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Menettely : 2014/0100(COD)
Elinkaari istunnossa
Asiakirjan elinkaari : A8-0311/2015

Käsiteltäväksi jätetyt tekstit :

A8-0311/2015

Keskustelut :

PV 18/04/2018 - 22
CRE 18/04/2018 - 22

Äänestykset :

PV 19/04/2018 - 10.7
Äänestysselitykset

Hyväksytyt tekstit :

P8_TA(2018)0180

Puheenvuorot
Keskiviikko 18. huhtikuuta 2018 - Strasbourg Lopullinen versio

22. Luonnonmukainen tuotanto ja luonnonmukaisten tuotteiden merkinnät (keskustelu)
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  Przewodniczący. – Kolejnym punktem porządku dziennego jest sprawozdanie sporządzone przez Martina Häuslinga w imieniu Komisji Rolnictwa i Rozwoju Wsi w sprawie wniosku dotyczącego rozporządzenia Parlamentu Europejskiego i Rady w sprawie produkcji ekologicznej i znakowania produktów ekologicznych, zmieniającego rozporządzenie Parlamentu Europejskiego i Rady (UE) nr XXX/XXX [rozporządzenie o kontrolach urzędowych] i uchylającego rozporządzenie Rady (WE) nr 834/2007 (COM(2014)0180 – C7-0109/2014 – 2014/0100(COD)) (A8-0311/2015).

 
  
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  Martin Häusling, Berichterstatter. – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Nach vier Jahren haben wir das Projekt einer neuen Ökoverordnung fast abgeschlossen – nach 18 Trilogen unter sechs Ratspräsidentschaften. Ich darf besonders der Ratspräsidentschaft von Malta, aber auch der von Estland danken, dass wir das abschließen konnten. Wir haben jetzt 260 Seiten Ökoverordnung – wie gestern jemand von den Journalisten sagte: die Bibel des ökologischen Landbaus – tatsächlich zusammengebracht. Ich darf besonders – ich möchte das nicht am Schluss machen, sondern jetzt – meinen Kollegen Schattenberichterstattern danken, dass wir so hervorragend zusammengearbeitet haben. Ich darf der Kommission und natürlich dem Sekretariat danken für die hervorragende Zusammenarbeit. Ich möchte aber auch zwei Menschen danken, die die ganze Zeit mit mir zusammengearbeitet haben: Hannes Lorenzen und auch Corinna Hartmann, die ganz wesentlich Zeit darin investiert haben, dass das etwas wird.

Wir können mit Stolz sagen, dass wir jetzt eine Verordnung haben, die eine Verbesserung der jetzigen alten Verordnung darstellt und vor allem – das ist ganz wichtig – das Vertrauen der Verbraucher, aber auch der Bauern in den Ökosektor stärkt. Und das ist sehr wichtig. Das Vertrauen in das Ökosektor-Label ist das Wichtigste, was wir gestalten müssen.

Damit haben wir auch ein solides Fundament für eine dynamische Weiterentwicklung des Biosektors in Europa geschaffen. Wir sehen ja auch an den zweistelligen Wachstumsraten, dass es auch gelingt, den Ökosektor in Europa weiterzuentwickeln.

Lassen Sie mich auch kurz auf einige Punkte eingehen, die ganz wesentliche Neuerungen sind. Wir haben die Importkontrolle verbessert: ein Standard statt 64 unterschiedlicher Standards. Das wird auch das Vertrauen der Verbraucher in Importe stärken. Aber wir haben auch genügend Spielraum gelassen für Importe des Globalen Südens, damit wir da jetzt nicht den Markt dicht machen. Wir haben aber auch – und das muss man sagen in dem Bereich – die Wettbewerbssituation europäischer Landwirte gestärkt. Wir haben insgesamt die Kontrollen gestärkt, wir haben die prozessorientierte Kontrolle in den Vordergrund gestellt, und die jährliche Kontrolle ist nach wie vor Standard in dieser Verordnung. Das schließt nicht aus, dass Risikokontrollen in Zukunft bei den Kontrollen auch eine wesentliche Rolle spielen. Und wir haben Vereinfachungen hinbekommen: die Gruppenzertifizierung – das dient vor allem kleineren Betrieben und kleineren Händlern, auch in Europa.

Wir haben das Prinzip „bodengebundene Landwirtschaft“ in dieser Verordnung verankert – mit nur wenigen Ausnahmen in nordischen Ländern, in den Gewächshäusern. Dieses Prinzip ist enorm wichtig für den ökologischen Landbau. Und wir haben das Bemühen fortgesetzt, tatsächlich auch beim Saatgut Verbesserungen hinzubekommen, damit wir in Zukunft in allen europäischen Ländern auch ökologisches Saatgut, aber langfristig auch ökologische Tiere für den Bereich haben. Die erste Grundlage dafür sind Datenbanken in allen Mitgliedstaaten, nicht nur in einigen. Das Ziel wird sein, dass es am Ende tatsächlich in allen Mitgliedstaaten denselben Standard gibt.

Aber wir haben auch versucht, im Biosektor in der Zucht andere Maßstäbe zu setzen, nämlich dass wir ein eigenes Recht entwickeln. Ökologisches Saatgut hat andere Bedingungen in der Saatgutzucht, und das werden wir stärken. Und heterogenes Material unterliegt in Zukunft nicht mehr den strengen Regeln, die in anderen Bereichen angelegt werden müssen. Das ist ein ganz wesentlicher Vorteil für die zukünftige Regulierung.

Und wir haben natürlich das Thema Pestizide behandelt, obwohl ich natürlich hier auch ganz klar sagen muss: Ökologischer Landbau ist mehr als Pestizidfreiheit, ökologischer Landbau geht wesentlich weiter. Aber wir haben erst mal gesagt: Wir müssen die Grundlagen stärken, auf denen wir überhaupt diskutieren. Deshalb ist die Kommission aufgefordert, in den nächsten Jahren einen Bericht vorzulegen, um die Situation bei Verunreinigungen erst mal zu klären: Wo kommen sie her, wer verursacht sie?

Wir haben den Sektor aufgefordert, seine Vorsorgemaßnahmen zu stärken. Aber auch der kommerzielle Sektor ist gefordert, am Ende auch Rücksicht auf den ökologischen Sektor zu nehmen.

Jetzt geht es in die delegierten Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte, und ich hoffe, auch in guter Zusammenarbeit mit der Kommission, sodass wir dann am Ende auch diesen Teil in Zusammenarbeit mit dem Sektor lösen können.

 
  
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  Phil Hogan, Member of the Commission. – Mr President, I am particularly pleased to be here and to participate in this debate this evening because in Ireland we have a saying that ‘it’s a long road that has no turn’ and there were certainly many twists and turns on this road over the last four years. I have to compliment the patience and determination of everybody in trying to reach our objective of harmonising and regulating the organic sector. I would particularly like to thank the rapporteur, Mr Häusling and his shadows, Mr Lins, Mr Andrieu, Mr Jakovčić, Ms Girling, Mr Zullo, Ms Senra Rodríguez, and the late Mr Ferrand.

I welcome the conclusion of this process, which, in my view, is overdue. A lot of people were reluctant to accept that we could achieve an outcome that was successful. When it was put on the Commission work programme I took a leap of faith in the ability of everybody to be able to reach an agreement and I’m glad that it wasn’t totally misplaced.

We should remember that many of the current rules are over 20 years old, and they needed to be updated in any event to reflect the major changes that have taken place in the EU organic sector over that time. We are talking about a very dynamic sector which has enormous potential and one that has been transformed from a niche sector to one that is very much in the mainstream in agriculture. It is a market that is now worth about EUR 27 billion per annum, which is 125% more than it was 10 years ago.

So I’m satisfied that we have managed to reach a reasonable and balanced compromise in many areas, which meets the essential priorities for the three institutions. Most importantly, it reaches a stability and predictability, from the point of view of the organic operators across the European Union.

The agreement provides the conditions for European Union organic production to accelerate its move away from being simply a niche production and continue on its path of sustained growth while maintaining consumer confidence. The consumer must have trust in the organic brand and in the organic logo.

The text on which you are about to vote will ensure fair competition and a level playing field for EU organic farmers, while the assurance is being offered to consumers by the EU organic logo in terms of production and quality standards and these will be further strengthened from this process.

The new regulation has further harmonised the production rules which has wiped away the à la carte derogations: it will ensure that the same rules apply to all organic producers and products. Today we have 60-plus different standards that apply to imported organic foods and these will be replaced by compliance, meaning that those who wish to export their organic products to the EU market must respect EU organic rules. This ensures a level playing field between the operators from both inside and outside the European Union.

