marzo de 2017 - Estrasburgo Edición revisada

16. Normas mínimas para la protección de los conejos de cría (breve presentación)
Vídeo de las intervenciones
PV
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  Der Präsident. – Als nächster Punkt der Tagesordnung folgt die kurze Darstellung des Berichts von Stefan Eck über Mindestanforderungen für den Schutz von Nutzkaninchen (2016/2077(INI)) (A8-0011/2017).

 
  
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  Stefan Eck, Berichterstatter. – Herr Präsident! Kaninchen rangieren zahlenmäßig auf Platz zwei der am meisten gezüchteten Nutztiere in der EU. Der Sektor erwirtschaftet aber nur 1,1 % der gesamten europäischen Fleischproduktion. Doch auch für Nischenprodukte brauchen wir verbindliche Regelungen, insbesondere dann, wenn das Tierwohl und die Lebensmittelsicherheit tangiert werden. Die EFSA hat 2005 darauf hingewiesen, dass die Mortalität und Krankheitsrate von Mastkaninchen deutlich höher ist als bei allen anderen Nutztierarten – insbesondere durch die nicht artgerechten Batteriekäfige, die den natürlichen Bedürfnissen dieser Tiere nicht genügen. Aus diesem Grund ist auch der Einsatz von Antibiotika in hohen Dosen die Regel. Was dies hinsichtlich der Antibiotikaresistenz bedeutet, brauche ich nicht näher zu erläutern.

Es gibt Rechtsvorschriften, die Mindestnormen für den Schutz von Schweinen, Kälbern, Legehennen und Masthühnern vorsehen. Aber es gibt keine einzige Rechtsvorschrift über Mindestnormen für den Schutz von Kaninchen. Darüber hinaus ist in den letzten Jahren ein stetiger Nachfragerückgang für Kaninchenfleisch zu verzeichnen und das nicht ohne Grund. Die Verbraucher verlangen höhere Tierschutzstandards, was auch der Eurobarometer 442 über die Einstellung der Europäer zum Tierschutz sehr deutlich gemacht hat. Die Verbraucher wollen mehr Lebensmittelsicherheit, und sie wollen qualitativ hochwertige Produkte. Immer mehr Verbraucher boykottieren Kaninchenfleisch, weil bekannt geworden ist, unter welch tierquälerischen Bedingungen Kaninchen gehalten werden. Nicht umsonst haben letztes Jahr weit mehr als 600 000 Tierfreunde aus ganz Europa bei der Kommission und dem Rat eine Petition für ein Verbot der Batteriekäfige eingereicht.

Mit dem Initiativbericht habe ich folgende Ziele verfolgt: Erstens den Binnenmarkt zu harmonisieren und den Wünschen der Verbraucher nach sicheren Lebensmitteln und mehr Tierschutz zu folgen, insbesondere durch einen schrittweisen Ausstieg aus der Batteriekäfighaltung ohne dabei die Interessen der Branche zu vernachlässigen, zweitens das extreme Leiden dieser Tierart durch die Einführung von Tierschutznormen zu verringern; drittens die Öffentlichkeit auf die tierquälerischen Zustände in Kaninchenmastbetrieben aufmerksam zu machen.

Das letzte Ziel wurde bereits erreicht. Die Medien haben das Thema aufgegriffen und beabsichtigen, über die untragbaren Zustände zu berichten. Dabei wird natürlich auch der vorliegende Initiativbericht im Fokus stehen.

Es ist doch eine Frage der Glaubwürdigkeit dieses Parlaments, wenn man ein Verbot für die Batteriekäfige für Legehennen beschließt, aber – wie die EVP – alles daran setzt, dass für Kaninchen diese Haltungsmethode auf unabsehbare Zeit beibehalten wird. Man muss schon sehr realitätsfern sein, wenn man nicht erkennt, dass mein Initiativbericht dem Anspruch auf sichere Lebensmittel, der Verbesserung von Tierschutzstandards und der prekären Situation der Züchter gerecht wird. Aber wie reagiert die EVP? Sie hat letzte Woche einen alternativen Entschließungsantrag auf den Weg gebracht, um eine Rechtsvorschrift für einen schrittweisen Ausstieg aus der Batteriekäfighaltung unter allen Umständen zu vereiteln – und das im Wahljahr 2017!

