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Procedură : 2017/2254(INI)
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Stadii ale documentului : A8-0257/2018

Texte depuse :

A8-0257/2018

Dezbateri :

PV 12/09/2018 - 16
CRE 12/09/2018 - 16

Voturi :

PV 13/09/2018 - 10.12
Explicaţii privind voturile

Texte adoptate :

P8_TA(2018)0354

Dezbateri
Miercuri, 12 septembrie 2018 - Strasbourg Ediţie revizuită

16. Un plan de acțiune european „O singură sănătate” (One Health) împotriva rezistenței la antimicrobiene (dezbatere)
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PV
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  Puhemies. – Esityslistalla on seuraavana Karin Kadenbachin ympäristön, kansanterveyden ja elintarvikkeiden turvallisuuden valiokunnan puolesta laatima mietintö eurooppalaisesta yhteinen terveys -toimintasuunnitelmasta mikrobilääkeresistenssin torjumiseksi (2017/2254(INI)) (A8-0257/2018).

 
  
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  Karin Kadenbach, Berichterstatterin. – Sehr geehrte Frau Präsidentin, Herr Kommissar, werte Mitglieder dieses Hohen Hauses! Zuallererst möchte ich betonen, dass ich mich freue, dass es gelungen ist, dass wir heute eine Gelegenheit haben, den Bericht über den europäischen Aktionsplan zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen, kurz AMR, hier im Rahmen des Konzepts „Eine Gesundheit“‘ zu diskutieren. Denn es geht um nichts Geringeres als um eine der größten Bedrohungen, mit denen wir derzeit konfrontiert sind.

Präsident Juncker hat heute Vormittag in seiner Rede zur Lage der Union darauf hingewiesen, dass nur ein starkes und geeintes Europa seine Bürgerinnen und Bürger gegen Bedrohungen von innen und außen schützen kann – von Terrorismus bis zum Klimawandel, wie er sagte. Ich möchte hier ergänzen und betonen, dass es dieses gemeinsame Europa, diese gemeinsame Kraftanstrengung auch braucht, um die Menschen vor wachsenden gesundheitlichen Bedrohungen zu schützen – vor AMR zum Beispiel.

Ich darf hier auch kurz anmerken, dass ich es bedaure, dass Präsident Juncker in seiner heutigen Ausführung den für die Menschen, aber auch für den Wirtschaftsstandort so enorm bedeutenden Themenkomplex Gesundheit gar nicht angesprochen hat. Im Gegensatz zu seiner Rede von 2017, wo er erfreulicherweise auf die Bedeutung einer hohen Durchimpfungsrate und die Notwendigkeit, dass alle Menschen in der EU Zugang zu Impfungen haben, hingewiesen hat. Impfungen – auch ein bedeutsames Thema im Zusammenhang mit AMR.

Warum ist dieser Kampf gegen AMR, die antimikrobielle Resistenz so wichtig? Weil weitestgehend unbeachtet von der medialen Berichterstattung, aber auch weitestgehend unbeachtet von der allgemeinen öffentlichen Wahrnehmung jede Woche knapp 500 Menschen in der Europäischen Union an Infektionen, die auf multiresistente Keime zurückzuführen sind, sterben. Das sind ebenso viele, wie bei Verkehrsunfällen pro Jahr in der Europäischen Union zu Tode kommen. Und es werden noch viel mehr werden, wenn wir nicht engagiert, konsequent und ernsthaft dagegen angehen.

Es droht uns die Rückkehr in eine Präantibiotika-, Präpenicillin-Zeit, wo ein Harnwegsinfekt ein Todesurteil sein könnte, wo Operationen, Transplantationen, Chemotherapien für die Patientinnen und Patienten ein weitaus höheres Risiko als heute bedeuten könnten. Fehlendes Wissen über die Wirkungsweise von Antibiotika, die unsachgemäße Verwendung, Missbrauch, Übernutzung – sowohl in der Humanmedizin wie auch in der Tierhaltung –, mangelnde Hygienemaßnahmen, unsachgemäße Entsorgung – sie zählen zu den Hauptursachen der AMR.

Das Europäische Parlament hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach mit dieser Problematik befasst, und es sind auch schon zahlreiche Schritte initiiert worden. Ich hoffe, Herr Kommissar Andriukaitis wird seine Redezeit hier nutzen, um auf diese noch detailliert einzugehen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei ihm auch ganz ausdrücklich für seinen Einsatz und sein Engagement bedanken. Mein Dank gilt aber auch den Verantwortlichen in den europäischen Agenturen, die in diesem Bereich tätig sind, für ihre gute und fruchtvolle Zusammenarbeit.

Dieser Bericht soll die Arbeit der Kommission und der Mitgliedstaaten unterstützen und vor allem vorantreiben. Wir haben hier eine Reihe genereller Vorschläge, aber ganz besonders auch eine Vielzahl von konkreten Anregungen und Forderungen erarbeitet. Um zu verhindern, dass neben all dem menschlichen Leid durch Krankheit und vorzeitige Todesfälle im Jahr 2050 der wirtschaftliche Schaden durch antibiotikaresistente Infektionen die finanziellen Auswirkungen der Wirtschaftskrise von 2008 erreicht. Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, health literacy, bessere Aus- und Weiterbildung für alle im Gesundheitsbereich Tätigen vorantreiben und die Entwicklung und der Einsatz von Diagnostika-Schnelltests, neue und alternative Medikamente und Behandlungen, die Bedeutung von Prävention und Immunisierung, neue Geschäftsmodelle als Anreiz für die Industrie, der flächendeckende Zugang sowie die Verfügbarkeit von Antibiotika sollen nur ein paar der Handlungsfelder, die wir in unserem Bericht angesprochen haben, aufdecken.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen, die hier so konstruktiv und intensiv mitgearbeitet haben, ganz herzlich bedanken – bei den Schattenberichterstattern im Umweltausschuss, aber auch bei den Kolleginnen und Kollegen in den mitberatenden Ausschüssen. Die zahlreichen Ergänzungs- und Abänderungsvorschläge haben dazu beigetragen, dass wir morgen zur Abstimmung einen Bericht vorlegen können, der nicht nur dem Konzept „Eine Gesundheit“ entspricht, sondern auch dem Konzept „Eine starke Stimme“, denn sowohl im Agrarausschuss wie auch im Umweltausschuss wurde der Bericht einstimmig angenommen.

Ich freue mich auf den heutigen Austausch mit ihnen und hoffe, dass der Bericht auch morgen in der Abstimmung ebenfalls starke Unterstützung erhält, damit wir in Ergänzung zur Aussage von Präsident Juncker auch der Bedrohung der Gesundheit der Europäerinnen und Europäer wirkungsvolle, starke Maßnahmen entgegensetzen können. Ein Europa, das schützt, setzt den Schutz der Gesundheit seiner Bürgerinnen und Bürger ganz hoch oben auf seine Agenda.

 
  
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  Vytenis Povilas Andriukaitis, Member of the Commission. – Madam President, honourable Members, the report being debated today is of the highest importance for public health. I would like to thank the rapporteur, Ms Kadenbach, for her personal commitment and determination in leading this work, as well as the committees that have been involved in the preparation.

