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Procedura : 2016/0361(COD)
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Teksty złożone :

A8-0216/2018

Debaty :

PV 15/04/2019 - 17
CRE 15/04/2019 - 17

Głosowanie :

PV 16/04/2019 - 8.13
CRE 16/04/2019 - 8.13

Teksty przyjęte :

P8_TA(2019)0371

Debaty
Poniedziałek, 15 kwietnia 2019 r. - Strasburg Wersja poprawiona

17. Rozporządzenie w sprawie wymogów kapitałowych - Dyrektywa w sprawie wymogów kapitałowych - Zdolność instytucji kredytowych i przedsiębiorstw inwestycyjnych do pokrycia strat i dokapitalizowania -Zdolność instytucji kredytowych i przedsiębiorstw inwestycyjnych do pokrycia strat i dokapitalizowania i zmiana dyrektywy 98/26/WE (debata)
zapis wideo wystąpień
PV
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  La Présidente. – L’ordre du jour appelle la discussion commune sur:

- le rapport de Peter Simon, au nom de la commission des affaires économiques et monétaires, sur la proposition de règlement du Parlement européen et du Conseil modifiant le règlement (UE) nº 575/2013 en ce qui concerne le ratio de levier, le ratio de financement stable net, les exigences en matière de fonds propres et d’engagements éligibles, le risque de crédit de contrepartie, le risque de marché, les expositions sur contreparties centrales, les expositions sur organismes de placement collectif, les grands risques et les exigences de déclaration et de publication, et modifiant le règlement (UE) nº 648/2012 (COM(2016)0850 - C8-0480/2016 - 2016/0360A(COD)) (A8-0242/2018),

- le rapport de Peter Simon, au nom de la commission des affaires économiques et monétaires, sur la proposition de directive du Parlement européen et du Conseil modifiant la directive 2013/36/UE en ce qui concerne les entités exemptées, les compagnies financières holding, les compagnies financières holding mixtes, la rémunération, les mesures et pouvoirs de surveillance et les mesures de conservation des fonds propres (COM(2016)0854 - C8-0474/2016 - 2016/0364(COD)) (A8-0243/2018),

- le rapport de Gunnar Hökmark, au nom de la commission des affaires économiques et monétaires, sur la proposition de règlement du Parlement européen et du Conseil modifiant le règlement (UE) nº 806/2014 en ce qui concerne la capacité d’absorption des pertes et de recapitalisation des établissements de crédit et des entreprises d’investissement (COM(2016)0851 - C8-0478/2016 - 2016/0361(COD)) (A8-0216/2018), et

- le rapport de Gunnar Hökmark, au nom de la commission des affaires économiques et monétaires, sur la proposition de directive du Parlement européen et du Conseil modifiant la directive 2014/59/UE sur la capacité d’absorption des pertes et de recapitalisation des établissements de crédit et des entreprises d’investissement et modifiant la directive 98/26/CE, la directive 2002/47/CE, la directive 2012/30/UE, la directive 2011/35/UE, la directive 2005/56/CE, la directive 2004/25/CE et la directive 2007/36/CE (COM(2016)0852 - C8-0481/2016 - 2016/0362(COD)) (A8-0218/2018).

 
  
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  Peter Simon, Berichterstatter. – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal herzlichen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit in jetzt zweieinhalb Jahren – zweieinhalb Jahre, die geprägt waren vom Interessenausgleich, vom Zusammenführen zunächst völlig unterschiedlicher Vorstellungen. Vorstellungen darüber, wie wir Europa sicherer machen, wie wir nach der Bankenkrise von 2008, die den Steuerzahler 2 000 Milliarden Euro gekostet hat, hier die Welt so hinbekommen, dass der Steuerzahler aus der Schusslinie herauskommt.

Mein Dank gilt neben den Berichterstattern Othmar Karas, der Kollegin Caroline Nagtegaal von der ALDE, Sven Giegold von den Grünen, Ashley Fox und den anderen Berichterstattern, insbesondere an dieser Stelle auch den Mitarbeitern der EU-Kommission und Vizepräsident Dombrovskis. Wir haben hier das Glück gehabt, dass die Kommission in schwierigen Verhandlungen, in schwieriger Zeit mit ihren Mitarbeitern – das kann man wörtlich sagen – Tag und Nacht zur Verfügung stand, um uns hier bei der Kompromissfindung bestmöglich zu unterstützen.

Und was wir erzielt haben, das kann sich sehen lassen: Wir haben hier bei der Bankenaufsicht mit der Umsetzung dessen, was der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht festgelegt hat, zentrale Elemente eingeführt, die es bislang nicht gab. Wir haben eine leverage ratio eingeführt, also eine Einschränkung der Verschuldung der Banken, eine Letztsicherung für eine Eigenkapitaluntergrenze. Wir haben darauf noch einen Aufschlag für global systemrelevante Banken gesetzt. Wir haben durch die Einführung einer strukturellen Liquiditätsquote die Sicherung der langfristigen Liquidität und Zahlungsfähigkeit von Banken eingeführt. Wir haben mit Umsetzung des TLAC-Standards sichergestellt, dass marode Banken, insbesondere internationale Großbanken, in Zukunft abgewickelt werden können und der Steuerzahler eben nicht ran muss, und, und, und.

