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Procédure : 2016/2016(INI)
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Cycle relatif au document : A8-0138/2017

Textes déposés :

A8-0138/2017

Débats :

PV 26/04/2017 - 20
CRE 26/04/2017 - 20

Votes :

PV 27/04/2017 - 5.64
Explications de votes

Textes adoptés :

P8_TA(2017)0195

Débats
Mercredi 26 avril 2017 - Bruxelles Edition révisée

20. La gestion des flottes de pêche dans les régions ultrapériphériques
Vidéo des interventions
PV
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  Przewodniczący. – Kolejnym punktem porządku dnia jest sprawozdanie sporządzone przez Ulrikę Rodust w imieniu Komisji Rybołówstwa w sprawie zarządzania flotami rybackimi w regionach najbardziej oddalonych(2016/2016(INI)) (A8-0340/2016).

 
  
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  Ulrike Rodust, Berichterstatterin. – Herr Präsident, meine Damen und Herren! Mit einem Initiativbericht möchte das Europäische Parlament eine Sache, eine Fragestellung oder eine Region in den Fokus stellen. Ich denke, dieses Ziel wurde in dem Initiativbericht zur Bewirtschaftung der Fischereiflotten in den Gebieten in äußerster Randlage erreicht. Der Bericht beinhaltet die Forderung, bessere Datenprogramme zu entwickeln, insbesondere, was den Zustand der Bestände angeht. Um illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei zu reduzieren, muss besser kontrolliert werden. Der Bericht fordert daher, dass aktive Maßnahmen, wie Überwachung, und Verhandlungen mit Nachbarländern aufgenommen werden, mit den noch keine partnerschaftlichen Fischereiabkommen geschlossen wurden. Diese Abkommen sollen zudem die Interessen der Gebiete in äußerster Randlage berücksichtigen, indem Fänge in diesen Gebieten angelandet und Einheimische bei der Arbeitsplatzvergabe auf den Fischereifahrzeugen bevorzugt werden sollen.

Die Kommission hat dazu aufgefordert, die Entwicklung eines Finanzinstruments in Anlehnung an den POSEI für die Fischerei in den Gebieten in äußerster Randlage zu überprüfen. So wird ebenfalls vorgeschlagen, die Beihilfeintensität für neue Motoren zu erhöhen. Hier möchte ich, muss ich erwähnen, dass der EMFF bereits einen Ausgleich von Mehrkosten, die zu 100 % vom Fischereifonds subventioniert werden, für diese Gebiete vorsieht und im Vergleich zum Vorgängerfonds aufgestockt wurden. Des Weiteren ist die Beihilfeintensität für andere Maßnahmen in diesen Gebieten um 35 % aufgestockt worden. Die Mitgliedstaaten und die Gebiete in äußerster Randlage werden aufgefordert, die De-minimis- beziehungsweise Gruppenfreistellungsregelung bestmöglich zu nutzen. Synergien zwischen den verschiedenen europäischen Struktur- und Investitionsfonds sollen besser dargestellt werden.

Der Bericht führt also eine Reihe von Vorschläge zur besseren Ausschöpfung der Potenziale der Fischerei in den Gebieten in äußerster Randlage an. Einige Vorschläge implizieren eine Ausnahme für diese Gebiete in äußerster Randlage. Diese sind als Zusatz zu den bereits bestehenden zu sehen.

Ich möchte jetzt noch auf den Änderungsantrag eingehen, der als einziger eingereicht wurde und die öffentliche Finanzierung von Schiffsneubauten fordert. Im Fischereiausschuss wurde ein entsprechender Änderungsantrag – ich nenne ihn mal den Vorgänger-Änderungsantrag – abgelehnt. Ich erkenne an, dass der für das Plenum eingereichte Änderungsantrag nun anführt, dass die Kapazitätsgrenzen der gemeinsamen Fischereipolitik eingehalten werden müssen und die Finanzierung nur im Austausch mit einem alten Schiff erfolgen darf. Zudem muss die Erzielung des angestrebten höchstmöglichen Dauerertrags ermöglicht sein. Hierzu sage ich allerdings auch, dass der Austausch von Alt und Neu bereits heute möglich ist, allerdings wohlgemerkt ohne öffentliche Gelder.

