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Plenardebatten
Montag, 25. März 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Abschaffung der jahreszeitlich bedingten Zeitumstellung (Aussprache)
MPphoto
 

  Peter Liese (PPE). – Herr Präsident! Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht! So möchte ich das Verhalten des Rates und einiger Bedenkenträger hier im Haus bezeichnen. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht! Die große Mehrheit der Menschen hat nicht nur in einer Online-Konsultation der Europäischen Kommission – und warum machen wir dann eine Konsultation, wenn es uns dann egal ist, was die Leute sagen, das nimmt die Kommission ja sonst auch ernst –, sondern auch in repräsentativen Umfragen gesagt, sie will es nicht. Und als Arzt sage ich Ihnen: Es gibt gesundheitliche Probleme. Wie groß die sind, das muss man noch weiter untersuchen. Aber wenn sie auch nur subjektiv sind, warum sollen wir das dann ignorieren, zumal es – wie schon oft gesagt wurde – keinen Vorteil dieser Zeitumstellung gibt? Und deswegen müssen wir sie abschaffen.

Die Dinge, die da jetzt alle vorgetragen werden, sind meiner Ansicht nach wirklich keine überzeugenden Argumente gegen den Vorschlag des Verkehrsausschusses. Denn dass wir in Europa theoretisch unterschiedliche Zeitzonen und einen Flickenteppich bekommen können, das ist auch nach gegenwärtigem Recht möglich. Jeden Tag kann jeder Staat entscheiden, in eine andere Zeitzone zu gehen. Das verhindert die jetzige Regelung nicht. Wir machen es sogar besser, indem wir diesen Koordinierungsmechanismus einführen. Also bitte: Große Mehrheit morgen für den Vorschlag des Verkehrsausschusses, und dann soll der Rat sich endlich an die Arbeit machen.

 
Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2019Rechtlicher Hinweis