We often take antimicrobials for granted, relying on them and believing that they will always be there to protect us. If you will allow me a personal note from my professional past as a medical doctor and a cardiac surgeon, I would like to stress how painful sepsis and death can be in situations where antibiotics can no longer help. I am also particularly struck by the very high speed with which resistance to bacteria has recently progressed, since the first therapeutic use of antibiotics less than a century ago in 1941.

Excessive and inappropriate use of antimicrobials in humans, animals and plants and poor infection-control practices have led to growing antimicrobial resistance (AMR). This resistance has progressively transformed into a serious threat to public health worldwide.

Honourable Members, let me remind you, as Ms Kadenbach also did, that 25 000 people die annually in the EU alone as a result of infections caused by resistant bacteria. Some estimate that if current infection and resistance trends continue, there could be 10 million deaths per year worldwide by 2050. In simple terms, there is a risk of reverting to a world where some common infections are no longer treatable.

The European Union was quick to recognise the importance of tackling antimicrobial resistance, as the 2001 ‘Community strategy against antimicrobial resistance’ shows. This policy was reinforced with the 2011 Commission action plan, and last year a new and comprehensive EU action plan on antimicrobial resistance was adopted, pursuing the ‘One Health’ approach recognising that human health, animal health and the environment are interconnected. You will remember that I came to present that plan to the various relevant committees of the House.

This milestone clearly underlined the Commission’s commitment to step up our actions to tackle the huge challenge of antimicrobial resistance. The new action plan contains concrete measures with EU added value. It supports the EU and its Member States in delivering innovative, effective and sustainable responses to antimicrobial resistance. It also reinforces the research agenda and enables the EU to promote global action and play a leading role in the fight against AMR. A first progress report was published in April of this year and it will be updated regularly

Let me mention a few examples. First, the Commission published EU guidelines on the prudent use of antimicrobials in human health in July 2017. Second, a joint action project on antimicrobial resistance and healthcare-associated infections started in September 2017. This brings Member States and other stakeholders together to support the development and implementation of effective health policies against antimicrobial resistance and to reduce healthcare-associated infections.

A second Joint Interagency Antimicrobial Consumption and Resistance Analysis (JIACRA) Report was published in July 2017 by the European Medicine Agency, the European Food Safety Authority and the European Centre for Disease Prevention and Control, and we can now see the common efforts of the three agencies. Each provides evidence-based data on the correlation between antimicrobial consumption and resistance in humans and food-producing animals, and this will enable Member States to tailor their antimicrobial resistance policies better to the local context.

Next, the Commission is providing training sessions for veterinary and public health staff from national authorities involved in AMR control, under the so-called Better Training for Safer Food programme, and is carrying out joint Commission-European Centre for Disease Control visits to Member States on request in the context of the implementation of national ‘One Health’ action plans against AMR.

Meetings of the One Health Network government experts from human health, animal health and the environmental sector, as well as EU scientific agencies, are organised regularly and I am very glad that your report will be presented at the network meeting next month.

Lastly, as to global activities, we can assure you that we will pursue our efforts in various forums, notably the G7 and G20, and in collaboration with the World Organisation for Animal Health (OIE), the World Health Organisation, the UN Food and Agriculture Organisation and the OECD. Antimicrobial resistance is indeed a global threat which requires global action. That means too that we have a collective responsibility to ensure that EU Member States deliver on the commitment they made when they endorsed the 2015 global action plan on AMR.

Furthermore, the negotiations on the new EU regulation on veterinary medicine and on medicated feed are now successfully concluded and I am glad that the House will vote on the outcome of these trilogue negotiations no later than next month. This is a major milestone in the fight against AMR. Indeed, the draft regulation includes a ban on the preventive use of antibiotics in groups of animals, as well as the possibility of reserving certain antimicrobials for humans only.

In addition, the 2006 ban on antibiotics as feed additives is now broadened to cover the use of all antimicrobial veterinary products as growth promoters in animals. This will be an important further step in the responsible and prudent use of antibiotics in the EU.

Madam President, honourable Members, the report we are debating today is of great importance. It contains many valuable suggestions on ways to go further in our common fight against AMR and I will carefully analyse all the proposals you have made.

Antimicrobial resistance will only get worse in the future if we do not continue to act together: not only the Commission but also the European Parliament, the Member States and, of course, all the stakeholders involved in the use of antimicrobials must reinforce our efforts. We need to do so to avoid a return to the pre-antibiotic era, with simple wounds and infections causing significant harm and even death, and routine medical procedures being very risky. That would be a really bad scenario.

I look forward to the adoption of this report and I thank the House for its continued commitment.

(Applause)

 
  
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  Lieve Wierinck, rapporteur voor advies van de Commissie ITRE. – Voorzitter, ik wil mevrouw Kadenbach bedanken voor haar verslag en haar harde werk. Ik apprecieer dat ze in haar verslag ook rekening heeft gehouden met het advies van ITRE over antimicrobiële resistentie. Als rapporteur van ITRE heb ik getracht om te zoeken naar duurzame oplossingen. Deze duurzame oplossingen liggen voor mij in de volgende elementen.

Het is van een immens belang dat onderzoek en innovatie blijvend gestimuleerd worden. Het zoeken naar nieuwe antibiotica is van cruciaal belang, maar ook de epidemiologie en de immunologie bieden mogelijkheden. Deze zoektocht zal voornamelijk worden ondernomen door de farmaceutische bedrijven en onderzoeksinstellingen. Vandaar dat er niet slechts één economisch model kan bestaan, maar dat er verschillende drijfveren voorhanden moeten zijn om nieuwe antibiotica te ontwikkelen. Hier spreken we in het verslag van de pull and push incentives.

Daarnaast is het ook belangrijk dat de patiënt een snelle en juiste diagnose krijgt. Is hij besmet met een bacterie of een virus en welke bacterie is het? De technologie van die nieuwe snelle diagnose moet beschikbaar en toegankelijk zijn in alle lidstaten. Antimicrobiële resistentie is niet alleen een Europees probleem, maar een mondiaal probleem. Wij als Europese Unie moeten onze schouders eronder zetten. Wij moeten zoeken naar mogelijke oplossingen. Wij moeten hier onze verantwoordelijkheid nemen door Europese en internationale samenwerking op te zoeken en zo samen een wereldprobleem op te lossen.

 
  
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  Matt Carthy, rapporteur for the opinion of the Committee on Agriculture and Rural Development. – Madam President, the rise in antimicrobial resistance is globally now recognised as one of the greatest potential threats to human health. There has been only one new antibiotic discovery in the past 30 years, and in February of last year, as has already been said, the WHO reported that within a generation, unless there are new antibiotics, deaths from drug resistance infection could reach 10 million a year. The agricultural community has a big role to play in curbing the overuse of antibiotics, and there are already some important legislative initiatives coming down the track with regard to the advertisement, sale and prescription and use of antibiotics on farms.

This evening, though, I want to repeat one of the calls that the Agriculture and Rural Development Committee has made in this report, which is that the Commission must ban all food imports from third countries where antibiotics may still be used as growth promoters. Worldwide, 80% of the total consumption of medically imported antibiotics is in the animal sector for growth promotion in healthy animals. The link between antibiotic consumption by animals and resistance in humans cannot be denied, and if we are going to be realistic about combating this global issue, then this should be one of the first places to start. I want to thank the rapporteur for her work and her cooperation with our committee on this issue.