Die Verfasser des Änderungsantrages beziehen sich auf Artikel 349 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Ja, Artikel 349 kann die Basis für spezifische Maßnahmen in den Gebieten in äußerster Randlage sein. Diese spezifischen Maßnahmen müssen allerdings so gestaltet sein, dass sie die Kohärenz und Integrität einer gemeinsamen Politik nicht unterminieren. Die gemeinsame Fischereipolitik und der europäische Meeres- und Fischereifonds erlauben keine öffentliche Finanzierung von Neubauten. Dies kann alles in Artikel 23 der Grundverordnung und Artikel 11 des EMFF nachgelesen werden. Die Fischereiboote sollen gemäß Änderungsantrag sicherer und umweltfreundlicher gemacht werden. Hierfür gibt es bereits Geld im EMFF. Hier ist zum Beispiel Artikel 32 zu nennen. Zusätzlich erscheint mir die Forderung nach öffentlicher Unterstützung von Schiffen nicht kohärent mit der gestarteten EU-Initiative im Rahmen der WTO, einen Bann für Subventionen im Fischereisektor zu forcieren.

Ich werde gegen diesen Änderungsantrag stimmen, denn er verstößt gegen die GFP und öffnet die Büchse der Pandora. Hier wird nach zukünftigen Subventionen für Fischereien in anderen Regionen geangelt, und zu Recht würden dann auch andere Fischer in der EU öffentliche Mittel für Neubauten anfordern.

 
  
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  Günther Oettinger, Mitglied der Kommission. – Herr Präsident, meine Damen und Herren Abgeordneten, meine Damen und Herren! Für die Kommission darf ich dem Parlament und namentlich der Berichterstatterin, der Frau Abgeordneten Rodust, und ihrem Team für die Erstellung dieses äußerst sachkundigen Berichts danken.

Ich bin zwar persönlich kein Spezialist, aber ich habe den Bericht gelesen und dabei einiges gelernt. Er ist ausgewogen, stellt die Schwierigkeiten des der Fischereiwirtschaft in Gebieten mit äußerster Randlage sehr konkret dar und schlägt ja auch ganz konkrete Maßnahmen vor, wie man die Probleme angehen und den Sektor stabilisieren kann.

Wir akzeptieren und sind dabei auch selbst als Kommission tätig, dass die besonderen Bedingungen in diesen Gebieten in äußerster Randlage maßgeschneiderte Lösungen erfordern. Mit der Neukonzipierung der gemeinsamen Fischereipolitik sowie unseres gemeinsamen Finanzierungsinstruments, des Europäischen Meeres- und Fischereifonds, haben wir gleich auch wichtige zukunftsfähige Schritte ergriffen. Wir werden mit dem nächsten Haushalt, aber noch mehr mit dem nächsten Haushalts- und Programmzeitraum diese Maßnahmen auch auf der Grundlage Ihrer Vorschläge weiter zu verbessern versuchen.

Die Maßnahmen sind ausschließliche Zugangsbedingungen, die Regionalisierung von Erhaltungsmaßnahmen, der spezielle Beirat, der hier vorgeschlagen wird, Maßnahmen für die kleinen Flotten, eine größere Intensität der finanziellen Beihilfe, ein System zum Ausgleich für Zusatzkosten, um nur einige wesentliche zu nennen.