Was ist von der europäischen Landwirtschaft- und Tierschutzpolitik zu halten, in der eine Tierart gezielt vergessen wird und diese Tiere unermesslich leiden müssen, weil es keine Gesetzgebung gibt? Tierschutz darf nicht zu einem bloßen Lippenbekenntnis verkommen?

Wenn wir am Morgen über den Bericht abstimmen, sollten wir bedenken, dass es ein fatales Zeichen wäre, wenn das Europäische Parlament in einer Zeit des immer lauter werdenden Vorwurfs der Bürgerferne die Wünsche der Verbraucher und die Bitten der Tierfreunde einfach außer Acht lassen würde. Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger der EU und die 330 Millionen Kaninchen und die Kaninchenzüchter morgen auf eine Mehrheit in diesem Hause rechnen können. Beenden Sie das Käfigzeitalter für Kaninchen jetzt – es ist höchste Zeit!

 
  
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  Der Präsident. – Vielen Dank, Herr Kollege Eck, für Ihren sehr engagierten Beitrag. Ich bitte Sie trotzdem, in Erwägung zu ziehen, künftig bei Ansprachen im Parlament die Kopfbedeckung abzunehmen.

Catch-the-eye-Verfahren

 
  
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  Jiří Pospíšil (PPE). – Pane předsedající, já se chci přihlásit k této zprávě a takto ji zde naplno podpořit, protože jsem rád, že Evropský parlament vedle ochrany lidských práv řeší také otázku ostatních živých druhů a řeší otázky životních podmínek zvířat. A jsem velmi rád, že zde řešíme otázky životních podmínek králíků.

Já chci obecně konstatovat, že jakýkoliv klecový chov pro jakýkoliv druh zvířat je velmi nehumánní a my bychom měli udělat maximum pro to, aby klecové chovy v Evropě skončily. Proto tuto zprávu podporuji a připadá mi logické, jak už bylo řečeno zpravodajem, že pokud jsme zakázali určité klecové chovy, např. u slepic, tak by něco obdobného mělo být i u králíků. Ostatně v mé zemi, v České republice, teď vedeme debatu o zákazu klecových chovů pro kožešinová zvířata, např. pro lišky a norky, a vyvolává to velké emoce a já bych velmi rád, kdyby i toto téma do budoucna bylo zde na půdě EP probíráno. Takže životní podmínky zvířat jsou důležitým tématem evropské civilizace a já to podporuji.

 
  
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  Nicola Caputo (S&D). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, penso che la Commissione, alla luce dell'elevato numero di conigli allevati e macellati nell'Unione europea e delle gravi implicazioni per il benessere animale dei sistemi di allevamento in uso, debba avanzare al più presto proposte legislative volte all'eliminazione progressiva delle gabbie in batteria in tutta l'Unione europea. Le malattie specifiche e l'alto tasso di mortalità dovuta alle spaventose condizioni in cui sono tenuti i conigli hanno spesso reso necessaria una massiccia e diffusa somministrazione preventiva di antibiotici, rendendo l'allevamento dei conigli, nella sua forma attuale, problematico anche per la salute umana.

Va vietato il sistematico uso di farmaci per compensare l'inadeguatezza delle condizioni ambientali e sanitarie degli allevamenti intensivi e vanno promossi altri tipi di allevamento dei conigli come i sistemi Park, l'allevamento a terra migliorato e l'allevamento biologico. Queste alternative all'allevamento intensivo in gabbia permetterebbero di assicurare il benessere degli animali ma anche di ridurre l'uso di antibiotici e la conseguente diffusione della resistenza antimicrobica.

