Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Plenardebatten
Dienstag, 12. Februar 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Nachhaltige Verwendung von Pestiziden (Aussprache)
MPphoto
 

  Ulrike Müller (ALDE). – Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Für eine nachhaltige Landwirtschaft ist der integrierte Pflanzenschutz unerlässlich und muss in den Mitgliedstaaten besser umgesetzt werden. Dafür setzt der Bericht ein gutes und richtiges Signal.

Etwas stört mich aber. Es hat sich die Methode etabliert, eine einzige Studie heranzuziehen, um für den Insektenrückgang alleine die Landwirtschaft verantwortlich zu machen. Dies entspricht nicht dem Niveau unseres Hohen Hauses hier. Ich würde die Kollegen bitten, hier endlich bei den Fakten zu bleiben. Fakt ist, dass in dieser gemeinten Studie, die über den Zeitraum von 27 Jahren 63 Messstellen hatte, nur 37 ein einziges Mal abgemessen wurden und 20 zwei Mal.

Die statistische Relevanz der Studie ist damit sehr fragwürdig. Fakt ist auch, dass landwirtschaftliche Praktiken nur als eine mögliche Ursache unter den anderen genannt werden. Das ist besorgniserregend, und es muss dringend mehr dazu geforscht werden.

Ich glaube, dass diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe des Artenschutzes von allen gemacht werden muss. Das fängt beim Einzelnen an: zum Beispiel mit einer Blühwiese statt einem pflegeleichten Steingarten.

 
Letzte Aktualisierung: 28. Juni 2019Rechtlicher Hinweis