Hinzu kommt, dass wir auch die Arbeit nationaler und regionaler Ebenen und Behörden begleiten und hier Anregungen geben. Das Ganze ist eine Gemeinschaftsaufgabe der europäischen Ebene, aber auch der nationalen Behörden und der regionalen Behörden. Nur Beispiele, wo die regionalen und nationalen Behörden wichtig sind: Der von der Kommission vorgeschlagene neue Rahmen für wissenschaftliche Fischereidaten enthält spezielle Vorgaben für die Gebiete in äußerster Randlage. Die Verantwortung für die Umsetzung der Vorgaben liegt aber größtenteils bei den Mitgliedstaaten sowie den Forschungsinstituten, die von den Mitgliedstaaten getragen werden, und zum Teil auch bei den Unternehmerinnen und Unternehmern der Fischereiwirtschaft selbst.

Alles in allem ist der Bericht, glaube ich, eine gute Grundlage. Wir nehmen ihn gerne auf. Die in der Kommission zuständigen Behörden und meine Kollegen sind gerne zur Vertiefung im Dialog mit Ihnen, Frau Abgeordnete Rodust, und Ihren Kollegen bereit.

 
  
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  Younous Omarjee, rapporteur pour avis de la commission du développement régional. – Monsieur le Président, de quelle surpêche les outre-mer seraient-ils coupables? Dans l’océan Indien, d’où je viens, les Réunionnais pêchent 0,16 % du total de ce qui est pêché, soit pas plus de 2 500 tonnes des 1 600 000 tonnes pêchées dans nos eaux par les flottes internationales et européennes.

Voilà l’injustice et voilà ce que notre amendement veut corriger! Ce que nous demandons est raisonnable car conditionné – vous le savez – au respect scrupuleux des principes de durabilité posés par la PCP. D’ailleurs, le rapport de la commission du développement régional a fait cette même proposition.

Chers collègues, demain, loin des campagnes mensongères et dans la sérénité, apportons notre soutien aux régions ultrapériphériques pour que la pêche puisse contribuer au développement de ces régions sinistrées.

 
  
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  Cláudia Monteiro de Aguiar, em nome do Grupo PPE. – Senhor Presidente, hoje destacamos, uma vez mais, a relevância da economia azul, dos assuntos marítimos, mas, mais em concreto, a importância das pescas para o desenvolvimento económico e social das regiões ultraperiféricas. Precisamos claramente do empenho de todos, agentes políticos, autoridades regionais e locais, para a definição da futura política comum de pescas.

Hoje, reforçamos a necessidade da existência do instrumento de financiamento europeu dedicado às pescas, à semelhança do que acontece na agricultura. Pugnamos por uma União mais solidária, por uma Europa mais social, por uma Europa que respeita e cumpre os seus Tratados. Tê-la-emos, se não falharmos com os pescadores ultraperiféricos, também eles cidadãos europeus.

Apoiar a renovação das embarcações de pesca ultraperiféricas não coloca em causa a política comum de pescas nem o FEAMP. São embarcações com características e constrangimentos específicos. Renová-las é garantir a segurança aos que trabalham no mar, é melhorar a qualidade do pescado, é proteger o ecossistema marinho.

Conte com a aprovação desta causa por parte de todos os partidos políticos, certa de que não dececionarão os cidadãos que nos elegeram para aqui os defender.

 
  
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  Ricardo Serrão Santos, em nome do Grupo S&D. – Senhor Presidente, quero também saudar o esforço e a dedicação da relatora Ulrike Rodust. As regiões ultraperiféricas são zonas diferenciadas e, por essa razão, são alvo de um artigo específico no Tratado sobre o Funcionamento da União Europeia. Apoiando-se neste contexto jurídico, o relatório de iniciativa que aqui discutimos apela, e bem, à criação de um instrumento de financiamento que diferencie estas regiões.

Para que possam ser atribuídas ajudas públicas para a substituição de embarcações, amanhã será votada uma alteração que apela à abertura dessa possibilidade.

