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Menettely : 2018/2545(RSP)
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O-000050/2018 (B8-0031/2018)

Keskustelut :

PV 03/07/2018 - 24
CRE 03/07/2018 - 24

Äänestykset :

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Puheenvuorot
Tiistai 3. heinäkuuta 2018 - Strasbourg Lopullinen versio

24. Pk-yritysten määritelmä (keskustelu)
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PV
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  Der Präsident. – Als nächster Punkt der Tagesordnung folgt die Aussprache über die Anfrage zur mündlichen Beantwortung an die Kommission über die Definition von KMU von Markus Pieper im Namen des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (O-000050/2018 - B8-0031/2018) (2018/2545(RSP)).

 
  
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  Markus Pieper, Verfasser. – Herr Präsident, Frau Kommissarin! Zunächst danke für die Gelegenheit hier heute zu dieser mündlichen Anfrage. Meine Damen und Herren, privates Unternehmertum in kleinen Firmen, das ist die reale Wirtschaft. Das sind Geschäftsideen mit konkreten Dienstleistungen, mit konkreten Produkten, das sind die Arbeitsplätze vor Ort. Diese Unternehmer und Arbeitnehmer zahlen Steuern. Steuern finanzieren soziale Leistungen. So gesehen sind kleine und mittlere Firmen die Basis der Gesellschaft – übrigens auch Amazon und Google wären nichts, sie wären nichts ohne das reale Business. Auch deswegen sind – wir und das am Rande – für ein modernes Leistungsschutzrecht, und wir sind für Steuergerechtigkeit.

Heute geht es darum, wie wir kleine und mittlere Unternehmen definieren. Die Kommission hat dazu eine Konsultation gestartet. Die alte Definition mit 250 Beschäftigten und höchstens 50 Millionen Euro Umsatz ist in die Jahre gekommen. Sie kommt aus dem Jahr 2003, sie ist fast 15 Jahre alt. Wir haben das als Parlament zum Anlass genommen, zwei Vorschläge zu machen. Erstens wollen wir die Definition leicht nach oben anpassen. Wirtschaftswachstum, Inflation – dem müssen wir Rechnung tragen. Anpassung nach oben heißt auch eine gewisse Flexibilität. Wenn Firmen etwa über Projektzeiträume von mehreren Jahren Fördermittel erhalten und in diesem Zeitraum über die Schwellenwerte kommen, dann muss der bevorzugte Fördermittelzugang bleiben – hier sollte es mehr Flexibilität geben. Das Gleiche gilt für Bürokratieentlastung. Auch hier muss es längere Übergangsfristen geben, wenn die Betriebe aus der klassischen Definition herauswachsen.

Der zweite Punkt: Wir möchten – und das ist uns ein ganz wichtiges Anliegen – die Definition einladen, das Thema KMU etwas weiter zu fassen. Wenn Betriebe sehr schnell wachsen, wächst das Management nicht in allen Bereichen mit. Bürokratieentlastung dann zu geben, das würde gewissermaßen als Dankeschön für die Arbeitsplätze durchaus Sinn ergeben, gerade wenn diese Firmen ansonsten sehr verlässliche Merkmale aufweisen – etwa eigentümergeführt sind oder eine hohe Eigenkapitalquote haben.

Frau Kommissarin, denken Sie bitte auch über weitere Bürokratieentlastung nach. Oft haben wir Betriebe mit 1000 Beschäftigten oder mehr, denen man nicht gleich die volle Wucht der Gesetzgebung zumuten sollte, etwa weil sie durch die Art der Produktion nur ganz wenige gefährliche Stoffe produzieren, nur ganz wenig CO2 ausstoßen, nur ganz wenig online verkaufen usw. – da gibt es viele Beispiele. Wenn wir Mittelstand hier weiter fassen würden, etwa auch über eine mid-cap-Kategorie nachdenken, dann könnte man effektiver deregulieren. Ausnahmen dann für solche Betriebe beim Emissionshandel, der Abfallgesetzgebung, der Barrierefreiheit, das könnte man zulassen – weil es ja nur um Kleinigkeiten geht –, ohne die europäische Umwelt- oder Sozialpolitik in irgendeiner Weise zu gefährden.

