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Plenardebatten
Mittwoch, 27. März 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt (Aussprache)
MPphoto
 

  Jo Leinen (S&D). – Herr Präsident! Ich sehe das genau anders als Frau Kollegin Gardini. Herr Vizepräsident Timmermans und Herr Kommissar Vella, einen herzlichen Glückwunsch für diese europäische Richtlinie gegen Einwegplastik. Sie haben ja gesehen, dass es in der Bevölkerung eine große Zustimmung gibt zu dem, was wir hier machen. Und es ist auch etwas Sichtbares in der Umweltpolitik der Europäischen Union.

In der Tat sollen wir das auch bei den Europawahlen propagieren. Das ist kein Populismus, sondern das ist ein sichtbarer Beitrag, dass wir uns bemühen, die Vermüllung und die Verschmutzung der Umwelt zu beseitigen. Auch wenn der Großteil dieser Plastikabfälle in den Meeren aus anderen Kontinenten kommt, ist es trotzdem richtig, dass wir als Europa, als Europäische Union, ein gutes Beispiel geben. Das ist ja nie verboten, dass man da auch vorangeht. Und auch in der Nordsee, auch in der Ostsee, auch im Mittelmeer landen große Mengen von diesen Einwegprodukten.

Ich glaube, die Richtlinie ist auch ein Beitrag zu einem besseren Bewusstsein, dass das schnelle Wegwerfen einfach abgestellt werden muss. Wir brauchen langlebigere Produkte und nicht diese Einwegprodukte, die man nach einmaligen Gebrauch auch weggeworfen hat. Ich sehe auch, dass wir vieles tun müssen für das Design von Verpackungen. Wir brauchen recyclingfähige Plastikmaterialien und nicht dieses mixed pickles, was nachher im Recycling diese großen Probleme macht. Und ich finde auch, dass es richtig ist, dass die Hersteller ihre Verantwortung übernehmen. Also ein gutes Stück Umweltpolitik in der Europäischen Union in dieser Legislaturperiode.

 
Letzte Aktualisierung: 28. Juni 2019Rechtlicher Hinweis