É importante que as ajudas públicas possam ser atribuídas aos pescadores destas zonas remotas e isso não fere a política comum de pescas, apenas exige a alteração de uma recomendação da Comissão Europeia. Reforço, as ajudas públicas para a substituição de embarcações estão inibidas por uma recomendação da Comissão, não é pelo regulamento base da PCP. Uma recomendação que não passou sequer pelo Parlamento Europeu, nem pelo Conselho Europeu.

 
  
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  Ruža Tomašić, u ime kluba ECR. – Gospodine predsjedniče, najudaljenijim regijama moramo posvetiti posebnu pozornost pri donošenju svih europskih politika jer su zbog prometne i svake druge izoliranosti u nepovoljnijem položaju od ostatka Unije.

No, željela bih ovim putem skrenuti pozornost na slične probleme koje imaju otoci, pogotovo u slabije razvijenim državama članicama poput Hrvatske. Sudbina stanovnika hrvatskih otoka nije puno drukčija od one žitelja najudaljenijih regija.

Baš zato i ovim putem pozivam Komisiju na izmjenu Mediteranske uredbe kako bi se stanovnicima mediteranskih otoka omogućilo da ponovno mogu svojim tradicionalnim alatima loviti ribu za vlastite potrebe.

Parlament je prošle godine velikom većinom glasova podržao moje izvješće o malom obalnom ribolovu i Komisija bi se morala voditi mišljenjem ovoga doma.

 
  
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  Izaskun Bilbao Barandica, en nombre del Grupo ALDE. – Señor presidente, este informe sobre el régimen de la flota pesquera en las regiones ultraperiféricas es una de esas ocasiones extraordinarias para pasar de las palabras a los hechos y para pedir coherencia, empatía y comprensión a las organizaciones que tradicional y equivocadamente asocian cualquier actividad pesquera con el ataque a los ecosistemas marinos. Creo que los primeros interesados en la sostenibilidad de la actividad pesquera son los propios pescadores. Y lo he comprobado, por ejemplo, en Canarias, escuchando hablar con amor y respeto del mar y de su vida a los responsables de cofradías y profesionales.

Por eso, voy a apoyar sin reservas su derecho a contar con ayudas europeas intensivas para renovar sus flotas. Estamos hablando de mejorar sus condiciones de seguridad y de trabajo en un entorno que necesita más y mejor empleo. Estamos hablando de operar con barcos más eficientes energéticamente, menos contaminantes y más modernos, lo que facilitará, sin duda, el control de su actividad. No pretendemos, pues, incrementar la capacidad de pesca. La mejora de la flota no se hace a costa de perjudicar el equilibrio entre actividad extractiva y conservación.

Finalmente, quiero insistir y animar a que se realice un estudio serio sobre el impacto de la pesca recreativa en estas zonas, una insistente reclamación del sector, especialmente donde más crece el turismo. Los profesionales quieren y tienen derecho a más información y control sobre estas actividades recreativas que, por su dimensión actual y crecimiento, presionan sobre los stocks de pesca.

 
  
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  João Ferreira, em nome do Grupo GUE/NGL. – Senhor Presidente, este relatório reconhece que a política comum das pescas não responde às especificidades e necessidades das regiões ultraperiféricas. É um passo positivo, mas que exige agora, no mínimo, alterações legislativas que corrijam o que está errado.

Valorizamos a proposta de criação de um novo POSEI-Pescas, pelo qual há muito nos batemos e que consideramos essencial para combater desvantagens e constrangimentos permanentes que estas regiões enfrentam.

No que diz respeito às necessidades de modernização e renovação da frota pesqueira destas regiões, é necessário ir mais longe e, por isso, apoiamos a proposta de alteração que vai nesse sentido, que nos parece extremamente ponderada e moderada.

Continuaremos a lutar pelo alargamento da área de reserva de acesso exclusivo para as frotas de cada região até ao limite da Zona Económica Exclusiva, ou seja, das atuais 100 para as 200 milhas. Assim como continuaremos a apoiar medidas que discriminem positivamente os segmentos da pesca de pequena escala, tendo em vista objetivos de sustentabilidade ambiental, social e económica.