Persönlich war mir aber besonders wichtig, dass wir hier erstmals abweichend von den Regelungen, die wir direkt als Reaktion auf die Finanzkrise geschaffen haben, einen Grundsatz eingeführt haben, der für mich ein Brückenkopf ist für die Zukunft – ein Brückenkopf, auf dem es in den nächsten Jahren aufzubauen gilt, etwas, das sicherstellt, dass wir gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Banken in Europa haben, aber nicht etwa durch gleiche Regeln für alle, sondern durch eine Differenzierung. Wir haben es in der Vergangenheit versäumt, dem Rechnung zu tragen, dass kleine, risikoarme, lokal wirkende Banken nun mal eben anders zu behandeln sind als große, international risikoträchtigere Banken. Wir haben es in der Vergangenheit versäumt, sicherzustellen, dass diese von Bürokratie entlastet werden, wo es möglich ist, und nicht zusätzliche Bürden aufgedrückt bekommen.

Mit diesem Bericht – und da bin ich allen Kollegen dankbar – haben wir es erstmals geschafft, dass hier für alle Banken, die kleiner als fünf Milliarden sind und die qualitativ nachweisen können, dass sie risikoarm wirtschaften, so viel Entlastung bürokratischer Art kommt, dass wir künftig hoffentlich nicht mehr zu hören bekommen, dass Folge einer Überbürokratisierung Zwangsfusionen sind, weil kleine Banken einfach mit dem bisherigen Regelwerk nicht zu Rande kamen.

Wir haben es mit unseren Vorstellungen für ein einheitliches europäisches Meldewesen hoffentlich für die Zukunft geschafft, dass Verlässlichkeit besteht, wann Banken kleinerer Art und andere konfrontiert werden mit Abfragen, die in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass montags, dienstags und mittwochs die Anfragen unterschiedlicher Institute und Institutionen erfüllt werden mussten und man dann donnerstags vielleicht beginnen konnte, der normalen Arbeit nachzugehen.

Sicherer machen zum einen, aber auf der anderen Seite der Unterschiedlichkeit des Risikoprofils der Banken in Europa Rechnung tragen – das war unsere Aufgabe. Und ich glaube, wir haben das im Verbund aller Parteien hier, die konstruktiv daran mitgearbeitet haben, mit der EU-Kommission und am Ende auch noch nach vielen langen und schwierigen Sitzung mit den Mitgliedstaaten auch noch mit diesen hinbekommen. Dafür mein herzlicher Dank allen Kolleginnen und Kollegen noch einmal, ebenso wie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kommission.

 
  
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  Gunnar Hökmark, Rapporteur. – Madam President, first of all, I would like to thank all the colleagues, the shadows, the Commission and the Council for all the good work we have done and what we have achieved. Regarding the banking crisis, we have in reality succeeded with three different legislations: first of all, the hierarchy, which we decided upon a year ago, and now the two legislations for the Single Resolution Mechanism Regulation (SRMR) and the Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD).

This is built upon the Bank Recovery and Resolution Directive that was adopted in 2014. One of the fundamental aims of that was to change the logic of the banking sector, to clarify that those who own a bank or invest in a bank have full responsibility when bad times come. Together with the tools of a bridge bank or mergers of banks, we added the bail-in procedure, meaning that, if you have invested in the bank, you also risk losing the capital you have invested. This is something we have in order to achieve two fundamentally-important things: first of all to clarify to everyone that you have risk when investing in a bank. The other one is to ensure that you can do the bail-in procedure in a foreseeable and certain way.

For me as the rapporteur of the BRRD from the beginning, and now with these legislations, it has been extremely important to stick to that rule, to ensure that the introduction of TLAC (total loss-absorbing capacity) is not a way of circumventing the fact that all capital in a bank is to be seen as ‘bail-in-able: that is, creating a market discipline and helping taxpayers in all the different events that can come. This also means that we have achieved better rules regarding how to set the TLAC in Minimum Requirement for own funds and Eligible Liabilities (MREL).

I’m happy that we achieved a discretionary cap from Parliament’s side, meaning that you don’t punish banks with a high level of own capital, but also meaning that you can set the level of MREL and TLAC depending on the risk structure of the bank.

This is what we have achieved and I think that we are now facing the fact that, if I may phrase it that way, never have we had such good opportunities for those who will have the responsibility to resolve banks in bad times, because this means that this will be easier – we are facilitating that – but it also means that the markets will be much more alert and avoid banking getting into crisis. That is, of course, the most important thing. The fact that everyone who invests in a bank now knows that you are risking something means that we will have thousands and thousands of supervisors securing that you have the right level of capital and the right level of MREL in the banks they are providing capital to.

I would like to thank all the shadow rapporteurs and the Commission, who have helped us through with this. We now have a very good foundation for the banking union and we have a very good foundation for the European economy.

 
  
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  Valdis Dombrovskis, Vice-President of the Commission. – Madam President, the banking package legislative proposal was adopted by the Commission almost two-and-a-half years ago in November 2016. The proposal built on existing EU banking rules aimed to complete the post-crisis regulatory agenda. The proposal was a major step in risk reduction, and also fulfilled our international commitments by implementing internationally agreed standards, while ensuring that banks can continue to support the real economy.

The Council reached a general approach in May 2018 after intensive negotiations of three consecutive presidencies, the European Parliament followed in June 2018, and political agreement was reached in December. So I’d like to take this opportunity to thank the honourable Members involved in negotiating this package for their commitment and their political will to reach a compromise, and in particular the rapporteurs, Mr Simon and Mr Hökmark. Your efforts and dedication were instrumental in reaching this agreement.

Parliament helped to improve several elements of the original Commission proposal. You enriched the package with additional elements that were absent in the initial proposal, for example in the areas of sustainable finance and anti-money laundering. The package on which you will vote tomorrow includes important measures to strengthen the resilience of banks. For instance, it introduces a binding leverage ratio as a backstop to prevent institutions from excessive leverage, and it establishes a binding net stable funding ratio to address excessive reliance on short-term wholesale funding.

