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Förfarande : 2018/2838(RSP)
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O-000084/2018 (B8-0415/2018)

Debatter :

PV 24/10/2018 - 24
CRE 24/10/2018 - 23
CRE 24/10/2018 - 24

Omröstningar :

Antagna texter :


Debatter
Onsdagen den 24 oktober 2018 - Strasbourg Reviderad upplaga

24. Främjande av automatiskt ömsesidigt erkännande av examensbevis (debatt)
Anföranden på video
PV
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  President. – The next item is the debate on the oral question to the Commission on promoting automatic mutual recognition of diplomas, tabled by Petra Kammerevert, on behalf of the Committee on Culture and Education (O-000084/2018 – B8—0415/2018) – (2018/2838(RSP)).

 
  
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  Petra Kammerevert, Verfasserin. – Herr Präsident, sehr geehrte Abgeordnete! Es ist schon bemerkenswert: Ich glaube, es gibt keinen Regierungschef in der EU, der nicht möchte, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der EU insgesamt mobiler werden. Wir betonen, wo immer es geht, dass es am europäischen Arbeitsmarkt am Mobilitätswillen mangelt. Wenn wir mobile Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen, dann müssen wir sie auch endlich dazu befähigen, mobil zu sein. Das geht nur durch Bildung und Ausbildung, und es geht nur durch automatische Anerkennung von Lernzeiten im EU-Ausland.

Die Realität sieht aber anders aus: Die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler, die einen längerfristigen Lernaufenthalt im Ausland absolvieren, verlieren in ihrem Heimatland ein Schuljahr. 1997, also vor fast einem Vierteljahrhundert, wurde die Lissabon-Konvention verabschiedet. Grundsätzlich soll nach dieser Konvention eine im Vertragsstaat erteilte Hochschulzugangsberechtigung in allen Vertragsstaaten anerkannt werden, genauso Studienabschlüsse und Studienzeiten, und zwar unproblematisch. Die Nichteinhaltung dieses Grundsatzes ist jedoch Realität: Anerkennungsverfahren ziehen sich Monate hin, Verwaltungsverfahren zwischen den Mitgliedstaaten, selbst teilweise zwischen den Regionen innerhalb eines Mitgliedstaats, sind nicht aufeinander abgestimmt. Trotz europäischer Orientierungsrahmen unterscheiden sich vor Ort angewendete Bemessungsgrundlagen erheblich. Karriereplanung auf Grundlage des im Ausland erworbenen Bildungsabschlusses ist daher nach wie vor nahezu unmöglich. Die Betroffenen fühlen sich gegängelt und der Willkür ausgesetzt.

Seit 25 Jahren ist es uns im Europäischen Hochschulraum und erst recht im zu schaffenden Bildungsraum nicht gelungen, solche Hürden so abzubauen, dass es vor allem für Auszubildende attraktiv genug erscheint, Lernzeiten im Ausland zu absolvieren. Am besten geht es dabei noch unseren Studierenden, aber jeder von uns dürfte in seinem näheren Umfeld eine in Studium oder Ausbildung befindliche Person kennen, die sich mit jeweils unsinnig erscheinenden, langwierigen Verfahren herumschlägt Das sorgt für viel Frustration. Arbeitnehmerfreizügigkeit bleibt so ein Recht, das faktisch nur auf dem Papier existiert. Oder machen Sie die Gegenprobe: Ist Ihnen in letzter Zeit irgendein junger Europäer begegnet, der gesagt hat: „Ich habe eine Ausbildungszeit im Ausland verbracht, meine Anerkennung verlief völlig problemlos, in zwei Wochen war alles erledigt, super!“? Mir nicht. Genau das, was seit 25 Jahren eigentlich Wirklichkeit sein sollte, klingt heute in unseren Ohren wie ein Witz. Das, meine Damen und Herren, ist der eigentliche Skandal!

Nun versucht die Kommission dankenswerterweise, einen Vorschlag zur Förderung von Anerkennungsautomatismen auf den Weg zu bringen. Noch im November erklärten auf dem Göteborg Summit alle Mitgliedstaaten, dass der Europäische Bildungsraum ein Riesenfortschritt sei und vor allen Dingen enorm wichtig. Sobald es dann aber um die konkrete Umsetzung der Idee geht, gewinnen leider wieder die Oberbedenkenträger: Ein Automatismus sei mit der Subsidiarität nicht vereinbar. Warum eigentlich nicht? Denn wenn es ganz in der Hand der Mitgliedstaaten liegt, binnen sieben Jahren einen solchen Automatismus zu gestalten, weiß ich nicht, wo da eine Verletzung der Subsidiarität vorliegen soll. Sofort wird unterstellt, die Kommission mische sich in Lerninhalte ein. Das steht aber an keiner Stelle des Vorschlags. Wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil. Es kann doch wirklich nicht zu viel verlangt sein, sich innerhalb der kommenden sieben Jahre auf eine automatische Anerkennung von Lernzeiten zu verständigen, die separate Anerkennungsverfahren überflüssig macht, zumal sich alle EU-Mitgliedstaaten zur Lissabon-Konvention verpflichtet haben, und das seit nunmehr fast 20 Jahren.