Moreover, the new regulation brings greater simplification for our farmers, something that I have prioritised since becoming Commissioner. For example, small farmers now will be able to choose group certification, which will reduce their certification costs and make it easier for them to join the organic scheme.

The scope of the organic rules has been extended to cover a range of new products such as salt, cork and essential oils. It will also be possible in the future to add new products in order to respond to the development of the sector and to the consumers’ demand, providing additional opportunities for our producers.

New opportunities will also be created by the opening of new markets for organic heterogeneous seeds, as Mr Häusling has just said, and indeed other plant reproductive material with a high level of genetic and phenotypic biodiversity. This will improve biodiversity and crop sustainability and will boost innovation. Resistance to pests and diseases will be improved and better adaptation to local conditions will be a focus.

As regards controls, the delimitation between horizontal food safety rules and the rules that are meant to guarantee the respect of organic principles have been clarified. The horizontal Official Controls Regulation will be valid for organics, while the Organic Regulation contains additional rules to target the specificity of the sector. Opening up to risk-based controls will lower the burden for producers and allow authorities to better use their available resources.

I’m glad that we got a pragmatic outcome on demarcated beds, which will give another 10 years to our friends in Scandinavia to protect their existing system. I’m disappointed that we didn’t reach a more ambitious outcome on pesticides. Mr Häusling didn’t refer to this at all, he gave a different version of events to know why we didn’t reach an outcome on this, but we will let this pass on this occasion.

As far as you can see, and from what I’ve just said, you can see that the road has been a long and winding one, but I’m sure we can all agree that we did our best to achieve an outcome that is a big improvement on the old system, which has stood us in good stead over 20 years, but needed to be modernised.

We’re not talking anymore about a niche market, we’re talking about a very solid sector, and constant growth and export opportunities are increasingly available on third-country markets. We are modernising the sector as we were trying to do with our agricultural policy generally.

Can I finally repeat my appreciation to Mr Häusling and his team, to my own officials in the Commission and all of the shadows that have been part of the three institutions that have brought this about and for the tenacity to see it through when many people thought we couldn’t do so?

 
  
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  Sirpa Pietikäinen, ympäristöasioiden, kansanterveyden ja elintarvikkeiden turvallisuuden valiokunnan lausunnon valmistelija. – Arvoisa puhemies, luomutuotanto jos mikä on maatalouden lisäksi keskeinen ympäristökysymys, ja siksi jatkoa ajatellen haluaisinkin painottaa sitä, että ympäristövaliokunnan kompetenssin pitäisi olla tasavertainen maatalousvaliokunnan kanssa näitä asioita valmistellessa ja niistä päätettäessä.

Poliittisesti hankala prosessi, jonka tulos on kohtuullinen, osittain erinomainen, kuten esimerkiksi siementietopankin osalta. Mutta sinne on jäänyt muutama keskeinen puute: Eläinten hyvinvoinnin taso ei ole korkeampi, torjunta-aineiden pitoisuudet eivät vastaa luomutuotannon mukaista normitasoa. Tämä pitäisi ehdottomasti korjata. Ja kolmantena on tietenkin Pohjoismaiden osalta kasvihuone-/maavarakysymys, joka tomaatin ja kurkun osalta voi olla melkoisen kohtuuton lopputilanne. Emme puhu yleisestä vesi- tai ilmaperäisestä kasvatuksesta vaan siitä, että aika huonosti 30 asteen pakkasessa tomaatti tai kurkku juurtuu normaaliin maaperään. Toivottavasti tämä voidaan jatkossa ratkaista pysyvästi niin, että annetaan investointivarmuus myöskin tuottajille, jota he aivan välttämättömästi kaipaavat.

Kysymys ulkomaisesta valvonnasta, josta kävimme keskustelua, mutta emme päässeet puusta pitkään. Tiedämme, että normaali rajavalvonta ei auta luomutuotantoon, koska luomu ei sinänsä haise, maistu tai näytä erilaiselta. Kysymys on silloin siitä, voidaanko asettaa velvoite kolmansien maiden valmistajille käyttää kolmannen osapuolen auditoitua valvontaa tuotantoprosessin osalta.

 
  
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  Norbert Lins, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident, sehr geehrter Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit der neuen Ökoverordnung machen wir die europäische Biolandwirtschaft fit für die Zukunft. Der Markt für Bioprodukte wächst beständig, der Herr Kommissar hat es dargestellt. Das Nischendasein der Branche ist längst keines mehr. Bio hat sich etabliert. Interessierten Landwirten bietet die Ökolandwirtschaft ein großes Entwicklungspotenzial. Immer mehr Verbraucher kaufen ökologisch produzierte Waren.

All dies unterstützen wir mit dem zu verabschiedenden Text. Wir haben realistische Vorgaben gemacht und – wie ich meine – auch neue Rechtssicherheit geschaffen. Gleichzeitig erhalten wir die Koexistenz von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft.

Dies alles war und ist auch die Motivation für mich gewesen, mich in diesem Dossier zu engagieren. Ob neue Importbestimmungen, die Kontrollregeln, die Grenzwert- und die die Rückstandsproblematik oder gemischte Betriebe, über all dies haben wir Kompromisse erzielt, mit denen der Sektor leben kann. Nicht von ungefähr haben wir für die Verhandlungen insgesamt 18 Triloge und mehr als anderthalb Jahre gebraucht. Der ursprüngliche Vorschlag der Kommission vom März 2014 versprach vieles, nur nicht die richtige Richtung für die Biolandwirtschaft. Letztendlich konnten wir als Parlament viele Verbesserungen in zähen Trilog—Verhandlungen unterbringen. Ich danke allen, dem Berichterstatter, der Kommission, dem Rat, dass wir am Ende ein gutes Ergebnis erzielen konnten.

 
  
  

PRESIDENZA DELL'ON. FABIO MASSIMO CASTALDO
Vicepresidente

 
  
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  Eric Andrieu, au nom du groupe S&D. – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, je voudrais tout d’abord remercier Martin Häusling, notre rapporteur, pour sa ténacité et son abnégation dans ce rapport.

Nous avons consommé quatre présidences. Nous sommes donc arrivés à un résultat qui, aujourd’hui, valait les efforts collectifs que nous avons conduits. J’aurais souhaité que nous allions plus loin dans le cadre de ce nouveau règlement, notamment sur la question des seuils. Pour autant, cette nouvelle législation est porteuse d’avancées très substantielles pour l’agriculture biologique, pour l’agriculteur et pour le consommateur. Elle va permettre un renforcement de la lutte contre la fraude sur les produits biologiques importés qui représentent aujourd’hui – et nous le savons – 30 % de notre consommation. Les producteurs européens seront désormais placés sur un pied d’égalité avec les producteurs des pays tiers.

Je me félicite que ce texte autorise dorénavant les agriculteurs bio à produire et à utiliser leurs propres semences. En effet, ce règlement ouvre enfin la porte à un matériel hétérogène. Il est urgent de rééquilibrer la chaîne alimentaire et d’arrêter de dérouler le tapis rouge devant les oligopoles de l’agrochimie. Aujourd’hui, il faut le savoir, trois groupes concentrent plus de 53 % du marché mondial de la semence. Le compromis prévoit en outre des contrôles plus ciblés et le contrôle annuel reste et restera la règle.

Par ailleurs, le principe du lien de la plante au sol est consacré, ce qui est une excellente chose pour l’agriculture biologique. L’instauration des mesures de précaution précise enfin d’éviter les contaminations des produits bio par des pesticides. C’est une avancée notable.

Rejeter le texte, comme le demandent certains, conduirait à maintenir la situation actuelle, c’est-à-dire un règlement plein de lacunes et de dérogations qui fragilise la crédibilité du label bio européen. Or, il est fondamental, cela a été dit, d’accompagner les agriculteurs dans cette transition essentielle vers un modèle durable, respectueux de la santé humaine et de l’environnement, et que nos concitoyens appellent chaque jour davantage de leurs vœux.

Je le répète: nous devons rapidement aller plus loin, Monsieur le Commissaire, car ce nouveau règlement est une étape importante, mais ce n’est pas la ligne d’arrivée.

 
  
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  Zbigniew Kuźmiuk, w imieniu grupy ECR. – Panie Przewodniczący! Panie Komisarzu! Mimo tego, że nie wszystkie rozwiązania wynegocjowane przez Komisję, Parlament i Radę zawarte w tym rozporządzeniu są satysfakcjonujące, to jestem przekonany, że będą one sprzyjały wzrostowi produkcji ekologicznej i ona będzie zwiększała się w podobnym tempie jak do tej pory. Tylko przypomnę, że w ciągu ostatnich 10 lat wzrosła aż trzykrotnie.

