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Parlamentarische Anfragen
PDF 6kWORD 18k
13. Juli 2018
E-003921-18
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-003921-18
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Heinz K. Becker (PPE) , Lambert van Nistelrooij (PPE) , Boris Zala (S&D) , Monika Smolková (S&D)

 Betrifft:  Die sozioökonomischen Auswirkungen eines nicht behandelten Hörverlustes
 Schriftliche Antwort 

In Europa berichten 10 % der Gesamtbevölkerung über einen Hörverlust, aber nur 39 % von ihnen erhalten professionelle Hilfe und verwenden Hörgeräte. Hörverlust ist ein großes Gesundheitsproblem in der EU, das die Gesundheits‐ und Sozialfürsorgesysteme stark unter Druck zu setzen droht, wenn es unbehandelt bleibt. Untersuchungen haben gezeigt, dass die sozioökonomischen Kosten eines Hörverlustes für die EU bei der derzeit suboptimalen Nutzung von Hörgeräten 500 Mrd. EUR pro Jahr übersteigen. Ein verstärkter Einsatz der Medizintechnik, etwa von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten, kann diese Belastung verringern.

Kann die Kommission in diesem Zusammenhang folgende Fragen beantworten:

Welche Maßnahmen kann die Kommission ergreifen, um den Austausch bewährter Verfahren in Bezug auf hochwertige Hörgeräte zu fördern, darunter Früherkennungsprogramme für Kinder und Erwachsene zur Diagnose und Behandlung von Hörverlust im Rahmen der Grundsätze 16 und 17 der EU-Säule sozialer Rechte?

Beabsichtigt die Kommission, die Bemühungen der Mitgliedstaaten zu unterstützen, das Bewusstsein für die Vorteile von Hörhilfen wie Cochlea-Implantaten, Hörgeräten und anderen Hilfsmitteln zu schärfen?

Beabsichtigt die Kommission im Rahmen des bevorstehenden mehrjährigen Finanzrahmens, die Forschung über Hörverlust, seine Prävention, die besten Rehabilitationsmethoden und Innovationen zu fördern und sich über einschlägige Studien auszutauschen?

Originalsprache der Anfrage: EN 
Letzte Aktualisierung: 24. Juli 2018Rechtlicher Hinweis