 
  
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  Νότης Μαριάς ( ECR). – Κύριε Πρόεδρε, παρά το γεγονός ότι τα κουνέλια αποτελούν τον δεύτερο μεγαλύτερο πληθυσμό εκτρεφόμενων ζώων στην Ευρωπαϊκή Ένωση και σφάζονται πάνω από 340 εκατομμύρια κουνέλια ετησίως, η Ευρωπαϊκή Ένωση δεν έχει ακόμα συγκεκριμένη νομοθεσία για τη θέσπιση κανόνων προστασίας των κουνελιών. Αυτή τη στιγμή σε αρκετά κράτη μέλη της Ένωσης τα κουνέλια εκτρέφονται υπό φρικτές συνθήκες, σε εκμεταλλεύσεις αναπαραγωγής και πάχυνσης, γεγονός το οποίο αντιτίθεται πλήρως στις απαιτήσεις για την καλή διαβίωση των ζώων. Ήδη από το 2005 έχει διαπιστωθεί ότι υπάρχουν υποβαθμισμένες συνθήκες διαβίωσης καθώς και υψηλά ποσοστά θνησιμότητας και νοσηρότητας μεταξύ των εκτρεφόμενων κουνελιών στην Ευρώπη σε αρκετά κονικλοτροφεία. Θα πρέπει επομένως προς το συμφέρον των κονικλοτρόφων και ολοκλήρου του κλάδου, αλλά και προς το συμφέρον των καταναλωτών, να τηρούνται στην κονικλοτροφία, σύμφωνα με το ευρωπαϊκό μοντέλο παραγωγής, τα υψηλότερα πρότυπα όσον αφορά την ασφάλεια των τροφίμων, την υγεία και την καλή διαβίωση των ζώων και τον σεβασμό του περιβάλλοντος.

 
  
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  Florent Marcellesi (Verts/ALE). – Señor presidente, los conejos son, en Europa, la segunda especie animal más explotada, siendo España, junto con Francia e Italia, los países con mayor producción. En las granjas industriales viven vidas miserables, brutalmente cortas, enfermos, y son incapaces de expresar comportamientos propios de su especie. Considerando que la casi totalidad de estos animales están hacinados en espacios tan reducidos que no pueden saltar ni estirarse con normalidad, algunos países ya han tomado medidas al respecto, como puede ser, por ejemplo, Bélgica.

Por tanto, es hora, también, de que la Unión Europea se dote de una legislación propia a favor del bienestar de los conejos. Por ello, he presentado, junto con Stefan Eck, la enmienda para que haya una legislación europea en ese sentido, y llamo a todas y todos los eurodiputados a respaldarla, así como el informe. Decenas de miles de personas en Europa lo reclaman y millones de seres vivos lo necesitan. No más jaulas.

 
  
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  Γεώργιος Επιτήδειος ( NI). – Κύριε Πρόεδρε, έχει ήδη αναφερθεί ότι τα κουνέλια αποτελούν τον δεύτερο σε αριθμό πληθυσμού εκτρεφόμενων ζώων στην Ευρωπαϊκή Ένωση, παρ’ όλα αυτά δεν υπάρχει νομοθεσία που να θεσπίζει κάποιους κανόνες για την προστασία τους. Έτσι, σε όλες τις χώρες σχεδόν της Ευρώπης τα κουνέλια εκτρέφονται κάτω από άθλιες συνθήκες, και αυτό, σε συνδυασμό με το γεγονός ότι προσβάλλονται από διάφορες ασθένειες και χρησιμοποιούνται αντιβιοτικά για να αντιμετωπιστούν οι ασθένειες αυτές, θέτει σε κίνδυνο την υγεία των καταναλωτών. Γι’ αυτόν ακριβώς τον λόγο η Ευρωπαϊκή Ένωση πρέπει να στηρίξει την εισήγηση του εισηγητή, ο οποίος πολύ σωστά καταγγέλλει το γεγονός ότι τα κουνέλια εκτρέφονται μέσα σε κλωβούς ––αυτό είναι απαράδεκτο–– και πρέπει να εκτρέφονται σε περιβάλλον προστατευόμενο, συνθήκες δηλαδή προστατευόμενου πάρκου. Αυτό θα έχει συνέπεια και τα ζώα αυτά να μην υποφέρουν αλλά και να μην τίθεται σε κίνδυνο η υγεία των καταναλωτών.

 
  
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  Anna Záborská (PPE). – Vážený pán predseda, podobne ako všetci moji kolegovia aj ja som dostala za posledné dva týždne stovky mailov, v ktorých ma občania žiadajú o podporu zákazu chovu králikov v klietkach. Takýto prejav záujmu o prácu tohto Parlamentu ma veľmi teší.