Chciałbym przy tej okazji zwrócić uwagę na pozytywne rozwiązania, które w tym rozporządzeniu się znalazły. Po pierwsze, możliwość wprowadzenia certyfikacji grupowej małych producentów. Po drugie, wydłużenie do 24 miesięcy ważności kontroli podmiotów charakteryzujących się niskim poziomem ryzyka. Po trzecie, dopuszczenie dalszego prowadzenia upraw przez gospodarstwa mieszane prowadzące równolegle uprawy ekologiczne i konwencjonalne. Po czwarte, w przypadku importu produktów ekologicznych z krajów trzecich przechodzenie z tzw. systemu równoważności na system pełnej zgodności z normami Unii. I wreszcie wyłączenie z systemu certyfikacji detalistów sprzedających zapakowane produkty bezpośrednio konsumentowi końcowemu.

 
  
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  Ivan Jakovčić, u ime kluba ALDE. – Poštovani predsjedavajući, poštovani gospodine povjereniče, možda smo svi zajedno imali veću ambiciju nego što smo postigli, ali ja mislim da smo napravili odličan rezultat. Znam da je bilo i ambicioznijih ideja, htjeli smo ići i korake naprijed, ali mislim da smo napravili odlučne i odlične poteze kada smo na nizu trijaloga napokon uskladili ovaj izvještaj i moram reći da sam prvi put sudjelovao u jednom takvom trijalogu i radovalo me to što smo zajedno s gospodinom Häuslingom i ostalim izvjestiteljima u sjeni i s vašim suradnicima, gospodine povjereniče, napravili dobar dokument.

Ja mislim da treba istaknuti tri principa: harmonizacija, standardizacija i pojednostavljenje procedura. To ide u korist poljoprivrednih proizvođača, to ide u korist potrošača. Naravno da danas kada govorimo o 27 milijardi eura tržišta koje bioproizvodi imaju, svi smo svjesni koliko je to veliko i svi smo svjesni da će to tržište samo rasti, 125 % je poraslo u zadnjih deset godina.

Dakle, imamo ispred sebe zaista veliku odgovornost da ono što će značiti budućnost europske poljoprivrede pretvorimo u nešto što će biti naš zajednički uspjeh.

Gospodine povjereniče, ja mislim da je upravo bioproizvodnja, a dodat ću još nešto, i zemljopisno podrijetlo, nešto što treba biti jedan od stupova zajedničke poljoprivredne politike u budućnosti jer tu vidim najjaču moguću konkurentnost europske poljoprivrede upravo u bioproizvodnji i u proizvodnji proizvoda sa zaštićenim porijeklom. Tu vidim našu šansu na svjetskom tržištu i zato podržavam ovaj izvještaj i ALDE će glasati za ovaj izvještaj.

 
  
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  Thomas Waitz, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident! Es ist für mich als Biobauer durchaus wohltuend, hier zu hören – zumindest von den Fraktionen, die anwesend sind –, dass alle den biologischen Landbau unterstützen, so auch der Herr Kommissar.

Ich möchte auf ein Thema speziell eingehen, das ist das Saatgut. Für mich als Biobauer wird ein zentraler Punkt dieser Verordnung sein, dass wir künftig unser eigenes Saatgut, auch wenn es heterogen – also genetisch vielfältig – ist, mit einem einfachen Zulassungsverfahren zulassen können, verkaufen können, weitergeben können an unsere Kolleginnen und Kollegen. Im Biolandbau zeigt sich, dass die Vielfalt des Saatgutes eine wesentliche Grundlage dafür ist, auch klimatisch unterschiedlichen Bedingungen und regional unterschiedlichen Bedingungen gerecht zu werden. Von dieser Vielfalt leben wir im Biolandbau jeden Tag. Ich möchte mich hier für die Arbeit von Herrn Häusling und von allen anderen Schattenberichterstattern und auch ausdrücklich beim Herrn Kommissar für die Unterstützung bedanken.

 
  
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  Maria Lidia Senra Rodríguez, en nombre del Grupo GUE/NGL. – Señor presidente, yo también quiero agradecer al señor Häusling el trabajo que ha hecho durante todo este tiempo para llegar a exponerlo hoy, aquí, en este debate sobre este Reglamento.

También quiero resaltar la importancia de la agricultura ecológica y de la normativa para regularla y, en este sentido, me gustaría comentar que hay aspectos positivos, muchos aspectos positivos en este Reglamento —como, por ejemplo, la prohibición de los nanomateriales, la prohibición de los animales clonados, de las radiaciones ionizantes y también de los organismos genéticamente manipulados—, aunque me gustaría destacar que para mí sería importante —y es una carencia que encontramos en este Reglamento— que se pudiera ir más allá para introducir alguna medida que nos permitiera empezar a superar —o, por lo menos, encarar— los organismos genéticamente manipulados en los medicamentos para los animales.

También es muy positivo —y destacamos como muy positivo— el material orgánico heterogéneo, favorecer las variedades locales, las semillas campesinas, así como también los circuitos cortos de comercialización y las producciones locales.

Pero también nos preocupa la presencia de alimentos orgánicos básicos en los mercados internacionales. Para nosotros, la agricultura ecológica tiene que ir mucho más allá de la producción de alimentos orgánicos; tiene que tener en consideración también aspectos como que, por ejemplo, el transporte genera gases de efecto invernadero y también despilfarro energético, y pensamos que no debería contribuir a esto la agricultura ecológica.

Nos hubiera gustado también que se establecieran límites más estrictos que los de los propios alimentos convencionales.

Y, como veo que se me está agotando el tiempo, me gustaría terminar haciendo una referencia a la acuicultura. No entendemos que pueda ser ecológica una acuicultura simplemente porque los peces coman comida orgánica: los residuos de la comida, los excrementos y los residuos de medicamentos que van al agua son un problema por el cual entendemos que no debería considerarse como tal.

 
  
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  Marco Zullo, a nome del gruppo EFDD. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, purtroppo non mi posso unire agli apprezzamenti fin qui espressi dai miei colleghi. Il risultato che abbiamo ottenuto, dal nostro punto di vista, è sostanzialmente un compromesso al ribasso e questo perché la Commissione, pur avendo presentato una proposta ambiziosa, ha deciso di cedere davanti alla pressione di paesi del Nord Europa, più che altro.

Quindi noi non siamo soddisfatti di questa soluzione, perché pensiamo miri più che altro a "etichettare" più biologico rispetto a "fare" più biologico: ed è una differenza sostanziale. Abbiamo fatto un enorme passo indietro per quello che riguarda la contaminazione da sostanze non autorizzate. Coloro che comprano biologico si aspettano un prodotto a residuo zero: non vogliono contaminazioni da pesticidi o sostanze non ammesse.

Allora, pur capendo l'esigenza degli agricoltori di non essere penalizzati se il loro prodotto viene contaminato, magari, da derive dei vicini, avremmo comunque preferito una soluzione diversa: mantenere le soglie, offrire agli agricoltori contaminati – non per colpa loro – delle adeguate compensazioni e, in questo modo, dare la possibilità al mercato di puntare verso l'alto, per avere un mercato di qualità che offra al consumatore un prodotto biologico realmente sicuro, piuttosto che abbassare il livello qualitativo.

 
  
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  Jacques Colombier, au nom du groupe ENF. – Monsieur le Président, ce rapport a un mérite: il s’attache un tant soit peu à introduire une certaine exigence de traçabilité des produits agricoles. Cette traçabilité est indispensable pour que le consommateur sache d’où viennent les produits qu’il mange mais aussi selon quelles normes ils arrivent dans son assiette, ce qui est, de notre part, une demande récurrente depuis longtemps.

Certes, certains adjuvants peuvent ne pas être bio. Cependant, nous nous réjouissons tout particulièrement qu’il soit enfin possible d’utiliser à nouveau des semences paysannes, ce qui est une avancée majeure. En effet, deux aspects positifs se rattachent à leur utilisation: la liberté et l’autonomie retrouvées des agriculteurs dans leur choix et leur savoir-faire en matière de semences et plants. De même, contrairement au système engrais-pesticides qui impose un nombre restreint de variétés, les semences paysannes permettent la préservation de la biodiversité et des ressources naturelles. Les exigences sont également renforcées en matière de commerce international. Enfin, la certification de groupe est une opportunité pour les petits producteurs.

C’est pour cela, même s’il s’agit d’avancées encore bien trop timides à notre sens, que nous voterons en faveur du rapport.