The package will also enhance the rules on governance and supervision of banks and will give macro-prudential supervisors additional flexibility to address macro-prudential risks more effectively. In addition, the new rules also improve the resolvability of banks when they are in difficulties. In particular, the new rules transpose into EU law the international total loss-absorbing capacity standard applicable to globally systemically important institutions. This will set a harmonised minimum requirement for own funds and eligible liabilities (MREL) that has to be met with capital or debt instruments of high quality and, together with numerous other enhancements, this will ensure that banks are building robust buffers that can be used in case of resolution so as to avoid a spillover on public finances and ensure a clear and transparent process vis-à-vis banks, authorities and the markets. At the same time, the package pays close attention to a number of issues that matter to the financing of the real economy.

Your agreed rules improve banks’ lending capacity to support the real economy. In particular, they enhance capacity to lend to SMEs and to fund infrastructure projects. In this sense, these aspects are very much in line with our jobs and growth agenda.

The package also injects more proportionality into the prudential framework for banks. It will reduce the administrative burden stemming from reporting, disclosure and remuneration requirements for small non-complex banks, and in areas where we introduce new standards, we have calibrated simple but conservative alternatives for small non-complex banks which they can use.

The package will introduce for the first time the considerations of environmental, social and governance risks in bank prudential regulation, for example through the obligation for large listed banks to disclose the environmental and social risks they are exposed to. And last, but not least, following the recent money laundering scandals you included measures to enhance cooperation and information exchange between prudential and AML supervisory authorities and the European Banking Authority’s role in this context, together with the ESA review, those are important steps.

This package constitutes a major step in completing the European post-crisis regulatory reform. All of these reforms together will make our banks more stable and solid. So it’s a very important step forward in risk reduction and now it’s time to move also on risk-sharing. We need to implement the agreement on the backstop to the Single Resolution Fund, and we need to move forward with the discussions on a European deposit insurance scheme.

 
  
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  Othmar Karas, im Namen der PPE-Fraktion. – Frau Präsidentin, Herr Vizepräsident, meine Damen und Herren! Vorerst erstmal ein herzliches Dankeschön an Peter Simon und Gunnar Hökmark, alle Schattenberichterstatter, die Kommission, aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben gemeinsam mit der neuen Bankenregulierung einen wichtigen Schritt in Richtung Vollendung der Bankenunion gesetzt. Das ist die größte Risikobürokratie- und Kostenreduzierung in der europäischen Bankenregulierung.

Wir haben das mit sechs entscheidenden Eckpunkten erreicht: Erstens durch eine schärfere Eigenmittelanforderung, welche die strukturellen Besonderheiten des europäischen Bankensektors berücksichtigt. Zweitens: Erstmals gibt es eine Proportionalitätsdefinition von kleinen und nichtkomplexen Instituten, inklusive qualitativer Kriterien. Drittens: Wir schaffen eine erhebliche administrative Erleichterung und 20 % weniger Regulierungskosten für kleine Banken. Viertens: Es kommt zu einer noch stärkeren Förderung der Realwirtschaft durch den Ausbau des sogenannten KMU-Faktors von 1,5 auf 2,5 Millionen Euro. Fünftens: Die Regelung gibt mit der Begünstigung von Software-Investitionen auch eine Antwort auf die Digitalisierung. Und sechstens: Es kommt durch den Aufbau eines einheitlichen europäischen Melderegisters zu einem Ende der duplikativen Meldepflichten.

Wir haben daher auf der einen Seite zur Stabilisierung des Finanzmarkts beigetragen und auf der anderen Seite kleinere Banken geschützt. Wir haben damit den Wirtschaftsstandort Europa gestärkt und einen großen Erfolg für das Europäische Parlament geleistet. Herzlichen Dank für die exzellente Zusammenarbeit.

 
  
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  La Présidente. – Je vais passer la parole dans un instant à Madame Berès. Je vous remercie de m’avoir signalé, Madame, le terrible incendie qui est en train de ravager l’un des joyaux européens et mondiaux: Notre-Dame de Paris.

 
  
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  Pervenche Berès, au nom du groupe S&D. – Madame la Présidente, c’est vrai que la vie publique réserve parfois des paradoxes, être ici sous la voûte du Parlement européen, alors que celle de Notre-Dame vient de s’effondrer. Que l’on soit croyant ou non, je crois que c’est un symbole de notre civilisation qui part en fumée. Je suis laïque, je suis bouleversée.

L’adoption du paquet bancaire – nous y revoilà, renflouer les banques! – afin de permettre la mise en œuvre des mesures arrêtées au niveau international après la crise financière est une étape importante voulue par le comité de Bâle et par le Conseil de la stabilité financière. L’étape qui sera franchie est importante pour réduire les risques susceptibles de se développer au sein du système bancaire. Ce paquet renforcera le cadre relatif à la résolution des défaillances bancaires. Il exigera de la part des établissements d’importance systémique mondiale une plus grande capacité d’absorption des prêts et de recapitalisation. Je vais m’arrêter là.

 
  
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  La Présidente. – Vous reprendrez la parole tout à l’heure, Madame.