In diesem Sinne also – die Anpassung der Schwellenwerte und neue Entlastung für eine mid-cap-Kategorie – laden wir die Kommission ein, Vorschläge zu machen. Sie sind in dem Konsultationsverfahren, nehmen Sie bitte die Anregung des Parlaments mit. Das verbinden wir auch – und das ist auch noch ein ganz zentrales Anliegen – mit dem Wunsch, das Mittelstandsdenken in der Kommission mehr zur Querschnittsaufgabe für alle Kommissare und Generaldirektionen zu machen, denn ich glaube hier kann man im Sinne von Bürokratieentlastung gerade mit verbindlichen Mittelstandstests noch viel mehr erreichen, wenn man in allen Kommissariaten, in allen Generaldirektionen diese Denke hätte, dass man nicht für alle Betriebe gleichermaßen die volle Wucht der europäischen Gesetzgebung zulässt.

 
  
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  Elżbieta Bieńkowska, Member of the Commission. –Mr President, let me update Members of the European Parliament on our work on the definition of SMEs, but I just want to start by reminding you of three figures that I am sure you all know. SMEs account for 99% of European Union enterprises. They provide 90 million jobs and they generate almost four trillion in value added.

We believe that SMEs should be able to operate in an environment that really enables them to start and grow their businesses, and we have been working across the Commission to address exactly this objective: from the start-up initiative, through our work on the single market initiatives, through a strict line on enforcing late payments, for example, to the New Skills Agenda.

Administrative burdens, changing legislation, finding the funds: these are just some of the worries of small and medium-sized enterprises. The smaller the enterprise is, the heavier those worries weigh on them.

An important element in this discussion is of course an SME definition. As you are aware, we are currently carrying out a thorough evaluation of the SME definition to examine if it is still fit for purpose in the current business and finance environment.

How are we doing this? By carrying out a wide-ranging, in-depth analysis and evaluations. We listened to SMEs via a targeted survey – almost 6 000 SMEs replied. We listened to all those who use the definition on a daily basis, to those who provide loans to SMEs or who relieve their administrative burdens or finance their ideas with a grant or State aid.

So 150 individual interviews were carried out. We listened to all associations and other stakeholders that know SMEs and protect their interests. The public consultation received nearly 1 000 contributions and over 100 position papers. It was closed just recently in May. We are now considering all the submissions and carrying out a dedicated evaluation and an impact assessment. We also, of course, listened to the Members of the European Parliament.

What is more, this really vast consultation exercise was done on top of three earlier evaluations carried out in 2006, 2009 and 2012. No major issues were revealed back then but there have been developments in the meantime, especially in two rulings of the Court of Justice of the European Union in 2016, and these rulings pointed out certain issues that the wording of the definition might apply. It is particularly important and relevant in the context of groups of linked enterprises. I can confirm that this issue forms a part of the evaluation.

The second question refers to adaptation to inflation of the nominal thresholds used in the definition. On this aspect, again I can reassure you that this is also among the items covered by this evaluation. On the third point, the so-called mid-caps, we are of course aware of the challenges they are facing – and they are really facing a lot of challenges, for example scale-ups – and again, we are also looking into this issue and we are evaluating this.

All the issues flagged in your questions are being specifically addressed, in addition to the whole spectrum of aspects that form part of our evaluation. The next steps will depend on the outcome of this global assessment.

So due account will be taken to ensure that the burden on SMEs is limited to the minimum and that clarity and stability for those who use the definition are the underlying objectives. I am looking forward to listening to you.

 
  
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  Paul Rübig, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident, Frau Kommissarin! Wir bemühen uns, dass von der Selbständigkeit zum ersten Beschäftigten in einem KMU möglichst upgescaled wird und dass hier möglichst schnell neue Beschäftigung entsteht und gute Löhne bezahlt werden können. Wir wollen keine Barrieren nach oben, es muss gefördert werden und entbürokratisiert werden dort, wo sich weltweit Erfolg für unsere Betriebe abzeichnet.

Ich habe mir gerade die Pilotprojekte und die vorbereitenden Maßnahmen angesehen, und da ist leider von der Kommission nicht sehr viel Unterstützung gegeben. Wir haben z. B. die Female Business Angels eingereicht. Natürlich ist es für junge Frauen und für junge Betriebe extrem wichtig, untereinander Ideen auszutauschen, wie man erfolgreich sein kann, oder wir haben das capacity building for SME organisations eingereicht. Ja, kleine und mittlere Betriebe, Selbständige haben halt keine NGOs hier in Brüssel, und wenn sie welche haben, sind sie nicht sehr stark aufgestellt. Dann haben wir auch die WTO-dispute settlement eingereicht – gerade hier könnten kleine und mittlere Betriebe Unterstützung erfahren.

