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Plenardebatten
Dienstag, 2. Oktober 2018 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und für neue leichte Nutzfahrzeuge (Aussprache)
MPphoto
 

  Georg Mayer (ENF). – Herr Präsident! Es amüsiert mich schon auch bis zu einem gewissen Grad, wenn eine Grüne hier im Haus im Zusammenhang mit CO2-Emissionen und Klimaschutz von Panikmache spricht. Die Panikmache, denke ich, liegt da wohl eher auf Ihrer Seite.

Aber kommen wir zurück zur Realpolitik. Diese Zielvorgaben hier sind mir realpolitisch unrealistisch. Bis zu einem gewissen Grad lassen wir uns auch treiben. Wir lassen uns treiben von einigen Grünen, wir lassen uns aber auch treiben von der Konkurrenz außerhalb Europas, die unseren Pkw-Markt sehr massiv angeht. Unstrittig ist jedenfalls, dass wir unseren Pkw-Markt und natürlich auch die Emissionen der Kraftwagen an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anpassen müssen. Dafür müssen wir Rahmenbedingungen schaffen, faire Rahmenbedingungen schaffen. Nur das ist unsere Aufgabe. Alles andere können die Unternehmen selbst besser.

Es ist etwas kurzsichtig, sich hier auf eine Batterieinitiative festzulegen. Denn erstens kommt der Strom zwar aus der Steckdose, er wird dort aber nicht produziert. Das scheint an Ihnen vorüberzugehen. Und zweitens wird es am Ende des Tages dann sehr, sehr viele Batterien geben, die irgendjemand irgendwo auch entsorgen muss. Ich weiß nicht, ob Sie daran schon gedacht haben, ich denke nicht.

Es gibt auch zahlreiche andere alternative Energie- und Antriebsmöglichkeiten. Am Ende – das fürchte ich – wird die Kosten für dieses ganze Brimborium wieder der Verbraucher bezahlen.

In Österreich ist es so, im Speziellen in Graz, meiner Heimat, dass jeder neunte Arbeitsplatz im automativen Sektor ist. Zerstören wir uns diesen nicht, lassen wir uns diesen nicht zerstören, und hören wir nicht auf die Feinde unseres eigenen automotiven Sektors.

 
Letzte Aktualisierung: 7. Januar 2019Rechtlicher Hinweis