 
  
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  Renate Sommer, im Namen der PPE-Fraktion. – Frau Präsidentin! Antibiotikaresistente Keime – eine immense, ständig wachsende Bedrohung für Gesundheit und Leben. So viele Kranke, lebenslang Behinderte, Tote verursacht durch diese Keime. Dringend bräuchten wir neue Antibiotika. Aber die sind nicht verfügbar, und die Entwicklung ist teuer und dauert lange – bis zu zwanzig Jahre, wenn es überhaupt gelingt. Dringend bräuchten wir Alternativen zum Antibiotikum. Aber diese Alternativen gibt es nicht, jedenfalls noch nicht. Wir müssen die Entwicklung fördern.

Deshalb müssen wir mit dem, was wir haben, viel verantwortlicher umgehen. Die Hälfte der Antibiotika werden ja vom Kranken unsachgemäß eingesetzt, aber eben auch vom medizinischen Personal falsch verschrieben. Die Menschen wissen zu wenig darüber. Die Mehrheit meint, Antibiotika helfen einfach gegen alles, gegen Schnupfen, Erkältung, Viren. Aber das ist ja eben falsch, und das müssen wir in unserer Gesellschaft wieder verankern, dass die Menschen dies wissen, damit sie auch verstehen, warum sich diese Resistenzen immer weiter ausbreiten und dass eben jeder davon betroffen sein kann – das trifft nicht immer nur andere –, dass deshalb auch jeder seinen Beitrag dazu leisten kann und muss, diese Entwicklung zu bremsen oder gar zu stoppen, falls das noch möglich ist.

Alte Medikamente gehören zum Beispiel nicht in die Toilette. Hygiene ist ein wichtiger Aspekt, und die fängt – so banal das klingt – beim Händewaschen an – was natürlich das im Gesundheitswesen im Besonderen betrifft. Auch das medizinische Personal muss da noch besser geschult werden. Infektionsprävention ist hier das Stichwort, besonders wichtig im Umgang mit alten und kranken Menschen. Das alles und noch viel mehr – vieles wurde schon genannt – steht in unserem Bericht.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Berichterstatterin und bei den Schattenberichterstattern der anderen Fraktionen für die sehr konstruktive Zusammenarbeit. Aber an einer Stelle müssen wir morgen noch etwas verbessern: Ich möchte Sie bitten, mit mir zusammen die Erwägung 63 zu streichen, denn die verlangt die Kennzeichnung von Lebensmitteln bezüglich der Verwendung von Antibiotika bei Nutztieren. Das ist unnötig und käme sogar einer Unterstellung zum Nachteil der konventionellen Landwirtschaft gleich, denn tierische Erzeugnisse dürfen ja sowieso nur antibiotikafrei in den Handel gebracht werden. Deshalb sind ja entsprechende Wartezeiten nach Medikamenteneinsatz in der Tierhaltung vorgeschrieben.

 
  
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  Miriam Dalli, f’isem il-grupp S&D. – Grazzi President, ippermettili nibda billi nirringrazzja lir-rapporteur, Karin Kadenbach li, għamlet dan ir-rapport li, għalina, huwa ta’ importanza assoluta għaliex sa mill-introduzzjoni tal-“penicillin”, fl-1940 qiegħda nitkellem, dejjem emminna li l-antibijotiċi jistgħu jfejqu diversi infezzjonijiet fatali u jistgħu jagħmlu interventi kirurġiċi ħafna aktar sikuri.

Iżda bl-iżvilupp tar-reżistenza kontra l-mikrobi, infezzjonijiet komuni, f’daqqa waħda, reġgħu bdew isiru fatali. U jekk m’aħniex ser nieħdu azzjoni b’mod immedjat, hemm ir-riskju li mmorru lura għal żmien qabel ma kellna l-antibijotiċi. Pereżempju, infezzjoni fil-pulmun tista’ terġa’ tibda tkun fatali. Ir-riskji f’operazzjonijiet ta’ rutina jistgħu jiżdiedu ferm u ferm aktar. Trattamenti bħal kimoterapija jistgħu jsiru wisq perikolużi għall-pazjenti u għalhekk li qegħdin nitolbu lill-Kummissjoni, u anke lill-Istati Membri, biex jieħdu azzjoni b’mod immedjat.

Għaliex għandna bżonn aktar miżuri b’saħħithom, għandna bżonn aktar sorveljanza u għandna bżonn aktar monitoraġġ. Għandna bżonn dijanjożi medika aħjar li turi mal-ewwel jekk il-kawża ta’ infezzjoni tkunx waħda ġejja minn “bacteria” jew minn virus. Għandna bżonn inkunu nafu jekk l-antibijotiċi għandhomx saħansitra jintużaw u rridu nitfgħu l-attenzjoni tagħna fuq il-prevenzjoni.

Issa, meta nitkellem dwar ir-reżistenza kontra l-mikrobi nitkellmu wkoll dwar l-użu ta’ antibijotiċi fl-annimali, li huwa xokkanti. Żewġ terzi tal-antibijotiċi li jiġu żviluppati fis-suq globali ta’ kull sena huma użati għall-annimali. U meta l-annimali jikkonsmaw l-antibijotiċi, bejn 30 % u 90 % jispiċċaw jikkontaminaw l-ambjent, il-ħamrija u anke l-ilma tax-xorb. Aktar minn hekk, jispiċċaw fil-ħalib tagħhom u fil-laħam li jikkonsmaw iċ-ċittadini. Għalhekk hemm bżonn li nipproteġu liċ-ċittadini tagħna u għalhekk irridu nindirizzaw din il-problema u nieħdu azzjoni malajr kemm jista’ jkun fl-Istati Membri kollha.

 
  
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  Bolesław G. Piecha (ECR). – Pani Przewodnicząca! Chciałem podziękować posłance sprawozdawczyni za bardzo wyczerpujące sprawozdanie dotyczące Europejskiego planu działania „Jedno zdrowie” na rzecz zwalczania oporności na środki przeciwdrobnoustrojowe. Jako polityk, ale również lekarz uważam, że zasada „Jedno zdrowie” musi odgrywać istotną rolę w polityce zdrowia państw członkowskich, bo bakteria, wirus czy drobnoustrój nie znają granic. Oczywiste jest, że zdrowie ludzi i zdrowie zwierząt są – dzisiaj to wiadomo – ściśle ze sobą powiązane. Należy przyjąć szeroko zakrojone programy działania, które uwrażliwiają europejskie społeczeństwa w zakresie stosowania i obchodzenia się z antybiotykami nie tylko w leczeniu ludzi, ale również zwierząt. Państwa członkowskie muszą działać w tym zakresie w ścisłej współpracy, oczywiście przy wykorzystaniu merytorycznych, eksperckich działań Komisji Europejskiej i państw członkowskich.

Profilaktyka i dobre zachowania prozdrowotne powinny być nie tylko ograniczone do restrykcyjnej sprzedaży antybiotyków (na przykład bez recepty czy przez internet), ale również muszą być ściśle powiązany ze społeczną kampanią informacyjną. Poszerzenie wrażliwości oraz szeroka akcja informacyjna powinny odnosić się nie tylko do antybiotyków. Nie możemy zapominać o szczepionkach. Ten fenomen XX wieku, który wyeliminował z naszej przestrzeni wiele chorób zakaźnych, został przez społeczeństwa europejskie zapomniany. Należy do niego wrócić i promować także szczepienia ochronne.