No zároveň sa nemôžem ubrániť pocitu smútku. Nemáme problém určiť európske štandardy pre podmienky, v ktorých žijú králiky, sliepky alebo kone, no keď ide o podmienky, v ktorých žijú ľudia, zrazu nastane ticho.

Rada by som verila, že raz príde doba, keď budú mailové schránky poslancov Európskeho parlamentu zahltené žiadosťami o zavedenie minimálnych štandardov pre podmienky, v ktorých žijú občania Európskej únie. Viem, že je potrebné sa postarať o životné podmienky zvierat, ale na ľuďoch by nám malo záležať viac.

 
  
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  Stanislav Polčák (PPE). – Pane předsedající, já jsem byl stínovým zpravodajem této zprávy spolu s kolegou Eckem a chci říci za PPE, že mám za to, že jsme docílili minimální shody nad standardy právě v chovu králíků.

Myslím si, že tyto minimální standardy by neměly být všeobecným diktátem, ale měly by skutečně zahrnovat tu nejnižší úroveň, na které jsme se schopni napříč politickým spektrem shodnout. A zde jde o to, zdali mají být králíci chováni i v obohacených klecích nebo zda mají být chováni v jiných krutých podmínkách, to určitě ne. Já nechci podpořit to, aby králíci byli chováni způsobem, který skutečně naráží na jejich dobrou životní úroveň, na dobrou kvalitu jejich života, ale mám za to, že musíme podpořit rovnováhu mezi právy zemědělců, chovatelů a právě králíků. Myslím si, že v tomhle smyslu bylo v této zprávě učiněno zadost.

 
  
 

(Ende des Catch-the-eye-Verfahrens)

 
  
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  Věra Jourová, Member of the Commission. – Mr President, first let me thank the rapporteur, Mr Eck, for his report on minimum standards for the protection of farm rabbits. The report provides a comprehensive overview of all dimensions of the welfare of farm rabbits.

Animal welfare forms an important part of the priorities of the Commissioner for Health and Food Safety. The report encourages the Commission to take a number of non-legislative actions such as drawing up a roadmap to include guidelines on good practices and a Commission recommendation relating to rabbit health, welfare and housing. The report also invites the Commission to use scientific evidence as the basis for proposing new measures for housing requirements, for breeding does and for rabbits reared for meat production.

I would remind the honourable Members that all farmed animal species, including rabbits, are protected by the rules of Directive 98/58 concerning the protection of animals kept for farming purposes. The directive requires that farmers take all responsible steps to ensure that animals under their care are not caused unnecessary pain, suffering or injury. In addition, in 2005 the European Food Safety Authority published an opinion on the impact of the current housing and husbandry systems on the health and welfare of farmed domestic rabbits. This opinion provides Member States and farmers with data on aspects of farming systems which may put the welfare of the rabbits at risk. The rules of the directive should be seen in conjunction with this opinion.

Rabbit production in the EU is essentially concentrated in a few Member States mainly Italy, Spain and France. Against this background and in line with the principles of subsidiarity and proportionality, the Commission takes the view that the Member States involved are better placed to address the relevant issues concerning rabbit production. As honourable Members will know, Member States are primarily responsible for the implementation of EU legislation. Better enforcement of the EU animal welfare legislation is one of the key priorities for animal welfare, and the Commission has invested substantial resources in pursuit of this aim. This priority is particularly relevant because we continue to see a widespread lack of compliance regarding animal welfare rules across many Member States.

In consideration of this analysis and given its limited resources, the Commission does not consider it appropriate to propose an initiative on the welfare of farm rabbits. However, the Commission remains open to considering the topic within the framework of the newly established European Animal Welfare Platform, provided there is sufficient commitment among the stakeholders to make progress in this area.

 
  
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  Der Präsident. – Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung findet morgen, Dienstag, 14. März 2017, statt.