Ich habe den Eindruck, der Weckruf, den die Kommission mit dem Göteborg Summit gestartet hat, war noch zu leise, um in dieser Deutlichkeit in den Mitgliedstaaten gehört und vor allen Dingen verstanden zu werden. Dass das Ziel des Europäischen Bildungsraumes bis 2025 nicht nur schön klingt, sondern mit Blick auf Fachkräftemangel, auf Defizite bei Sprachkenntnissen, Defizite im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, Defizite bei Digitalkompetenzen sowie mit Blick auf die steigende Nachfrage nach mobileren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein immer dringender zu lösendes Problem darstellt, ist meines Erachtens von den Mitgliedstaaten nur völlig unzureichend verstanden worden. Anders lässt sich nicht erklären, warum sich einige so sehr gegen Automatismen in der gegenseitigen Anerkennung wehren.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Ideen zur Verwirklichung eines Europäischen Bildungsraumes bis 2025 sehr viel mehr Engagement entgegenbringen müssen. Es ist letztlich eine Frage von Gerechtigkeit und Wertschätzung: eben nicht nur gegenüber Studierenden, deren Mobilität durch den Europäischen Hochschulraum schon weit entwickelt ist. Diesen Vorteil müssen wir politisch sehr viel besser auch Auszubildenden und Schulabgängern anbieten.

Insofern hoffe ich, dass morgen, ähnlich wie im Kulturausschuss, die Entschließung des Parlaments eine breite Mehrheit findet und die Staats- und Regierungschefs endlich zum Nachdenken kommen.

 
  
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  Phil Hogan, Commission. – Mr President, I am taking this question on behalf of my colleague, Commissioner Navracsics, who unfortunately cannot be here this evening. On behalf of the Commission I would like to thank Ms Kammerevert for tabling this oral question at a time when the Commission and Council are discussing the Commission’s proposal for a Council recommendation on promoting the automatic mutual recognition of higher education and upper secondary education diplomas, and the outcomes of learning periods abroad. The question is a strong sign of support for this important topic in the Parliament, and I would like to thank you for that. Indeed, automatic mutual recognition of diplomas and study periods abroad is key for ensuring the free movement of learners across Europe. It is a key element in creating a European education area, where learning, studying and carrying out research are unimpeded by borders.

Learning mobility fosters competences and experiences help people to participate more effectively in society and in the labour market. It fosters labour mobility, contributing to individual and economic resilience. The recent mid-term evaluation of the Erasmus+ programme demonstrates that mobility has a positive impact on learners’ confidence, independence and transition to employment.

When compared to their non-mobile peers, Erasmus students are more entrepreneurial, have better language skills and are more likely to get a job. However, in order to make learning mobility a reality, it is crucial that learners have the confidence that their qualifications in another country would be recognised upon their return. I am therefore glad that from next month, Member States will make a political commitment to put in place by 2025 the steps that are needed for automatic recognition of higher education and upper secondary education qualifications, and the outcomes of learning periods abroad. This political commitment will be accompanied by actions to help Member States to build trust in each other’s education systems, because without trust, automatic recognition will not work.

The Commission will be supporting Member States in this process through a series of concrete actions, such as exchanges of good practice, building synergies between EU transparency tools, and exploring the potential of digital technologies – in particular blockchain – to facilitate automatic recognition.

The Commission, through the Erasmus+ programme, also provides funding to the national academic recognition information centres to facilitate cooperation and recognition. This year alone, EUR 1 million was allocated to these projects, including digital exchange of student data, creating a digital database of school-leaving qualifications, and the recognition of qualifications held by refugees. Of course, we are not starting from scratch. Several Member States already have systems which allow for automatic recognition of diplomas, and we can learn from them. For example, there is the Benelux decision on the automatic recognition of higher education qualifications; the Nordic and Baltic agreements to recognise higher education and school leaving qualifications; bilateral agreements, such as the one between France and Italy on the recognition of school leaving qualifications; and the Nordic, Franco-German, Austrian and Italian arrangements to recognise mobility periods during secondary education.