Frau Kommissarin, ich würde Sie bitten, diese Projekte zu unterstützen. Das ist wirklich eine Grundlage für neue Beschäftigung in Europa, und Sie sind eine Garantie dafür, dass wir das auch dann gemeinsam durchsetzen können.

 
  
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  Patrizia Toia, a nome del gruppo S&D. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, la determinazione del nostro collega Pieper ci ha portato stasera a questa importante discussione. Questa è l'occasione per ribadire la centralità delle piccole e medie imprese nel sistema europeo della manifattura e dell'economia europea. La Commissaria ci ha ben ricordato con pochi dati l'importanza e il valore di questo insieme di imprese, anche microimprese e imprese a conduzione familiare, che però hanno consentito una grande competitività e capacità produttiva dell'economia del continente europeo.

Io penso che noi dobbiamo continuare su questa strada e anche la consultazione in corso, cui ha fatto riferimento la Commissaria, vuole rappresentare la volontà della Commissione e di tutte le istituzioni, tra cui il Parlamento, di lavorare in questa direzione.

Penso che occorra dotare le piccole e medie imprese della capacità di usufruire delle nuove opportunità offerte dalla ripresa delle esportazioni verso paesi terzi, la ripresa di una capacità competitiva dopo la crisi economica. Dobbiamo capire che non ci sarà crescita, neanche per le PMI, senza innovazione e capacità di usufruire delle opportunità scaturite dall'apertura dei mercati globali.

Sappiamo che innovazione vuol dire non puntare solo sulle piccole e medie imprese che hanno una capacità disruptive e di cambiamento forte, ma anche su quelle che possono consentire un'innovazione incrementale, che cambi gradualmente l'ecosistema e lo faccia crescere. In questo senso penso che, se è vero che il 90% della crescita dei prossimi anni a livello mondiale sarà generata fuori dall'Unione europea, abbiamo davvero un compito di accompagnamento delle PMI. Conosciamo il tema del credito, delle esportazioni, dell'internazionalizzazione, ecc.

Mi sia concessa un'osservazione in chiusura: se è vero che crediamo nelle PMI, dobbiamo dargli centralità e non dobbiamo confondere i piani. Ecco perché è importante che ogni cambiamento dei criteri di definizione avvenga sulla valutazione dei fatti e con il loro contributo. Parlare... (il Presidente interrompe l'oratrice)

 
  
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  Caroline Nagtegaal, namens de ALDE-Fractie. – Het midden- en kleinbedrijf is voor de Europese landen en ook voor Nederland van onschatbare waarde. Meer dan de helft van alle werkende Nederlanders werkt bij het midden- en kleinbedrijf. Wij kopen eigenlijk al onze spullen bij het mkb. Het mkb is de belangrijkste bron van ondernemerschap in onze samenleving. Als we een centrum van een stad of dorp gezellig vinden, dan is dat meestal omdat er niet alleen multinationals zitten, maar juist ook omdat er die kleinere, lokale bedrijven zitten. Daarom verdient het mkb onze ruimhartige steun.

Om toegang te krijgen tot financiering en ook tot de EU-ondersteuningsprogramma's is de definitie van het mkb van ongelooflijk belang. Daarom wil ik dat de Commissie eerst onderzoekt of het wat oplevert om de definitie aan te passen in plaats van direct te gaan bepalen dat dit moet gebeuren. Laten we vooral niet proberen meer criteria aan de definitie toe te voegen. Hoe breder de definitie wordt, hoe moeilijker het voor het mkb wordt om aanspraak te maken op de steun die het echt verdient. Het mkb heeft mij verteld dat de verandering van de definitie wat hem betreft niet nodig is. Waarom zouden we dan eigenlijk iets gaan veranderen wat goed werkt? Laten we echt de ondernemers het leven makkelijker maken en niet moeilijker. Daarom heb ik ook ingezet op de vereenvoudiging van de btw-regelgeving. Want zo helpen wij het midden- en kleinbedrijf en daarmee ons allemaal pas echt vooruit. Dank u wel.