Skriftlige erklæringer (artikel 162)

 
  
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  Michel Dantin (PPE), par écrit. – Le Parlement va se prononcer l'opportunité de fixer des normes minimales, notamment via une législation européenne, pour la protection des lapins d'élevage et la disparition graduelle des cages conventionnelles. Alors que le secteur cunicole fait face en Europe à une crise structurelle, avec la baisse tendancielle des prix, le rapport de Stefan ECK fait la promotion d'une agriculture de niche et de modèles d'élevage alternatif qui n'ont malheureusement pas encore fait leurs preuves, notamment en termes de santé et d'hygiène animale.

Le risque est de faire disparaître notre production en Europe et de dépendre exclusivement des importations chinoises dont les standards ne sont pas nécessairement les nôtres.

Face un rapport très idéologique, comportant des erreurs factuelles et peu équilibré, je propose que le groupe PPE dépose une résolution alternative. Cette résolution est ambitieuse et basée sur le rapport de l’EFSA, les positions des parties prenantes et les choix nationaux.

En outre, considérant le poids de la production cunicole en Europe (4 pays membres et 1,1% de la production de viande) et la très grande divergence d’approche entre les États, une législation européenne n'apporterait aucune valeur ajoutée en vertu des principes de subsidiarité et de proportionnalité.

 
  
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  Mireille D'Ornano (ENF), par écrit. – Dans une enquête menée l’été 2014 dans seize élevages de lapins répartis dans cinq États membres, l’ONGI «CIWF France» a souligné les conditions d’existence désastreuses des 340 millions de lapins élevés dans l’Union européenne. Confinés dans des cages grillagées de la taille d’une feuille A4, générant un stress intense chez l’animal, les lapins seraient les animaux d’élevage les plus exposés aux antibiotiques.

Le texte objet du débat vise donc à l’abandon progressif de l’élevage en batterie. Il remédie à un vide juridique: en effet, l’élevage de lapins est régi par la directive 98/58/CE du 20 juillet 1998, mais ne fait l’objet d’aucun texte spécifique, à l’inverse des porcs, des veaux, des poules pondeuses ou des poulets de chair. Je salue la prise en compte de la situation matérielle des éleveurs.

Ainsi, aux termes de ce texte, un soutien financier pourra leur être accordé sur les fonds européens du volet développement rural afin de faciliter la transition vers un nouveau mode d’élevage, remplaçant, notamment, l’élevage en batterie par l’élevage en enclos. La Commission devra, en particulier, assurer la promotion de la consommation de viande de lapin, dont l’Union européenne est le deuxième producteur mondial.

 
  
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  Harald Vilimsky (ENF), schriftlich. – Kaninchen sind in der EU die zweithäufigste gezüchtete Nutztierart, die aber nur 1,1 % der gesamten Fleischproduktion in der EU darstellt. Gegenwärtig gibt es noch keine spezifische Rechtsvorschrift über Mindestnormen für den Schutz von Kaninchen. Österreich hat schon 2012 bessere Rahmenbedingungen für die Tiere geschaffen, indem es zum Beispiel Batteriekäfige aus den Produktionen verbannt hat. Diese Vorreiterrolle wird auch in dem Bericht für Mindestanforderungen für den Schutz von Nutzkaninchen ausdrücklich betont. Eine EU-weite Rechtsvorschrift, die sowohl den Tieren, den Landwirten, aber auch dem Konsumenten entgegenkommt, ist aus unserer Perspektive zu befürworten. Die Abschaffung der Batteriekäfige und der damit verbundene würdige Umgang mit den Tieren, ein kürzerer und angenehmerer Transport sowie eine Schlachtung unter Narkose unter möglichst geringer Stresseinwirkung sind jene Punkte, die uns aus Tierschutzgründen besonders am Herzen lagen und die durch den Bericht auch erfüllt wurden.

Den Konsumenten kommt der Bericht zu Gute, da zum einen der Bedarf an Antibiotika durch einen Umstieg von der Käfigzucht auf Gehegesysteme zurückgehen würde. Zum anderen spielt auch das Gewissen des Konsumenten eine Rolle, z. B. Kaninchenfleisch aus einer tierfreundlichen oder tierwürdigen Zucht zu kaufen. Den Landwirten soll wiederum durch die Umstellung und den möglichen Mehrkostenaufwand auch eine dementsprechende Entschädigung zugesprochen werden.

 
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