 
  
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  Herbert Dorfmann (PPE). – Herr Präsident! Es besteht kein Zweifel, biologische Landwirtschaft und biologische Produkte sind selbstverständlich ein Wachstumssektor, das haben auch mehrere Kolleginnen und Kollegen hier gesagt. Und ich glaube, es ist richtig, dass wir dem Sektor nun einen positiven Impuls geben, und vieles, was in dieser neuen Gesetzgebung drinsteht, ist in der Tat vernünftig und wird auch dazu führen, dass der Sektor einen neuen Impuls bekommt.

Aber es gibt im Deutschen ein Sprichwort, das sagt: „Gut Ding braucht gut Weil“, und ich habe den Eindruck, dass wir über „gut Weil“ nicht zu diskutieren brauchen. Wir haben eine ganze Legislaturperiode gebraucht, um das Ganze zu machen. Über gut Ding kann man sich ein bisschen unterhalten, und es haben auch mehrere Kolleginnen und Kollegen hier schon gesagt: Wenn es um die Rückstände von Pestiziden geht, da ist halt nicht „gut Ding“. Das heißt, da haben wir eine Lösung aufrechterhalten, die wir bereits bisher haben. Es gibt Staaten in der Europäischen Union, die wenn es um Rückstände geht keinen Unterschied zwischen Bioprodukten und konventionellen Produkten kennen, und dann gibt es Staaten wie zum Beispiel auch den Staat, aus dem ich komme, Italien, wo es eine sehr viel strengere Regulierung gibt. Und ich frage mich schon oder es wirft zumindest einige Fragen auf: Ist das mit einem gemeinsamen Binnenmarkt vereinbar?

Dann eine andere Frage: Wie ist es eigentlich mit Produktkontrollen für Produkte, die aus dem Ausland kommen? Wir haben nach wie vor keine. Wir werden glauben müssen, was im Ausland passiert. Und die wichtigste Frage ist: Wie erklären wir das einem Konsumenten, der sich eigentlich von einem Bioprodukt etwas anders erwartet?

Es besteht kein Zweifel, selbstverständlich haben hier manche jetzt gesiegt. Ich glaube, es wird langfristig ein Pyrrhussieg werden.

 
  
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  Clara Eugenia Aguilera García (S&D). – Señor presidente. ¡Me alegro de verlo en la presidencia! Yo quisiera decir que estoy contenta de que este Reglamento, por fin, pueda ser aprobado en este Pleno. Ha tardado mucho tiempo y es un Reglamento que es parte del esfuerzo de todos. Cada Grupo ha resaltado diferencias, pero si un Grupo hubiera ganado al final, no hubiera sido posible un acuerdo general. Por tanto, es un buen acuerdo.

A todos no hubiera gustado más, pero creo que es un acuerdo acertado y va a reforzar sin duda a los agricultores y a los consumidores. Por tanto, a mí me parece un avance muy importante el control en las fronteras, es decir, el que hayamos armonizado esas normas y que no tengamos, como ha dicho el comisario, sesenta normas. Yo creo que es un avance importante, junto con la posibilidad de que la agricultura europea cambie hacia el modelo ecológico —una gran parte— porque solo consumimos el 55 % de lo que producimos. Por tanto, hay un gran avance para poder seguir produciendo en producción ecológica. Gracias al señor Häusling y a los ponentes alternativos por este gran trabajo.

 
  
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  Czesław Hoc (ECR). – Panie Przewodniczący! Popularność produktów ekologicznych wzrasta w Europie i na całym świecie. To dobrze, bowiem rolnictwo ekologiczne to zrównoważenie środowiskowe, ochrona różnorodności biologicznej, to zdrowa i bezpieczna żywność oraz etyczne traktowanie zwierząt w produkcji żywności. To wreszcie zero tolerancji dla GMO i klonowania zwierząt i pilne oczekiwanie na całkowity zakaz stosowania pestycydów. Ale ważne jest, by rolnictwo ekologiczne było wiarygodne, prawdziwe i uczciwe. Oficjalne logo rolnictwa ekologicznego w Unii Europejskiej – to jest euro liść – musi dawać z jednej strony korzyści rolnikom ekologom i zapewnić uczciwą konkurencję do produkcji ekologicznej, z drugiej zaś konsument musi mieć pewność, że produkt ekologiczny jest wzorowej jakości.

Zatem czytelne i spójne procedury ułatwienia w certyfikacji dla drobnych rolników, zgoda na gospodarstwa mieszane – to jest ekologiczne i konwencjonalne, ale jakość produkcji ekologicznej z całą stanowczością należy kontrolować na każdym etapie produkcji i dystrybucji, zaś w kwestii produkcji ekologicznej podmiotów z państw trzecich ma obowiązywać prawodawstwo takie same jak Unii Europejskiej.

 
  
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  Ulrike Müller (ALDE). – Herr Präsident! Gut Ding braucht Weile – das kann man bei der EU-Ökoverordnung wirklich sagen. Nach vier Jahren, vier Präsidentschaften und achtzehn Trilogen ist man endlich zu einem Ergebnis gekommen. Die Nachfrage nach biologisch produzierten Lebensmitteln steigt, und um dieser Nachfrage gerecht zu werden, war eine Überarbeitung der bisherigen EU-Ökoverordnungen dringend nötig. Nun gibt es wirklich einen gemeinsamen Rahmen sowie auch einheitliche europäische Standards für biologische Produkte.

Drei Dinge sind mir wichtig: Produzenten aus Nicht-EU-Staaten, die ihre Bioprodukte in die EU importieren wollen, haben unsere Vorschriften einzuhalten. So kann fairer Wettbewerb und Konsumentenschutz gewährleistet werden. Die landwirtschaftlichen Betriebe, die regelkonform wirtschaften, können maximal alle zwei Jahre kontrolliert werden. Das bedeutet weniger Gebühren. Natürlich geht das nur, wenn keine Beanstandungen vorliegen. Und als Drittes wurde ein Kompromiss gefunden, dass Hersteller von Bio-Säuglingsnahrung und Folgenahrung ihre Produkte auch mit dem Biolabel auszeichnen dürfen.

Danke an die Berichterstatter!

 
  
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  Miguel Viegas (GUE/NGL). – Senhor Presidente, este regulamento tem, naturalmente, aspetos positivos, mas comete um pecado original, que é focar toda a sua atenção no produto, omitindo a componente social e ambiental associada à produção biológica. Ou seja, este regulamento, na prática, promove uma produção à escala industrial de produtos biológicos, ainda por cima virados para a exportação, ferindo de morte um princípio fundamental que deveria associar a produção biológica a um modelo produtivo assente na pequena e média exploração e nos circuitos curtos de produção e comercialização.

Damos, naturalmente, o benefício da dúvida a este regulamento, e o futuro dirá se as nossas dúvidas tinham ou não razão de ser.

 
  
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  John Stuart Agnew (EFDD). – Mr President, well now there are a number of consumers who insist that their food is grown in a certain way. There are a number of farmers who are prepared to produce their crops and their livestock according to these restrictions, but they demand a higher price to compensate them for the higher costs incurred. ‘Willing buyer, willing seller’, ‘the customer is always right’: these should be the mantras here, and it should ideally go no further than this.

Unfortunately, organic farming methods have acquired an aura of sainthood on the left of the political spectrum, because they imply a reduced opportunity for large corporations to make profits from supplying inputs. Of course, this is in direct contradiction to another aim of the left, which is that food should be as affordable as possible to those on low incomes. A further complication in trying to legislate on rules and standards on organic produce across the culture zones of the EU is that perceptions of organic farming can vary. Some insist on total purity, whereas others are more pragmatic if total purity means a very high cost or no organic food at all. A good example of this is the use of raised beds in Scandinavia to avoid brutal ground frosts, so presumably global warming is going to solve this problem for us.

Here in the European Parliament our job is to legislate, which includes legislation on agricultural matters. In the last few years, I’ve witnessed a very determined effort here to ban various synthetic pesticides from being used. This is done in the name of safety for human health and safety for the environment. However, this zeal fades away when the debate turns to naturally occurring pesticides. One of these, used by organic farmers, is copper sulphate, a material that is highly toxic, may cause cancer and is known to damage fertility and human organs. These are the wonders it does for human health, but the environment doesn’t get away unscathed either, because copper sulphate is bio- accumulant that slowly builds up in the soil.

Strangely, the Commission has just re-approved its use in organic farming. Commissioner, as you’re here I think we can have a deal, because if you are going to approve copper sulphate for use by organic farmers, I really feel you should be able to approve the use of neonicotinoid seed dressings for use on crops that do not flower before they’re harvested. Do we have a deal here?

