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Plenardebatten
Montag, 5. Februar 2018 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Jahresbericht 2016 der Europäischen Zentralbank (Aussprache)
MPphoto
 

  Burkhard Balz (PPE). – Herr Präsident, sehr geehrter Herr Präsident Draghi! Ich freue mich, dass wir heute zu dieser außerordentlich wichtigen Debatte hier zusammengekommen sind. Die EZB hat in den letzten Jahren einige wegweisende Entscheidungen treffen müssen, die bedeutend zur Stabilität des Euros und zum Aufschwung in der Realwirtschaft beigetragen haben. Es scheint, als seien wir nun auch dank des beherzten Eingreifens Ihrer Zentralbank und der Politik über viele Krisen hinweg. Europa und auch die Euro-Zone wachsen so stark wie selten.

Und dennoch lassen die Herausforderungen nicht nach. Die technologischen Entwicklungen auf den Finanzmärkten finden derzeit in einem atemberaubenden Tempo statt. In den letzten Wochen haben uns die erheblichen Kursschwankungen der Kryptowährungen und die damit einhergehenden großen Verluste vieler Anleger wieder vor Augen geführt, dass virtuelle Währungen schon lange kein Spielgeld mehr für einige wenige Technikbegeisterte sind.

Viele Finanzinstitutionen – darunter europäische Großbanken – fordern nun von uns, dass wir handeln, um den relativ neuen Markt für virtuelle Währungen mit seinen drastischen Kursausschlägen zu zügeln. Dabei gilt es jedoch zunächst, den Regulierungsbedarf festzustellen, ohne den Spielraum für Innovationen und Entwicklungen auf dem digitalen Marktplatz zu stark einzuschränken.

Herr Draghi, virtuelle Währungen werden auch für die EZB eine der großen Herausforderungen der Zukunft sein. Wie schätzen Sie den Regulierungsbedarf auf diesem Gebiet ein, und welche Mittel und Instrumente gedenken Sie als Zentralbank einzusetzen, um dieses Thema anzugehen?

(Der Redner ist damit einverstanden, eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ gemäß Artikel 162 Absatz 8 derGeschäftsordnung zu beantworten.)

 
Letzte Aktualisierung: 28. März 2018Rechtlicher Hinweis