 
  
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  Sylvie Goddyn, au nom du groupe ENF. – Monsieur le Président, la flotte de pêche outre-mer est vieillissante; les bateaux ont entre trente et quarante ans en moyenne. Par conséquent, pour des raisons de sécurité, ces navires pêchent près des côtes, où la ressource diminue pendant que, au large, elle est littéralement pillée par la pêche illégale, qui explose, particulièrement dans l’outre-mer français.

Il est donc temps que l’Union européenne accepte de financer, via le Fonds européen pour les affaires maritimes et la pêche et par les États membres, le renouvellement de la flotte de pêche artisanale, ce qu’elle ne permet plus depuis les années 1990 pour ne pas augmenter les capacités de pêche.

Le rapport de Mme Rodust constate, mais ne remet pas en cause, cette interdiction. C’est la raison pour laquelle je soutiendrai avec mon groupe, l’amendement permettant ce financement. Je rappelle que, outre-mer, le taux de chômage des jeunes est parfois supérieur à 50 %, notamment en Guyane, et la pêche peut justement créer de nombreux emplois. Il est donc fondamental de prendre des mesures de bon sens pour développer l’activité économique dans ces territoires oubliés, tout en favorisant une pêche durable.

 
  
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  Gabriel Mato (PPE). – Señor presidente, comisarios, pueden suponer que para mí es una satisfacción como canario el que estemos debatiendo el informe de gestión de flotas pesqueras en las RUP. En él pedimos un único instrumento dedicado al apoyo de la pesca en estas regiones: un programa POSEI para la pesca. También una mejor explotación del potencial que la acuicultura tiene en estas regiones y, por supuesto, mejores incentivos para ejecutar y alentar a los jóvenes a trabajar en el sector pesquero y, por supuesto, que siempre se tengan en cuenta las características específicas de las RUP.

Pero echamos algo de menos: un elemento que es la posibilidad de permitir en condiciones muy estrictas, realmente estrictas, y en consonancia con el objetivo de una pesca sostenible, la financiación para la renovación de los buques pesqueros artesanales y tradicionales de las RUP.

No es cierto lo que se está diciendo. No se pretende que haya más pesca. Se trata de que los pescadores de las regiones ultraperiféricas puedan ir a pescar donde van otros, que además esquilman los mares. Se trata de no proteger las cien millas para la flota local. ¿Cómo puede ir la flota local a cien millas con los barcos obsoletos de más de veinte años, sin condiciones de seguridad, sin condiciones higiénicas, sin seguro porque las propias compañías de seguro no aseguran esa flota? No tiene sentido ninguno.

No estamos hablando de abrir el campo a dar más dinero para renovar flotas sin ningún tipo de límite. Estamos hablando de renovar, con todas las limitaciones, las flotas artesanales de las regiones ultraperiféricas, que desembarcarán además en esas regiones.

Yo les aconsejo que lean la enmienda, que no hagan más demagogia, que no utilicen a las organizaciones como las están utilizando para ir contra los pescadores de las regiones ultraperiféricas. Por favor, lean la enmienda y verán que lo que están diciendo es absolutamente incierto.

 
  
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  Isabelle Thomas (S&D). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, chers collègues, les régions ultrapériphériques de l’Union sont en crise et sont confrontées à une grande pauvreté.

Partout dans le monde, l’Union achète des droits de pêche et dans certaines de ces régions, ce sont les ressources européennes qui sont vendues à des États tiers.

L’article 349 du traité considère les régions ultrapériphériques comme des exceptions, du fait de leur éloignement géographique, des surcoûts et de grandes zones de pauvreté. Aujourd’hui, cet article n’a pas été appliqué à la pêche, c’est ce qui justifie l’exception pour le renouvellement de la flotte.