One of the difficulties in legislating in this area is a prejudiced assumption that if a material is natural, it follows that it must be good. Those of us who dwell in the countryside are keenly aware of the dangers of ergot, deadly nightshade, ragwort and hemlock. Another anomaly in trying to set a standard across the European Union is the underlying assumption that organic produce will be traded across the EU. Why have common rules otherwise?

However, if you talk to organic organisations, they want to promote local food; they talk about ‘air miles’ in a negative way, so we have another contradiction here. During my eight years here, I have heard all sorts of dire warnings about GM crops and factory farming, but the two big crises were horsemeat described as beef and, of course, 31 people tragically dying from eating organically grown bean sprouts.

 
  
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  Daniel Buda (PPE). – Domnule președinte, domnule comisar, producția ecologică reprezintă resursa inestimabilă de sănătate pentru cetățeni și mediul înconjurător, care trebuie să-și găsească un loc important în noua Politică Agricolă Comună și care trebuie protejată de Uniunea Europeană prin mecanisme eficiente, care să garanteze standardele înalte în acest domeniu.

Fermierii trebuie să fie plătiți în mod echitabil pentru eforturile de a furniza pe piață produse de înaltă calitate, dar și pentru contribuția semnificativă la menținerea unui mediu curat și sănătos.

Consumatorilor trebuie să li se garanteze, prin instituirea unor mecanisme eficiente, că produsele bio, cumpărate întotdeauna la prețuri mai mari decât produsele clasice, sunt într-adevăr obținute în cadrul unui proces care a fost atent controlat în toate etapele producției. De asemenea, etichetarea lor trebuie să fie clară și neîndoielnică, pentru a evita confuziile și contrafacerea acestora.

Practicile concurențiale neloiale trebuie prevenite și combătute prin acțiuni severe și descurajante.

Statele membre trebuie să implementeze regulamentele europene în domeniu, astfel încât să nu creeze sarcini administrative suplimentare pentru fermierii din acest sector.

Totodată, apreciez că este extrem de importantă cointeresarea fermierilor mici și mijlocii în vederea asocierii, pentru a-și consolida poziția lor în lanțurile alimentare, dar și colaborarea acestora cu marii fermieri din acest sector.

Nu în ultimul rând, importurile de produse ecologice din țările terțe trebuie să fie atent și minuțios verificate, astfel încât să existe garanții că standardele înalte de calitate din Uniunea Europeană sunt respectate, asigurându-se astfel o protecție eficientă atât a fermierilor, cât și a consumatorilor europeni.

 
  
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  Paolo De Castro (S&D). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, signor Commissario, dopo oltre quattro anni dalla presentazione della proposta di un nuovo regolamento sul biologico, quest'Aula si prepara finalmente a un voto sull'accordo raggiunto dai nostri negoziatori.

Pur riconoscendo la necessità di aggiornare il regolamento precedente, soprattutto alla luce della notevole crescita del settore, sia in termini di superficie che di fatturato, l'esito dei negoziati rappresenta per noi, purtroppo, un'occasione persa.

Infatti, nonostante il mandato del Parlamento chiedesse di incoraggiare lo sviluppo sostenibile della produzione biologica, di garantire una concorrenza leale per gli agricoltori e gli operatori del settore e di migliorare la fiducia dei consumatori, l'accordo finale rappresenta un compromesso al ribasso, non essendo riuscito a fissare alcuna soglia sui residui di fitofarmaci e ora si rischia di creare forme di competizione sleale tra aziende di diversi Stati membri e di mettere in seria crisi le produzioni biologiche di quei paesi che, come l'Italia, si distinguono per avere legislazioni più stringenti.

 
  
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  Jan Huitema (ALDE). – Voorzitter, het is goed dat er duidelijke wetgeving komt voor de biologische landbouw, dat overal in de Europese Unie dezelfde hoge kwaliteitseisen verlangd worden. Maar ik vind wel dat we ons boerenverstand moeten gebruiken en dat we met deze wetgeving niet alles dicht proberen te regelen en dat het een bureaucratisch monster wordt. Het maakt mij niet uit of je nou een biologische boer bent of een gangbare boer, ik vind altijd dat er ruimte moet zijn om te innoveren en te ondernemen.

Verder vind ik het goed dat in dit voorstel niet alleen de eisen gesteld worden aan de boeren in de Europese Unie, maar dat diezelfde eisen ook gesteld worden aan de producten die van derde landen hier binnen de Europese Unie verkocht worden. Als voorbeeld: eieren vanuit derde landen werden hier in de Europese Unie verkocht als biologisch, terwijl de leghennen, de kippen niet verplicht waren om buiten te komen. Dat vind ik belachelijk en het is goed dat deze verordening daar een stokje voor steekt.

 
  
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  Estefanía Torres Martínez (GUE/NGL). – Señor presidente, quienes defendemos la producción ecológica no lo hacemos solo por un afán reglamentarista: se trata de que la producción y comercialización de alimentos no dañe el medio ambiente, no afecte a nuestra salud y se haga con criterios de justicia social.

Por ejemplo: cuando excluimos la pesca artesanal de lo que se considera ecológico y la sustituimos por pescado procedente de la acuicultura, estamos sentando un precedente que puede ser peligroso, porque la mar es un bien común, es de todos, y salir a la mar es una actividad sostenible, respetuosa con el medio ambiente y de la que depende la economía de muchas familias y de muchos pueblos.

Sustituir la pesca artesanal por la acuicultura, y decir que esta es ecológica y la otra no, es, cuando menos, incoherente.

Además, la agricultura ecológica no puede ser una especie de nicho de mercado para las grandes empresas. Aquí la cuestión clave es que, mientras no exista un cambio en la política comercial de la Unión Europea, no habrá posibilidad real de defender y de potenciar la agricultura ecológica.

 
  
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  Ricardo Serrão Santos (S&D). – Senhor Presidente, Senhor Comissário, é fundamental que a certificação biológica dos produtos alimentares reflita um modo de produção que corresponda à expectativa dos consumidores.

O texto que votaremos amanhã é fruto de negociações prolongadas e reflete o equilíbrio possível neste sentido. Congratulo-me com a inclusão das rolhas de cortiça e de sal marinho na lista dos produtos passíveis de obter certificação biológica.

Faço, no entanto, uma ressalva. A União Europeia abrange territórios ultraperiféricos, cujas condições de produção se assemelham às de alguns países terceiros. Muitas vezes, há importações destes países terceiros autorizadas a usar o logótipo biológico, sem que o mesmo seja possível para os mesmos produtos provenientes do território europeu. Reconheço que esta é uma questão complexa, mas entendo que não ficou completamente resolvida neste dossiê, em detrimento da capacidade concorrencial de alguns produtores europeus.

 
  
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  Marie-Pierre Vieu (GUE/NGL). – Monsieur le Président, il s’agit d’un texte transitoire avec, certes, des points positifs: des contrôles plus stricts sur la chaîne d’approvisionnement, le retour des semences paysannes anciennes, des mesures pour éviter les contaminations par les pesticides. Mais ce texte passe, de mon point de vue, à côté de deux défis du secteur.

D’abord, le défi de la concurrence internationale déloyale et, donc, de la souveraineté alimentaire bio. La France importe, par exemple, près de 30 % de produits bio de pays tiers dont les certifications nationales sont souvent moins exigeantes. Il s’agit d’abolir le régime de la reconnaissance d’équivalence et pas simplement de le modifier, afin d’instaurer, si besoin, un nouveau système de conformité adapté.

Ensuite, le défi des moyens. On ne peut revendiquer le bio pour tous et supprimer 2 milliards et demi d’aides au maintien du bio comme le fait le gouvernement d’Édouard Philippe. Ces objectifs de moyens doivent apparaître clairement dans le règlement. Il est nécessaire de faire du bio, mais un bio au service d’un nouveau modèle agricole et alimentaire.

 
  
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  Tom Vandenkendelaere (PPE). – Voorzitter, het promoten en het ondersteunen van biologische landbouw is een terecht politiek speerpunt voor de Europese Unie. Bio is namelijk een double win: grotere winstmarges voor de boer en voordelig voor het milieu. Ondanks een sterke groei in de laatste decennia beslaat het aandeel biolandbouw slechts 6% van het Europese landbouwareaal. Mijn regio Vlaanderen hinkt daar zelfs nog wat op achterop. Slechts een goede 1% van ons areaal is bio. Dat moet echt veel beter kunnen want ook bij ons stijgt de vraag exponentieel. Europa kan zelfs de vraag niet meer aan naar bio en dus wordt biovoedsel meer en meer geïmporteerd biovoedsel.

