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Plenardebatten
Donnerstag, 19. September 2019 - Straßburg Vorläufige Ausgabe

Iran, insbesondere die Lage von Frauenrechtsaktivisten und inhaftierten EU-Bürgern, die zusätzlich die iranische Staatsangehörigkeit besitzen
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  Dietmar Köster (S&D). – Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Frauen werden im Iran in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen massiv diskriminiert. Das gilt unter anderem in Hinsicht auf das Rechtssystem im Iran – also die Scharia, die auch die Todesstrafe vorsieht. Das klerikal-diktatorische Regime basiert auf männlicher Herrschaft islamistischer Fundamentalisten und ihrem Frauenhass. Das schließt die Gleichstellung der Geschlechter und die Rechte von Minderheiten und Andersdenkender gezielt aus.

Die Fälle der iranischen Aktivistinnen verdeutlichen die Abscheulichkeit eines solchen Systems. Jahrzehntelange Haft und Dutzende von Peitschenhieben für Frauen, die sich für Menschenrechte starkmachen, das ist inakzeptabel!

All dies zeigt: Solange diese klerikale Diktatur vorherrscht, in der Frauen gewaltsam unterdrückt werden, sind die Bedingungen für eine friedliche Koexistenz der Staaten im Nahen und Mittleren Osten nicht gegeben.

 
Letzte Aktualisierung: 30. September 2019Rechtlicher Hinweis