Nous parlons d’une pêche artisanale et de navires de petite taille, vétustes et inadaptés. Aujourd’hui, le chlordécone, par exemple dans les Antilles, interdit aux pêcheurs de vivre de leur travail dans la bande côtière ou les oblige à prendre des risques démesurés. Toutes les précautions environnementales et écologiques ont été prises dans l’amendement que nous sommes nombreux à porter en plénière. En aucun cas il n’est prévu d’augmenter la capacité – nous respectons, par ailleurs, le rendement maximum durable. Il s’agit de remplacer des bateaux vétustes par des bateaux neufs.

Chers collègues, je vous le demande: faisons preuve de solidarité européenne et ne cédons pas à la désinformation.

 
  
 

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  Werner Kuhn (PPE). – Herr Präsident, Herr Kommissar, ich kann das nur unterstützen was meine Vorredner gesagt haben. In allen Debatten, egal welcher Fachbereich hier angesprochen worden ist: Wenn wir über Fischerei sprechen, wird das Hohelied der Hilfe für die kleine und handwerkliche Fischerei angestimmt, und jetzt haben wir mal eine Situation, wo wir wirklich aktiv werden können, ohne dass das ein großer Aufwand wird. Im EMFF ist es möglich, dass wir solche Förderungen in Angriff nehmen können, sozusagen auch für maintenance und refurbishing, also eine Grundinstandsetzung von Fischereifahrzeugen. Aber streckenweise sind das nur kleine Strandboote, die nicht einmal einen eigenen Antrieb haben. Aber wie sollen sie denn vom Küstenbereich dahin zum Fischen fahren, wo sie dann bessere Erträge haben können? Das ist überhaupt gar nicht möglich.

Es wurde schon gesagt: in Guadeloupe, in Réunion, in solchen Regionen, die im Prinzip ja keine Wettbewerbsverzerrung mit der Fischerei in Kontinentaleuropa hervorrufen würden, und dass man so ein Riesenbeihilfeproblem daraus macht, das kann ich überhaupt gar nicht verstehen. In dem Antrag steht drin, dass die Kommission Möglichkeiten prüfen soll und sicherstellen soll, ob wie eine Finanzierung auch eines Neubaus von solchen kleinen Fischereifahrzeugen möglich ist. Das heißt in dem Bereich auch, dass nationale Mittel eingesetzt werden können, nicht nur einfach europäische. Ich kann nur einfach sagen: Wenn wir ein Signal an die kleine und handwerkliche Fischerei in Europa geben wollen, dann sollten wir diesem Antrag zustimmen.

 
  
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  Juan Fernando López Aguilar (S&D). – Señor presidente, intervengo para apoyar el trabajo de nuestra ponente, Ulrike Rodust, pero también como canario, nacido y residente en una región ultraperiférica. Porque las regiones ultraperiféricas son las únicas que aparecen mencionadas por su nombre en el Derecho primario de la Unión Europea, en el artículo 349 del TFUE, que permite arbitrar excepciones singulares tanto en el Derecho primario como en el Derecho derivado.

Y esto es exactamente lo que conviene hacer para proteger la pesca tradicional y artesanal canaria, para permitir que la Comisión pueda encauzar ayudas especiales para la renovación de una flota que está obsoleta, para mejorar sus condiciones no solamente higiénicas y de seguridad sino también de eficiencia ambiental, para prescindir de carburantes más contaminantes y para dar, por tanto, una oportunidad de futuro a una pesca que no va a incrementar la capacidad pesquera, ni mucho menos la esquilmación de especies, sino, por el contrario, va a dar un horizonte de futuro a una pesca hecha con gran dedicación, hecha con gran pasión, por personas de carne y hueso, haciendo una Europa mejor allí donde más necesario es: en las regiones menos favorecidas, en las regiones más alejadas, en las regiones ultraperiféricas.