De kernvraag is nu: hoe zorgen we ervoor dat onze landbouwers voor biologische landbouw kiezen? Hoe kunnen we hen versterken en tegelijk hun concurrentiepositie vrijwaren? Kortom, hoe maken we bioproductie interessant? Dit verslag voorziet in elk geval in een aantal interessante speerpunten en ook een baanbrekende vernieuwing: eindelijk zullen landbouwers gemengd kunnen produceren. Op voorwaarde dat de activiteiten duidelijk gescheiden blijven, zal traditionele landbouw mogen worden gecombineerd met biolandbouw. Landbouwers kunnen dus zo geleidelijk aan de overstap maken. Die omschakelingsperiode van 2 à 3 jaar, die is verleden tijd, en dat is maar goed ook. Minstens even belangrijk: niet-EU-landen moeten aan dezelfde voorwaarden voldoen als EU-landen. Dat vind ik erg belangrijk voor de eerlijke concurrentie. Deze wetgeving heeft bloed, zweet en tranen gekost maar na 20 maanden onderhandelingen en 18 trialogen denk ik dat Europa trots mag zijn. Ik ben het in elk geval.

 
  
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  Maria Noichl (S&D). – Herr Präsident! Können wir zufrieden sein? Ich sage es ganz ehrlich: Ich bin es nicht. Ein Redner hat vorher einen Satz gesagt, ein Sprichwort. Ich würde einfach sagen: Neu ist nicht immer besser.

Diese Trilogvereinbarungen zur Ökoverordnung möchte ich mit einem Rucksack vergleichen, einem Rucksack, den wir den Ökolandwirten, aber auch der Gesellschaft auf den Rücken packen. Es geht zum Beispiel um die Auflagen zur Vermeidung von Kontamination, die einseitig – und wirklich nur einseitig – den Ökolandwirten in den Rucksack gepackt werden soll. Es geht um die Verschiebung der Beweispflicht, die einseitig – wirklich nur einseitig – den Ökolandwirten hingeschoben werden sollen. Es geht um die Aufkündigung des Verursacherprinzips. Wir haben sowieso zu wenig Verursacherprinzip, wenn es um Umweltgifte geht. Aber hier wird es nochmal in einem großen, massiven Stil angegriffen und heimlich, ganz ganz heimlich, verborgen hinter den Schatten der Jahreszahlen 2021 und vier Jahre danach, fällt dann der prozesshafte Gedanke der Ökoverordnung, die wir zum Beispiel in Deutschland kennen und schätzen, hin zu einer Endkontrolle.

Ich würde sagen: Die vielen Durchführungsrechtsakte und delegierten Rechtsakte bringen die Verunsicherung, die wir jetzt vier Jahre hatten, in die nächsten vier Jahre. Deswegen werde ich die Ökoverordnung ablehnen.

 
  
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  Franc Bogovič (PPE). – Gospod predsednik, Dovolite, da na začetku čestitam tako gospodu Häuslingu kot komisarju za vztrajnost, da smo končno prišli do konca tega dokumenta.

V dvajsetih letih, odkar se sedaj spreminja regulativa na tem področju, se je zelo veliko spremenilo na področju ekološkega kmetijstva. Šest procentov evropskih površin je danes pod tem tretmajem, se pravi ekološkega kmetijstva. Povpraševanje po izdelkih je iz dneva v dan večje.

Zato smo dolžni potrošniku zagotoviti zelo jasno sporočilo, kaj pravzaprav dobi v ekološki hrani in da to dobi primerljivo, ne glede na to, iz katere evropske države prihaja ta hrana, in, kar je še bolj pomembno, da tudi za tisto hrano, ki jo uvozimo na tla Evropske unije, veljajo enaka pravila kot za v Evropi pridelano hrano.

Delno je ta stvar dosežena s standardizacijo, pa tudi z napovedjo boljših kontrol. In mislim, da je to zdaj eno ključnih sporočil, ki lahko dajo tudi temu sektorju napredek.

Ekološko kmetijstvo je velika priložnost tudi za male kmetije, zato me veseli ta certifikacija – skupna, ki je možna za več kmetij. Prav tako pa tudi izredno pomembno, da smo ohranili to možnost, da se lahko v strogo ločenih delih kmetije opravlja tako konvencionalna kakor tudi ekološka pridelava hrane.

Zelo pomembno je pa tudi – s področja biodiverzitete – da smo področje semenarstva do določene mere uspešno regulirali v tej regulativi. Čestitke in veliko uspeha ekološkim kmetom želim v prihodnje.

 
  
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  Jean-Paul Denanot (S&D). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, je félicite chaleureusement les collègues pour leur travail de longue haleine, ainsi que le Commissaire, d’ailleurs. Le texte que nous allons voter – j’en suis persuadé – comprend de belles avancées pour un secteur qui séduit de plus en plus d’Européens et ouvre des perspectives, notamment dans l’élevage.

Alors que les difficultés sont grandissantes dans le secteur conventionnel, la demande de produits biologiques ne cesse de croître et représente aujourd’hui un outil précieux pour le développement de nos territoires ruraux. La qualité se doit d’être au rendez-vous, ce que permettront les contrôles renforcés au plan interne et externe. En même temps, ces contrôles doivent être adaptés à la situation sur le terrain avec la possibilité de les espacer si aucune anomalie n’est constatée pendant une période de trois ans.

D’autre part, étant donné que près de la moitié des produits biologiques vendus dans l’Union européenne sont importés, il est primordial que ceux qui viennent de pays tiers respectent les mêmes normes de production que celles que nous appliquons dans nos États membres.

Enfin, grâce à notre institution, la mixité des exploitations est reconnue, ce qui encouragera, je l’espère, de nombreux exploitants à passer à l’agriculture biologique.

 
  
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  Sofia Ribeiro (PPE). – Senhor Presidente, a revisão deste regulamento confere alguma evolução ao setor, no sentido da sua modernização e harmonização europeia das práticas da agricultura biológica.

A aceitação do sal marinho e das rolhas de cortiça natural é uma boa notícia para Portugal, mas muito há a fazer. Apesar de os cidadãos europeus cada vez mais exigirem alimentos seguros, não podemos sempre inferir que apenas o que é biológico é que é saudável, pois estudos recentes detetaram mais resíduos químicos no biológico do que no convencional e isto tem de ser evitado.

Há que aumentar os controlos por parte das autoridades competentes e deixo aqui algumas reservas quanto aos períodos de transição para o biológico, demasiado longos no caso das estufas, e por não se definir um valor-limite comum europeu sobre a presença de substâncias não autorizadas, o que poderá ser sempre um impedimento à livre circulação dos produtos biológicos dentro da União.

Senhor Comissário, termino defendendo o reforço das ações formativas sobre a agricultura biológica e destacando a enorme importância deste novo regulamento para a produção agrícola das regiões ultraperiféricas que, como sabemos, já é sustentável e biológica. Agora teremos de trabalhar na sua certificação.

 
  
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  Nicola Caputo (S&D). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, nell'ultimo decennio il terreno dedicato all'agricoltura biologica è più che raddoppiato: ogni anno 500 000 ettari di terreno vengono convertiti.

Tuttavia, il quadro legislativo non si è evoluto adeguatamente. Nonostante il Parlamento avesse chiesto di incoraggiare lo sviluppo sostenibile della produzione biologica, garantire una concorrenza leale agli agricoltori, prevenire le frodi e migliorare la fiducia dei consumatori verso i prodotti biologici, l'accordo raggiunto in sede di trilogo, dopo oltre due anni di negoziati, manca, a mio avviso, di ambizione.

Fra i punti più critici segnalo l'assenza di un'armonizzazione tra i vari Stati membri relativamente alle soglie di contaminazione da sostanze non autorizzate e alla possibilità di commercializzare il prodotto biologico anche se accidentalmente contaminato da pesticidi.

In termini di controllo, invece, c'è stato un avanzamento positivo. L'accordo prevede infatti l'applicazione delle stesse norme per i produttori dell'Unione europea e per quelli dei paesi terzi che intendono vendere i propri prodotti sul mercato europeo. Per effetto del cosiddetto compliance system, i produttori extra UE dovranno quindi, finalmente, rispettare le stesse norme degli agricoltori europei.

 
  
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  Michel Dantin (PPE). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, bâtir un cadre cohérent réellement communautaire tout en simplifiant les procédures et en sécurisant le consommateur, telle est l’ambition que porte ce nouveau texte.