 
  
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  Jan Huitema, namens de ALDE-Fractie. – Voorzitter, commissaris, het gebruik van antibiotica stijgt nog altijd spectaculair. De OESO heeft onderzocht dat in amper dertig jaar tijd het gebruik van antibiotica in de wereld met maar liefst 67 % is gestegen. In de menselijke gezondheidszorg worden antibiotica nog veel te gemakkelijk voorgeschreven. In maar liefst 50 % van de voorgeschreven antibiotica is er geen werking. Verder worden in sommige delen van de wereld bij de fabricage van medicijnen grote hoeveelheden antibioticum nog in het milieu gedumpt via het afvalwater. Buiten de EU wordt in de veehouderij antibioticum nog steeds ingezet als groeibevorderaar om goedkoop vlees te produceren. Dat is beangstigend en dat moet anders als je bedenkt dat de werking van het antibioticum hierdoor snel achteruit gaat en dat wij simpele en veel voorkomende ziektes en infecties niet meer kunnen behandelen.

Daar komt bij dat er sinds 1987 geen onderzoek is geweest naar antibioticum en dat er geen nieuwe klassen antibioticum zijn ontwikkeld. Actie is nodig en landen kunnen dit niet alleen, de Europese Unie kan dit niet alleen, dit moet wereldwijd aangepakt worden. Ik ben een groot voorstander van een Parijs-akkoord voor antibioticumresistentie.

We moeten misbruik keihard aanpakken. We moeten veel meer onderzoek doen naar alternatieven zoals vaccinatie en nieuwe antibiotica ontwikkelen en we moeten ons veel meer richten op het voorkomen van ziekten bij mens en dier dan genezen. En dat dat kan, bewijzen verschillende lidstaten in de Europese Unie, waar de menselijke gezondheidszorg op een doeltreffende manier antibioticum inzet. Of in mijn land, waarin veehouders voluit hebben volop geïnvesteerd in nieuwe stallen, betere hygiëne en betere managementprotocollen. In zeven jaar tijd is het gebruik van antibioticum in de veehouderij daar met 60 % gedaald!

 
  
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  Martin Häusling, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Frau Präsidentin! Ich darf Frau Kadenbach zunächst mal für den Bericht danken, auch dem Kommissar, dass Sie das Thema so prominent behandeln. Ich hätte mir das auch vom Kommissionspräsidenten heute als Thema gewünscht, denn in der Tat handelt es sich bei AMR um eine Zeitbombe, und es wird immer schlimmer. Deshalb ärgert es mich, dass wir das Thema nicht energischer angehen, weil es auch ein Grund für AMR ist, dass wir missbräuchlich und überflüssigerweise in vielen Bereichen zu viel Antibiotika verwenden. Das fängt an in der Humanmedizin, dass gegen Schnupfen immer noch Antibiotika verschrieben werden. Das ist völlig überflüssig. Aber es gibt zu viel Anwendung von Antibiotika auch im Bereich der Tierhaltung. Da werden prophylaktisch, metaphylaktisch Antibiotika eingesetzt, weil man zu viele Tiere in zu engen Ställen hält und weil die Tierhaltung nicht entsprechend ausgestaltet ist. Das können wir uns nicht leisten. Das billige Fleisch wird uns irgendwann mal sehr teuer zu stehen kommen, wenn wir so weitermachen. Und tatsächlich müssen wir auch darauf hinweisen, dass in der Tiermast ja mehr Antibiotika eingesetzt werden als im Humanbereich. Das kann nicht so bleiben. Wir müssen auch dafür sorgen, dass Reserveantibiotika endlich nicht mehr im Tierbereich eingesetzt werden. Und wir müssen verhindern, dass es bei Antibiotikaresistenzen sozusagen eine Übertragung von Tieren auf Menschen gibt.

Ich glaube, wir sind uns einig: Wir brauchen mehr Schulung, wir brauchen mehr Forschung, vor allem in Richtung von Alternativen. Der Einsatz von Antibiotika muss das letzte Mittel sein, nicht das erste Mittel, das wir einsetzen. Sonst kommen wir an dem Punkt nicht weiter.

 
  
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  Stefan Eck, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Frau Präsidentin! Herr Kommissar Andriukaitis, Sie wissen, ich komme aus Deutschland, und deshalb möchte ich zu diesem Thema zu Beginn eine besorgniserregende Zahl aus meinem Herkunftsland nennen. Im Jahr 2017 wurden dort in der landwirtschaftlichen Tierhaltung sechsmal mehr Antibiotika als in der Humanmedizin eingesetzt. Schon jetzt kommen in Deutschland pro Jahr Tausende Menschen durch Antibiotikaresistenzen ums Leben. Die Volksgesundheit wird von der deutschen Regierung ausgeblendet, wenn es um die Profite der Landwirte geht.

Aber sprechen wir über Europa. Multiresistente Keime infizieren in europäischen Krankenhäusern jedes Jahr Millionen Patienten und sind schätzungsweise für 90 000 vermeidbare Todesfälle verantwortlich. Wenn in der EU ein Mensch durch Antibiotikaresistenzen sein Leben verliert, dann trägt vor allem unsere verfehlte Landwirtschaftspolitik ein großes Maß an Mitschuld.

Zu lange haben wir vor dem Problem die Augen verschlossen und zugelassen, dass die Massentierhaltung zur Geldmaschine der Pharmaindustrie wurde. Jetzt gilt es, den skrupellosen Mastbetrieben, die sogar prophylaktisch Antibiotika einsetzen, und der Pharmaindustrie Einhalt zu gebieten. Ich hoffe, dass Sie, Herr Kommissar Andriukaitis, nun Nägel mit Köpfen machen und nicht so agieren wie bei meinem Initiativbericht zur Kaninchenhaltung. Da liegen wir ja immer noch im Clinch. Und nebenbei gesagt: Sie wissen selbst, wie viele Antibiotika in diesem Sektor eingesetzt werden.

Abschließend möchte ich der Kollegin Kadenbach herzlich für diesen Bericht danken, und ich hoffe, dass er mit großer Mehrheit angenommen wird.

 
  
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  Piernicola Pedicini, a nome del gruppo EFDD. – Signora Presidente, onorevoli colleghi, anch'io innanzitutto vorrei unirmi ai ringraziamenti della collega Kadenbach per il lavoro svolto e anche per aver ripreso e integrato quanto avevamo già fatto nella relazione di iniziativa del 2015 di cui io sono stato relatore. Da allora, purtroppo, la resistenza antimicrobica nel mondo è cresciuta e in alcuni paesi, in alcuni Stati membri, addirittura ha raggiunto e superato il 25 %.

Ora la relatrice, con l'intento di una loro limitazione, ha giustamente inserito tutte le possibili cause nel testo, ma io non vorrei che questo distogliesse l'attenzione dalla causa che su scala globale è di gran lunga la responsabile dell'aumento di resistenza antibiotica, e cioè l'uso degli antibiotici negli allevamenti animali. Perciò io concordo pienamente con quanto ha appena detto il collega Eck.