 
  
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  Νότης Μαριάς ( ECR). – Κύριε Πρόεδρε, οι εξόχως απόκεντρες περιοχές πρέπει πράγματι να τύχουν της προσοχής του Κοινοβουλίου μας και της Ευρωπαϊκής Ένωσης. Αυτό βέβαια μάς δίνει την ευκαιρία να στραφούμε και προς τη Μεσόγειο, διότι και εκεί υπάρχουν πάρα πολλά προβλήματα, και μάλιστα οι όροι του άρθρου 349 της Συνθήκης έχουν σχέση και με τα μικρά νησιά στη Μεσόγειο, ιδίως τα μικρά ελληνικά νησιά, διότι εκεί υπάρχει πάλι μικρή έκταση, δύσκολη μορφολογία του εδάφους, οικονομική εξάρτηση από μικρό αριθμό προϊόντων και απόσταση. Άρα λοιπόν και για τη Μεσόγειο και ιδίως για την Ελλάδα πρέπει να έχουμε ρυθμίσεις σε σχέση με την οδηγία που αφορά την παράκτια αλιεία και να έχουμε αλλαγές, για να μπορούμε επιτέλους να στηρίξουμε τον εκσυγχρονισμό του στόλου να έχουμε θετικά μέτρα υπέρ των αλιέων, να έχουμε ένα ειδικό καθεστώς, ουσιαστικά, στο πλαίσιο της κοινής αλιευτικής πολιτικής με κρατικές παρεμβάσεις αλλά και με ενισχύσεις από πλευράς Ευρωπαϊκής Ένωσης. Θα ήθελα ο κύριος Επίτροπος, ο κύριος Oettinger, να δει και αυτό το θέμα στο μέλλον.

 
  
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  Ivan Jakovčić (ALDE). – Gospodine predsjedniče, jedna je ključna karakteristika upravljanja ribarskim flotama u najudaljenijim regijama. Ta karakteristika je specifičnost tih regija. Posebnost tih regija koja govori upravo u prilog potrebe da budemo senzibilni i da uvažavamo te specifičnosti. Da li govorimo o Atlantskim otocima ili, kao što kaže kolega, o Indijskom oceanu? Pa one su same među sobom već različite. A različite su u odnosu na sve ono ostalo što postoji u Europskoj uniji.

Naravno da možemo govoriti o našim Mediteranskim otocima koji su također specifični, ali u ovom trenutku zaista trebamo inzistirati na onima koji žive daleko drugačiju Europsku uniju nego što je živimo mi ovdje na kontinentu i zato pozivam da prihvatimo izvještaj, da govorimo o koherentnosti politike i ribarske politike, ali da prije svega uvažimo i specifičnost tih regija.

 
  
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  Nicola Caputo (S&D). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, nella relazione che voteremo domani questo Parlamento sottolinea la necessità che le regioni ultraperiferiche rinnovino e ammodernino le loro flotte, soprattutto al fine di incrementare la sicurezza. In tali regioni si riscontra per esempio un'oggettiva impossibilità per alcuni pescatori di accedere al credito e all'assicurazione per le loro navi. Risulta pertanto necessario prevedere misure che autorizzino sovvenzioni pubbliche, nazionali ed europee per il rinnovo della flotta da pesca artigianale delle regioni ultraperiferiche, nei limiti della capacità di pesca consentiti, allo scopo di aumentare non solo la sicurezza delle imbarcazioni, ma anche l'efficienza ambientale e la lotta alla pesca illegale.

Lo stesso discorso vale per la modernizzazione. È necessario fornire sostegno, nell'ambito di una potenziale futura PCP, agli strumenti che consentano di contrastare gli impatti climatici con un comprovato effetto negativo sulle imbarcazioni. Tutti gli strumenti che saranno suggeriti in futuro dovrebbero assicurare una pesca sostenibile e stock ittici sani. È essenziale compiere qualsiasi sforzo possibile affinché i settori della pesca nelle regioni ultraperiferiche non siano svantaggiati.