 
  
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  Ralph Packet, namens de ECR-Fractie. – Voorzitter, het is natuurlijk heel belangrijk dat in onze bancaire sector de risico's onder controle blijven en dat er voldoende buffers worden aangelegd om tegenslagen op te vangen. Want op die manier komen we niet meer in een scenario zoals dat van tien jaar geleden, toen een crisis in de financiële sector de hele economie meesleurde in een diepe recessie. We zijn tevreden met de hervormingen, al mochten de internationale afspraken voor ons zelfs nog wat strikter worden overgenomen.

Het belangrijkste probleem is echter niet de nieuwe regelgeving en het toezicht, maar de berg slechte schulden die in sommige landen na tien jaar nog niet is opgeruimd. Daar is werk aan de winkel. Begin eraan, want anders blijven die schulden boven deze generatie en de volgende generaties hangen.

 
  
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  Martin Schirdewan, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Frau Präsidentin, werte Kolleginnen und Kollegen! Nachdem die Banken während der durch die Banken verursachten Finanzkrise mit 100 Milliarden Euro an Steuergeldern gerettet werden mussten, war ein Ziel europäischer Politik, zukünftig kein Steuergeld mehr für Bankenrettung ausgeben zu wollen und auch die Macht der Megabanken zu beschränken.

Dieses Ziel wird leider nach dieser Novelle der Bankensanierungs- und Abwicklungsrichtlinie nicht erreicht. Statt den Banken hohe und einfache Eigenkapitalquoten vorzuschreiben, hat man auf komplizierte Kapitalanforderungen mit etlichen Ausnahmeregelungen abgestellt, um den Bankensektor zu schonen. Man hat darauf verzichtet, das risikoreiche Investmentbanking vom Kredit- und Einlagengeschäft zu trennen.

Und anstatt das Too-big-to fail-Problem endlich anzugehen und Großbanken zu schrumpfen, träumt unter anderem der deutsche SPD-Finanzminister Olaf Scholz von der Fusion der zwei Wackelriesen Deutsche Bank und Commerzbank, die insgesamt dann eine kombinierte Bilanzsumme von knapp zwei Billionen Euro aufweisen würden. Doch zwei alte Opel machen auch gemeinsam noch keinen Ferrari. Der Stabilität des Bankensektors würde mit dieser Fusion ein Bärendienst erwiesen werden.

Die Schwachstellen des Abwicklungsmechanismus wurden in der Praxis in den letzten Jahren auch schon mehrmals offengelegt. Man fragt sich, wie eine seriöse Gläubigerbeteilung erst in Krisenzeiten aussehen soll, wenn diese Politik schon in vergleichsweise ruhigen Zeiten scheitert. Wir brauchen keine nationalen Champions und Megabanken, sondern mehr boring banking, das sich an den Bedürfnissen der Realwirtschaft orientiert.

 
  
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  Sven Giegold, au nom du groupe Verts/ALE. – Madame la Présidente, je trouve ce débat surréaliste.

Notre-Dame steht in Flammen! Ich mag jetzt, ehrlich gesagt, nicht über Bankenregeln sprechen. Für mich ist diese Kirche ein Symbol unserer Kultur in Europa, eine der herrlichsten Kirchen der Christenheit. Ich hoffe, dass zumindest die Feuerwehrleute, die da jetzt im Einsatz sind, nicht zu Schaden kommen. Was da gerade passiert, ist eine Tragödie für die europäische Kultur.

Ich kann nur sagen: Ich finde diese Diskussion ziemlich verrückt.

 
  
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  Caroline Nagtegaal, namens de ALDE-Fractie. – Voorzitter, de kredietcrisis ligt nog bij ons allemaal vers in het geheugen. Overheden moesten banken overeind houden en de Europeanen moesten hun broekriem steeds strakker aantrekken. Het wantrouwen in de financiële sector was nog nooit zo hoog. Ik denk dat iedereen in deze zaal het met mij eens is als ik zeg dat we niet opnieuw met elkaar in zo'n situatie willen belanden.

Gelukkig hebben we […] dit pakket, waarin veel maatregelen worden genomen om te voorkomen dat we daar de mist mee ingaan. Als we dus vóór het plan stemmen, moeten banken voortaan meer geld in hun reserves houden. De zogenaamde bankenbuffers gaan in Europa dus verder omhoog. Dat is positief.

Maar tegelijkertijd is onze taak nog niet af. Te veel banken hebben nog veel te veel oninbare leningen op hun balans. Als de kiezer mij opnieuw het vertrouwen geeft, is dat ook hetgeen waar ik voor zal knokken in de komende vijf jaar. Regels voor banken moeten scherper worden als het gaat om leningen die niets of bijna niets waard zijn. Bovendien vind ik dat banken voorzichtiger moeten zijn als het gaat om de staatsobligaties die ze hebben. Want als landen hun zaakjes niet op orde hebben, mag dat geen effect hebben op banken en al helemaal niet op de spaarders.

Laten we wel wezen, banken zijn niet onze vijanden. Ze zijn in mijn optiek onmisbaar voor een goed economisch klimaat. Zij helpen ons met de aanpak van terrorisme en andere misdaden, en met de slag naar de verduurzaming en de financiering van innovatieve ideeën. Maar ik wil wel dat de rotte appels uit het systeem worden aangepakt.

 
  
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  Marco Valli, a nome del gruppo EFDD. – Signora Presidente, onorevoli colleghi, stiamo parlando di un pacchetto che si chiama riduzione dei rischi all'interno del sistema bancario europeo. Quello che mi chiedo è se, veramente, siamo convinti di aver ridotto i rischi all'interno del sistema bancario europeo e i rischi più importanti.

