Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Plenardebatten
Mittwoch, 17. Juli 2019 - Straßburg Vorläufige Ausgabe

Umweltzonen in den Städten der EU (Aussprache)
MPphoto
 

  Alexander Bernhuber (PPE). – Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Es freut mich sehr, hier im Europaparlament meine erste Rede über solch ein wichtiges Thema für meine Generation zu halten.

Wir, die Jungen, sind die Leidtragenden der Versäumnisse der letzten Jahre, und dazu ist auch zu sagen, dass aber viele Klimaromantiker hier leider das Problem mit Verboten von Dieselfahrzeugen oder mit Schaffung von autofreien Zonen in Städten lösen wollen. Solche Maßnahmen sind aber nicht immer gutzuheißen, besonders für die ländliche Bevölkerung ist das oft ein großes Problem, da ein Auto das einzige Mittel ist, um in Städte zu gelangen. Anstatt einer EU-Verbotskultur oder scheinheiligem Kontrollwahn brauchen wir hier wirklich Anreize für klimafreundliche Technologien. Die Förderung von alternativen Energieträgern, wie zum Beispiel auch gestern von Ursula von der Leyen angesprochen, muss europaweite Priorität haben.

Elektromobilität oder auch das enorme Potenzial von Wasserstoff muss besser beworben werden und muss auch für alle leistbar gemacht werden. Auch Erfolgsmodelle wie E-Roller, die sich schon in sehr vielen großen Städten großer Beliebtheit erfreuen, müssen weiter ausgebaut werden, und dazu braucht es auch die nötige Rechtssicherheit. Natürlich darf man auch nicht den öffentlichen Verkehr vergessen, der die Grundlage für weitere gute Maßnahmen bietet. Hören wir auf, von ständigen Verboten und Sanktionen zu reden, sondern richten wir einen Blick in die Zukunft, wie wir mit Zukunftstechnologien gemeinsam einen maßgeblichen Teil zu besserer Luft in Städten beitragen können.

 
Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2019Rechtlicher Hinweis