 
  
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  Paloma López Bermejo, en nombre del Grupo GUE/NGL. – Señor presidente, en este Parlamento hablamos permanentemente de las pymes y de su importancia para la economía y el empleo, de su número y de las necesarias mejoras legislativas que se tienen que acometer para apoyarlas, pero cuando llega la hora de la verdad y debatimos sobre lo que es una pyme, nos encontramos nuevamente con una falta de concreción sobre su definición. Se establecen categorías o indicadores que dejan la puerta abierta a que empresas de mayor tamaño y capitalización, como las empresas de mediana capitalización, puedan acceder a las ayudas de las pymes. Esto pervierte el significado mismo de lo que es una pequeña y mediana empresa.

Tampoco podemos estar de acuerdo con permitir que exista un período de adaptación de dos años para que las empresas que dejan de ser consideradas pymes porque han incrementado su número de trabajadores o su volumen de negocio, se adapten al nuevo régimen al que deben estar sometidas. Una empresa no se transforma de un día para otro: las ayudas se deben producir en el proceso de transformación, pero no una vez que ya se ha hecho este.

En resumen, no avanzamos con esta propuesta de definición; es más, las pymes no se van a beneficiar de la misma. El resultado será el contrario: indefinición y beneficios para las empresas de mayor tamaño.

 
  
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  Dario Tamburrano, a nome del gruppo EFDD. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, anche su questo schermo stasera leggo il titolo della descrizione "Definizione di piccole e medie imprese". Eppure questo fascicolo, fin dall'inizio, è stato viziato da reiterati tentativi di inserire argomenti e posizioni non riguardanti le PMI.

Esse sono la spina dorsale dell'economia europea e lo sappiamo. La politica per sostenerle è fondata su una definizione che oggi permette di catalogare chiaramente come PMI la grande maggioranza delle imprese europee. Le PMI contano su una definizione chiara e che muti il meno possibile nel tempo. Per questo essa deve continuare a basarsi fondamentalmente sui criteri del numero dei dipendenti, del fatturato e del bilancio.

Eppure, nel corso delle discussioni che hanno preceduto questa giornata, abbiamo sempre chiesto di non mescolare i piani, inserendo in questa risoluzione definizioni e ipotesi di finanziamenti per le imprese a media capitalizzazione (mid-caps), di nuove criteri o indicatori che valorizzino le esportazioni o altri aspetti ancora, senza che vi sia stata una valutazione reale di impatto di alcune proposte.

Pertanto ci opporremo ad affrontare questioni di tale portata se non verrà modificato il testo con gli emendamenti.

 
  
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  Ivan Štefanec (PPE). – Európske malé a stredné podniky sú v paradoxnej situácii. Na jednej strane práve ony tvoria základ našej ekonomiky, prinášajú prácu a rozvoj do regiónov a dnes sa už významne podieľajú aj na inováciách, na strane druhej trpia podfinancovaním, nedostupnosťou úverov a stále zložitým byrokratickým prostredím.

Ak im máme lepšie pomôcť, musíme mať jasnú a funkčnú definíciu, čo to malý a stredný podnik v našich podmienkach vlastne je. To, čo platilo v roku 2003 pred prudkým rozvojom internetu a moderných technológií, pred nástupom nových foriem podnikania, už nemôže reflektovať realitu. Nestačí už povedať, že tento podnik má toľko a toľko zamestnancov, takže je v takejto kategórii. Máme tu startupy a rôzne technologické ekosystémy. Za ostatných 15 rokov sa zmenili aj finančné nástroje a realita trhu. Skrátka, dnes platné definície, z ktorých vychádza európska aj národná legislatíva, už neobstoja. Hľadajme preto nové, také, ktoré budú reflektovať realitu a obsiahnu mikropodniky, malé a stredné podniky, startupy a ďalšie existujúce formy podnikania. Pozerajme sa však aj do budúcnosti, keď sa takto dokázali zmeniť podmienky za 15 rokov, čo nás čaká o ďalších 10 rokov. Je potrebné, aby Európska komisia začala pracovať na takej definícii malých a stredných podnikov, ktorá bude nielen vyhovovať súčasnému stavu, ale bude aj otvorená zmenám, ktoré nevyhnutne prídu.

