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Plenardebatten
Mittwoch, 27. März 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Aussprache)
MPphoto
 

  Christophe Hansen (PPE). – Herr Präsident! Wenn die EU-Bürger mehr Vertrauen in die Qualität des Trinkwassers haben, greifen sie auch weniger auf Wasser aus Plastikflaschen zurück. Deshalb ist die Trinkwasserrichtlinie auch eng verbunden mit der Abstimmung über die Reduzierung von Plastikmüll, die wir heute hier vollzogen haben. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont gleichzeitig den Rücken und den Geldbeutel der EU-Bürger. Wenn Haushalte mehr Leitungswasser trinken, könnte der Verbrauch von Flaschenwasser drastisch gesenkt werden, und die Haushalte könnten bis zu 600 Millionen Euro pro Jahr sparen. Es ist deshalb richtig, dass wir die zugelassenen Höchstwerte für bestimmte Schadstoffe wie Blei, schädliche Bakterien und bestimmte hormonwirksame Stoffe wie zum Beispiel endokrine Disruptoren nochmals herabgesetzt haben, um das Vertrauen in die Qualität unseres Trinkwassers zu verstärken.

Da Plastik in Trinkwasser selbst zunehmend ein Problem wird, begrüße ich außerdem die Forderungen nach Überwachung des Gehalts an Mikroplastik. Das Problem des Mikroplastiks ist leider noch nicht ausreichend erforscht, kann aber gesundheitliche Auswirkungen haben.

Es ist auch bedauerlich, dass sich die Mitgliedstaaten nicht schneller zu einem gemeinsamen Standpunkt zu dieser Richtlinie einigen konnten und nur sehr begrenzte Anforderungen in Bezug auf den Zugang zu Trinkwasser zugelassen haben. Es wäre für die EU-Bürger wichtig gewesen, anlässlich des Weltwassertags am 22. März diese Richtlinie noch vor der Europawahl auf den Weg zu bringen. An uns hat das auf jeden Fall nicht gelegen.

Ich bedanke mich bei meinem Kollegen Michel Dantin und seinen Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit. Ich möchte auch mein Bedauern aussprechen für die, die nicht auf den Weg gehen und gegen den Bericht stimmen werden, denn das ist ein erster richtiger Schritt in die richtige Richtung.

 
Letzte Aktualisierung: 28. Juni 2019Rechtlicher Hinweis