The Commission is convinced that its vision for a European education area and the many initiatives that stem from it will enable Member States to make progress quickly while inspiring the non-EU Member States in wider European higher education. This impetus is important, because after 30 years of cooperation through both the Lisbon Recognition Convention and the Erasmus programme, learners still face avoidable problems with the recognition of their diplomas and study periods abroad. This is not acceptable.

In conclusion, let me underline that improving learning mobility and the exchange of ideas have a positive impact on education systems throughout Europe, and they contribute to the creation of a dynamic, innovative education community. There is no evidence that automatic recognition will cause a brain drain or weaken Member States’ education systems. On the contrary, it will ensure that learners can study abroad with the confidence that their learning outcomes and their qualifications will be recognised. This will encourage – and should encourage – more learners to participate and return after their time abroad, and more academic and education institutes can support mobility and automatic recognition.

I wish to thank again Ms Kammerevert for raising this question, and I look forward to hearing the views of the Members.

 
  
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  Michaela Šojdrová, za skupinu PPE. – Pane předsedající, vážený pane komisaři, kolegyně a kolegové, myslím, že můžeme vyjádřit souhlas s potřebou automatického uznávání výsledků vysokoškolského studia v dalších členských státech. Cíle jsou v souladu s tím, co se odehrává v rámci Boloňského procesu, který má vazbu na vznikající evropský prostor vzdělávání, a ten by měl být dále posilován. Také podporujeme myšlenku, že by mělo dojít k automatickému uznávání kvalifikací na úrovni vyššího sekundárního vzdělávání pro potřeby dalšího studia v jiném členském státě. Je třeba, aby Evropská unie pro uznávání výsledků vzdělávání a uznávání kvalifikací měla lepší rámec než ten, který nabízí dnes Lisabonská úmluva. Komise by tedy měla osvětlit, jaké má přesné záměry. Její návrh doporučení Rady je určen členským státům, ale Evropský parlament zde hraje důležitou roli a nemůže být vynechán.

Pokud jde o samotné doporučení Rady, pak považuji za důležité lépe definovat termín learning agreement, v některých částech textu se totiž vztahuje k terciálnímu a v některých jen k sekundárnímu vzdělávání. Naše ústní otázka tedy správně poukazuje na řadu dalších aspektů, např. na to, že by Komise měla mít přehled o tom, jaké jsou dvoustranné dohody o uznávání kvalifikací mezi jednotlivými členskými státy. Zkrátka, směřujeme k tomu, že by energie, kterou Evropská unie vkládá v rámci programu Erasmus+ a dalších, měla být využita smysluplně.

 
  
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  Luigi Morgano, a nome del gruppo S&D. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, l'effettivo riconoscimento reciproco automatico dei diplomi secondari è una precondizione senza la quale non potremo arrivare a costruire una vera Europa dei cittadini e, più in particolare, un vero spazio europeo dell'istruzione entro il 2025.

Questa è una priorità politica per la commissione CULT e per l'intero Parlamento, che si fa portavoce delle richieste dei cittadini, e sulla quale mi auguro che il Consiglio "Istruzione, gioventù, cultura e sport" del 6 novembre prossimo prenda impegni concreti.

L'effettiva fruizione del principio di libera circolazione delle persone, che siano studenti o lavoratori, e di libertà di stabilimento passa anche dalla rimozione di tutti quegli ostacoli che, di fatto, non permettono ad oggi o non facilitano la possibilità di lavorare, soprattutto ai giovani, in uno Stato membro grazie al riconoscimento del titolo di studio acquisito in un altro Stato.

Tutte le inchieste confermano questa preoccupante realtà. Ad oggi circa il 65 % degli europei in possesso di un titolo di studio incontra difficoltà nel farselo riconoscere fuori dal proprio paese e il 59 % di quanti studiano per un periodo in un istituto di un paese UE diverso dal proprio hanno difficoltà nella convalida dei crediti una volta rientrati nel proprio paese.

Ad oggi passi avanti sono stati compiuti, ma solo attraverso accordi bilaterali tra alcuni Stati, passi peraltro che costituiscono importanti riferimenti per procedere al riconoscimento automatico dei diplomi in tutta l'UE.

Come Unione europea dobbiamo quindi aprire una rotta nuova affinché gli Stati membri, superando resistenze e reticenze, riconoscano reciprocamente il valore dei titoli di studio rilasciati da altri paesi membri dell'UE, se proprio del caso definendo integrazioni nei programmi di studio per acquisire livelli sostanzialmente omogenei di preparazione ai fini, ad esempio, delle dichiarazioni di comparabilità dei diplomi di scuola secondaria superiore.

