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Plenardebatten
Donnerstag, 14. Februar 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Schutz von Tieren beim Transport inner- und außerhalb der EU (Aussprache)
MPphoto
 

  Maria Noichl (S&D). – Herr Präsident, sehr geehrter Herr Kommissar, sehr geehrte Damen und Herren! Eine Gesellschaft wird immer daran gemessen, wie sie mit den Schwächsten umgeht, mit den Allerschwächsten. Das können Menschen sein, es sind aber auch oft Tiere, und die Allerschwächsten sind Tiere auf den Transportwegen. Denn dort sind sie nicht im heimischen Stall, dort sind sie nicht beim Landwirt, der normalerweise für sie Sorge trägt, dort sind sie oftmals rechtlos und oftmals eigentümerlos.

Wir müssen deutlich machen, dass diese Schwäche der Tiere von der EU nicht ausgenutzt wird. Die EU hat Verantwortung, und die EU muss sich darum kümmern. Wir brauchen ganz klar Transportzeiten, die auf acht Stunden begrenzt sind. Wir müssen endlich kapieren, dass wir Fleisch transportieren sollen und nicht lebende Tiere. Wir brauchen wieder regionale Schlachthöfe, unbedingt regionale Kreisläufe, wir brauchen Einschränkungen bei hohen Temperaturen, wir brauchen unbedingt die Transporteinschränkung für nicht abgesetzte Kälber und unbedingte Verbote für Schiffe, die nicht für den Transport von Tieren ausgelegt sind. Nahe am Landkreis Rosenheim liegt Mühldorf, und Mühldorf hat sich dadurch ausgezeichnet, dass vor kurzem so ein Transport gestoppt wurde. Eine Kuh sollte auf 5 000 km Fahrt gehen – eine trächtige Kuh! Das wurde vom Veterinäramt gestoppt. Und ich sage dazu: Das war Verantwortung!

 
Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2019Rechtlicher Hinweis