 
  
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  Carlos Zorrinho (S&D). – Senhor Presidente, as pequenas e médias empresas representam 99 % do tecido empresarial europeu, asseguram mais de 90 milhões de empregos, geram 3,9 biliões de valor acrescentado. Por isso, a consolidação de uma definição adequada de PME é um passo fundamental para a saúde e para a competitividade da economia europeia, bem como para o equilíbrio do seu tecido social.

É fundamental assegurar processos simples e segurança jurídica. Os limiares, designadamente o número de empregados e capital, têm de ter ponderação setorial mas serem, ao mesmo tempo, objetivos na sua definição.

A chave para a definição deve ser a capacidade para contribuir para um melhor acesso dessas empresas aos mercados e aos mecanismos de inovação e modernização.

A definição de empresa de média capitalização, em complemento da definição de PME, não pode reduzir a capacidade de acesso das PME aos diversos programas da União Europeia. Só faz sentido como processo de adição de oportunidades e não de competição pelos mesmos recursos.

A definição de PME tem de fortalecer estas empresas com base no tecido económico e social europeu e é esse o desafio a que a Comissão tem de responder.

 
  
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  Adam Szejnfeld (PPE). – Panie Przewodniczący! Małe i średnie przedsiębiorstwa to autentyczna potęga. Ponad 99% firm to właśnie MŚP. Zatrudniają ponad 90 mln ludzi w Europie. Generują ponad 4 mld wartości dodanej. Ale z drugiej strony są to firmy, którym jest najtrudniej na rynku. Cierpią z powodu braku dostępu do kapitału, nadmiernej biurokracji, sztywnego prawa pracy, czy też wysokich kosztów utrzymania. To właśnie te firmy potrzebują wsparcia publicznego, ale by to wsparcie było skuteczne, trzeba umieć dobrze definiować, które firmy należą do tego sektora, a które nie. Świat się natomiast zmienia. Zmienia się także gospodarka. Powstają nowe formy działalności gospodarczej, nowe przestrzenie działalności gospodarczej, także w internecie. Dlatego definicja, która jest oparta na tradycyjnych kryteriach, jak liczba zatrudnionych pracowników czy obroty, nie przystaje do dzisiejszych czasów. Warto więc zastanowić się nad nową definicją, tak abyśmy mogli jako Unia Europejska i państwa członkowskie bardziej efektywnie wspierać ten bardzo ważny sektor gospodarki.

 
  
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  José Blanco López (S&D). – Señor presidente, el 99 % de las empresas, noventa millones de trabajadores, como se acaba de decir. Esto pone de manifiesto que los datos demuestran que no solo las pequeñas y medianas empresas son una fuente de empleo y de riqueza, sino que son un elemento muy importante de vertebración y de cohesión social en Europa.

Pero es necesario generar un entorno ―como se puso de manifiesto― más adecuado para propiciar mejoras y para impulsar su crecimiento. Mejoras en la definición, simplificar las barreras administrativas que tanto lastran la competitividad de las mismas, favorecer la exportación, impulsar programas de apoyo a la innovación y a la modernización y establecer mecanismos de ayuda. Algunos están previstos en el próximo marco financiero plurianual.

Es necesario dotar de recursos para ganar en extensión, para ganar en competitividad, para mejorar los entornos y para seguir generando empleo y actividad económica.

 
  