Tutto ciò per dar vita, finalmente, a un reale spazio europeo dell'istruzione che consenta una forte mobilità a studenti, docenti e lavoratori, tenendo debitamente conto delle oggettive esigenze delle persone con disabilità o svantaggiate, rifugiati e migranti compresi.

 
  
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  María Teresa Giménez Barbat, en nombre del Grupo ALDE. – Señor presidente, estimado comisario, estimados compañeros, la libertad de establecimiento, la libre prestación de servicios y la libre circulación de los estudiantes y trabajadores en la Unión son principios fundamentales de los Tratados, que están en la raíz de la construcción europea. Sin embargo, estas libertades en la práctica aún no están garantizadas y el proceso de reconocimiento mutuo de diplomas en educación secundaria y superior sigue sin estar bien desarrollado.

En los Estados miembros existen profesiones cuyo ejercicio se reserva a personas con determinadas cualificaciones profesionales y cuyo nivel y contenido son establecidos dentro de cada sistema nacional de enseñanza. En los pasados años hemos adoptado directivas para el reconocimiento mutuo de diplomas, certificados y otros títulos de formación académica y profesional.

Se han alcanzado progresos sustanciales relacionados con la educación superior, en particular a través de acuerdos entre Estados miembros, que pueden servir de inspiración para lograr el reconocimiento automático dentro del espacio europeo de educación. Entre las medidas que sugerimos quisiera destacar la emisión regular de declaraciones de comparabilidad de los diplomas de educación secundaria superior; el uso sistemático de la tabla de calificaciones y del sistema europeo de transferencia de créditos; la utilización de una tarjeta de estudiante europea con el objetivo de facilitar el reconocimiento mutuo de los diplomas y los períodos aprendizaje en el extranjero, al tiempo, reduciendo las cargas y los costes administrativos.

A través de esta Resolución que acompaña a la pregunta oral de nuestra Comisión de Cultura y Educación a la Comisión, pedimos que se acelere la cooperación en el ámbito educativo para el reconocimiento automático mutuo de diplomas. Una cooperación mejorada en la educación europea es un juego de suma positiva, más libertades para los ciudadanos y mayores beneficios para todos.

 
  
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  Νικόλαος Χουντής, εξ ονόματος της ομάδας GUE/NGL. – Κύριε Πρόεδρε, κύριε Επίτροπε, η πρόταση της Επιτροπής για την αυτόματη κοινή αναγνώριση των πτυχίων της τριτοβάθμιας και δευτεροβάθμιας εκπαίδευσης αποτελεί ακόμα μια προσπάθεια να αφαιρεθεί το δικαίωμα που έχουν μέχρι τώρα τα κράτη μέλη να διαμορφώνουν τα εκπαιδευτικά τους συστήματα, το περιεχόμενο των τίτλων σπουδών, καθώς και τις διδακτικές μεθόδους. Η υλοποίηση της πρότασης βασίζεται και στην εργαλειακή θεώρηση της γνώσης και της εκπαίδευσης, την αγορά προσόντων και τα τεμάχια γνώσης που πιστοποιούνται και αναγνωρίζονται πανευρωπαϊκά. Αγαπητοί συνάδελφοι, οι συστάσεις της Επιτροπής προς το Συμβούλιο επιδιώκουν, μέσω της ομογενοποίησης, να ευθυγραμμίσουν τα εκπαιδευτικά συστήματα στα κράτη μέλη με τις πολιτικές προτεραιότητες της νεοφιλελεύθερης Ευρωπαϊκής Ένωσης. Έχουμε δει στην πράξη τα αποτελέσματα τώρα της διαδικασίας της Μπολόνια και των κατευθυντήριων γραμμών της Επιτροπής και της εκπαίδευσης, κύριε Επίτροπε. Οι πολιτικές προτεραιότητες της νεοφιλελεύθερης Ευρωπαϊκής Ένωσης στην εκπαίδευση είναι η υποβάθμιση του δημόσιου χαρακτήρα της παιδείας και η υποχρηματοδότηση αυτής, η μετατροπή των σπουδών σε εκπαιδευτικά προϊόντα, η εισαγωγή διδάκτρων στα πανεπιστήμια, η υποταγή των προγραμμάτων σπουδών στις επιταγές της αγοράς, πτυχία χωρίς πραγματικά δικαιώματα, η υποβάθμιση του ρόλου των φοιτητών και των καθηγητών στις διαδικασίες λήψης, η εκτίναξη του φαινομένου του «brain drain» που ωφελεί κυρίως τις ισχυρές χώρες σε βάρος των χωρών του Νότου. Δεν ξέρω αν για αυτή την κινητικότητα μιλάμε. Τριακόσιες χιλιάδες επιστήμονες έχουν φύγει στα χρόνια της κρίσης από την Ελλάδα και έχουν πάει σε ισχυρότερες χώρες. Η δημιουργία, λοιπόν, ενός ευρωπαϊκού χώρου για την εκπαίδευση ολοκληρώνει αυτές τις μεταρρυθμίσεις. Στην Ελλάδα, το κίνημα για την παιδεία διεκδικεί εκπαιδευτικά ιδρύματα που θα προάγουν την καθολική γνώση, αύξηση των κρατικών δαπανών για την εκπαίδευση, αναβάθμιση του ρόλου των δασκάλων και των καθηγητών, δημόσια και δωρεάν παιδεία για όλους και, τέλος, ανατροπή των πολιτικών λιτότητας για την καταπολέμηση της ανεργίας.