Abbiamo passato questi anni a lottare per migliorare la legislazione veterinaria, perché sappiamo che l'uso degli antibiotici per il bestiame è notevolmente superiore all'uso che se ne fa per gli esseri umani, e che la maggioranza dei mangimi destinati agli animali da allevamento contiene antibiotici. Ci sono allevamenti intensivi con condizioni igieniche e rispetto degli animali che sono davvero in uno stato vergognoso, con animali che vivono la loro intera esistenza uno addosso all'altro in gabbie strettissime, in mezzo ai loro stessi escrementi e spesso in mezzo ai topi. E si tratta proprio di animali che sono destinati all'alimentazione umana, che possono vivere in questi lager ad altissima densità solo perché riempiti di antibiotici, che poi hanno effetto sulla resistenza che si sviluppa nell'uomo.

Perciò, dal nostro punto di vista la strada maestra è quella di fare in modo che i settori dell'allevamento e dell'acquacoltura facciano prevenzione delle malattie mediante buone condizioni di igiene e buone pratiche di allevamento, invece che ricorrere agli antibiotici come profilassi.

Insomma, oggi non diciamo niente di nuovo, ma lo diciamo con la consapevolezza che i tempi stringono e che bisogna accelerare la ricerca di soluzioni nuove, ma soprattutto pragmatiche. Perciò dobbiamo assicurare: uno, l'applicazione rigorosa delle regole e dei controlli sui medicinali veterinari; due, l'utilizzo di antibiotici negli allevamenti intensivi come profilassi deve essere vietato; e tre, incentivare modelli di allevamento biologici ed ed estensivi.

 
  
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  Joëlle Mélin, au nom du groupe ENF. – Madame la Présidente, ce rapport sur le plan d’action européen pour combattre la résistance aux antimicrobiens souligne bien les différents aspects à l’origine de l’antibiorésistance, et la gravité majeure de cette dernière, qui est à l’origine de plusieurs milliers de décès tous les ans en Europe.

Il aborde aussi bien l’antibiorésistance humaine qu’animale. Il évoque les pistes de meilleure utilisation des antibiotiques en pathologie humaine et dans les élevages. Il faudrait y ajouter les phytosanitaires, qui sont souvent potentialisateurs des antibiotiques.

Pour autant, il ne pointe absolument pas du doigt les dérives persistantes d’une libre circulation des humains, particulièrement lors d’une immigration irrégulière, sans contrôle sanitaire ni respect des règles d’hygiène. Et cela concerne bien évidemment des formes particulièrement multirésistantes de la tuberculose.

Il ne pointe pas non plus du doigt la libre circulation des biens dans le commerce des produits agroalimentaires carnés issus de pays qui ne respectent pas les normes européennes et cela dans le cadre, pourtant, de traités officiels avec l’Europe. Car les antibiotiques en élevage sont utilisés pour éviter les épidémies dans les troupeaux, mais surtout pour accélérer la croissance des bêtes. Cela finit, in fine, par entraîner une contamination de toute la chaîne alimentaire. Il faut donc le proscrire.

Nous incitons donc fermement l’Union européenne à se mettre en cohérence avec la réalité des faits, en incitant aux bonnes pratiques, mais surtout en contrôlant ses frontières et en révisant ses traités.

 
  
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  Diane James (NI). – Madam President – good evening, Chamber, and thank you very much. I am going to start with two statistics: 56 000 newborn Indian babies die from drug—resistant infections every year. 70% to 90% of all travellers to India return with drug—resistant gut bacteria. It has got nothing to do with animal feed: this is down to big corporations which are polluting the environment. Now let me go on and just quote from a report produced in the prestigious scientific journal ‘Infection’, literally within the last few weeks. They found excessively high levels of antibiotic and anti-fungal resistance in and around the major drug production hub of Hyderabad in India – and what’s the link? Most of the big drug companies are situated there and a significant amount of their production is exported to European Union Member States. Now, it is the responsibility of the European Medicines Agency to look at supply chain aspects. Nothing is being done to look at bulk manufacturing environmental impact, so can I ask the rapporteur and also the Commissioner to please look at that aspect and ensure that it is included in the report.

 
  
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  Miroslav Mikolášik (PPE). – Vážená pani predsedajúca, som veľmi rád, že v tejto snemovni hovoríme znovu o rezistencii na antibiotiká. Je to taký vážny problém, že vlastne ľudstvo, ale ani Európa si nevie rady s narastajúcim fenoménom toho, že na niektoré choroby jednoducho nemáme v súčasnosti účinné antibiotikum, ktoré by spoľahlivo vyriešilo infekciu.

Sú známe tzv. meticilín- rezistentné kmene Stafylokokus aureus, ktoré keď jednoducho idete sa dať liečiť, operovať na bežnú abdominálnu herniu do nemocnice a inak ste celkom zdravý človek, môže sa vám stať, že v nemocnici dostanete takýto rezistentný kmeň a môžete aj prísť o život takýmto spôsobom. A to stáva aj v našej Európe, ktorá je tak rozvinutá. Som veľmi rád, že odkedy hovoríme o tejto vážnej veci, rezistencii na antibiotiká, Európska únia už koná a začala konať a som aj rád, že pán komisár pre zdravie venuje tejto otázke veľkú pozornosť. Už jedna miliarda eur sa preinvestovala na vedu a výskum v oblasti výskumu nových molekúl a nových sľubných chemických látok, ktoré by mohli v tejto oblasti pomôcť. Poukazuje sa na to, že mnohé antibiotiká je možné kúpiť bez lekárskeho receptu alebo že praktickí lekári a pediatri niekedy predpisujú na tlak rodičov antibiotiká aj na vírusové ochorenie, ale hlavný vinník sú tu výrobcovia alebo producenti mäsa, ktorí dávajú preventívne masívne dávky v chovoch dobytka pre nič za nič a vytvárajú plošnú rezistenciu na antibiotiká.

Toto musí prestať a som rád, že sme v tejto snemovni zjednotení a že budeme môcť aj spolu s komisárom zasiahnuť.

 
  
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  Clara Eugenia Aguilera García (S&D). – Señora presidenta, quiero felicitar, en primer lugar, a mi colega Karin Kadenbach, porque creo que nos trae aquí hoy un buen informe, muy útil para las necesidades que tienen la sociedad europea y la sociedad en general de abordar esta reducción de antibióticos y esta resistencia antimicrobiana. También quiero felicitar al comisario Andriukaitis porque creo que está impulsando importante legislación.

Me gustaría mencionar —porque he oído a algunos colegas y yo creo que es por desconocimiento, más que por otra cosa— que en los últimos años hemos avanzado mucho la en reducción de antibióticos también en la sanidad animal, que es la que más conozco. Voy a hablar de la que más conozco.

Están a punto, porque hemos llegado a un acuerdo en los dos diálogos a tres bandas, el Reglamento de medicamentos veterinarios y el de piensos medicamentosos, y se va a producir un gran avance con estos Reglamentos. Además, hemos aprobado en esta legislatura también un Reglamento sobre sanidad animal. Por tanto, en los últimos años se ha producido una gran reducción de antibióticos en el uso animal porque hemos hecho normas restrictivas que se han adaptado en todos y cada uno de los países.

La ganadería actual no tiene nada que ver con la de hace diez años. Si no lo conocen, infórmense. Yo creo que, igual que hay que hacer esto y hay que seguir insistiendo en ello, hay que hacer también algo más —lo conozco menos— sobre el tema del antibiótico y su uso en humanos. Pero como eso lo conozco menos, procuro no hablar de lo que no sé y sí hablar de lo que sé, que, en el caso de sanidad animal, estos años han sido muy productivos.

