Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Plenardebatten
Mittwoch, 3. April 2019 - Brüssel Überprüfte Ausgabe

Sicherheitsmanagement für die Straßeninfrastruktur (Aussprache)
MPphoto
 

  Karoline Graswander-Hainz, im Namen der S&D-Fraktion. – Herr Präsident, werte Kommissarin, werte Kolleginnen und Kollegen! Auf Europas Straßen sterben jährlich mehr als 25 000 Menschen. Unser Ziel ist: Bis 2050 soll es keinen einzigen Verkehrstoten mehr auf Europas Straßen geben.

Mit der Überarbeitung dieser Richtlinie werden wir die Sicherheit auf Europas Straßen verbessern und die Anzahl der Verkehrstoten reduzieren. Denn wir nehmen vor allem jene in den Blick, die zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Motorrad unterwegs sind. Sie sind die schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, und Unfälle enden für sie besonders oft mit dem Tod oder mit schweren Verletzungen.

Ebenfalls konnten wir den Anwendungsbereich der Richtlinie ausweiten. Das bedeutet, dass die hohen Standards nun auch dort gelten, wo am häufigsten schwere Unfälle passieren, nämlich auf Landes- und Bundesstraßen und nicht nur auf Autobahnen. Außerdem müssen wir fit für die Herausforderungen von Digitalisierung und Automatisierung werden. Selbstfahrende Autos müssen Verkehrsschilder und Bodenmarkierungen in ganz Europa erkennen und lesen können. Eine europaweite Harmonisierung und Minimumstandards in diesem Bereich sind sinnvoll und notwendig, um mit den technischen Fortschritten mithalten zu können. Die richtige Infrastruktur und die richtige Verkehrsplanung sind zentrale Voraussetzungen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Straßenverkehr.

An dieser Stelle möchte ich auch ein großes Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen aussprechen, die hart daran gearbeitet haben, die neuen EU-Vorgaben für die Infrastruktur zu verabschieden. Die Richtlinie trägt auf jeden Fall zu mehr Verkehrssicherheit auf Europas Straßen bei. Dadurch können Menschenleben gerettet werden.

 
Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2019Rechtlicher Hinweis