Ce texte rassure les producteurs qui avaient peur que nous allégions la réglementation. Nous l’avons au contraire rendue plus réaliste et nous donnons de la visibilité à ceux qui souhaitent s’investir dans la production biologique. Le bio est désormais un vrai itinéraire technique. Les producteurs des régions ultrapériphériques ne sont pas oubliés – ce qu’ils craignaient aussi –, puisque les contraintes spécifiques qui pèsent sur eux pourront être prises en compte. Monsieur le Commissaire, nous comptons sur vous pour qu’elles le soient.

Quant aux consommateurs, ils redoutaient que nous levions les contrôles et, donc, que nous remettions en cause le sérieux de la production. Au contraire, nous proposons aujourd’hui un système de contrôle plus robuste. Le consommateur pourra également avoir plus confiance dans les produits importés puisque ceux-ci devront respecter la réglementation européenne. Le mot «conforme» figure aux articles 44 et 45 du texte.

Je crois qu’il appartient désormais aux producteurs de se saisir de cette nouvelle «Bible», puisque c’est le terme qu’a employé notre collègue Häusling. Je ne sais pas si la grâce divine a touché l’équipe de négociation, je ne sais pas non plus si je dois m’incliner devant telle ou telle éminence, en tout cas je salue le travail réalisé.

 
  
 

Procedura "catch the eye"

 
  
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  Mihai Țurcanu (PPE). – Domnule președinte, dragi colegi, când cumpărăm un măr ecologic de la supermarket, putem fi siguri că acel măr nu este plin de pesticide?

Rezultatele controalelor făcute de către autoritățile competente arată că piața este invadată de false produse ecologice sau bio. Mulți comercianți folosesc abuziv denumirile „bio” și „eco”, pentru că este un marcaj care vinde produsul mai repede.

Această publicitate înșelătoare la care recurg mulți producători a dus nu numai la scăderea încrederii consumatorului, ci și la descurajarea fermierilor care practică agricultura ecologică.

Salut faptul că regulamentul propune criterii clare privind etichetarea și o recunoaștere bazată pe conformitate și echivalență a produselor ce provin din țări terțe. De asemenea, prin regulamentul dezbătut, alături de alte acte legislative pe care le-am dezbătut în Parlament și le vom dezbate în viitorul apropiat – și aici mă refer la următorul cadru financiar multianual – datoria noastră este să consolidăm agricultura ecologică, pentru a răspunde în același timp nevoilor fermierilor și cererii consumatorilor.

Consider că, în cadrul următoarei revizuiri a politicii agricole comune, ar trebui garantate stimulente bune și resurse financiare sporite fermierilor.

 
  
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  Marijana Petir (PPE). – Poštovani predsjedavajući, gospodine povjereniče, ekološka poljoprivreda može doprinijeti očuvanju ruralnog prostora i dati mu dodanu vrijednost te time doprinijeti održivom razvoju i ostanku mladih na selu.

Iako površine pod ekološkom poljoprivredom rastu i povećava se broj poljoprivrednika koji se odlučuju za takav vid proizvodnje, još uvijek ne možemo biti zadovoljni napretkom. Puno je prepreka pred proizvođačima i potrošačima koje trebamo otkloniti da bi ekološka poljoprivreda ostvarila svoj puni potencijal. Zbog toga pozdravljam dogovor koji je konačno postignut o ovoj Uredbi jer vjerujem da će ona urediti nedostatke u sustavu kontrola i trgovinskom režimu te potrošačima dati garanciju da ono što kupuju kao ekološki proizvod doista i odgovara certifikatu.

Drago mi je da je načelo predostrožnosti unaprijeđeno kako bi se izbjeglo onečišćenje, omogućio bolji pristup ekološkom sjemenju i životinjama, dala mogućnost da poljoprivrednici vode mješovite farme te kako bi se primijenile strože kontrole i standardi Europske unije o uvozu ekoloških proizvoda, a ukidanjem pravila ekvivalencije ojačao položaj europskih proizvođača.

 
  
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  Maria Gabriela Zoană (S&D). – Domnule președinte, domnule comisar Hogan, producția ecologică este un subiect foarte actual. Sectorul agriculturii ecologice din Uniunea Europeană a dobândit o deosebită importanță în ultimii ani, înregistrându-se o creștere constantă a suprafețelor agricole, a numărului de exploatații agricole și a operatorilor ecologici înregistrați în Uniune. Dezvoltarea durabilă a producției ecologice trebuie să se bazeze pe norme de producție robuste, transparente și armonizate la nivelul Uniunii Europene. Aceste produse trebuie să răspundă așteptărilor operatorilor, dar și ale consumatorilor în ceea ce privește siguranța și calitatea produselor, să țină cont de condițiile geografice și climatice variabile din Uniunea Europeană.

Statele membre trebuie să încurajeze și să sprijine mai mult etichetarea ecologică prin luarea de măsuri în privința reducerii folosirii ambalajelor convenționale și promovarea utilizării materialelor de ambalaje reutilizabile, reciclabile sau biodegradabile. Prin etichetarea ecologică, consumatorii identifică vizual mai ușor bunurile și serviciile, cu un impact mai redus asupra mediului înconjurător.

 
  
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  Νότης Μαριάς (ECR). – Κύριε Πρόεδρε, είναι δεδομένο ότι η ανάπτυξη της βιολογικής γεωργίας είναι κάτι το πολύ θετικό και αυτό φαίνεται πρώτα απ’ όλα από την έκταση που διατίθεται για βιολογική γεωργία. Οπωσδήποτε λοιπόν η συζήτηση που κάνουμε είναι ιδιαίτερα σημαντική, όμως η επισήμανση των βιολογικών προϊόντων πρέπει πραγματικά να απηχεί ότι αυτά τα προϊόντα είναι βιολογικά. Τι είδους λιπάσματα έχουν χρησιμοποιηθεί, αν έχουν χρησιμοποιηθεί και φυσικά πρέπει να λάβουμε μέτρα για να στηρίξουμε την ελεύθερη κυκλοφορία βιολογικών προϊόντων στην Ευρωπαϊκή Ένωση, για να στηρίξουμε τους παραγωγούς στις απομακρυσμένες περιοχές και στα νησιά. Αλλά αφού βάζουμε αυτούς τους όρους για τους παραγωγούς βιολογικών προϊόντων εντός της Ευρωπαϊκής Ένωσης, είναι σίγουρο ότι αυτοί οι όροι - και πιο αυστηροί - θα πρέπει να ισχύουν για τις εισαγωγές από τρίτες χώρες βιολογικών προϊόντων ή υποτιθέμενων βιολογικών προϊόντων, διότι βλέπω ότι διαμορφώνεται σιγά σιγά μια κατάσταση ασυδοσίας. Έλεγχος γίνεται στα βιολογικά προϊόντα εντός της Ευρώπης, δεν γίνεται όμως ο ίδιος αυστηρός έλεγχος για προϊόντα βιολογικά ή υποτίθεται βιολογικά που εισάγονται στην Ευρωπαϊκή Ένωση από τρίτες χώρες.

 
  
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  Czesław Adam Siekierski (PPE). – Panie Prezydencie, Przepraszam za późne zgłoszenie. Omawiane rozporządzenie nie jest zapewne biblią dla rolnictwa ekologicznego, jak to określił sprawozdawca, ale porządkuje zasady, warunki produkcji, problemy jakości, standardy i wymogi kontrolne.

Droga dojścia do tego rozporządzenia była wyjątkowo trudna. Opinie państw członkowskich, także zainteresowanych rolników były bardzo podzielone. Determinacja była po stronie pana posła sprawozdawcy, kontrsprawozdawców, a także pana komisarza i prezydencji estońskiej.

Sektor rolnictwa ekologicznego będzie się rozwijał. Rośnie popyt na te produkty, konsumenci przywiązują coraz większą wagę do jakości żywności. Teraz potrzeba rozbudowy infrastruktury rynku, budowy sieci dostawczych, ale także zapewnienia systemu usług dla rolników ekologicznych w zakresie certyfikacji, kontroli, doradztwa, transferu wiedzy. Dla konsumentów tych produktów wyjątkowo ważna jest informacja, która jest zawarta na produkcie. Ci konsumenci czytają. I na koniec jeszcze raz gratulacje dla pana posła sprawozdawcy, kontrsprawozdawców i całego zespołu doradców.

 
  
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  Mairead McGuinness (PPE). – Mr President, thank you for your indulgence. I just wanted to say two things. First of all, congratulations to Martin Häusling and Commissioner Hogan, it is been a long delivery but we’re here.