 
  
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  Thomas Waitz (Verts/ALE). – Frau Präsidentin! Multiresistente Keime, also Keime, die gegen einige oder alle Antibiotika resistent sind – wir haben gehört: 25 000 Tote jedes Jahr. Ein besonderer Dank an Frau Kadenbach, dass sie in ihrem Bericht explizit darstellt, dass eine der Hauptursachen von multiresistenten Keimen aus der Massentierhaltung, ganz besonders aus der Schweinehaltung stammt. Reserveantibiotika, also Antibiotika, die nur der Humanmedizin vorbehalten sind, sind hier das Gebot der Stunde.

Es muss möglich sein, gewisse Antibiotika nur für die Humanmedizin zuzulassen und in der Tiermast zu verbieten. Gleichzeitig muss uns aber bewusst sein, dass diese Keime mittels Tiertransporten – Lebendtiertransporten – quer durch die Europäische Union verbreitet werden. Ich habe Lkws gesehen, wo hinten während der Fahrt die Gülle herausgeronnen ist und so diese Keime quer durch Europa verbreitet wurden. Es ist das Gebot der Stunde, Tiertransporte aus betroffenen Regionen sofort einzustellen, um die weitere Verbreitung dieser lebensbedrohlichen Keime zu verhindern. Ich ersuche den Kommissar, hier Sofortmaßnahmen zu ergreifen.

 
  
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  John Stuart Agnew (EFDD). – Madam President, agriculture has a part to play in the crucial fight against antimicrobial resistance. I am pleased to report that in the UK, all prophylactic use stopped in 2016 and the livestock industry is moving towards a preventative approach three-pronged by security, vaccination and improved welfare to help replace the use of antibiotics. A target maximum of 50 milligrams of antibiotic per kilo of live weight has been set as an industry challenge. Critically important antibiotics used in human medicine have been removed from use in livestock altogether. The breeders of the various species are now concentrating on promoting genes that demonstrate resilience to infections, but this work could be enhanced by modern breeding techniques, which – unfortunately – the Green lobby of this House has so far managed to prevent farmers from using. The same Green lobby, of course, has persuaded the Commission to spend fortunes in money trying to get the farmers to improve the world’s weather. That money would be so much better spent on infrastructure grants for bio-security, and they would yield a real return in the reduction of antibiotic use.

 
  
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  Marcus Pretzell (ENF). – Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren Kollegen! Der Bericht befasst sich mit einem sehr ernsten Thema, nämlich AMR, den Multiresistenzen bei Bakterien. Eine viel zu große Zahl von Toten in Europas Krankenhäusern geht auf ihr Konto, und mehr und mehr Therapien schlagen leider nicht mehr an.

Es ist vollkommen richtig und die Zielrichtung ist absolut zu unterstützen, dass wir dagegen vorgehen und das Richtige und Notwendige an dieser Stelle tun, und dazu gehört ganz sicher auch, dass wir gerade bei der Viehzucht einige Korrekturen anmahnen. Allerdings – und das möchte ich an dieser Stelle auch anmahnen – sollten wir dabei nicht übers Ziel hinausschießen. Wir sollten nicht beginnen ausgerechnet mit Kennzeichnungspflichten, mit Produktionskontrollen und einem generellen Angriff auf konventionelle Landwirtschaft – und das schimmert hier doch in einigen Redebeiträgen auch sehr deutlich hervor, dass es eben um den generellen Angriff auf die konventionelle Landwirtschaft geht –, wir sollten hier das Kind nicht mit dem Bade ausschütten und die richtige Schlagrichtung nicht übertreiben.

Auch Milliarden Forderungen werden eine reine Biolandwirtschaft in Europa nicht zum Erfolg führen. Was wir brauchen, ist Prävention, ist insbesondere aber mehr Forschung und selbstverständlich auch die Vernetzung der nationalen Behörden in dieser wichtigen Angelegenheit.

 
  
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  Annie Schreijer-Pierik (PPE). – Voorzitter, ik dank de rapporteur voor de goede samenwerking, ik mag wel zeggen: een bijzonder goede samenwerking. We staan voor een groot probleem, een probleem dat ons bestaan bedreigt. We staan er niet voldoende bij stil.

Antibioticaresistente bacteriën kunnen tot 2050 een bedreiging worden die onze hele moderne samenleving ontwricht, zoals de financiële crisis van 2008. Wanneer komt de Europese Commissie en de OECD eens met de werkelijke actuele overlijdensstatistieken van de antibioticaresistentie? Commissaris, u sprak over 25 000, maar anderen spreken over 40 000. Waar hebben we het over?

Eigenlijk gaat het niet over cijfers. We moeten hier volop mee aan de slag. Het Parlement heeft terecht een pluim gegeven aan de Nederlandse veehouderij, die het gebruik van antibiotica heeft teruggebracht met twee derde.

Maar kijken we ook naar de menselijke gezondheidszorg: het achteloos en vaak zinloos verkopen van kritische laatstelijnsantibiotica voor een griepje! Verkoop zonder medische voorschriften moet ook worden aangepakt, net zoals het dumpen van antibiotica op de markt. Antibiotica zijn in sommige lidstaten nog steeds goedkoper dan een pakje kauwgum of andere zaken. Daarom worden er te weinig nieuwe antibiotica ontwikkeld.

Samen met een krachtig vaccinatiebeleid in de lidstaten moet Europa de ontwikkeling van innovatieve nieuwe antibiotica gaan ondersteunen. Ondertussen wachten wij nog steeds op een strategie voor de aanpak van vervuiling door farmaceutische stoffen. Antibioticaresistente bacteriën in het oppervlaktewater vormen een onbeheersbaar gevaar als we zo verdergaan. In een ander debat over de kaderrichtlijn water spreek ik daar ook over.

Europa moet nu krachtiger gaan handelen! Resistente bacteriën houden zich in deze tijden van migratie niet aan de grenzen en daar hebben we allemaal mee te maken.

 
  
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  Biljana Borzan (S&D). – Gospođo predsjedavajuća, svaki put kad nepotrebno uzmete antibiotik ili se ne pridržavate propisane doze, svojoj djeci i unucima kradete mogućnost da se njima jednoga dana liječe. Svijet bez antibiotika znači umiranje od upale pluća ili najobičnije porezotine na prstu. Kao i kod cijepljenja, ljudi su zaboravili o kakvom postignuću ljudske civilizacije se radi.

Situacija je ozbiljna i ide na gore. Zadnja nova klasa antibiotika stavljena je na tržište još u osamdesetim godinama prošlog stoljeća. Od tada nema novih lijekova, a bakterije su razvile otpornost na jedan po jedan postojeći. Možda je dizanje panike ono što nam u ovom trenutku treba jer su uzročnici razvoja superbakterija neodgovorni poljoprivrednici, pacijenti i liječnici, ali i politika koja se presporo suočava sa situacijom. Naravno, problem je i u razini društvene svijesti i neznanju o djelovanju i upotrebi antibiotika. Pronalazač penicilina, Fleming, još je 1945. upozorio da bi ljudsko neznanje i neodgovornost mogli ugroziti njegovo revolucionarno otkriće.

Želim zahvaliti izvjestiteljici i svim kolegama koji su radili na ovom izvještaju koji predlaže niz konkretnih mjera i poteza. Nadam se da će ih Komisija i Vijeće vrlo ozbiljno uzeti u razmatranja i osmisliti načine da ih se što je prije moguće implementira. Hvala.