 
  
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  Dominique Bilde, au nom du groupe ENF. – Monsieur le Président, chers collègues, 11 000 euros, c’est le prix qu’ont été disposé à payer quelque 500 juristes italiens pour obtenir un précieux sésame: l’inscription au barreau madrilène, contournant ainsi l’écrémage de l’habilitation italienne. Ridicule, scandaleux, ce fait divers n’est pourtant qu’un des avatars des nombreuses absurdités qui pullulent sur le terreau fertile de la reconnaissance des diplômes et des titres professionnels en Europe.

Les étudiants en médecine français partis vers des cieux roumains plus cléments, ne vous diront pas autre chose. Échappant au numerus clausus, ils s’assurent toutefois un poste à leur retour en France, pour le meilleur, mais surtout pour le pire. Surtout pour le pire: en 2016, un hôpital de la région parisienne excluait ainsi six internes formés en Roumanie pour insuffisance professionnelle.

À l’heure où les employeurs décrient les pénuries de compétences, l’Union n’a donc rien trouvé de mieux que d’avancer à marche forcée vers la reconnaissance automatique de qualifications. À des années-lumière d’une Europe de l’excellence, il en résultera celle du moins-disant académique et surtout du nivellement par le bas.

 
  
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  Bogdan Andrzej Zdrojewski (PPE). – Panie Przewodniczący! Jest bardzo późno, dochodzi 22, więc w dużym skrócie: trzeba przypomnieć źródło tej debaty. Źródłem tej debaty były pytania Komisji Kultury skierowane do Komisji o automatyczność – podkreślam automatyczność – uznawania dyplomów, bo dyplomy są bardzo często uznawane, natomiast problem polega właśnie na tej automatyczności, której nam brakuje. Pytanie było skierowane do Komisji, ale zadanie jest de facto państw, aby jednak podjęły wysiłek, wysiłek we własnych państwach, automatycznego uznawania dyplomów, które powstają w innych krajach.

Natomiast zwrócę uwagę na koniec tylko na dwa elementy. Po pierwsze, na ważność programu Erasmus+, który buduje i doświadczenia, i pewne wspólne mianowniki dla zdobywanego wykształcenia w poszczególnych państwach przez młodych ludzi z różnych państw Unii Europejskiej. I druga rzecz, o której warto przypomnieć, to pewna niepewność prawna, która się buduje w chwili obecnej na skutek potencjalnego brexitu. Zwracam na to uwagę, dlatego że młodzi ludzie bardzo chętnie studiują w Wielkiej Brytanii. Wiemy, że przez okres przejściowy będzie utrzymana ta zasada, która obowiązuje w chwili obecnej, ale potem może być kłopot. Zwracam na to uwagę już dziś.

 
  
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  Момчил Неков (S&D). – Г-н Председател, не за първи път обсъждаме в пленарна зала необходимостта от взаимно признаване на дипломи и квалификации в рамките на Европейския съюз. Бих искал да припомня, че това е една от основните цели на процеса от Болоня, който стартира през далечната 1998 година. Седемнадесет години по-късно в комюникето от Ереван от 2015 година министрите за пореден път поеха ангажимент за работа в посока автоматично признаване на квалификациите.

Ето, че вече сме в края на 2018 година, а все още няма видими резултати. През последните няколко години все по-често говорим за единния цифров пазар и колко е важно да го завършим. Колко често обаче чуваме да се говори за общо европейско пространство на образованието?