But the most important point, and it struck me as I came into the Chamber, is that this area of agriculture is the most prone to food fraud. So we have a real issue here that if we have a good organic sector, we have to protect us from those who will use the fact that you get a premium payment for organics to engage in fraudulent behaviour and mislabelling, so it’s just a warning.

We have this new regulation. We have new rules, but remember there are those who will use organics in a most improper way and destroy the good work that has just been undertaken by the rapporteur.

 
  
 

(Fine della procedura "catch the eye")

 
  
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  Phil Hogan, Member of the Commission. – Mr President, I want to thank all of the Members who participated in this evening’s debate, and have indeed participated in many debates on this issue over the years. I also want to take the opportunity to thank the Estonian and Maltese Presidencies, as others have done, for their great work.

My sense, having listened to the debate, is that there is broad support for the compromise agreement that has been reached by the three institutions. As Mr Andrieu and Mr Lins noted, this compromise is the fruit of four years of work and eighteen trilogues. So it is inevitable that such a compromise doesn’t satisfy everybody because you will have views stretching from Mr Agnew’s views to Mr De Castro’s views and other views as well which have to be satisfied as much as possible.

However, this outcome is, as I said earlier, a reasonable one. Otherwise, we would have thrown away all the good work and all of the progress we’ve made over those four years, and I don’t think that would be a responsible way to act. This brings about much needed improvement in the regulatory environment and framework for organic production in Europe.

It shouldn’t be forgotten that the reason why this Commission proposal was originally brought forward by my predecessor Mr Ciolos was because there was a scandal associated with the imports of organic materials into some of our Member States in the European Union which was concealed for a long time. This imported organic produce had the potential to damage the organic sector in Europe. This was the backdrop to more ambitious proposal originally brought forward by the Commission.

Whatever one’s view about the desired level of ambition, there can be little or no doubt that the text now on the table represents a lot of progress. I reject therefore, Mr Zullo’s criticisms. In particular, I reject any suggestion that the Commission yielded to any interest. You can point the finger somewhere else; we didn’t yield to any interest, whether from northern Europe or from anywhere else. What the Commission did was to engage in good faith in this democratic process with the Members of this House and the Council, and the outcome on which you will vote tomorrow is the result of that progress.

The potential of the organic sector has yet to be fully realised. This legislation can help, as Mr Jakovčić said, by providing harmonisation, simplification and standardisation, which is contrary to the claim made by Ms Noichl.

As the sector grows, I hope that the European Union can become an exporter of organic products, which need not, as Mr Viegas suggested, be a threat to the sector.

Your rapporteur and his colleagues have done a good job in bringing about a lot of improvements in the sector and we have a balanced outcome I feel that we can deliver for our organic sectors in the future, and our organic farmers in particular. We have a legal text which can only help the organic sector. I commend this text to the House and I hope it will get a strong vote here in this House when it is voted upon tomorrow.

 
  
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  Martin Häusling, Berichterstatter. – Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich über so viel Zustimmung. Das war nicht immer so zu diesem Punkt. Wir hatten heftige kontroverse Auseinandersetzungen. Ich glaube, wenn wir morgen eine breite Mehrheit im Parlament hinbekommen, dann ist das auch ein gutes Zeichen an den Sektor, dass wir uns auch ernsthaft bemühen, sozusagen auch den Forderungen des Sektors gerecht zu werden, aber auch den zusätzlich wachsenden Anforderungen der Verbraucher.

Bei zwei Punkten gibt es hier gar keine kontroversen Diskussionen mehr: Dass wir beim Saatgut wesentliche Fortschritte erzielt haben, ist bei allen Konsens. Dass wir die Importregeln vereinheitlichen und damit auch ein Stück weit sicherer machen, ist hier auch vollkommen Konsens.

Wir haben keinen Konsens – das gebe ich zu, Herr Kommissar, wir haben vorhin nicht viele Worte darüber verloren – bei dem Thema Grenzwerte. Keiner will Rückstände von Pestiziden, weder im konventionellen noch im biologischen Bereich. Das ist doch klar. Da geht es doch im Wesentlichen darum – und das war die Diskussion, die vor allem auch in Deutschland geführt wurde: Lasten wir sozusagen das Risiko nur dem Biobereich an oder nicht? Deshalb erhoffe ich mir über die Untersuchung, die ja dann kommen wird, mehr Klarheit. Und dann müssen wir natürlich noch mal darüber reden.

Natürlich würde ich mir am Ende auch wünschen, dass wir in allen Bereichen einheitliche Regeln bekommen, aber ich freue mich auch – und es hat mich heute wirklich gefreut –, dass zum einen Copa—Cogeca, die auch nicht immer dafür war, sich hinter diese neue Regelung gestellt hat und dass auch der deutsche Sektor, der ja besonders kritisch war, gesagt hat, dass das Parlament damit ein zusätzliches Stück an Rechtssicherheit darbringt und dass auch wichtige Impulse durchs Parlament gesetzt werden. Das ist für mich auch nach diesen langen zähen Verhandlungen tatsächlich wichtig, dass wir auch den Sektor ein gutes Stück weit mitgenommen haben, und vor allem jetzt, bei der Umsetzung von delegierten Rechtsakten und Durchführungsrechtsakten, ist es wichtig, dass wir gemeinsam sozusagen an einer praxisnahen Umsetzung arbeiten, damit am Ende auch diejenigen, die heute noch Zweifel haben, sagen können: Es war ein Stück weit eine gute Arbeit, die wir hier alle zusammen geleistet haben. Wir haben im Biobereich keine Revolution gemacht. Wir haben das bestehende Gesetz in eine sehr positive Richtung weiterentwickelt, und dafür danke ich noch mal allen, die daran mitgewirkt haben.

 
  
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  Presidente. – La discussione è chiusa.

La votazione si svolgerà domani.

Dichiarazioni scritte (articolo 162)

 
  
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  João Ferreira (GUE/NGL), por escrito. – O modo de produção biológica assenta no princípio da compatibilização da produção agrícola com a promoção da biodiversidade e a preservação dos ecossistemas. Ademais, a agricultura biológica tem outras virtudes, como a defesa da saúde dos consumidores e a promoção de um modelo agrícola mais sustentável, porque baseado na pequena e média agricultura e na agricultura familiar, em oposição ao modelo do agronegócio assente na produção intensiva e na elevada incorporação de aditivos químicos de síntese.

O novo regulamento, contendo elementos positivos, seja no alargamento do espectro produtivo, seja na clarificação de alguns conceitos, aponta, todavia, num sentido que, de alguma forma, subverte características da agricultura biológica, nomeadamente abrindo caminho a uma certa industrialização do modo de produção biológica.

Aproveitando o impacto positivo de um rótulo, decorrente de uma perceção positiva dos produtos biológicos para camadas crescentes de consumidores, e os ganhos económicos que lhe estão associados, envereda-se por um caminho que deturpa o conceito de agricultura biológica, tal como hoje o entendemos. O foco é colocado exclusivamente no produto, ignorando-se a componente social e ambiental desde sempre associada à agricultura biológica. Em vez de promover a agricultura local e os circuitos curtos de produção e comercialização, procura-se encaixar a agricultura biológica num modelo de cariz exportador que não acompanhamos.

 
  
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  Carolina Punset (ALDE), por escrito. – La producción ecológica se expande imparable, con más de 2,4 millones de agricultores ecológicos en el mundo. En los últimos 5 años la superficie dedicada aumentó una media del 20 % y el volumen de negocio un 62 %. A pesar de estos extraordinarios resultados, la superficie recién mencionada equivale al 1,1 % del sector agrario mundial, responsable directo del 15 % de las emisiones de GEI, a las que se pueden sumar las emisiones derivadas de la fabricación de fitosanitarios, fertilizantes y toda la cadena de transporte, sobre todo intercontinental, en grandes buques mercantes: la producción y consumo de alimentos serían responsables de más del 50 % de las emisiones mundiales. La agricultura ecológica es la medida más efectiva para mitigar las emisiones, pero debe pagar por certificaciones y auditorías que aumentan el precio para los consumidores. Por el contrario, ninguno de los efectos negativos de las emisiones es repercutido en el precio final de los productos convencionales, en un claro agravio comparativo para la producción ecológica. Para desarrollar ampliamente la producción ecológica, es esencial internalizar en la cadena de valor del comercio de alimentos convencionales, los efectos negativos de las emisiones sobre el entorno y la salud. Esta transición deberá reflejarse en la PAC.

 
Päivitetty viimeksi: 5. syyskuuta 2018Oikeudellinen huomautus