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Plenardebatten
Mittwoch, 17. Juli 2019 - Straßburg Vorläufige Ausgabe

Umweltzonen in den Städten der EU (Aussprache)
MPphoto
 

  Barbara Thaler (PPE). – Sehr geehrter Herr Präsident, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Das hat man die letzten Stunden hier gehört, wir sind uns alle einig: Wir wollen keine schmutzige Luft, und dieser Ansatz ist auch gut und recht.

Ernsthafte europäische Maßnahmen können aber nicht micromanagement oder Bevormundung sein. Wir müssen uns um die großen Fragen kümmern. Wie können wir Emissionen flächendeckend verringern? Welche alternativen Treibstoffe können wir nutzen? Und vor allem, wie können wir gemeinsame Forschung, zum Beispiel im Wasserstoffsektor, vorantreiben? Für mich ist es zu einfach, das klassische Auto nur als Feindbild zu betrachten. Meine Mutter hätte nicht auf ihr Auto verzichten können. Zwei Kinder, einen Job, wenig Möglichkeiten für öffentlichen Verkehr. Daher ja, öffentlichen Verkehr weiter ausbauen, aber auf die Lebenssituationen der Menschen achten. Und liebe Kolleginnen und Kollegen, bitte bevormunden wir nicht die Menschen. Schreiben wir ihnen nicht vor, wie sie leben sollen, sondern nutzen wir die neuen Technologien, investieren wir in Forschung und Entwicklung! Wir müssen die Menschen auf diesem Weg mitnehmen, und wir müssen ihnen praktische und intelligente Lösungen bieten.

Mein Heimatland Tirol gehört zu jenen Regionen, die besonders mit dem Thema Verkehr zu kämpfen haben. Hier brauchen wir gemeinsame Lösungen, und Tirol braucht hier auch seine europäischen Nachbarn. Mit dem Brenner-Basistunnel bauen wir momentan das größte Infrastrukturprojekt Europas. Ein Tunnel allein ist aber zu wenig. Machen wir unsere Hausaufgaben auf europäischer Ebene, setzen wir die Zulaufstrecken um und attraktivieren wir die Schiene! Das wäre ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, hin zu einer höheren Luftqualität.

 
Letzte Aktualisierung: 18. Juli 2019Rechtlicher Hinweis