Истината е, че това просто не е политически приоритет. За съжаление от липсата на политическа воля страдат учениците и студентите. Те продължават да плащат за скъпи процедури за приравняване, а това невинаги гарантира признаване на успешно постигнатите резултати. Това продължаващо бездействие влияе пряко на професионалната реализация на младите хора. Вместо да им помагаме, ние пречим на бъдещето им.

 
  
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  José Inácio Faria (PPE). – Senhor Presidente, Senhor Comissário, com o processo de Bolonha e as reformas no ensino superior conseguimos um maior reconhecimento das qualificações entre Estados—Membros. O que tornava o nosso sistema frágil, que era a comparabilidade dos graus com os países terceiros, parece que ficou resolvido. No entanto, criámos um novo problema que se traduz no facto de alguns Estados—Membros não terem cumprido a transição e terem falhado na equiparação de formação entre o passado pré—Bolonha e o novo presente pós—Bolonha.

Não podemos ter Estados—Membros com concursos públicos que exigem formações de nível pós—Bolonha e que deixam de fora os cidadãos que concluíram o mesmo currículo de nível equiparado no quadro educativo pré—Bolonha e em alguns casos até com mais anos de estudos e mais ECT.

Falamos de um reconhecimento automático de diplomas entre os Estados—Membros, mas parece que nos esquecemos de conciliar o reconhecimento com o nosso passado recente.

Ao nível da cooperação transnacional, com recurso às tecnologias de informação e comunicação, o reconhecimento das qualificações de origem para o acesso às profissões regulamentadas faz-se através da plataforma online Sistema de Informação do mercado interno.

Não é preciso inventar a roda para fazer o mesmo transversalmente no sistema educativo. Não quero que se diga que preparar as gerações futuras passa pela harmonização da educação ao nível europeu. A diversidade dos currículos permite preparar cidadãos com maior adaptação aos desafios de cada Estado—Membro e dá-nos maior adaptabilidade para enfrentar o futuro.

O que é preciso, isso sim, é que os Estados—Membros acordem metas de cumprimento educativo com o reconhecimento mútuo da atribuição de um grau, sem que isso implique a ratificação do conteúdo.

Para se cumprir uma Europa com maior mobilidade interna, não se pense que o maior impedimento radica no reconhecimento mútuo. É o domínio das línguas nacionais que continua a ser o seu maior obstáculo.

 
  
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  Jiří Pospíšil (PPE). – Pane předsedající, já se chci připojit ke svým předřečníkům, kteří velmi významně akcentovali podporu automatického uznávání vysokoškolských diplomů. Je to velmi důležité, důvody zde padly. Bojujeme-li proti nezaměstnanosti mladých lidí, pak jim musíme umožnit, aby jejich vzdělání, jejich kvalifikace byla aplikovatelná v kterékoliv zemi EU, a to souvisí se samotným projektem Erasmus. Já se poslední dobou setkávám s českými studenty, kteří mi tvrdí, že bohužel atraktivita vzdělávání v Erasmu klesá, protože některé vysoké školy mají problém s tím započítat následně studium a praxi v rámci projektu Erasmus do samotného vzdělávání na domácí mateřské vysoké škole. To jsou problémy, které by se měly řešit a které bychom neměli v žádném případě nechávat ve vzduchu.

Na druhou stranu, jak podporuji vzájemné uznávání, je třeba si říci, že jsou určité obory, kde to vzájemné uznávání úplně není možné. Paní kolegyně tady jmenovala otázku právnického vzdělávání, že italští právníci se registrovali v madridské právnické komoře. Zkrátka a dobře, to je přesně typ vzdělávání, studium práva a právních věd, kdy každá země díky vlastnímu právnímu systému má vlastní vzdělávání. Je třeba tady k tomu přistupovat selektivně a rozčlenit obory, kdy je možná univerzální kvalita a kde je to ovlivněno národními specifiky, např. právním systémem dané země. Vzájemné uznávání by nemělo poškodit princip excelence a vést k nějakému srovnávání kvality vysokých škol v Evropě. Excelentní vzdělávání musíme zachovat.

