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Plenardebatten
Montag, 16. September 2019 - Straßburg Vorläufige Ausgabe

Lage der Wälder in der EU (Aussprache)
MPphoto
 

  Simone Schmiedtbauer (PPE). – Herr Präsident, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Danke vielmals für die nette Einleitung – ja, ich komme aus Österreich. 48 % – also beinahe 50 % – unserer Fläche besteht aus Wald. Vielleicht kann man deshalb nachvollziehen, warum mir der Wald – der Forst – so wichtig ist. Bevor wir aber über den Zustand der Wälder in Europa reden, möchte ich noch einmal ganz deutlich hervorstreichen, warum die Wälder von so großer Bedeutung sind.

Im Kampf gegen den Klimawandel gibt es keinen größeren Unterstützer als unsere nachhaltigen, aber bewirtschafteten Wälder. CO2 wird im Holz gespeichert und auch in den Holzprodukten. Der Wald ist zu schützen, aber auch sinnvoll zu nützen. CO2 speichern und europaweit mehr als drei Millionen Arbeitsplätze sichern, das kann unser Wald.

Mir ist es deshalb sehr wichtig, dass wir ganz sachlich an die Thematik herangehen. Das Klima ändert sich. Der Druck durch Schädlinge und extreme Wetterereignisse findet statt. In Anbetracht dessen muss die Europäische Kommission reagieren und unsere Waldbesitzer und den gesamten Forstsektor unterstützen. Wir brauchen deshalb eine neue, ganz starke EU-Forststrategie, die auch in Zukunft Klarheit schafft.

Wir können keine Kürzungen der zweiten Säule des Agrarbudgets, mit dem auch unsere Waldbesitzer unterstützt werden, hinnehmen. Wir brauchen öffentliche Gelder, um die Klimawandelfolgen in unseren Wäldern bewältigen zu können. Da sehe ich die Ausweitung des Europäischen Solidaritätsfonds als sehr guten Lösungsansatz, um den betroffenen Waldbesitzern den Rücken zu stärken. Sie können in Zukunft unsere Partner sein.

 
Letzte Aktualisierung: 30. September 2019Rechtlicher Hinweis