Ovvero, quello che ripeto oramai da cinque anni in questo Parlamento, il rischio più rilevante è nei titoli liquidi detenuti dalle banche sistemiche europee. I titoli liquidi sono i derivati, sono titoli che hanno difficoltà ad essere poi dopo prezzati anche dalla vigilanza e in caso di crisi possono perdere veramente tanto valore in poco tempo. E questi titoli dalla vigilanza e neanche da queste regole vengono messi sotto una lente d'ingrandimento, e questo è un grave errore che molto probabilmente pagheremo caro.

E l'errore più grande, che è alla base della riduzione dei rischi, è concentrare la volontà di voler ridurre i rischi solo sul fronte del credito. Il credito è quello che dà la linfa vitale all'economia europea, alle piccole e medie imprese, alle famiglie, a chi vuole acquistare una casa, macchinari e quant'altro. Il fatto di limitare una banca ad erogare il credito nella misura in cui gli si chiedono troppi requisiti di capitale, molto spesso, in modo proprio eccessivo, basti pensare che, nonostante i requisiti già esistenti, con la revisione della BRRD si va a chiedere alle banche di andare a piazzare degli ulteriori titoli sul mercato per ottenere altro capitale in caso di un bail-in e le autorità di risoluzione potranno chiedere alle banche anche di aumentare questi requisiti.

E io voglio capire adesso chi ha i soldi in una di queste banche si sentirà sicuro di tenerli là dentro, nella misura in cui un'autorità gli chiederà a questa banca di andare sul mercato a chiedere i requisiti di capitale.

Ecco quello che si sta facendo è un gran disastro dal mio punto di vista, bisognerebbe rivedere chiaramente tutto il costrutto dell'Unione bancaria, perché crea forti squilibri e crea delle forti disaffezioni da parte dei cittadini verso la politica europea.

 
  
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  Pervenche Berès, au nom du groupe S&D. – Madame la Présidente, le renflouement des banques est indispensable et, heureusement, après la crise financière, le comité de Bâle et le comité de la stabilisation financière ont contribué à améliorer le dispositif.

Nous intégrons aujourd’hui ce dispositif dans le droit européen pour réduire les risques susceptibles de se développer au sein de notre système bancaire. Nous renforçons le cadre relatif à la résolution des défaillances bancaires. Nous renforçons les contrôles sur les établissements d’importance systémique, en ce qui concerne leur capacité à absorber les pertes et la nécessité de recapitalisation, avec des exigences en termes de niveau et de qualité des fonds propres et des engagements éligibles, c’est le fameux MREL. Nous instaurons aussi des mesures de sauvegarde provisoire et d’éventuelles mesures supplémentaires pour les autorités de résolution.

Ce paquet durcira également les normes prudentielles pour réduire les incitations à la prise de risque excessive en prévoyant un ratio de liquidité à court terme, un ratio de levier et, enfin, un ratio de financement net stable. Il améliorera la capacité de prêt des banques pour le financement des projets d’infrastructures et tiendra compte des critères environnementaux, ainsi que de la nécessité de promouvoir l’égalité des genres dans les instances de direction.

Pour autant, ce paquet ne résoudra pas tout, ce n’est qu’une étape. Nous devons aller plus loin et si nous avons une union bancaire, il n’y a pas de raison pour que nous n’en tirions pas toutes les conséquences. Cela signifie qu’il faut reconnaître pleinement les avantages liés à cette juridiction unique dans les octrois de dispense lors des opérations transfrontières.

De la même manière, le principe de proportionnalité ne doit pas ignorer la nature réelle des risques pris en fonction de la taille des modèles sur tel ou tel marché.

Enfin, après des années de renflouement des banques, il est temps d’aller vers davantage de solidarité et d’adopter enfin cette garantie des dépôts européenne tant promise aux épargnants européens.

 
  
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  Markus Ferber (PPE). – Frau Präsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise stand die Finanzstabilität zu Recht im Fokus des Gesetzgebers. Schließlich ging es darum, sicherzustellen, dass sich eine Krise, wie wir sie vor zehn Jahren erlebt haben, nicht wiederholen kann. Dabei haben wir ein bisschen aus den Augen verloren, dass nicht jede Bank Lehman Brothers ist. Nicht jede Bank ist so groß und so eng verflochten wie Lehman Brothers, und nicht jede Bank hat ein Geschäftsmodell, das so risikoreich ist wie das von Lehman Brothers. Das Gegenteil ist ja richtig: Die meisten Banken in der Europäischen Union sind nicht grenzüberschreitend tätige Investmentbanken mit riesigem Handelsbuch voller mehrfach gehebelter Derivatepositionen. Trotzdem haben wir lange so getan, als ob alle Banken gleich wären und den exakt gleichen Regeln unterliegen sollten. Dabei sollte klar sein, dass gleiche Regeln für alle nicht gleichen Aufwand für alle bedeuten.

Mit dem Bankenpaket machen wir es erstmals anders. Zum ersten Mal haben wir anhand klarer qualitativer und quantitativer Kriterien definiert, was ein kleines und nicht komplexes Institut ist und daher regulatorische Erleichterungen mit dieser Klassifizierung einhergehen sollten. Damit sorgen wir für Verhältnismäßigkeit in der Bankenregulierung und bringen Leben unter diesen Begriff. Auf diesen Erfolg müssen wir aufbauen, insbesondere wenn wir uns in der kommenden Wahlperiode mit der Finalisierung von Basel III beschäftigen. Auch hier müssen wir die Idee der Verhältnismäßigkeit wieder aufgreifen.