 
  
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  José Inácio Faria (PPE). – Senhora Presidente, Senhor Comissário, a definição one health veio expandir o conceito de saúde humana a outros fatores que a influenciam, como a saúde animal e o ambiente. Independentemente do controlo de antibióticos no meio ambiente ser muito incipiente, quero saudar o esforço desta resolução ao propor medidas importantes no âmbito da saúde animal.

O facto é que se tornou inadiável travar a utilização desregrada de antibióticos introduzida pela intensificação das práticas de criação animal. No entanto, e ainda que os antibióticos tenham importância na garantia da segurança alimentar, não podemos deixar que as opções de diminuição dos custos de produção se façam à custa do futuro da nossa saúde.

No que respeita à saúde humana, parece que o melhor remédio é mesmo prevenir. Estou convicto de que o reforço na utilização de vacinas previstas no relatório é por demais oportuno e, por isso, gostaria de relembrar o número de mortes que poderiam ter sido evitadas na Europa, este ano, se não fosse a campanha anticientífica que desacreditou as vacinas enquanto ferramenta essencial de saúde pública.

Sem escamotear que os sistemas de saúde nos Estados—Membros enfrentam enormes desafios de financiamento, temos que continuar a investir nas tecnologias de diagnóstico rápido e na investigação de novos antibióticos, sobretudo os que funcionam como últimas linhas terapêuticas a serem utilizadas só em casos extremos.

Mas, para podermos ter estes antibióticos, teremos que testar novas formas de remuneração dos produtores que não assentem no volume de vendas de medicamentos. Termino dizendo que a resistência antimicrobiana é um problema de saúde pública para o qual a sociedade civil tem de estar sensibilizar e é um problema à escala global, e sem querer criar cenários apocalípticos, a regulamentação de hoje pode evitar uma pandemia mundial com impacto e dimensões inimagináveis.

 
  
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  Soledad Cabezón Ruiz (S&D). – Señora presidenta, enhorabuena a mi compañera Kadenbach por este informe tan importante, que recoge un claro enfoque integral a una de las grandes amenazas de salud en la actualidad, una amenaza que de no combatirse —como ella bien recoge en el informe— puede superar a la amenaza actual que supone ya el cáncer. Por lo tanto, necesitamos una actitud proactiva y clara por parte de la Comisión, que ponga en marcha este importante informe.

¿Investigación de nuevos antibióticos? Sí, pero no es lo único; también de dispositivos médicos que mejoren la precisión en el diagnóstico y el tratamiento de estas infecciones. Pero especialmente necesitamos nuevos modelos de investigación que permitan y que garanticen el acceso a futuros nuevos antibióticos y dispositivos. Celebro que recoja la necesidad de una red pública de investigación para el desarrollo de estos dispositivos y antibióticos; planes nacionales con presupuesto, con objetivos y con seguimiento concreto; uso racional de los antibióticos, con el seguimiento por parte de especialistas involucrados y que monitoricen este uso adecuado, un uso racional, humano y animal. Y celebro que recoja también como experiencia europea el proyecto Pirasoa de uso racional del antibiótico, que tan eficaz ha sido.

 
  
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  Alojz Peterle (PPE). – Gospa predsednica, spoštovani gospod komisar, dragi kolegi, zelo sem hvaležen kolegici poročevalki Karin Kadenbach, da se je tako poglobila v enega od najtežjih zdravstvenih problemov, s katerim se soočamo v Evropski zvezi, in pripravila tako temeljito in celovito poročilo.

Imamo čedalje več žrtev, novih antibiotikov pa ni na vidiku. Imamo pa možnosti za zmanjšanje bremena antimikrobne rezistence in sem vesel, da smo zelo jasni v tem poročilu, v katerem v odstavku 104 eksplicitno opozarjamo na uporabo probiotikov, za katere je več znanstvenih raziskav pokazalo oziroma dokazalo, da so zelo uspešni in da lahko infekcijo v bolnicah zmanjšamo do 90 %.

Vsak procent pomeni tisoče žrtev, ki jih ne bi bilo, če bi uporabljali najbolj učinkovita sredstva. In tukaj zgleda, da skupni trg v Evropski zvezi ne deluje, kajti če ne, bi uporabljali več probiotikov.

Mi ne bomo dosegli več Evrope z več žrtvami zaradi odpornosti na antibiotike. In jaz bi si želel, da tudi na tem področju začne delovati skupni trg v celem.

 
  
  

PRZEWODNICTWO: ZDZISŁAW KRASNODĘBSKI
Wiceprzewodniczący

 
  
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  Gilles Pargneaux (S&D). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, aujourd’hui, 700 000 personnes dans le monde meurent chaque année d’infections résistantes aux antimicrobiens. À terme, d’ici à 2050, 10 millions de personnes supplémentaires par an pourraient décéder à cause de cette résistance aux antimicrobiens. Il est donc urgent d’agir.

Je salue l’excellent rapport de ma collègue Karin Kadenbach, et plus particulièrement les paragraphes 27, 104 et 105, dans lesquels elle encourage l’adoption de mesures innovantes pour lutter contre la propagation des maladies infectieuses.

Dans le cadre d’un de mes déplacements, dans ma circonscription en France, j’ai eu l’opportunité de découvrir l’un de ces outils innovants. Il s’agit des pièces antimicrobiennes Steriall, fabriquées à base de cuivre par le groupe Lebronze alloys. 100 % naturel et durable, le cuivre bénéficie d’une efficacité antimicrobienne. En proposant des poignées de porte, des plaques de poussée et des accessoires en alliage antimicrobiens aux écoles, crèches, hôpitaux et maisons de retraite, nous pouvons lutter efficacement contre la propagation des bactéries et des virus dans ces milieux.

Ces pièces en cuivre peuvent, selon moi, devenir un outil clé de la résistance antimicrobienne. C’est pourquoi, Monsieur le Commissaire, je vous invite à participer à une conférence, au bureau d’information du Parlement européen à Paris, sur les outils de prévention à développer contre cette résistance antimicrobienne.

 
  
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  Nicola Caputo (S&D). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, la resistenza antimicrobica è una grave minaccia per la salute umana e lo sviluppo economico. L'uso eccessivo ed improprio di antimicrobici nell'uomo e negli animali ha accelerato i naturali processi evolutivi di resistenza, al punto che oggi alcune infezioni sono state persino rese non curabili da antimicrobici esistenti. Le proiezioni indicano che la resistenza antimicrobica potrebbe provocare fino a 10 milioni di decessi all'anno nel 2050 se non verranno adottati provvedimenti.

Il piano d'azione "One Health" dovrà avere un ruolo centrale nel contrasto alla resistenza antimicrobica. Le malattie vanno affrontate sia nell'uomo che negli animali tenendo in particolare considerazione la catena alimentare e l'ambiente. In questo sarà fondamentale il ruolo che svolgerà la Commissione europea nell'attività di coordinamento e monitoraggio dei piani d'azione nazionali attuati dagli Stati membri.

L'uso corretto degli antibiotici va assicurato investendo maggiormente in ricerca, sviluppo, formazione ed informazione, prevedendo aggiornamenti costanti destinati al personale medico per un uso attento degli antibiotici.