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  Μαρία Σπυράκη (PPE). – Κύριε Πρόεδρε, πράγματι είναι ανάγκη να εκσυγχρονίσουμε τον ορισμό των μικρομεσαίων επιχειρήσεων. Περάσαμε στη νέα εποχή. Και ο αριθμός των εργαζομένων οφείλει να αλλάξει και ο κύκλος των εργασιών οφείλει να διευρυνθεί. Πρέπει, όμως, εκτός από την επικαιροποίηση να δούμε και την παγίδα. Και η παγίδα δεν είναι άλλη από το να δημιουργήσουμε μια νέα ειδική κατηγορία μέσα στις μικρομεσαίες επιχειρήσεις, η οποία θα έχει ευκολότερη πρόσβαση στη χρηματοδότηση. Αυτές είναι οι μεσαίες επιχειρήσεις που είναι προφανές ότι έχουν πολύ μεγαλύτερη και εύκολη πρόσβαση στις αγορές του χρήματος και κεφαλαίων όσο μεγαλώνουν τις επιχειρήσεις τους. Πρέπει να λάβουμε υπόψη μας τις νομικές ιδιαιτερότητες, γιατί η τελευταία έκθεση της Ευρωπαϊκής Κεντρικής Τράπεζας για την πρόσβαση των επιχειρήσεων της ευρωζώνης στη χρηματοδότηση αναφέρει χαρακτηριστικά ότι στη χώρα μου, την Ελλάδα, οι μικρές επιχειρήσεις ήταν δυσανάλογα επηρεασμένες. Το 21% έλεγε ότι το σημαντικότερο πρόβλημα που αντιμετωπίζουν είναι η εύρεση πόρων. Πράγματι, λοιπόν, χρειαζόμαστε νέα κριτήρια. Είναι, όμως, απαραίτητη η μέριμνα και για τις πολύ μικρές επιχειρήσεις, να διευκολύνουμε τη χρηματοδότησή τους, να αντιμετωπίσουμε το πρόβλημά τους και να τους βοηθήσουμε να προσλάβουν από έναν εργαζόμενο.

 
  
 

Spontane Wortmeldungen

 
  
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  Stanislav Polčák (PPE). – Pane předsedající, já jsem přesvědčen, že máme skutečně pomáhat zrovna i v tomto případě, kde si myslím, že to není až tak složité. Jde zde o definici malého a středního podniku. Skutečná síla ekonomiky se pozná právě podle síly malých a středních podniků. Ostatně paní komisařka zde uvedla poměrně přesvědčivá čísla o evropské síle těchto podniků. Pan kolega Pieper uvedl, že se očekává především právní rámec, který tyto podniky ochrání a přinese spravedlnost do zdanění. Já s těmito tezemi souhlasím, byť u té druhé, to znamená u spravedlnosti do zdanění, si myslím, že to je odpovědností především členských států.

Musíme ulevit administrativní náročnosti, která se valí na podniky tohoto typu, a přiznejme si, tyto nároky zvedáme i my z té nejvyšší evropské úrovně. Takže ano, ulevme jim v administrativě a samozřejmě připravme je na to nové období, respektive neklaďme jim překážky v tom novém období, které je čeká.

 
  
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  Julie Ward (S&D). – Mr President, having founded and run a successful small creative arts business for 30 years, I want to ensure that the needs of the creative and cultural industries are taken into account in the work of the Commission. For many creatives, whether painters, poets, performers, filmmakers, musicians or other types of artist, it is a common experience that the burden of bureaucracy is sometimes not worth the effort.

Therefore, we need a more straightforward framework and tailored support for the creative and cultural industries that encourages and nurtures our rising stars, instead of stifling them with complex paperwork. I’d also like the Commission to properly recognise social enterprises as a valuable and bona fide business model within the SME sector, not as some amateurish adjunct, but as the prosperous, resilient, successful outfits that they often are, delivering on business and social agendas simultaneously. Please also widen evaluation methods to include social audit so that we are not just counting numbers. Businesses can, and should, be ethical and rooted in community benefit.

 
  
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  Jiří Pospíšil (PPE). – Pane předsedající, ta debata byla mimořádně zajímavá, je zřejmé, že bude potřeba doplnit definici podniků. Já bych přispěl do té debaty ještě jedním aspektem a pohledem pro paní komisařku.

Myslím, že praxe ukazuje, že je třeba také dotvořit tu definici tak, aby termín malého a středního podniku nebyl účelově zneužíván. Aby někdo účelově nevytvářel malý a střední podnik z velkých podniků a tím nezískal ekonomické, dotační a jiné výhody.

Jsou zde judikáty Evropského soudního dvora, které řeší otázku propojených a partnerských podniků, a bylo by dobré, aby Komise tyto judikáty přetavila do legálních definicí a pro naše podnikatele zde bylo jasno, měli jasnou právní jistotu o tom, kdy tedy propojené podniky jsou ještě malým a středním podnikem a kdy již součet jejich zaměstnanců a obratu vede k tomu, že se o malý či střední podnik nejedná.

Zdůrazňuji také, že to téma je také často zneužíváno, takže prosím, aby se tomu Komise věnovala.