 
  
 

Catch-the-eye procedure

 
  
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  Νότης Μαριάς (ECR). – Κύριε Πρόεδρε, είναι δεδομένο ότι, προκειμένου να υπάρξει κινητικότητα των ίδιων των φοιτητών αλλά και των καθηγητών και των επιστημόνων, θα πρέπει να υπάρξει η αναγνώριση των διπλωμάτων. Αυτό είναι κάτι πολύ σημαντικό και νομίζω κανείς δεν το αμφισβητεί. Το θέμα είναι, όμως, να μην χρησιμοποιείται ο μηχανισμός της αναγνώρισης των διπλωμάτων ως ένα σύστημα υποβάθμισης των ίδιων των σπουδών. Παραδείγματος χάρη, έχουμε το Bachelor στην Αγγλία που είναι τριών ετών σπουδές και αυτές θα μπορούσαν να αναγνωριστούν σε άλλα κράτη μέλη, όπως στην Ελλάδα, όπου όμως οι πανεπιστημιακές σπουδές τέσσερα χρόνια. Οπότε μπαίνει το ερώτημα: γιατί κανείς να σπουδάσει σε ένα ελληνικό πανεπιστήμιο που είναι τέσσερα χρόνια, αφού μπορεί να πάει σε ένα αγγλικό πανεπιστήμιο και να σπουδάσει τρία χρόνια και εν συνεχεία να έρθει στην Ελλάδα και να έχει τα ίδια δικαιώματα με αυτόν ο οποίος σπούδασε τέσσερα χρόνια; Καταλαβαίνετε, λοιπόν, ότι πρέπει να υπάρξει η αναγνώριση των διπλωμάτων, αλλά με τέτοιο τρόπο που να μην υποβαθμίζονται οι σπουδές και να μην αλλοιώνεται ο ίδιος ο χαρακτήρας του εκπαιδευτικού συστήματος. Είναι μία δύσκολη άσκηση, στην οποία όμως πρέπει να προχωρήσουμε.

 
  
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  Γεώργιος Επιτήδειος (NI). – Κύριε Πρόεδρε, η τεράστια οικονομική κρίση η οποία πλήττει τις χώρες της Ευρωπαϊκής Ενώσεως, και κυρίως τις χώρες του Νότου, υποχρεώνει τους νέους υψηλής μόρφωσης αλλά και τους νέους επιστήμονες από τις χώρες αυτές να φύγουν και να πάνε σε άλλες χώρες ούτως, ώστε να βρούν εκεί καλύτερες συνθήκες εργασίας. Τραγικό θύμα αυτής της απαράδεκτης καταστάσεως είναι η νεολαία της Ελλάδος, η οποία υποχρεούται να εγκαταλείψει τη χώρα. Ήδη τετρακόσιες χιλιάδες νέοι επιστήμονες και νέοι υψηλής μόρφωσης έχουνε φύγει από την Ελλάδα για να βρουν διέξοδο σε κάποια άλλη χώρα. Η αναγνώριση, λοιπόν, των στοιχείων δεν είναι εκείνη η οποία θα λύσει το πρόβλημα για να εμποδίσουμε την φυγή των εγκεφάλων, διότι απλά θα τους δώσουμε τη δυνατότητα να μετακινούνται. Εκείνο το οποίο απαιτείται είναι να δημιουργηθούν οι κατάλληλες προϋποθέσεις, ούτως ώστε οι νέοι επιστήμονες να παραμείνουν, να εργάζονται και να ευδοκιμούν στη χώρα τους. Η κάθε χώρα έχει τις ανάγκες της, διαμορφώνει σύμφωνα με αυτές το εκπαιδευτικό της σύστημα και εκεί πρέπει να εντοπιστεί και να εστιαστεί όλη η προσπάθεια.

 
  
 

(End of catch-the-eye procedure)

 
  
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  Phil Hogan, Member of the Commission. – Mr President, thank you again for this discussion. Open debate and dialogue, of course, is the best way to build trust and the Commission will continue to support measures that will help to build that trust, which have been suggested by you here this evening.

Mutual trust in the quality of the education system of each single Member State is very important. This, along with the continuous focus on high quality education, is the basis of automatic mutual recognition of diplomas and learning periods abroad, so I want to assure Members that the Commission will continue to work with Member States in this direction. We have already achieved a lot, but much more still needs to be done, as has been explained here by many Members.

We need our young people to be able to live in a European education area, which does not hamper their free movement as learners, and we have received a strong push to do more from our Heads of State and Government in the Council conclusions last December. We are responding in a very concrete way to give effect to these concerns and this push. I’m sure I can count on the support of all members of this House to keep this momentum up.

 
  
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  President. – I have received one motion for a resolution tabled in accordance with Rule 128(5).

The debate is closed.

The vote will take place on Thursday, 25 October 2018.