 
  
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  Pedro Silva Pereira (S&D). – Senhora Presidente, este novo pacote de regulação bancária é muito importante. O que se pretende é reforçar a solidez do sistema financeiro europeu para que seja capaz de resistir aos choques, merecer confiança e deixar de ser uma ameaça permanente para depositantes e contribuintes.

As regras europeias sobre recuperação e resolução bancária passam a cumprir as normas internacionais mais exigentes e os bancos, sobretudo os maiores, terão de aumentar os seus fundos próprios reforçando a sua capacidade de suportar perdas. Estas regras só entrarão em vigor depois de um período de transição, o que permitirá aos bancos adaptar-se às novas exigências sem prejudicar a sua capacidade de financiar a economia real.

Quero agradecer aos relatores Gunnar Hökmark e Peter Simon o bom trabalho e a boa cooperação que mantivemos nestas medidas para redução de riscos no setor bancário. É agora tempo de avançar na partilha de riscos sem a qual não haverá uma união bancária digna desse nome.

 
  
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  Νότης Μαριάς (ECR). – Κυρία Πρόεδρε, η μεταρρύθμιση στον τραπεζικό τομέα ήταν βεβαίως απαραίτητη μετά την τεράστια κρίση η οποία έπληξε τις κοινωνίες την τελευταία δεκαετία. Βέβαια, το συμπέρασμα είναι ότι οι φορολογούμενοι διέσωσαν τις τράπεζες και εν συνεχεία οι τράπεζες —ιδίως στην Ελλάδα— επιπίπτουν επί των φορολογουμένων, επί του ελληνικού λαού, προκειμένου να ρυθμίσουν δήθεν τα κόκκινα δάνεια και έτσι τα «κοράκια» αρπάζουν τα σπίτια του ελληνικού λαού.

Είναι σίγουρο ότι χρειάζεται αυξημένη εποπτεία, διαφοροποιημένη εποπτεία για τις μικρότερες τράπεζες, αλλά και εκεί πρέπει να υπάρξει έλεγχος και εποπτεία. Θα ήθελα να υπάρχει έλεγχος για να δούμε τη σχέση που έχουν οι τράπεζες με τα μέσα μαζικής ενημέρωσης, με αυτούς που έχουν ραδιόφωνα και τηλεοράσεις, ιδίως στην Ελλάδα, καθώς και με τις δημοσκοπικές εταιρείες. Βλέπουμε ότι ενόψει ευρωεκλογών, όσοι αρθρώνουν λόγο κριτικής απέναντι στις τράπεζες αποκλείονται από τα μέσα μαζικής ενημέρωσης στην Ελλάδα, όπως στην περίπτωση του κινήματός μας «Ελλάδα - Ο άλλος δρόμος». Να ελέγξετε ποιοι έχουν πάρει δάνεια, από τα μέσα μαζικής ενημέρωσης, στην Ελλάδα.

 
  
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  Matt Carthy (GUE/NGL). – Madam President, I welcome many of the important developments in the Capital Requirements Package, such as the new anti-money laundering provisions and restrictions on pay and dividends for breaches of capital requirements. The introduction of TLAC (total loss-absorbing capacity) has been hailed by some as a sufficient solution to solve the problem of too-big-to-fail banks, but I don’t believe that’s possible without bank structural reform and a larger binding leverage ratio. The Bank Recovery and Resolution Directive has already been proven to be ineffective at preventing tax payer-funded bailouts.

From the beginning of the process of negotiating the package, we have expressed serious concerns over the capital leverage ratio being set at just 3%. We should remember that the OECD and the US Federal Deposit Insurance Corporation recommend a leverage ratio of at least 5% for institutions that are systematically important. So we are allowing, effectively, EU banks’ desire to compete with their American counterparts to put financial stability at risk.

Finally, we’ll never be able to separate the too-big-to-fail problem from bank structural reform. The most effective way to achieve the objective of risk reduction is to separate retail from investment banking. The fact that, a decade after the financial crisis, legislators have failed to achieve this is an absolute indictment, in my view, on all EU institutions and a total failure to meet the expectations that European citizens had placed in us all.

 
  
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  Ernest Urtasun (Verts/ALE). – Madame la Présidente, mes premières pensées sont pour les Français et les Françaises, les Parisiens et les Parisiennes confrontés à ce terrible incendie qui se produit ce soir à Notre-Dame. Il s’agit d’une terrible nouvelle, c’est une journée noire pour la culture européenne et je voudrais tout simplement exprimer ma solidarité aux pompiers et aux services qui font leur maximum pour essayer d’éteindre cet incendie le plus rapidement possible.

I would like to just take the few seconds I have left to thank Mr Hökmark for the excellent work we have done together. I think that we have important levels for the minimum requirement for own funds and eligible liabilities (MREL) and total loss absorbing capacity (TLAC) that will avoid us having to use taxpayers’ money again in the next crisis. I think we have made progress and I would like particularly to thank him for accepting our proposals on consumer protection, and avoiding having small savers trapped in a bail-in process as we have had in the past. I think we have successfully achieved that in the text and I would like to thank him for that.

 
  
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  Sirpa Pietikäinen (PPE). – Madam President, my deepest sorrow for the destruction of the cultural heritage, not only for Parisians and France, but for all of us Europeans.

This is the completion of the big package after what we did after the financial crisis to stabilise banking risks and resolving mechanisms and the adequate capital requirements. I would like to thank and congratulate the rapporteurs for doing a great job on this. But I would like to remind the Commission and the upcoming Parliament of two challenges that we still have ahead of us.

One is the so-called Liikanen package, and that refers to the firewalls between the retail banking and investment banking, and the other part is that the banks and lending should be part of the sustainable finance, because there we have a broiling financial crisis and risks that are embedded in sunk investments in fossil fuels, for example.

