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Plenardebatten
Dienstag, 29. Mai 2018 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Schutz gegen gedumpte und subventionierte Einfuhren aus nicht zur Europäischen Union gehörenden Ländern (Aussprache)
MPphoto
 

  Karoline Graswander-Hainz (S&D). – Herr Präsident! Es ist höchste Zeit, dass die europäische Seite auf die Bedrohung von gedumpten Produkten angemessen reagiert. Erfreulich ist, dass sich auch der Rat nach jahrelangen Diskussionen endlich einigen konnte. Im Europäischen Parlament haben wir ja bereits 2014 eine Position dazu verabschiedet. Dass auch umwelt- und arbeitsrechtliche Standards sowie freie Lohnverhandlungen und die ILO-Kernarbeitsnormen in Zukunft bei der Kalkulierung von Dumping berücksichtigt werden, ist vor allem auf den Druck der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zurückzuführen. Unsere Aufgabe ist es, den besten Schutz für die europäische Industrie und den europäischen Arbeitsmarkt zu garantieren, denn immerhin geht es um 200 000 Jobs von Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeitern in Europa, die durch gedumpte Importe aus China bedroht sind.

Wir müssen den wettbewerbsverzerrenden Billigimporten rasch ein Ende setzen. Mit dieser Gesetzgebung ist dies nun möglich. Herzlichen Glückwunsch an das Verhandlungsteam!

 
Letzte Aktualisierung: 21. September 2018Rechtlicher Hinweis