Written statements (Rule 162)

 
  
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  Andrea Bocskor (PPE), írásban. – Üdvözlöm az Európai Parlament állásfoglalását az oklevelek kölcsönös automatikus elismerésének előmozdításáról. Az oktatáshoz való jog alapvető emberi jog, amelyet mindenki számára garantálni kell. A külföldi képesítések átlátható elismerése egyszerre a bolognai folyamat célkitűzése, egyben pedig egy nyitott, befogadó európai felsőoktatási térség alapját képező alapvető érték. Fontosnak tartom, hogy a felsőoktatási diplomákat végre kölcsönösen, az Európai Unió területén elismerjék, ill. az elismeréssel járó adminisztratív akadályokat végre felszámolják. Az állásfoglalás felhívja a tagállamokat, hogy tegyenek kötelezettségvállalást, és hozzanak létre a felsőoktatás és a felső középfokú oktatás, valamint a külföldi tanulmányi időszakok automatikus kölcsönös elismerésére irányuló mechanizmusokat, az európai oktatási térség célkitűzéseivel összhangban. Továbbá felhívja a Bizottságot, hogy támogassa e célkitűzés megvalósítását a kölcsönös tanulás és a bevált gyakorlatok megosztásának ösztönzése révén, például a felső középfokú végzettséget igazoló „összehasonlíthatósági nyilatkozatok” rendszeres közzététele és az európai kreditátviteli rendszer osztályozó táblázatának következetes használata révén. Felhívja a tagállamokat, hogy 2025-ig vezessenek be olyan mechanizmusokat, amelyek megkönnyítik a diplomák és a külföldi tanulmányi időszakok eredményeinek automatikus kölcsönös elismerését, az európai oktatási térség célkitűzéseivel összhangban és a meglévő keretekre építve.

 
  
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  Karol Karski (ECR), na piśmie. – Wdrożenie automatycznego uznawania dyplomów sprzyja mobilności edukacyjnej oraz zachęca do podejmowania kształcenia za granicą. Mobilność edukacyjna może przyczynić się do pozytywnych zmian w praktyce edukacyjnej, szybszego dostępu do kształcenia, rozwoju uczelni oraz sektora badawczego. Ponadto ułatwienia w uznawaniu dyplomów i okresów nauki mogą przyczynić się do aktywizacji rynku pracy, mobilności pracowników i do rozwoju gospodarki.

Niestety pojawiają się w tym zakresie przeszkody. Studenci często nie mają gwarancji, że ich dyplomy zdobyte w jednym państwie członkowskim zostaną uznane w innym. Popieram proponowane zalecenia KE, których konsekwencje umożliwią utworzenie zintegrowanej europejskiej przestrzeni edukacyjnej i funkcjonowanie otwartego europejskiego rynku pracy, z tym że powinny zostać wdrożone we wszystkich państwach członkowskich. Należy jednak zaznaczyć, że to poszczególne państwa ponoszą odpowiedzialność za swoje systemy kształcenia i szkolenia. Automatycznie uznawanie dyplomów powinno odbywać się bez uszczerbku dla prawa instytucji kształcenia i szkolenia do podjęcia decyzji w sprawie przyjęcia kandydata.

Ważnym aspektem projektu jest dobrowolność angażowania się w proponowane działania poszczególnych państw, z poszanowaniem ich kompetencji. Planowane działania powinny być uzupełnieniem działań krajowych. Obowiązujące przepisy w Polsce już realizują ideę automatycznego uznawania dyplomów szkół wyższych oraz świadectw ukończenia szkół średnich wydanych w państwie UE, EOG i OECD. Zachęcam wszystkie państwa członkowskie do podjęcia zobowiązania w tym zakresie.

 
  
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  Ilhan Kyuchyuk (ALDE), in writing. – The life of ordinary EU citizens, in particular young people, has been complicated by the lack of automatic mutual recognition of diplomas within the European Higher Education Area (EHEA). I strongly believe that the introduction of an automatic mechanism for diplomas within the EHEA will have a very positive impact on the life of EU citizens, the EU economy, education and every spectrum of social life. Therefore, I support the efforts of the Commission to encourage Member States to implement already agreed recognition mechanisms with the EHEA.

This should happen as soon as possible because nowadays the lack of mutual recognition of qualifications and study periods abroad is hampering mobility between EU Member States for the purposes of learning. I do believe that the EU should continue its efforts to encourage and support automatic mutual recognition of diplomas within the EHEA because this will facilitate mobility on the internal market and will improve the quality of the EU education system. Therefore, I warmly welcome and support the idea of automatic recognition of diplomas.

 
Senaste uppdatering: 8 januari 2019Rättsligt meddelande