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Plenardebatten
Mittwoch, 16. Januar 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Umfassende europäische Wissensvermittlung zu, Forschung zu und Erinnerung an die Zeit des Totalitärismus (Aussprache über ein aktuelles Thema)
MPphoto
 

  Sabine Verheyen (PPE). – Herr Präsident! Totalitarismus steht in hohem Maße gegen die Grundrechte. Keine freie Meinungsäußerung, keine Reisefreiheit, Ausgrenzung, Unterdrückung, Angst, Gräuel, Überwachungsstaat – das zeichnet das Leben in totalitären Regimen aus. Dies war über viele Jahre Teil der Geschichte in Europa und ist Gott sei Dank und hoffentlich auch in Zukunft in der Europäischen Union überwunden. Damit sich dies in Zukunft in keiner Form wiederholt, darf dieser Teil unserer Geschichte nicht in Vergessenheit geraten. Wir müssen die Erinnerung an den Nationalsozialismus, den Faschismus, aber auch an die totalitären kommunistischen Regime wachhalten, und diese Mahnung muss im Bewusstsein der Menschen bleiben. Deshalb muss die Aufarbeitung und Bearbeitung von allen totalitären Systemen und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen ein wichtiger Bestandteil im europäischen Bildungssystem und im Schulunterricht sein, damit eine Erinnerungskultur entstehen kann. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte an Universitäten ist ebenso von besonderer Bedeutung. Wir tragen die Verantwortung für zukünftige Generationen, damit dies nie mehr geschieht, damit Totalitarismus in Europa nie wieder Raum hat.

 
Letzte Aktualisierung: 28. Mai 2019Rechtlicher Hinweis