Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Plenardebatten
Mittwoch, 27. März 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Durchsetzungsanforderungen und spezifische Regeln für die Entsendung von Kraftfahrern im Straßenverkehrssektor - Tägliche und wöchentliche Lenkzeiten, Mindestfahrtunterbrechungen sowie Ruhezeiten und Positionsbestimmung mittels Fahrtenschreibern - Anpassung an die Entwicklungen im Kraftverkehrssektor (Aussprache)
MPphoto
 

  Dieter-Lebrecht Koch (PPE). – Frau Präsidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Wenn wir unsere Geschäftsordnungsregeln willkürlich auslegen oder missbräuchlich anwenden, dann wird mir angst und bange.

Doch nun zum Thema. Vor wenigen Tagen war ich erneut auf einem der Lkw-Parkplätze entlang der Autobahn A4 in Deutschland und habe Fahrer aus verschiedenen Ländern, vor allem aber aus Polen und Rumänien, kennenlernen dürfen. Ihre Aussagen waren so gut wie identisch.

Erstens: Sie fühlen sich ausgebeutet. Nach ihnen zustehenden Mindestlöhnen oder Heimfahrtwochenenden wagen sie ihre Chefs aus Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, nicht zu fragen.

Zweitens: Sie verbringen ihre wöchentlichen Ruhezeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Drittens: Sie wissen um die Briefkastenfirmen in ihren Herkunftsländern und um die illegalen Kabotagefahrten, die den Wettbewerb verzerren.

Und viertens: Sie wünschen sich unbürokratische und kontrollierbare europäische Regelungen.

Bitte, liebe Kollegen, verschließt eure Augen nicht vor der Realität! Denn die Berufskraftfahrer auf den europäischen Straßen haben es verdient, dass wir konstruktive Lösungen für ihre Probleme annehmen. Hört auf die Basis!

 
Letzte Aktualisierung: 28. Juni 2019Rechtlicher Hinweis