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Plenardebatten
Montag, 3. April 2017 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Palmöl und die Rodung von Regenwäldern (Aussprache)
MPphoto
 

  Elisabeth Köstinger (PPE). – Frau Präsidentin, geschätzter Herr Kommissar! Der Verbrauch von Palmöl ist in den letzten 30 Jahren um rund 700 % gestiegen, und das Resultat ist mittlerweile wirklich ein eklatanter Raubbau und auch eine Ausbeutung in den produzierenden Ländern. Mittlerweile findet sich in nahezu allen Produkten – egal, ob in Lebensmitteln, Kosmetika, Waschmitteln und Sonstigem – als Zusatzstoff das Palmöl. In all diesen Produkten unseres Alltags ersetzt billiges, industriell produziertes Palmöl zum Teil auch wirklich nachhaltige und vor allem heimische Alternativen. Mich verwundert auch, dass vor allem auch politische Gruppierungen hier immer wieder auf die Kampagnen der Palmöllobby hereinfallen und zum Teil auch tierische Produkte und tierische Fette verteufeln, die aber vor allem in Europa zu viel, viel besseren und nachhaltigeren Standards produziert werden.

Ich möchte hier ausdrücklich die Forderungen nach einer transparenten Kennzeichnung von Palmöl in veredelten Produkten unterstützen und vor allem auch an die Konsumenten appellieren, bei ihren Kaufentscheidungen immer wieder auch darauf zu achten, wo Produkte produziert werden.

Außerdem möchte ich meine Forderung nach einer Butterfettstütze unterstreichen. Wir könnten einfach und wirklich auch sehr effizient über Maßnahmen Butterfett wieder stärker in die Lebensmittelproduktion einbringen und somit eben Palmöle ersetzen. Und außerdem sollte es wieder attraktiver werden, Öle in Europa zu produzieren – Pflanzenöle. Somit könnten wir den CO2-Fußabdruck verringern und auch für mehr Regionalität sorgen.

(Die Rednerin ist damit einverstanden, eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ gemäß Artikel 162 Absatz 8 der Geschäftsordnung zu beantworten.)

 
Rechtlicher Hinweis