 
  
 

Zgłoszenia z sali

 
  
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  Ricardo Serrão Santos (S&D). – Senhor Presidente, Senhor Comissário, resistências antimicrobianas representam um dos grandes desafios da atualidade e são uma ameaça global. É importante controlar as doenças sem pôr em causa a eficácia dos meios profiláticos.

Em última instância, é importante preservar a própria capacidade de tratamento das doenças, tanto nos animais como nos homens. Realço que a poluição das águas e dos solos por antibióticos de uso humano e veterinário é um problema crescente para o próprio ambiente, devendo ser prestada especial atenção ao facto.

Gostaria de enfatizar a importância do compromisso dos Estados-Membros a implementarem planos de ação nacionais e criarem incentivos adequados para cumprir este objetivo. Este esforço não pode ser dissociado da cooperação internacional e deverá ser estimulado. Parece-me ser a única abordagem possível, sendo igualmente fundamental em matéria de investigação e desenvolvimento.

 
  
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  Νότης Μαριάς (ECR). – Κύριε Πρόεδρε, η μικροβιακή αντοχή πράγματι είναι ένα σοβαρό ζήτημα και οδηγεί σε πάρα πολλούς θανάτους, λόγω ακριβώς της χρήσης των αντιβιοτικών στα ζώα. Θα ήθελα όμως, κύριε Επίτροπε Andriukaitis, την προσοχή σας λίγο, διότι στην Ελλάδα σήμερα υπάρχει ένα σοβαρό ζήτημα με τον ιό του Δυτικού Νείλου. Έχουν καταγραφεί μέχρι στιγμής 28 νεκροί· έχουμε 189 κρούσματα. Υπάρχει σοβαρό πρόβλημα σε 27 δήμους στην Αττική. Επαναλαμβάνω: ιός του Δυτικού Νείλου· είστε γιατρός και τα γνωρίζετε. Το θέμα είναι ότι στη Μακεδονία έχει καταγραφεί το ένα τρίτο των συνολικών κρουσμάτων. Τα ερωτήματα που σας απευθύνω είναι, πρώτον, η ελληνική κυβέρνηση έχει έρθει σε επαφή με την Επιτροπή για να αντιμετωπιστεί αυτό το σοβαρό πρόβλημα του ιού του Δυτικού Νείλου στην Ελλάδα ή όχι, και, δεύτερον, εσείς, ως Επιτροπή, σε συνεργασία με τις ελληνικές αρχές, τι μέτρα προτίθεστε να λάβετε; Δεν μπορεί να συνεχίζεται αυτή η κατάσταση· η Ελλάδα είναι η τρίτη σε αριθμό κρουσμάτων χώρα· πρώτη η Σερβία, δεύτερη η Ιταλία και τρίτη η Ελλάδα. Θα ήθελα μια απάντηση γιατί αυτό το θέμα απασχολεί αυτή τη στιγμή όλον τον ελληνικό πληθυσμό και ο ιός του Δυτικού Νείλου δεν αντιμετωπίζεται με αντιβιοτικά! Παρακαλώ θα ήθελα την άποψή σας. Ενδιαφέρει όλους τους Έλληνες πολίτες αυτό που θα πείτε.

 
  
 

(Koniec zgłoszeń z sali)

 
  
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  Vytenis Povilas Andriukaitis, Member of the Commission. – Mr President, honourable Members, listening to you tonight makes me rejoice. I am glad to see such a wide unanimity of views and convergence in your interventions. I am looking at the plastic strategy which was discussed before and now I see antimicrobial resistance (AMR) is a topic which unites all of us. Thank you for that. Your report constitutes a strong political signal for us to step up our fight against antimicrobial resistance.

As I said earlier, we have reached a critical point and the status quo is not an option. Inaction would cause millions of deaths globally. Isolation is not an option either. No single action will, in isolation, provide an adequate solution in a world that is increasingly interconnected and characterised by an intensive exchange of people and commodities. You rightly mentioned when speaking about AMR that we should draw attention to all the instruments which we have in our hands, from agriculture to hygiene measures, bio security, vaccination, prevention of diseases, animal welfare, proper use of antibiotics, and so on. We have a lot of instruments available, an excellent animal welfare platform and the One Health network, which can contribute a lot. We have achieved a lot in those four years of dealing with antimicrobial resistance and I am proud that we now have new legislation on our hands, which I mentioned. I strongly believe that it is only by joining our forces, including across borders, that we can make a difference in and win the fight against AMR in the EU and globally. We will now carefully analyse all the proposals you have made following tomorrow’s vote on your report. Once again, I thank you for your support and continued commitment.

Just speaking about Greece, let’s communicate because I have no signals from the Greek Government. It would be good now to stay in touch and we are ready to discuss in a concrete way and we will see how we can support the Greek Government in addressing those issues. At the moment, we have no information, no response from the Greek Government, but I am ready to communicate with you and to see how we can address these issues together.

 
  
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  Karin Kadenbach, Berichterstatterin. – Herr Präsident! Noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Herrn Kommissar und an alle Kolleginnen und Kollegen, die heute hier so klargemacht haben, dass wir es mit einem Thema zu tun haben, das wirklich eine Bedrohung für die Gesundheit der Europäerinnen und Europäer ist, das in diesem Zusammenhang auch eine Bedrohung für den Wirtschaftsstandort Europa ist. Es tut mir nur leid, dass die Vertreterin der österreichischen Ratspräsidentschaft heute nicht auch diesen Teil der Debatte gehört hat. Es gilt nicht nur bei der Plastikstrategie, dass wir geschlossen als Parlament dastehen, sondern auch in Fragen der Gesundheit. Ein Europa, das schützt, muss ein Europa sein, das den Gesundheitsschutz seiner Bürgerinnen und Bürger ganz oben auf die Tagesordnung setzt.

 
  
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  Przewodniczący. – Zamykam debatę.

Głosowanie odbędzie się w czwartek 13 września 2018 r.

Oświadczenia pisemne (art. 162)

 
  
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  Daciana Octavia Sârbu (S&D), în scris. – Conform Organizației Mondiale a Sănătății, rezistența la antibiotice a atins cote alarmante peste tot în lume, iar orice persoană poate fi afectată într-o zi de acest fenomen. Dacă nu intervenim de urgență pentru a o combate, există riscul să ne întoarcem la o epocă „pre-antibiotice/penicilină”.

Din păcate, datorită rezistenței la antibiotice, infecțiile pulmonare pot să se soldeze mai frecvent cu deces, riscurile operațiilor de rutină cresc, iar tratamentele de suprimare a sistemului imunitar, ca de exemplu chimioterapia, pot deveni prea periculoase pentru pacienți. De aceea, statele membre și Comisia trebuie să coopereze mai bine cu actorii din domeniul sănătății, pentru a se asigura că antibioticele sunt prescrise doar în cazuri grave și că farmaciile nu eliberează antibiotice fără prescripție.

Nu putem omite și faptul că, în creșterea intensivă a animalelor, antibioticele sunt suprautilizate, ceea ce provoacă, de asemenea, rezistența la antibiotice în rândul oamenilor. În acest sens, consider că este nevoie de o mai bună conlucrare cu medicii veterinari și fermierii pentru a soluționa această problemă.

În încheiere, aș dori să felicit Comisia pentru inițiativa de a finanța prin Programul Orizont 2020 o serie de cercetări pentru descoperirea de noi antibiotice, dar și pentru strategia One Health.

 
Ultima actualizare: 13 noiembrie 2018Notă juridică