Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
Parlamentarische Anfragen
PDF 105kWORD 19k
15. März 2018
E-001595-18
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-001595-18
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Cornelia Ernst (GUE/NGL)

 Betrifft:  Fingerabdruckidentifizierungssysteme in EU-Datenbanken
 Schriftliche Antwort 

Das Schengener Informationssystem (SIS II) verfügt jetzt über ein System zur Identifizierung von Personen mithilfe von Fingerabdrücken („Automatic Fingerprint Identification System“, AFIS). Es wird von der Europäischen Agentur für das Betriebsmanagement von IT-Großsystemen im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts (eu-LISA) verwaltet. Auch die Fingerabdruckdatenbank Eurodac, das Visumssystem (VIS) und Europol nutzen ein AFIS.

Welche Soft‐ und Hardware welcher Hersteller wird für das AFIS im SIS II, im Eurodac, im VIS und bei Europol genutzt, und inwiefern verwenden die Systeme das gleiche Format gespeicherter Abdrücke?

Wie viele Fingerabdruckblätter bzw. Handballen sind in den AFIS des SIS II, des Eurodac, des VIS und bei Europol gespeichert, und inwiefern sind die Systeme untereinander vernetzt?

Nach welcher Maßgabe wäre es möglich, die AFIS-Systeme des Eurodac, des VIS und des SIS II künftig als Basis für den Ausbau europäischer Datenbanken zu nutzen, etwa für ein „Gemeinsames System zum Abgleich biometrischer Daten“, einen „Gemeinsamen Speicher für Identitätsdaten“ und einen „Mehrfachidentitätendetektor“ mit Personendaten und Fingerabdrücken, die von der Kommission eingerichtet werden sollen, und welche Planungen bestehen hierzu?

Letzte Aktualisierung: 28. März 2018Rechtlicher Hinweis