Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
Parlamentarische Anfragen
PDF 103kWORD 24k
17. Februar 2016
E-001370-16
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-001370-16
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Dita Charanzová (ALDE) , Julia Reda (Verts/ALE) , Josef Weidenholzer (S&D) , Robert Rochefort (ALDE)

 Betrifft:  EU-Förderung für Anwendungen zum Erstellen von Webinhalten (Web Authoring Tools), die Zugangskriterien erfüllen
 Schriftliche Antwort 

Um bei öffentlichen Verwaltungen, aber auch in der Privatwirtschaft und bei einzelnen Nutzern die Einführung von Webzugangsstandards zu erreichen, müssen Web Authoring Tools gefördert werden, die bei Erstellung oder Wartung einer Website die problemlose Anwendung von Webzugangskriterien ermöglichen.

Das ist vor allem vor dem Hintergrund der Vorschläge geboten, die die Kommission in Bezug auf den Webzugang und den Rechtsakt zur Barrierefreiheit vorgelegt hat.

Es scheint durchaus gerechtfertigt, EU-Mittel einzusetzen, um die Aufnahme von Zugangskriterien — gemäß der Europäischen Norm EN 301 549 — als Standardoption bei Open Source oder anderen weit verbreiteten Authoring Tools oder Plattformen direkt zu fördern und zu unterstützen.

Selbst wenn nur begrenzt Mittel bereitgestellt werden, könnte damit — vor allem bei Open-Source-Projekten — viel bewirkt werden, wenn es darum geht sicherzustellen, dass die Union ihre Verpflichtungen als Unterzeichnerin des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen erfüllt und frühere Initiativen im Rahmen von EU-Forschungsprogrammen praktisch umgesetzt werden.

1. Werden entsprechende Bemühungen derzeit mit EU-Mitteln unterstützt?

2. Würde die Kommission andernfalls die Einführung eines entsprechenden Pilotprojekts oder dessen Aufnahme in ein laufendes EU-Finanzierungsprogramm unterstützen?

3. Wäre die Kommission dafür, dass auch die Mitgliedstaaten angehalten werden, in diesem Bereich tätig zu werden?

Originalsprache der Anfrage: EN 
Rechtlicher Hinweis