Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Plenardebatten
Montag, 25. März 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Abschaffung der jahreszeitlich bedingten Zeitumstellung (Aussprache)
MPphoto
 

  Gesine Meissner (ALDE). – Herr Präsident, Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Als man die Zeitumstellung eingeführt hat, wollte man Energie sparen. De facto spart man zwar jetzt abends Energie, aber morgens muss man mehr nutzen für Heizung und für Licht. Man wollte auch gleichzeitig Unfälle verhindern. Es gibt jetzt weniger Unfälle abends, aber mehr morgens, und da sind auch Schulkinder einbezogen.

Apropos Kinder: Man hat gemerkt, dass nach der Zeitumstellung die Leistungen, die Konzentrationsfähigkeit der Kinder in der Schule nachlassen. Das wollen wir ja eigentlich auch nicht. Chronobiologen wurden ausgezeichnet mit dem Nobelpreis, weil sie herausgefunden haben, dass es für die Menschen gesundheitlich ein großes Problem darstellen kann, gerade für Ältere und Kranke, wenn diese Zeitumstellung da ist, auch für Kinder. Wenn das jetzt alles herausgefunden ist, warum sind wir in der EU dann nicht bereit dem zu folgen? Russland und China haben gemerkt, es bringt nichts, und haben die Zeitumstellung wieder abgeschafft. Ich denke, so klug sollten wir auch sein.

Und was den Binnenmarkt angeht: Als die Zeitumstellung eingeführt wurde, hat man sich ja auch auf eine Zeit geeinigt. Die Schweiz hat sogar auch mitgemacht, obwohl die Bevölkerung das gar nicht wollte. Aber sie haben gesagt, wir brauchen den Binnenmarkt, wir wollen Handel – ich weiß, die Schweiz gehört nicht zur EU –, und sie haben sich geeinigt. Das geht sicherlich auch, wenn wir uns jetzt dazu entschließen. Darum stimmen Sie bitte dafür!

 
Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2019Rechtlicher Hinweis