Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Plenardebatten
Montag, 25. März 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Bericht über Finanzkriminalität, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung (Aussprache)
MPphoto
 

  Martin Schirdewan (GUE/NGL). – Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen! Die Steuerskandale der letzten Jahre haben verdeutlicht, mit welch ungebremster Fantasie und teilweise auch krimineller Energie Konzerne, Banken und Vermögende Steuerflucht begehen, Steuervermeidung betreiben und auch vor offenem Steuerraub nicht zurückschrecken. Dadurch entgehen den europäischen Staaten jährlich hunderte Milliarden Euro – das ist bereits erwähnt worden –, die in der Bildung fehlen, in der Gesundheit oder in der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Die Europäerinnen und Europäer wollen Steuergerechtigkeit, und dafür brauchen wir dringend ein Parlament, das über entsprechend starke demokratische Werkzeuge und Instrumente im Kampf eben für diese Steuergerechtigkeit verfügt. Und deshalb braucht es auch hier einen ständigen Unterausschuss in diesem Haus, der sich mit Steuerflucht und Finanzkriminalität befasst.

Aber es braucht vor allem den politischen Willen für Mindeststeuern für Unternehmen, für einen starken Schutz von Whistleblowern und eine umfassende öffentliche länderspezifische Berichterstattung, um Steuerflucht effektiv zu unterbinden.

(Der Redner ist damit einverstanden, eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ gemäß Artikel 162 Absatz 8 der Geschäftsordnung zu beantworten.)

 
Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2019Rechtlicher Hinweis