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Plenardebatten
Mittwoch, 14. November 2018 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr (Aussprache)
MPphoto
 

  Georg Mayer, im Namen der ENF-Fraktion. – Herr Präsident, geschätzte Frau Kommissarin! Bahnfahren soll und muss attraktiver werden. Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Es ist immer eine gute Sache, wenn ich den Konsumenten informiere. Wenn ich ihn informiere, wenn einmal etwas nicht nach Plan abläuft, das ist meiner Erfahrung nach immer besser, als wenn ich Druck auf die eine oder andere Seite ausübe.

Der Konsumentenschutz ist natürlich auch ein wichtiger Teil des Ausgleichs der Kräfte zwischen einem starken Unternehmen und einem einzelnen Konsumenten. Man darf aber auch da nie vergessen: Wir haben es mit mündigen Bürgern zu tun. Information in der Öffentlichkeit jedem zugänglich zu machen, ist auf jeden Fall einmal ein richtiger Schritt für die Aufklärung der Konsumenten. Die Betonung liegt darauf, konsumentenfreundlich zu sein und nicht unternehmerfeindlich. Da gibt es einen großen Unterschied. Ausgewogen, wie diesem Bericht das gelingt, ist das auch durchaus das Ziel, das wir unterstützten können. Kleine Betriebe werden ausgenommen – sinnvolle Maßnahme. Beeinträchtigte Personen bekommen ganz besonderes Augenmerk in diesem Bericht.

Zwei Punkte, die ich kritisch beleuchten möchte, sind einerseits die Schadensgutmachung durch eine Gutscheinlösung – das halte ich für kontraproduktiv und auch für nicht ausführbar –, zweitens halte ich für kontraproduktiv etwa Änderungsanträge, die der Kollege Cramer gemacht hat, die völlige Themenverfehlung sind, wenn er nämlich dann sagt, er will Information über CO2-Emissionen auf das Ticket. Das finde ich eher schädlich, weil man diesen Bericht dadurch verwässert.

 
Letzte Aktualisierung: 8. April 2019Rechtlicher Hinweis