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Plenardebatten
Montag, 13. Januar 2020 - Straßburg Vorläufige Ausgabe

Verheerende Buschfeuer in Australien und andere dem Klimawandel geschuldete Extremwetterereignisse (Aussprache)
MPphoto
 

  Sylvia Limmer, im Namen der ID-Fraktion. – Frau Präsidentin! Was mich am allermeisten bei der Diskussion stört, ist die sensationsgeile Zufriedenheit linksgrüner Klimaneurotiker bezüglich der schrecklichen Brände in Australien nach dem Motto: Hier ist endlich der Beweis menschengemachten Klimawandels. Schämen Sie sich, und zwar bitte kräftig. Ohne zynisch klingen zu wollen: Immer wieder entwickelten sich verheerende Feuersbrünste aus den Bränden, die zum Ökosystem des Kontinents gehören: 1851, 1939, 1983, 1974, 1975 zum Beispiel waren solche Jahre.

Und das Thema Trockenheit? Tatsächlich gibt es eine Tendenz zu einer höheren jährlichen Niederschlagsmenge hin, wie man hier in dieser deskriptiven Statistik der letzten 120 Jahre erahnen kann, auch wenn 2019 besonders niederschlagsarm war. Die Gründe für die Brände? Unter anderem war es neben Brandstiftung besonders die verquere Politik grüner Umweltschützer, die die staatlichen Programme zum gezielten Abbrennen von Totholz verhinderten. Dies hat die sogenannte Brandlast massiv erhöht. Auch kleine Buschbrände können sich dann desaströs entwickeln.

Übrigens machen diese Fakten das Leid der Betroffenen nicht erträglicher, ebenso wenig das Drama in der Tierwelt.

 
Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen