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Plenardebatten
Mittwoch, 15. November 2017 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Die Hinterlassenschaft der totalitären bolschewistischen Revolution von 1917 (Aussprache über ein aktuelles Thema)
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  Georg Mayer (ENF). – Herr Präsident! Wenn sich ein solches Ereignis wie diese vermeintliche Revolution, deren Ausmaß ja auch historisch und auch menschlich so schwer greifbar ist, zum hundertsten Mal jährt, dann sollte man sich diesem Thema mit einer gewissen Distanz nähern. Man sollte auch – das gilt vor allem für unser Haus – gewisse Schlüsse daraus ziehen, Schlüsse, die uns dazu bringen und weiterbringen, friedlich und frei vor allem miteinander zu leben und auch miteinander umzugehen. Das ist etwas, was uns jedenfalls diese Geschichte lehren kann.

Deswegen finde ich es auch bedenklich, wenn etwa heute Herr Maasikas vom Rat einen Schluss zieht, den ich so nicht stehen lassen kann. Denn wenn er den Populismus mit den Kommunisten und mit der Revolution von damals vergleicht, dann ist das eine völlig unzulässige Annäherung an dieses Thema. Das ist politisch einfältig, und es ist nahezu schon gefährlich verharmlosend, was hier vom Rat als Position gegeben wurde. Denn ich bin – und ich denke, er hat auch mich damit gemeint – gerne Populist, ich höre gerne auf die vox populi. Diesen Vergleich, Herr Präsident, sollte man hier in diesem Haus nicht zulassen.

 
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