 
  
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  Paul Tang (S&D). – Madam President, indeed the news from Paris is mesmerising and sad.

At the end of the mandate, we also wonder whether we have learned the lessons from the financial crisis. For one, we don’t have a European Volcker rule separating retail and investment bankers and we still need to finish the banking union with the European deposit insurance scheme (EDIS) and banks are still vulnerable and undercapitalised. Therefore, I am pleased with this regulation as it is very much forward-looking.

Under the new rules, a systemically relevant bank must have significantly more funds to strengthen the principle of bail-in, and that’s good. The new rules also anticipate the change towards sustainable finance, giving the EBA a role in assessing risk for people and planet. Indeed, we need a solid and forward—looking framework, learning the lessons from the crisis and anticipating new developments. The package is a welcome step, but it’s still part of a work in progress.

 
  
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  Joachim Starbatty (ECR). – Frau Präsidentin! Der frühere deutsche Bundespräsident Horst Köhler hat die Ursache für die jüngste Weltfinanzkrise im underpricing of risk gesehen. Regierungen und Banken, gerade in der südlichen Peripherie der Eurozone, sind zu hohe Risiken eingegangen, weil die Realzinsen von 2002 bis 2007 dort negativ waren. Als die Zinsen wieder stiegen, waren diese Staaten überschuldet. Zugleich waren deren Banken notleidend geworden. Ein Teufelskreis! Einen Weg aus diesem Teufelskreis zeigt die Deutsche Bundesbank.

Der Ankauf von Staatsanleihen ist nicht risikolos, daher sollten solche Anleihen mit Eigenkapital unterlegt werden. Dann müssen die Staaten aber höhere Zinsen zahlen, um den Risikozuschlag auszugleichen. Das lehnen sie ab. Also gibt es weiterhin ein underpricing of risk.

Es kommt der Tag, an dem der Teufelskreis überschuldeter Staaten und notleidender Banken Wirklichkeit wird und die Währungsunion in den Abgrund zieht. Ich weiß, dass man Kassandras Warnungen in den Wind schlägt, aber leider behält sie Recht.

 
  
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  Miguel Viegas (GUE/NGL). – Senhora Presidente, já lá vai mais de uma década sobre a crise financeira de 2008. Quatro biliões de euros foram gastos de fundos públicos para recapitalizar a banca. Em Portugal foram 16 mil milhões de euros, dez por cento do PIB.

Após onze anos sobre a crise, após dezenas de regulamentos, de diretivas, a questão que se impõe é: quais foram os avanços concretos? Porque, em Portugal, nós estamos perplexos porque a torneira continua aberta. Foram 2 mil milhões de euros gastos no novo banco em 2018 e 2019, e no atual Programa de Estabilidade do Governo estão previstos mais 2,15 mil milhões de euros para 2020 e 2021.

Sejamos claros, estas diretivas, estes regulamentos não passam de pura cosmética. Aquilo que se impõe verdadeiramente é o controle público sobre o sistema financeiro para colocar os bancos ao serviço da economia e não a economia ao serviço dos bancos, como manifestamente é o caso.

 
  
 

Interventions à la demande

 
  
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  Nicola Caputo (S&D). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, la strada per completare l'Unione bancaria è ancora molto lunga e per realizzarla occorrono iniziative politiche concrete, volte a prevenire e limitare le future crisi bancarie. Gli Stati membri dovrebbero, ad esempio, assicurare un sufficiente assorbimento delle perdite da parte delle istituzioni finanziarie, per ridurne al minimo l'impatto sulla stabilità finanziaria e sui contribuenti.

Sarebbe importante avere autorità competenti, dotate di poteri di intervento immediato per supportare istituzioni finanziarie in difficoltà, così come sarebbe necessario creare mercati transfrontalieri in cui tutti i consumatori possano beneficiare degli effetti positivi di un sistema bancario integrato europeo.

Maggiore attenzione andrebbe prestata, infine, alla valutazione dei rischi legati all'ambiente e alle questioni sociali, favorendo misure per affrontare tali rischi in modo adeguato. Le nuove norme vanno tutte in questa direzione, permetteranno di ridurre i rischi nel sistema finanziario, garantendo allo stesso tempo che le banche giochino un ruolo più attivo per favorire crescita, sviluppo ed investimenti.

 
  
 

(Fin des interventions à la demande)

 
  
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  Valdis Dombrovskis, Vice-President of the Commission. – Madam President, I would also like to express my shock at the terrible fire in Notre Dame de Paris. It’s a landmark not only for Paris or France; it’s a landmark for the whole of Europe and the world, so indeed it’s very sad to see it going down in flames.

Moving back to the Banking Package. The Banking Reform Package represents an important step towards further reducing risks in the financial sector. So I’d like to, once again, thank you for your support expressed in this House for this package. Subject to your endorsement of this package tomorrow, the risk reductions contained in it would not only strengthen the resilience of Europe’s banking system and increase market confidence, but they will also pave the way for further progress in the completion of the Banking Union, such as delivering a much-needed common backstop to the Single Resolution Fund.

I am happy to see this important piece of work delivered and finalised, and I am confident it will contribute to making our financial sector more robust and stable, and I hope it will pave the way for further progress towards deepening the Economic and Monetary Union. Therefore, I encourage you to endorse the political agreement tomorrow and, once again, thank you to the rapporteurs.