 
  
 

(Koniec zgłoszeń z sali)

 
  
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  Ulrike Rodust, Berichterstatterin. – Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mir ist bewusst, dass in manchen der Gebiete in äußerster Randlage Armut herrscht. Dies ist und war der Grund, weshalb ich diesen Bericht angestoßen habe.

Ja, die Gebiete in äußerster Randlage und Bedingungen für die Fischerei sind nicht mit denen in Kontinentaleuropa vergleichbar. Deswegen beinhaltet die Gemeinsame Fischereipolitik und der EMFF Ausnahmen für diese Gebiete, das heißt, mit diesen Ausnahmen werden die Besonderheiten berücksichtigt bzw. habe ich in dem Bericht ja noch weitere Besonderheiten bzw. Verbesserungen eingebracht.

Hier wird nun argumentiert, dass Neubauten notwendig sind, um ferne Bestände erreichen zu können, weil die Bestände innerhalb der 100 Seemeilen leergefischt sind bzw. Umweltverschmutzung besteht. Als ich auf La Réunion war, habe ich mir sagen lassen, dass die Umweltverschmutzung beispielsweise durch Pestizide der Bananenplantagen entstanden ist. Vielleicht müsste da die Nationalregierung mal etwas tun.

Die Fischbestände in den Gebieten in äußerster Randlage sind reichlich – das möchte ich gerne glauben. Nur, wie gehe ich dann mit dem Bericht des STECF aus dem Jahr 2016 um, der nicht das Gleichgewicht zwischen der Fangkapazität und den Fangmöglichkeiten für sämtliche Flotten in den Gebieten äußerster Randlage beurteilen konnte. Dies lag vor allem daran, dass die biologischen Daten nicht ausreichten. Die Datenlage muss also verbessert werden. Das steht jetzt auch so im Bericht drin. Zwischenzeitlich muss ich mich allerdings fragen, was eine öffentliche Finanzierung von Neubauten vor diesem Hintergrund zu bedeuten hat.

Ich möchte nun gern mit einer Frage schließen – es ist wahrscheinlich eine rhetorische Frage. Würden die unterzeichnenden Mitglieder, die nicht aus den Regionen in äußerster Randlage kommen, den Fischern in ihren Regionen erklären, dass sie die öffentliche Finanzierung von Neubauten in fernen Gebieten einfordern? Aber nicht für sie, für ihre Fischer, da sie nicht so speziell sind. Für mich nimmt das doch sehr stark die Büchse der Pandora an – da dann natürlich zu Recht andere Fischer in der EU öffentliche Mittel für Neubauten einklagen können. Auch sie haben Schiffe, die 30 bis 40 Jahre alt sind, und wären froh, öffentliche Gelder zu bekommen. Das ist der Grund, warum ich diesen Änderungsantrag morgen ablehnen werde.

 
  
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  Przewodniczący. – Zamykam debatę.

Głosowanie odbędzie się w czwartek 27 kwietnia 2017 r.

Oświadczenia pisemne (art. 162)

 
  
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  Jarosław Wałęsa (PPE), in writing. – I would like to extend my support towards those who are addressing the biggest challenges for outermost regions. The remoteness, insularity, small size, difficult topography and climate, economic dependence on a few products are permanent features that severely restrain outermost regions’ development. Those are problems that we in Europe do not fully understand because they don’t exist in here. The common fisheries policy is designed for the particular needs of the continental Europe. The reality in outermost regions is completely different. But we have tools that can be used to provide for the adoption of specific measures in their regard. Solution that is needed now is to allow local fishermen communities to renew and modernise their fleets. Safety or rather the lack of safety on board is a predominant problem now. I therefore support an amendment aiming at allowing, (obviously) under strict conditions and in line with the objective of sustainable fishing, public funding for modernisation of these regions' artisanal and traditional fishing vessels. The need for restructuring and development is pressing therefore, modernisation of the fleet is necessary, most importantly, for safety reasons.

 
Avis juridique