 
  
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  Danuta Jazłowiecka (PPE). – Panie przewodniczący! Pani Komisarz! Ustalenie jednej wspólnej definicji tego, co ma być faktycznie uznawane za MŚP, ma pomóc stworzyć nowe warunki działania, chronić przed zakłóceniami konkurencji między przedsiębiorstwami, zapewnić równe traktowanie wszystkich podmiotów z tego sektora, a także poprawić spójność i skuteczność strategii politycznych. Przy konstruowaniu nowej definicji MŚP warto pamiętać, że powinna ona służyć dwóm równorzędnym celom: ułatwiać wspieranie z unijnego budżetu małych i średnich przedsiębiorstw, ponieważ doświadczają one specyficznych wyzwań wynikających z ich rozmiaru, oraz ułatwić projektowanie polityki, regulacji prawnych dostosowanych do potrzeb tego typu przedsiębiorstw. Sprawozdawca Markus Pieper słusznie zachęca do odciążania Małych i Średnich Przedsiębiorstw z biurokracji. Markus, przykładem ogromnego obciążenia biurokracją Małych i Średnich Przedsiębiorstw są rozwiązania proponowane w obszarze delegowania pracowników, szczególnie w sektorze transportu, nad którymi jutro będziemy głosować. Pan Rübig mówił o słabej reprezentacji organizacji pozarządowych reprezentujących Małe i Średnie Przedsiębiorstwa. Słusznie! Dla dobrego stanowienia prawa to bardzo istotne, by było ich więcej, byśmy lepiej słyszeli ich głos tu, w Parlamencie Europejskim.

 
  
 

(Ende der spontanen Wortmeldungen)

 
  
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  Elżbieta Bieńkowska, Member of the Commission. – Mr President, I want to thank all of the speakers and Members of the European Parliament for all their remarks and ideas. I agree on the importance of the SME definition and that we need a definition that is clear and that is easy to use. That is why, as I said, we have carried out this vast and exhaustive evaluation, and that is why we are now preparing the global assessment.

As soon as we are ready and as soon as the assessment is finalised, I will come back to you with the results. Let me also say that we are also addressing the other issues that you mentioned: access to finance, social enterprises and administrative burdens. I only mentioned it briefly in my initial speech but all of these issues are being addressed by me or my colleagues in the Commission.

I hope that we can continue to work on SMEs. Let me add that we have recently proposed a new single market programme for combining all of the programmes with regard to the single market – most of these are, of course, connected with small and medium-sized enterprises – and this will be a programme for the next multiannual financial framework. A key part of the programme will be the successor of the current, successful, COSME Programme. We also want to build on the success of initiatives such as the Enterprise Europe network and the Erasmus Programme for Young Entrepreneurs.

I think there are many issues to be discussed, and of course I commit to coming back to you again as soon as our assessment and all the work we are doing on the basis of the evaluation that was finalised in May are ready.

Thank you for your involvement in the SME cause and for your interest, including through your work on the resolution. I look forward to continue working with you.

(Applause)

 
  
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  Der Präsident. – Gemäß Artikel 128 Absatz 5 der Geschäftsordnung wurde ein Entschließungsantrag eingereicht.

Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung findet am Mittwoch, 4. Juli 2018, statt.

Schriftliche Erklärungen (Artikel 162)

 
  
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  András Gyürk (PPE), írásban. – A kis- és középvállalkozások (kkv-k) az európai gazdaság vérkeringésének a motorját jelentik. Amennyiben lehetséges, minden területen segítenünk kell és könnyítenünk kell a működésükön. A Bizottság által készített új felmérés jó alapja lehet annak, hogy mostani körülményeknek és igényeknek megfelelő támogatást kapjanak a kkv-k. Fontosnak tartom a parlamenti indítvány azon javaslatát, hogy a kkv fogalom mögött minden esetben valóban azon vállalkozások halmaza álljon, amelyek érintettek. Az esetleges visszaéléseket meg kell akadályozni. Továbbá kiemelt figyelmet kell annak szentelnünk, hogy a kkv-knak elegendő információjuk legyen a kkv státuszhoz kapcsolódó eljárásokról. Kérem a Bizottságot, hogy helyezzen nagyobb hangsúlyt a tájékoztatásra.

 
Päivitetty viimeksi: 15. lokakuuta 2018Oikeudellinen huomautus