 
  
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  Gunnar Hökmark, Rapporteur. – Madam President, first of all to Madam Berès and to our French colleagues, sad news from Paris, sad news for us all, because Notre-Dame is Notre Dame – in history and all the sagas, but also as a cultural landmark for Europe, and that remains very strong.

Madam President, regarding the banking package. A lot of things have already been said here tonight, but I think it’s fair to say that now the landscape is different. The European banking sector is today much more robust but also much more ready to act when there is a crisis. And there will come new crises. The question is just how we are able to deal with them, and I’m convinced that with the introduction of the BRRD, as we have decided here in Parliament, and the revision we are going to decide upon now, with a hierarchy and with the TLAC, and with its discretionary opportunities for competent authorities: things are better. That doesn’t mean that all the problems ahead of us are solved, but I think we have created the mechanism for those who are responsible in each and every situation to do the best they can in order to solve those situations.

I must also say that I’m happy to achieve this. This is, Madam President, the last report I’ll be presenting to this plenary, and I feel proud that we have achieved this together, and I have a lot of admiration for all the colleagues here, from all sorts of tribes, all sorts of political colours and coming from all parts of Europe. It has for me been a fantastic 15 years in this Parliament, and I’m looking forward to following it from my sofa.

 
  
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  Peter Simon, Berichterstatter.(Beginn des Redebeitrags bei ausgeschaltetem Mikro) Obwohl jeder der Kollegen, der hier sprechen konnte, eine sehr eng umrissene Redezeit hatte, ist in vielen Beiträgen die uns neu erreichende Nachricht vom Brand des Weltkulturerbes Notre-Dame Gegenstand gewesen. Gegenstand im Sinne eines Ausdrückens von Solidarität mit Frankreich und unseren französischen Kolleginnen und Kollegen hier. Genau in diesem Geist haben wir jetzt zweieinhalb Jahre zusammengearbeitet, und in diesem Geist arbeitet dieses Haus zusammen.

Wenn wir uns anschauen, wo die großen Kritikpunkte heute herkamen, wenn wir uns hier Extreme von links wie rechts anschauen, dann stelle ich heute eines fest: Zum Abschluss der Debatte sind fast alle der Kritiker nicht mehr da, aber diejenigen, die zweieinhalb Jahre konstruktiv zusammengearbeitet haben, die finden sich heute noch hier. Und das kann eine Richtschnur sein für die Arbeit des künftigen Hauses, denn die Arbeiten sind ja noch nicht beendet.

Wir kommen mit der Umsetzung von Basel IV – sprich der Finalisierung von Basel III – an einen Punkt, wo dieses Haus hier Farbe bekennen muss: Gehen wir den eingeschlagenen Weg zu mehr Sicherheit und höherer Risikobepreisung weiter bei gleichzeitiger Entlastung derjenigen, die eben nicht zur Verursachung der letzten Krise beigetragen haben und die heute weiterhin stabil und risikoarm dastehen?

Ich glaube, wenn wir in dem Geist, der die letzten zweieinhalb Jahre geprägt hat – dass wir nämlich schauen: Was sind die Bedürfnisse des anderen, was sind die Notwendigkeiten, denen hier Rechnung getragen werden muss? – wenn wir dem gemeinsam Rechnung tragen im solidarischen Geiste eines Miteinanders, wenn wir Banken stabilisieren aber nicht auf Kosten des jeweiligen Nachbarn, wenn wir Sicherheit für uns alle und ausgewogene Interessen quer durch Europa anstreben, ich glaube, dann wird es auch in der Zukunft eine gute weitere Kooperation und ein sichereres Finanzsystem in Europa geben.

 
  
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  La Présidente. – Le débat est clos.

Le vote aura lieu mardi, le 16 avril 2019.

Déclarations écrites (article 162)

 
  
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  Barbara Kappel (ENF), schriftlich. – Zusätzlich zu den Aspekten, die in den früheren Verordnungen über Eigenkapitalanforderungen behandelt wurden, enthält die Richtlinie eine Reihe neuer Elemente. Um zu verhindern, dass die Banken ihren Mitarbeitern Anreize geben, übermäßige Risiken einzugehen, sieht die Verordnung ein Höchstverhältnis zwischen fester und variabler Vergütung für alle betroffenen Mitarbeiter vor. Der Bonus darf die festgelegte Jahresvergütung des identifizierten Mitarbeiters nicht überschreiten, es sei denn, die Aktionäre beschließen unter bestimmten Bedingungen, Boni in Höhe dieses Betrags bis zum Zweifachen der Festvergütung zuzulassen. Die neuen Regeln enthalten auch Anforderungen an Boni, die eine langfristige Risikobereitschaft fördern. Mit der Verordnung werden auch Regeln eingeführt, um eine wirksame Überwachung durch die Leitungsorgane der Banken zu gewährleisten und das Risikomanagement zu verbessern. Die Zusammensetzung der Vorstandsmitglieder erfordert Vielfalt, um zu einer wirksamen Aufsicht beizutragen. Ebenso reduziert die Verordnung die Abhängigkeit der Kreditinstitute von externen Ratings. So müssen alle Anlageentscheidungen der Banken nicht nur auf Ratings, sondern auf ihrer eigenen internen Kreditwürdigkeit beruhen.

Ich bin mit den neuen Eigenkapitalanforderungen einverstanden. Ich begrüße insbesondere, dass die Vereinbarung sowohl erhöhte Anforderungen an große Finanzinstitute als auch vereinfachte Anforderungen für kleine und nicht komplexe Institute, insbesondere in Hinblick auf die Berichterstattung, beinhaltet.

 
Ostatnia aktualizacja: 8 lipca 2019Informacja prawna